Informationsvorlage Aktenzeichen APS/142/2025

D.Port/Reisholzer Hafen - Aktueller Sachstand und weiteres Vorgehen

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
2Dokumente 20. November 2025veröffentlicht

Worum es geht

Der Auszug beschreibt den Stand der Vorlage zum angegebenen Datum, nicht notwendigerweise den heutigen Stand.

Aus der Sachdarstellung

Sitzung des APS am 28.01.2026 Vorlage Nr. APS/142/2025 D.Port/Reisholzer Hafen Informationsvorlage - Aktueller Sachstand und weiteres Vorgehen - Vorlage Nr. APS/142/2025 D.Port/Reisholzer Hafen - Teilflächenentwicklung - Information zum aktuellen Sachstand und zur weiteren Vorgehensweise Aktueller Sachstand Ziel der Stadt Düsseldorf ist die langfristige Sicherung und Qualifizierung der Flächen des Reisholzer Hafens sowie der angrenzenden Gewerbe - und Industrieflächen nördlich und südlich der Straße „Am Trippelsberg". Hierfür ist bereits 2012 ein Bauleitplanverfahren (09/013 D.Port - Reisholzer Hafen) eingeleitet worden. Im Rahmen des Verfahrens hat 2016 die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3(1) BauGB stattgefunden, in der sich Vorbehalte bzw. Widerstände in Teilen der Bevölkerung gezeigt haben. Im Jahr 2019 erfolgte eine durch ein Mediationsbüro begleitete Sondierung, in der geprüft wurde, ob eine Mediation sinnvoll ist. Dies konnte bestätigt werden und das Ergebnis wurde den politischen Gremien mitgeteilt (APS/024/2020). Zudem wurde im Jahr 2021 eine durch die Hafen Düsseldorf- Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH (HDR) in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie erfolgreich abgeschlossen. Ergebnis dieser ist, dass sich der ermittelte Flächenbedarf für eine Qualifizierung des Hafens auf den heute vorhandenen Hafenflächen abbilden lässt. Zudem ist eine Umsetzung der Planungen der HDR auf Grundlage des gültigen Planungsrechtes möglich. Aus Sicht der Verwaltung bestand aus diesem Grund kein Anlass mehr für ein Mediationsverfahren sowie für eine nachlaufende Sondierung. Das bis dahin ausgesetzte Bebauungsplanverfahren Nr. 09/013 - D.Port - Reisholzer Hafen ruht weiterhin.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 20. November 2025. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Vorgang · APS/142/2025

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Informationsvorlage · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Weitere Unterlage

    Dokumentation Öffentlichkeitsveranstaltung · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Weitere Unterlage

    Präsentation · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  4. Sitzung · TOP 5.2

    Bezirksvertretung 9. Amtlicher Vermerk: „zur Kenntnis genommen“.

  5. Sitzung · TOP 8

    Ausschuss für Wirtschaftsförderung, internationale und regionale Zusammnearbeit. Amtlicher Vermerk: „zur Kenntnis genommen“.

