Informationsvorlage Aktenzeichen JHA/012/2020

Ergebnisbericht zur offenen Online-Befragung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen 2019

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
2Dokumente 14. Januar 2020veröffentlicht

Worum es geht

Der Auszug beschreibt den Stand der Vorlage zum angegebenen Datum, nicht notwendigerweise den heutigen Stand.

Aus „Sachdarstellung“

Das Amt für Statistik und Wahlen und das Jugendamt haben zwischen dem 15. Mai und 15. Juli 2019 erfolgreich die geplante Jugendbefragung, mit einer sehr positiven Resonanz, durchgeführt.

Die Befragung liefert ein Meinungsbild der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 21 Jahren in Düsseldorf zu jugendrelevanten Themen und stellt ein wichtiges Planungsinstrument für den neuen Kinder- und Jugendförderplan dar.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 14. Januar 2020. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Title: 00368522.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00368522.pdf Published Time: Tue, 14 Jan 2020 13:30:23 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: JHA/012/2020 X öffentlich nicht öffentlich # Informationsvorlage Betrifft: Ergebnisbericht zur offenen Online-Befragung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen 2019 Fachbereich: 51 - Jugendamt Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Burkhard Hintzsche Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Jugendhilfeausschuss 21.01.2020 Kenntnisnahme Sachdarstellung: Das Amt für Statistik und Wahlen und das Jugendamt haben zwischen dem 15. Mai und 15. Juli 2019 erfolgreich die geplante Jugendbefragung, mit einer sehr positiven Resonanz, durchgeführt. Die Befragung liefert ein Meinungsbild der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 21 Jahren in Düsseldorf zu jugendrelevanten Themen und stellt ein wichtiges Planungsinstrument für den neuen Kinder- und Jugendförderplan dar. Die Befragung von Jugendlichen ist zudem als eine wichtige Partizipationsmaßnahme im Sinne des aktuellen Düsseldorfer Kinder- und Jugendförderplans und des Ratsbeschlusses vom 7.11.2016 (Kinder und Jugendliche an allen, sie betreffenden Belangen, zu beteiligen) zu sehen. Erstmals kam in Düsseldorf eine Befragungsmethode mit einem besonders niederschwelligen Zugang zum Einsatz. Insgesamt 4.119 Jugendliche und junge Erwachsene haben den Fragebogen online aufgerufen und 88 Personen füllten einen Papierbogen aus. Dementsprechend partizipierten insgesamt 4.207 Jugendliche und junge Erwachsene an der Befragung: Gemessen an den in Düsseldorf lebenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen der angesprochenen Altersgruppe, entspricht dies 9,7 Prozent. Durch das Amt für Statistik und Wahlen wurde eine tiefgreifende Analyse zu der durchgeführten Jugendbefragung der Landeshauptstadt Düsseldorf durchgeführt und eine Zusammenstellung der Ergebnisse in Berichtsform angefertigt Die Ergebnisse werden im Rahmen der Berichtsreihe „ Statistik & Stadtforschung Nr. 58 - Ergebnisse der Jugendbefragung 2019" veröffentlicht. Der Bericht ist in der Anlage der Vorlage beigefügt. Seite 2 Die thematischen Schwerpunkte des Berichtes sind deckungsgleich mit denen des verwendeten Fragebogens und erstrecken sich über die Zufriedenheit mit Angeboten für Jugendliche in Düsseldorf, persönliche Zufriedenheit, Freizeitmöglichkeiten, Möglichkeiten sich