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OVA/155/2024
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Düsseldorf, 28.10.2024
Ratsfraktion - Die Linke
An den Vorsitzenden des
Ordnungs-und Verkehrsausschuss
Herrn Norbert Czerwinski
Haushaltsantrag der Ratsfraktion DIE LINKE. Düsseldorf zur Sitzung des
OVA am 30.10.2024
Betrifft:
Haushaltsantrag der Ratsfraktion Die LINKE: Kosten für den Fußverkehr im Haushalt
sichtbar machen
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
zur Haushaltssitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses am 30. Oktober 2024
stellt DIE LINKE Ratsfraktion Düsseldorf folgenden Haushaltsantrag:
Die Haushaltsaufwendungen für den Bereich Fußverkehr, konsumtiv,
investiv sowie Personalstellen, sollen durch eine eigene Kontonummer im
Haushalt dargestellt werden.
Begründung:
Eine repräsentative Befragung „Mobilität in Deutschland" (MiD) des
Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) von 2018 hat
ergeben, dass 79,14 Prozent aller zurückgelegten Wege vor der eigenen Haustür
beginnen oder enden.
In NRW wurden daraufhin 2019 erste Fußverkehrs -Checks durchgeführt. Die Stadt
Düsseldorf nahm am Wettbewerb „Fußverkehrs -Check NRW 2020" teil. Dabei wurden
zwei Fußverkehrs-Checks in Gerresheim, Unterrath und Lichtenbroich durchgeführt.
Insgesamt wurden in der Folge 35 Maßnahmen zur Verbesserung der Situation für
den Fußverkehr erarbeitet.
Im Endbericht zu den Fußverkehrschecks (OVA/065/2021) vom 11.06.2021 steht
jedoch: „Für die Umsetzung der Maßnahmen ist allein die Landeshauptstadt
Düsseldorf zuständig, was mit den derzeitigen finanziellen und personellen
Ressourcen nicht realisierbar ist. Um dem Zielkonzept des Mobilitätsplan D gerecht
zu werden [...] bedarf es der Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel und
zusätzlichem Personal für die Fußverkehrsförderung."
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Maßnahmen wurden lediglich auf Bezirksebene eingeleitet. In einer
Informationsvorlage (BV6/141/2023) stellte das Amt für Verkehrsmanagement am
27.09.2023 der Bezirksverwaltung 6 kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen für
den Bezirk vor. Auch hat Düsseldorf seit Mai 2023 mit Laura Groß eine
Fußgängerbeauftragte. Laut Presseberichten sollte es ursprünglich vier
Fußgängerbeauftragte geben, jedoch wurden zwei Stellen dem Amt für
Verkehrsmanagement zugeschlagen.
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Um die Verkehrskosten im Mobilitätsmix transparent zu gestalten und um
aufzuzeigen, welche Kosten pro Einwohner:in den Autoverkehr, Fahrradverkehr,
ÖPNV und Fußverkehr fließen bzw. ausgegeben werden, sollten die jeweiligen
Verkehrsträger im Haushalt durch ein eigenes Konto getrennt dargestellt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Anja Vorspel Sigrid Lehmann Birgit Götz
f.d.R. Sönke Voigt
Thema
Produkt/
Maßnahme
Zeile
Konto
Haushaltsjahr
Beträge in EUR
Verbesserung (+)/ Verschlechterung (-)
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https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-politik-hat-viele-wuensche-
an-die-fussgaengerbeauftragte_aid-101615067