  6. Sitzung · TOP 5

    Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung. Amtlicher Vermerk: „zur Kenntnis genommen“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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APS/142/2025 X öffentlich nicht öffentlich Informationsvorlage Betrifft: D.Port/Reisholzer Hafen - Aktueller Sachstand und weiteres Vorgehen Fachbereich: 61 - Stadtplanungsamt Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Cornelia Zuschke Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Bezirksvertretung 9 05.12.2025 Kenntnisnahme Ausschuss für Wirtschaftsförderung, internationale und regionale Zusammenarbeit 20.01.2026 Kenntnisnahme Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung 28.01.2026 Kenntnisnahme Seite 2 Sitzung des APS am 28.01.2026 Vorlage Nr. APS/142/2025 D.Port/Reisholzer Hafen Informationsvorlage - Aktueller Sachstand und weiteres Vorgehen - Seite 3 Vorlage Nr. APS/142/2025 D.Port/Reisholzer Hafen - Teilflächenentwicklung - Information zum aktuellen Sachstand und zur weiteren Vorgehensweise Aktueller Sachstand Ziel der Stadt Düsseldorf ist die langfristige Sicherung und Qualifizierung der Flächen des Reisholzer Hafens sowie der angrenzenden Gewerbe - und Industrieflächen nördlich und südlich der Straße „Am Trippelsberg". Hierfür ist bereits 2012 ein Bauleitplanverfahren (09/013 D.Port - Reisholzer Hafen) eingeleitet worden. Im Rahmen des Verfahrens hat 2016 die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3(1) BauGB stattgefunden, in der sich Vorbehalte bzw. Widerstände in Teilen der Bevölkerung gezeigt haben. Im Jahr 2019 erfolgte eine durch ein Mediationsbüro begleitete Sondierung, in der geprüft wurde, ob eine Mediation sinnvoll ist. Dies konnte bestätigt werden und das Ergebnis wurde den politischen Gremien mitgeteilt (APS/024/2020). Zudem wurde im Jahr 2021 eine durch die Hafen Düsseldorf- Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH (HDR) in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie erfolgreich abgeschlossen. Ergebnis dieser ist, dass sich der ermittelte Flächenbedarf für eine Qualifizierung des Hafens auf den heute vorhandenen Hafenflächen abbilden lässt. Zudem ist eine Umsetzung der Planungen der HDR auf Grundlage des gültigen Planungsrechtes möglich. Aus Sicht der Verwaltung bestand aus diesem Grund kein Anlass mehr für ein Mediationsverfahren sowie für eine nachlaufende Sondierung. Das bis dahin ausgesetzte Bebauungsplanverfahren Nr. 09/013 - D.Port - Reisholzer Hafen ruht weiterhin. Seite 4 Fläche Aurelis Real Estate GmbH Parallel hatte die frühere Eigentümerin des Kraftwerkgeländes einen Vorkaufsprozess für ihre Fläche eingeleitet und erfolgreich abgeschlossen. Seit Ende 2024 finden Gespräche zwischen der Stadtverwaltung und der neuen Eigentümerin (Aurelis Re al Estate GmbH), die weiteren angrenzenden Flächen erworben hat, statt. Formuliertes Ziel der neuen Eigentümerin ist es, eine gewerblich/industrielle Nutzung für diesen Teilbereich zu realisieren. Das auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände vorhandene Planungsrecht (Sondergebiet Umspannwerk bzw. Versorgungsfläche im Flächennutzungsplan) steht der angestrebten gewerblich/industriellen Entwicklung entgegen, wodurch Planungsbedarf für diesen Teilbereich besteht. Zudem wird das Grundstück im Regionalplan der Bezirksregierung Düsseldorf als GIB mit Zweckbindung „Standorte des