einzubringen, Leben in einer digitalen Welt, bis hin zum Übergang von der Schule in einen Beruf beziehungsweise in ein Studium. Im Bericht sind zu jedem Themenblock zunächst die Gesamtergebnisse dargestellt. Ergänzend werden auch Ergebnisse differenziert nach Geschlecht, dem beruflichen Status, der besuchten Schulform und der gegebenenfalls vorliegenden Zuwanderungsgeschichte beschrieben, wenn sich hierbei erwähnenswerte Resultate ergeben. Folglich können detaillierte Aussagen zu den Sichtweisen und Bedürfnissen der Düsseldorfer Kinder und Jugendlichen getroffen werden. Geplant ist darüber hinaus, die Ergebnisse auch gezielt den jungen Menschen nahe zu bringen. Auf Grundlage des vorliegenden Berichtes soll aus diesem Grund ein weiterer, zielgruppenspezifischer Bericht für junge Menschen erarbeitet werden, der ein Angebot für junge Menschen darstellt, sich mit den Befragungsergebnissen auseinanderzusetzen. In diesem zielgruppenspezifischen Bericht werden ausgewählte Ergebnisse grafisch aufbereitet, eine adressatengerechte Sprache und ein ansprechendes Layout verwendet. Zusätzlich soll ein Auswertungsevent für die engagierten jungen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern veranstaltet werden. Ihnen wird so die Möglichkeit gegeben, sich über die Ergebnisse der Jugendbefragung zu informieren, zu diskutieren und ihre Gedanken hierzu einzubringen. Gleichzeitig bietet ein solches Event die Chance, sich bei den jungen Menschen für Ihre Bereitschaft und Engagement zu bedanken. Dafür sollen Speisen und Getränke gereicht werden. Das Event wird voraussichtlich Ende März in einer Jugendfreizeiteinrichtung stattfinden. Hierfür wird in den Jugendfreizeiteinrichtungen Werbung gemacht. Zusätzlich werden alle Schulklassen und Jugendgruppen die besonderes Interesse an der Befragung hatten, und sich auch besonders engagiert haben, informiert. Anlagen: Statistik und Stadtforschung Nr. 58 - Ergebnisse der Jugendbefragung 2019 (nur digital)
Statistik und Stadtforschung Nr. 58 - Ergebnisse der Jugendbefragung 2019 (nur digital) als Text anzeigen
Title: 00368530.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00368530.pdf Published Time: Tue, 14 Jan 2020 10:53:50 GMT Number of Pages: 90 Markdown Content: 1 # Statistik & # tadtforschung # Ergebnisse der Jugendbefragung 2019 # Nr. 58 Düsseldorf # Nähe trifft Freiheit 23 ## Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, Düsseldorf nimmt die Belange von Kindern und Jugendlichen ernst und bietet ihnen durch zahl-reiche Beteiligungsformate die Möglichkeit, ihre Perspektive in die Gestaltung einer lebenswer-ten Stadtgesellschaft einzubringen. 2018 wurde als gemeinsames Projekt von Jugendamt und Jugendring Düsseldorf die Service-stelle Partizipation eingerichtet, als Fachberatung für Partizipation in der Jugendhilfe. Zu ihren Aufgaben gehört des Weiteren der ämterübergreifende Austausch ebenso wie die praktische Umsetzung mit der Zielgruppe in Form von Kinder- und Jugendforen oder den Bezirkschecks. Ein wichtiges Beteiligungsformat ist die stadtweite Jugendbefragung, welche 2019 zum 2. Mal als Onlinebefragung für alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer im Alter von 14 bis 21 Jahren durchgeführt wurde. Dabei konnten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sich nicht nur durch die bloße Teil-nahme an der Befragung einbringen, sondern wurden auch von Anfang an bei der Planung