kombinierten Güterverkehrs für Hafennutzung und hafenaffines Gewerbe" dargestellt. Als Hafennutzungen sind gemäß Regionalplan Nutzungen zu verstehen, die dem Güterumschlag zwischen See ‐ und Landweg dienen. Hafenaffine Gewerbe sind gemäß Regionalplan alle Betriebe des Dienstleistungsgewerbes im Güterverkehr sowie produzierende Gewerbe - und Industriebetriebe, die einen funktionalen Zusammenhang mit dem Umschlag oder dem Betrieb eines Hafens aufweisen. Seite 5 Um die Öffentlichkeit über das Vorhaben zu informieren und um das Vorhaben in den Kontext der Entwicklung des Reisholzer Hafens einzubetten, hat im Mai 2025 der APS für den Beginn des anstehenden Prozesses die Verwaltung beauftragt, eine Öffentlichkeitsveranstaltung durchzuführen (APS/030/2025). Im Vorfeld der Öffentlichkeitsveranstaltung wurde die Fläche der neuen Eigentümerin selbst und das angrenzende Umfeld betrachtet und planerisch analysiert. Die Umgebung weist einige neuere Entwicklungen auf, die zum Teil bereits realisiert sind. Dazu gehören u.a. Logistikbetriebe, Büroflächen, Lagerhallen, Produktionsflächen und Werkstätten. Im Rahmen der Öffentlichkeitsveranstaltung, die am 27.08.2025 im Lofthaus an der Reisholzer Werftstraße stattfand, wurden mit ca. 150 Teilnehmenden Meinungen zu dem Vorhaben ausgetauscht. Dabei wurden durch Expertinnen und Experten Impulse zur Weiterentwicklung des Reisholzer Hafens eingebracht und mit der Öffentlichkeit anhand von vier Thementischen weitere Belange und A nregungen diskutiert und festgehalten. Schwerpunkt der Veranstaltung war das Vorhaben der Eigentümerin, jedoch sind das Umfeld und die Rahmenbedingungen vor Ort miteinbezogen worden. An vier Thementischen wurden Fragestellungen zu den Themen Verkehr, Wirts chaft, Nachbarschaft und Umfeld sowie zu dem Vorhaben der neuen Eigentümerin diskutiert. Neben dem Bedarf an vielfältigem Gewerbe, Handwerksbetrieben, Produktionsräumen, Erhalt der bestehenden Unternehmen, wurden auch Büronutzung und Gastronomie vermehrt a ngesprochen. Dabei wurde der Rhein als Naherholungsort häufig thematisiert sowie der Wunsch nach Ausbau von sowohl kulturellen Freizeitangeboten als auch von Aufenthaltsmöglichkeiten am Rhein. Außerdem wurde auf bestehende Nutzungen auf dem ehemaligen Kraf twerkgelände und auf bestehende Nutzungen westlich des Kraftwerksgelände hingewiesen. Insbesondere die Themen sicherer und ausgebauter Radverkehr, Lenkung des LKW- Verkehrs, Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs und Ausbau der Trimodalität wurden genannt. Die Anregungen zeigen auch, dass Klärungsbedarf hinsichtlich der Verkehrsbelastung besteht, die über das Plangebiet hinausgeht. Zudem ist u.a. der Schutz von Freiflächen, Erhaltung von Bäumen, die Schaffung von weiteren Freiflächen, Immissionsschutz thematisiert worden. Die zahlreichen Anregungen aus der Öffentlichkeitsveranstaltung wurden ausgewertet. Hieraus haben sich insbesondere wichtige Rahmenbedingungen zu vorhandenen Nutzungen (auch westlich des ehemaligen Kraftwerkgeländes) und Fragen zu verkehrlichen und umweltbezogenen Themen ergeben. Seite 6 Weiteres Vorgehen Geplant ist, einerseits das Vorhaben der neuen Eigentümerin zu konkretisieren und andererseits die erforderlichen Bauleitplanungen vorzubereiten. Dabei ist zu prüfen, wie die anstehende Bauleitplanung sinnvoll abgegrenzt werden kann und welche Fragen und Themen aus der Öffentlichkeitsveranstaltung innerhalb oder außerhalb des Bebauungsplanverfahrens / der verbindlichen Bauleitplanung gelöst werden können. Zudem ist zu prüfen und abzustimmen in wieweit Ergebnisse und Anregungen der Öffentlichkeitsbeteiligung aufgrund bestehender Ziele der Raumordnung (insbesondere Darstellung GIB mit Zweckbindung Standorte des kombinierten Güterverkehrs - Hafennutzung und hafenaffines Gewerbe) umgesetzt werden können. Das derzeitige verbindliche Planungsrecht setzt für einen Großteil der Flächen der neuen Eigentümerin ein SO-Umspannwerk fest. Die Festsetzung des Umspannwerks geht jedoch über die Flächen der neuen Eigentümerin hinaus. Nach derzeitigem Stand bleibt der Teilbereich, der tatsächlich als Umspannwerk genutzt wird, erhalten. Zudem liegen ehemalige Betriebsleiterwohnungen, die privatisiert wurden, in dem Bereich des festgesetzten SO-Umspannwerks. Es muss die Frage geklärt werden, wie mit den Flächen, die zwar innerhalb der SO-Festsetzung im Bereich südlich „Am Trippelsberg" liegen, aber nicht mehr Teil des ehemaligen Kraftwerksgeländes sind, umgegangen wird. Zudem stellt sich dies Frage, wie sich diese Flächen in Zukunft unter Berücksichtigung des städtebaulichen Zieles, gewerbliche, industrielle und hafenaffine Nutzungen zu erhalten und auszubauen, entwickeln können. Es ist zu prüfen wie der Standortvorteil des Reisholzer Hafens insgesamt gestärkt werden kann. Es muss sichergestellt werden, dass zukünftige Entwicklungen, die vorhandenen Betriebe in ihrer derzeitigen Funktion und die Planungsziele nicht einschränken. Im weiteren Prozess soll eine vorlaufende FNP-Änderung eingeleitet werden, um auf die neuen städtebaulichen Entwicklungen des Teilbereichs und des Umfeldes zu reagieren. Da der Flächennutzungsplan an die Ziele der Raumordnung gebunden ist und zudem der Genehmigung der Bezirksregierung bedarf, müssen im weiteren Verfahren entsprechende Abstimmungen zu Zielen des Regionalplans erfolgen. Vorher müssen für beide Bauleitplanungen sowohl die Abgrenzung als auch die Inhalte konkretisiert werden. Anlagen: Dokumentation Öffentlichkeitsveranstaltung
Dokumentation Öffentlichkeitsveranstaltung als Text anzeigen
ISR Innovativ in Stadt + Raum ÖFFENTLICHKEITSBETEILIGUNG HAFEN REISHOLZ, DÜSSELDORF 27. AUGUST 2025 DOKUMENTATION 2ISR Innovativ in Stadt + Raum Impressionen 3ISR Innovativ in Stadt + Raum Zusammenfassung • Die Mehrheit der teilnehmenden Bürger*innen war zwischen 30 und 80 Jahren alt. • Viele wurden über Printmedien, Presse und Internet auf die Veranstaltung aufmerksam, ein Großteil erfuhr jedoch auf anderem Weg davon. • Etwa die Hälfte hatte bereits an einer Veranstaltung zum Projekt teilgenommen. 4ISR Innovativ in Stadt + Raum Zusammenfassung • Die meisten Teilnehmenden wohnen in den angrenzenden Stadtteilen wie Holthausen, Itter, Himmelgeist, Benrath und Urdenbach. • Ein Teil der Anwesenden ist zudem in den benachbarten Betrieben des Reisholzer Hafens beschäftigt. 