und Entwicklung von Themen und Fragestellungen eingebunden. Unter dem Motto „Du hast es in der Hand “ wurde im Rahmen einer Instagram-Kampagne zur Teilnahme an der Befragung aufgerufen. Vor Ort war die Servicestelle Partizipation während der Erhebungsphase in zahlreichen Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen aktiv, um Teilneh-merinnen und Teilnehmer für die Befragung zu gewinnen. Die Resonanz war entsprechend positiv: 4.207 Jugendliche und junge Erwachsene partizipier-ten an der Befragung und haben die Möglichkeit genutzt, ihre Meinung zu Freizeitmöglichkei-ten und Angeboten, ihrer persönlichen Zufriedenheit, dem Leben in einer digitalen Welt, dem Übergang von der Schule in Beruf oder Studium sowie Partizipationsmöglichkeiten für junge Menschen in Düsseldorf zu äußern. Der vorliegende Bericht stellt auf der Grundlage dieser Ergebnisse die Lebenssituation und Be-darfe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Düsseldorf dar und dient den Verantwortli-chen in Politik und Verwaltung damit als wichtige Grundlage für zukünftige Planungen, Entwick-lungen und die Jugendpolitik unserer Stadt. Burkhard Hintzsche Beigeordneter der Landeshauptstadt Düsseldorf 45 # Inhaltsverzeichnis Vorwort 31 Ausgewählte Ergebnisse 72 Konzeption und Durchführung der Befragung 14 2.1 Zielsetzung 14 2.2 Erhebungsmethode 15 2.3 Der Fragebogen 16 2.4 Durchführung und Rücklauf 16 2.5 Auswertung 18 3 Wer hat geantwortet? 21 3.1 Alter und Geschlecht 21 3.2 Wohnort 23 3.3 Erwerbs- und Ausbildungsstatus 24 3.4 Zuwanderungsgeschichte 26 4 Zufriedenheit mit Düsseldorf 28 4.1 Zufriedenheit mit Düsseldorf insgesamt 28 4.2 Zufriedenheit/Unzufriedenheit mit verschiedenen Lebensbereichen 30 4.3 Gesellschaftliche Belange 32 5 Freizeitverhalten 38 5.1 Freizeitorte 38 5.2 Wünsche hinsichtlich Freizeitmöglichkeiten 39 5.3 Jugendfreizeiteinrichtungen 42 5.3.1 Besucherinnen und Besucher 43 5.3.2 Nicht-Besucherinnen und Nicht-Besucher 45 6 Beteiligungsmöglichkeiten und Engagement 47 6.1 Bekanntheit von Beteiligungsmöglichkeiten 47 6.2 Engagement 50 7 Leben in einer digitalen Welt 53 7.1 Art und Häufigkeit von Internetnutzung 53 7.2 Einstellungen zum Internet 55 7.3 Aufklärung im Bereich Mediennutzung 58 8 Übergang Schule und Beruf beziehungsweise Studium 60 6 9 Persönliches Wohlbefinden und Sorgen 63 9.1 Einschätzung des persönlichen Wohlbefindens 63 9.2 Beurteilung der persönlichen Situation 65 9.3 Bedarf an Information, Beratung und Unterstützung 69 10 Ausblick 72 Anhang: Fragebogen 73 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 85 Kontakt 88 7 ## 1 Ausgewählte Ergebnisse Konzeption und Durchführung der Befragung • Um mehr über die Lebenssituation Jugendlicher und junger Volljähriger, ihre Bedürfnisse und Einstellungen im Hinblick auf ihr lokales Lebensumfeld zu erfahren, hat die Landes-hauptstadt Düsseldorf vom 15. Mai bis zum 15. Juli 2019 Düsseldorferinnen und Düsseldor-fer im Alter von 14 bis einschließlich 21 Jahren befragt. Die Ergebnisse der Befragung sollen für die Ausgestaltung von Inhalten und Maßnahmen des kommenden Jugendförderplans (für die Laufzeit 2021 bis 2025) genutzt werden. Im Detail: S. 14 • Konzipiert und durchgeführt wurde die vorliegende Jugendbefragung vom Amt für Statistik und Wahlen gemeinsam mit dem Jugendamt der Landeshauptstadt Düsseldorf. • Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen konnten den Fragebogen