5ISR Innovativ in Stadt + Raum Ergebnisse der digitalen Umfrage 6ISR Innovativ in Stadt + Raum Begrüßung Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller begrüßte die Bürger*innen, nachdem ihm Unterschriften zum Erhalt des Bürgerhauses Reisholz über- reicht worden waren. Er stellte wesentliche Entwicklungen im Düsseldorfer Süden vor und übergab anschließend das Wort an Beigeord- nete Cornelia Zuschke, die das Vorhaben von Aurelis im Kontext der Entwicklung des Reis- holzer Hafens präsentierte. Sie stellte zudem das geltende Planungsrecht vor und verwies auf Ziele des Regionalplans, die am Standort zu berücksichtigen sind. 7ISR Innovativ in Stadt + Raum • Entwicklung 31 ha Kraftwerksgelände am Hafen • Teilweise Vornutzung als Kraftwerksgelände • Ziel: zukunftsfähige, nachhaltige Industrie- und Gewerbeflächen • Stärkung des Hafens und der hafenaffinen Betriebe • Nutzungskonflikte und Umfeld sollen im Vorhaben Berücksichtigung finden Projektanlass und Ziel 8ISR Innovativ in Stadt + Raum Ziel der Veranstaltung • Projekt und bisherige Ergebnisse vorstellen • In den Austausch kommen und Informieren • Meinungen, Ideen und Anregungen einholen 9ISR Innovativ in Stadt + Raum Standort im Wirtschaftsraum Rhein • Wirtschaftlich hochvernetzter Raum entlang des Rheins • Voraussetzung für Trimodalität gegeben • Andockstelle für Wirtschaft im Düsseldorfer Süden 10ISR Innovativ in Stadt + Raum Verflechtung und Trimodalität • Logistischer Knotenpunkt • Hafen stärkt die Wettbewerbsfähigkeit • Betriebe im Umland können profitieren • Per Wasser (Rhein), Schiene und Straße gut erreichbar • Verlagerung vom Güterverkehr auf Wasser und Schiene: reduziert CO₂ und entlastet Wohngebiete • Gute Voraussetzungen für logistiknahe Betriebe 11ISR Innovativ in Stadt + Raum Verkehrsinfrastruktur Schienen Straßen Vorrangrouten des Schwerlastverkehrs aurelis-Fläche • Vorrangrouten des Schwerlastverkehrs • Teilweise Durchfahrtsbeschränkung 12ISR Innovativ in Stadt + Raum Stadträumliche Struktur • gewerblich geprägte Umgebung • gewachsene Struktur aus Gewerbe und Industrie • spezifische gewerbliche Stärken • Reisholzer Hafen ist ein wichtiger wirtschaftlicher Standort im Teilraum Düsseldorfer Süden • aurelis-Fläche in Übergangslage zwischen Gewerbe, urbanen Nut- zungen und Naturräumen • Sensibler Umgang: Wohnbebauung, Kleingärten und ökologischen Flächen 13ISR Innovativ in Stadt + Raum Weitere Nutzungen in der Umgebung • Schul- und Freizeitwege kreuzen potenzielle Logistikrouten • Nähe zu Erholung, Bildungseinrichtungen und sensibler Nutzung erfordert besondere Rücksicht 14ISR Innovativ in Stadt + Raum Luftbild 1927 (links) & Luftbild 1958 (rechts) 15ISR Innovativ in Stadt + Raum Teilfläche aurelis • Lage am Rhein mit Spundwand und direktem Zugang zur Wasserstraße • Aschebecken und Senke berücksichtigen • Nähe zu Wohnnutzung, Kleingärten und Freizeitnutzungen (z. B. Hundes- portverein, Camping) 16ISR Innovativ in Stadt + Raum Potenziale und Zielkonflikte aurelis-Fläche • Technische Erschließung sichern und bestehende Strukturen (Umspann- werk, Leitungen) integrieren • Radwegeverbindung stärken • Nutzungskonflikte vermeiden und sensible Nutzungen berücksichtigen • Hafenlogistik gezielt stärken: Zugänge gewährleisten, Schienenanschluss nutzbar halten 17ISR Innovativ in Stadt + Raum Konzeptideen für die aurelis-Fläche o. M. 18ISR Innovativ in Stadt + Raum Moderatorin Christina Schlottbom (ISR) im Gespräch mit Björn Zimmer von Aurelis und Marion Hörsken von der IHK. Herr Zimmer erläutert die ersten Ideen für den geplanten Gewerbestandort. Frau Hörsken betonte die Bedeutung des Reisholzer Hafens und der Gewerbegebiete im Süden für den Wirtschaftsstandort Düsseldorf. Interviewrunde 19ISR Innovativ in Stadt + Raum Thementische Fragen 1. Mobilität 2. Nachbarschaft & Umfeld 3. Wirtschaftsstandort & Identität 4. Vorhaben der aurelis • Fragen zu dem Thema? • Ergänzungen? • Was muss beachtet werden? • Was sind „Must-haves" und was sind „No-Gos"? • Was muss bleiben? • Was darf sich ändern? 20ISR Innovativ in Stadt + Raum ZUSAMMENFASSUNG DER KLEINGRUPPENARBEIT 21ISR Innovativ in Stadt + Raum Thementisch Mobilität 22ISR Innovativ in Stadt + Raum Ergebnisse Mobilität Welche Orte sind gut zu erreichen und verknüpft? • Europäischer Rheinradweg ist enorm wichtig, aufgrund der hohen Frequentierung • Radweg sollte im Süden verlaufen • Rad- / Fußgängerbrücke schaffen • Mögliche Option: U79 - Erschließung über das Gebiet? Wo im Umfeld ist es für Fußgänger*innen oder Radfahrer*innen gefährlich oder unangenehm? • Am Trippelsberg im Moment kein separierter Radweg • Rheinradweg war ursprünglich näher geplant • Busverkehr ist das Problem (Linienverkehr) am Trippelsberg, gefährdet den Rad- verkehr • In aller Wahrscheinlichkeit höheres Risiko, vom Rad überfahren zu werden als vom Auto (im westlich liegenden Stadtteil Itter) Was muss bei der Planung beachtet werden? • Baustellenmanagement für Radverkehr • Anschluss Bundesbahn -> Reisholzer Hafen • Schiffsdurchfahrten müssen FFH-Gebiete berücksichtigen! • Anbindung der Eisenbahn für Güterverkehr • Rad- und Fußweg am Rhein entlang -> kann auch höher liegen • Schaffung von LKW-Stellplätzen mit sanitären Anlagen • Öffentlicher LKW-Stopp kann auch Verkehre von außerhalb anziehen • LKW-Betrieb soll auf dem neuen Gelände möglichst ausgeschlossen werden • Öffentliche LKW-Stellplatzanlage auf Aurelis-Fläche schaffen für benachbarte GE-Gebiete • Trimodalität ist nicht existent • Direkte Busverbindung vom Düsseldorf Hbf zum Trippelsberg • Flächen liegen nicht zur Verfügung • Wie viel Mehrverkehr? -> Verkehrsgutachten für das Projekt wird noch erstellt, für umliegende Flächen gibt es bereits Gutachten • Keine Gleise der DB frei! • Spricht aus Aurelis-Sicht etwas gegen den südlichen Radweg? • Am Trippelsberg ist Hauptradweg -> Weiterführung am Rhein zum entzerren 23ISR Innovativ in Stadt + Raum Ergebnisse Mobilität Was muss bei der Planung beachtet werden? (Fortsetzung) • Mehr elektrifizierte Gleise • LKW-Verkehr wird durch Gewerbegebiet geführt werden, zurzeit aber in umliegen- dem Wohnstraßen auch LKW-Verkehr • LKWs verirren sich in Siedlungen • Wendemöglichkeiten für „verwirrte" LKWs aufhalten (z. B. Reisholzer Werftstraße) • LKWs aus Siedlungen raushalten • Schleichwege vermeiden • Stadtbahnlinie berücksichtigen • Kein Radschnellweg -> welche Möglichkeiten für Trippelsberg? • Kritische Gemengelage zwischen LKW und Radverkehr • Tempo 30 am Trippelsberg • Anpassung fürs Ortskonzept: LKW in Gewerbegebieten oder in Wohngebieten? • Uferradweg erhalten durch Ankauf der Flächen • Schwertransporte der ansässigen Unternehmen (z. B. Konecranes) sicherstellen! • Hafen muss per Bahn/Gewerbe erreichbar bleiben! -> Konecranes • Wenn möglich: LKW-Verkehr begrenzen • Strikte Trennung von verschiedenen Verkehren (MIV trennen von Fuß- & Radwegen) • Flächen nördlich war für Rheinbahn vorgesehen (Altlasten) • Radweg am Trippelsberg für Schüler*innen • Eigener Hafenzugang für Max Groll • Trennung Kfz / Radverkehr am Trippelsberg sowie Haltebuchten • In Stoßzeiten höhere Busdichte • Bestehende Auslastung der Münchener Straße berücksichtigen! • Auch Verkehre stadteinwärts (Kreuzungen Aral, Ickerswarder Straße, Südring) und stadtauswärts (Garath, Hellerhof) -> sind bereits am Limit und haben zu Stoßzeiten immer Stau! • Plan der BV Schleichverkehr verringern • Neue Anbindung Münchener Straße • Störfallbetrieb beachten 24ISR Innovativ in Stadt + Raum Thementisch Nachbarschaft & Umfeld 25ISR Innovativ in Stadt + Raum Welche Orte im Umfeld nutzen Sie regelmäßig und warum? • Alle! Als Anwohner kommen Sie hier immer vorbei • Münchener Straße ist Hauptverkehrsachse im Süden und Anbindung der Paul-Tho- mas-Straße für den Einzelhandel • Hafen & Chempark Dormagen fehlt in Übersicht • Hohe Nutzung für Sport / Naherholung & Jogging • Wunsch: Zugänglichkeit & Attraktivität der Freiräume erhalten • Wege sollten nicht „direkt" am Gewerbegebiet vorbeiführen • Kunstveranstaltungen etc. • Rheinradweg • Camping & Sportbootclub Itterdam grenzt unmittelbar an Ergebnisse Nachbarschaft & Umfeld Welche Verbesserung im Hafenumfeld würden Sie sich wünschen? • Flächen für Fahrräder • Nachnutzung alte Mühle? z. B. kulturelle Nutzung • Mehr Verkehrsblitzer • Roter Backsteinbau (Speicher) für kulturelle Nutzung interessant • Wie breit ist die geplante Grün-/Abstandsfläche im Westen? • Theater/Kino, Einkaufsmöglichkeiten, Café, Bürgerhaus Itter • Über-/Unterführung für Radfahrer • Bessere Radwege für Schüler zu den Benrather Schulen • Gastronomie an Wasserkante • „Abschottung" der Stadtteile Itter & Himmelgeist vom Süden/Verkehr von Hafen (Schwerlastverkehr) • Verbesserung der Qualität des Euroga-Radweges 26ISR Innovativ in Stadt + Raum Was muss bei der Planung beachtet werden? • Die Bahntrasse hat nur eine Ausfahrt hinter Henkel nach Düsseldorf • Zukunftsfragen: Was passiert, wenn Trimodalität nicht funktioniert? z. B. einge- schränkter Schiffsverkehr bei Niedrigwasser / Hochwasser • Idee Solarpark wird befürwortet • Kunstmeile / Sonderfläche • Radweg von Itter nach Reisholz, gerne auch auf dem Gehweg • durchgängige ÖPNV-Verbindung Hauptbahnhof - Trippelsberg • Aufenthaltsqualität, Möglichkeit direkt zum Rhein schaffen! • Baumbestand erhalten • Gastronomieangebote (auch Mittagstisch) und/oder kleiner Supermarkt • Aufenthaltsqualität am Rhein, z. B. im Bereich der Cafés / Künstlerateliers • Durchgangsverkehrsbelastung am Trippelsberg auch städtebaulich anders lösen, um LKW-Verkehr nicht nach Itter zu ziehen • Weniger Verkehr, Verkehrsbelastung vermeiden Ergebnisse Nachbarschaft & Umfeld • Licht- und Lärmbelastung vermeiden • Campingplatz? Abstandsflächen? • Was passiert mit der alten Mühle? • Kunstszene auf Aurelis-Fläche - was wird daraus? • LKW-Verkehre Richtung Himmelgeist / Itter vermeiden • Öffentliche Diskussion wäre schön gewesen! • Verkehrsanbindung außerhalb von Itter • „Keine Schleichroute" • Lärmschutz + Pufferzone • Verträgliche Verkehrsführung • Natur & Erholungswert • Einbindung des Campingverein Itterdamm 27ISR Innovativ in Stadt + Raum Thementisch Wirtschaftsstandort & Identität 28ISR Innovativ in Stadt + Raum Welche Arten von Gewerbe und Industrie, die den Standortvorteil des Hafens nutzen können, sind hier denkbar? • Alles, was im Rahmen des Planungsrechts möglich ist -> Industriegebiet (GI) / Gewerbegebiet (GE) wünschenswert • Flächen für neuen, nachhaltigen Wasserstoff schaffen • Standortvorteile der Rheinschiene nutzen • Flächen für Handwerksbetriebe schaffen z. B. Schreinereibetrieb, Installationsbe- trieb • Produktionsräume für Betriebe und Wohnungen im Mischgebiet / Kreativwirt- schaft • Gastronomie für Betriebe und Anwohner im Übergangsbereich in Wassernähe • Arbeiterhäuser als Idee (Mietwohnraum) • Lärmschutz ist wichtig: leisere Betriebe im Westen des Gebiets, dafür „lautere" Betriebe im östlichen Bereich • Rechenzentrum? • Fitnessstudios • große Handwerksbetriebe und kleine produzierende Unternehmen Ergebnisse Wirtschaftsstandort & Identität • Büros/Verwaltung • Gastronomie • Diskotheken / Clubs / Bars / Konzertlocations • Proberäume / Räume für Subkultur Welche Möglichkeiten bietet die Teilflächenentwicklung des Hafens für Wirt- schaft, Arbeit und Ausbildung vor Ort? • Platz für Gewerbe, das Lärm macht (mit anderen Gebäuden kann man Lärmschutz gestalten) • Fläche für Handwerke • Einen Teil des Geländes für die Bürger entwickeln (Arbeitnehmer profitieren von Freizeitangebot) Hinweis: Die Umsetzung der genannten Gewerbearten und Nutzungen hängt von den Zielen des Regionalplans ab und ist daher ggf. nicht gesichert; dies muss im weiteren Verfahren geprüft werden. 29ISR Innovativ in Stadt + Raum Was müsste gewährleistet sein, damit neue Betriebe gut ins Umfeld passen? • Kein Geruchsanstieg • Störfallbetrieb beachten • Grünzone erhalten zu den Feldern und Campingplätzen • Schadstoffe im Boden untersuchen, evtl. entsorgen • Dialog zwischen Anwohnern und (potentiellen) Interessenten • Innovative und vor allem zukunftsfähige Nutzungen • Stärkung des Schienen- und Wasserverkehrs = CO₂-Reduktion • Die Infrastruktur muss entsprechend ausgestaltet werden Ergebnisse Wirtschaftsstandort & Identität Was muss im Umfeld bei der Planung beachtet werden? • Verkehr: beschränkte Zu- und Abfahrtsmöglichkeiten • Problematik Bahnanbindung: jeder Zug muss durch Henkelgelände • Logistik von Henkel (LKW auf Schiene) • Produkte von Henkel werden von Reisholz/Holthausen in die Welt verteilt • Bahnanbindung für Henkel & BASF „lebensnotwendig" • Im Umfeld der Planung muss sichergestellt werden, dass der Hafen in seinem Betrieb nicht eingeschränkt wird. Nur so könnten die Industrieunternehmen weiter produzieren. • Es gibt eine eingeschränkte Verkehrssituation: LKW-"Nadelöhr" Münchener Straße und Bahnlinie muss hinter Henkel ins Bahnnetz (wenige Slots) 30ISR Innovativ in Stadt + Raum Thementisch Vorhaben der Aurelis 31ISR Innovativ in Stadt + Raum Was muss bei der Planung unbedingt beachtet werden, damit die neue Nutzung gut zur Umgebung passt? • Wenig Emissionen • Vielfältiges Gewerbe mit Arbeitsplätzen • Anbindung zu Freizeitangeboten (z. B. Segelboothafen) • Fahrradwege • Freizeitangebote am Rhein mit Sport, Gastronomie und Entspannung -> einer der schönsten Blicke über den Rhein in den Sonnenuntergang • Gastronomie direkt am Rhein für Arbeitnehmer vor Ort und Bürger • Sportflächen für alle, z. B. 3×3 Basketball • Da leben Menschen • Solar-Anlage auf Dächern, keine Freiflächen-PV • Nachhaltige Stromentwicklung • Stromspannwerk nutzen für Ökostrom • Mittagspausen-Angebot für Betriebe • Kleiner Supermarkt / Nahversorgung • Die neue Nutzung darf den heutigen Betrieb des Hafens nicht einschränken • Integration eines Sportboothafens mit angeschlossenem nautischem Gewerbe (Bootswerft oder Reparaturbetrieb) / Verknüpfung mit Bootsmesse Düsseldorf • Der planungsrechtliche Rahmen Ergebnisse Vorhaben der Aurelis Was fehlt Ihnen bei den bisherigen Konzeptideen? • Stellflächen für LKW abseits der Straßen (Autohof?) • Schaffung von Arbeitsplätzen • Ansiedlung von Gewerbe, das Steuern in Düsseldorf zahlt

Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen APS/142/2025