online ausfüllen. Mit- tels zielgruppenspezifischer Werbung auf Instagram wurde für die offene Befragung gewor -ben. Die Befragung konnte problemlos auch auf mobilen Endgeräten beantwortet werden, sodass die Befragung der Lebensrealität der Zielgruppe entsprach. • Die Themen des Fragenkatalogs, der gemeinsam mit Jugendlichen und Fachkräften ent-wickelt wurde, waren unter anderem Zufriedenheit mit Angeboten für Jugendliche in Düs-seldorf, persönliche Zufriedenheit, Freizeitmöglichkeiten, Möglichkeiten sich einzubringen, Leben in einer digitalen Welt und der Übergang von der Schule in einen Beruf beziehungs-weise in ein Studium. • Insgesamt wurden den jungen Menschen maximal 27 Fragen gestellt. Die Länge des Fra-gebogens ist abhängig von den Antworten des Befragten (sogenannte Filterfragen). Der Fragebogen besteht aus 17 geschlossenen Fragen, das heißt bei den Fragen sind die Ant- wortoptionen vorgegeben. Darüber hinaus sind 10 Fragen halboffen gestellt. Im Detail: S. 16 Wer hat geantwortet? • An der Befragung haben insgesamt 3.093 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis einschließlich 21 Jahren teilgenommen. Die Gruppe der 14- bis 15-Jährigen sowie die der 16- bis 17-Jährigen ist in der Stichprobe mit 12 beziehungsweise 15 Prozent schwächer vertreten. Der Vergleich der Stichprobe mit der Grundgesamtheit zeigt, dass die Gruppen der 14- und 15-Jährigen sowie der 16- und 17-Jährigen unterrepräsentiert, während die 18-und 19-Jährigen und die 20- und 21-Jährigen überrepräsentiert sind. Im Detail: S. 21 • Es beteiligten sich zu 58 Prozent weibliche und zu 41 Prozent männliche Personen. Perso-nen mit einem diversen Geschlecht nahmen zu 0,9 Prozent teil. Damit sind Mädchen bezie-hungsweise Frauen in der Stichprobe leicht überrepräsentiert. Im Detail: S. 22 • Die deutliche Mehrheit der Teilnehmenden wohnt in Düsseldorf (89 %). Jede zehnte befrag-te Person gibt an, zwar nicht in Düsseldorf zu wohnen, aber in einer anderen Stadt in der näheren Umgebung (10 %). Im Detail: S. 23 8• Etwa die Hälfte der Befragungsteilnehmenden antwortet auf die Frage, was derzeit auf sie zutrifft, mit „ich bin Schüler*in“ (46 %). 27 Prozent geben an, dass sie sich in einem Studi - um befinden, 17 Prozent in einer Ausbildung und 10 Prozent geben an, dass sie berufstätig sind ohne Ausbildung. Im Detail: S. 24 • Von den befragten Schüler*innen besucht über die Hälfte ein Gymnasium (52 %), 16 Pro -zent gehen auf ein Berufskolleg, während sich 11 Prozent in Gesamtschulen bilden lassen. Im Detail: S. 24 • 39 Prozent der Befragungsteilnehmenden haben eine Zuwanderungsgeschichte nach der in Kapitel 3.4 verwendeten Definition. Im Detail: S. 26 Zufriedenheit mit Düsseldorf • Die deutliche Mehrheit der befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen lebt gerne in Düsseldorf (76 %). Männliche Befragungsteilnehmende geben häufiger an, dass sie gerne in der Landeshauptstadt leben als weibliche Befragungsteilnehmende (+8 %-Punkte). Im Detail: S. 28 • Die Befragungsergebnisse zu der Bewertung von verschiedenen Lebensbereichen in Düssel-dorf zeigt, dass junge Menschen durchaus ein breites Bewusstsein für Preise haben: 64 Pro- zent empfinden, dass Düsseldorf eine Stadt mit zu hohen Preisen für Busse und Bahnen ist. 44 Prozent der 14- bis 21-Jährigen stimmen zu, dass Düsseldorf durch hohe Eintrittspreise gekennzeichnet ist. Im Detail: S. 30 • Etwa jede dritte befragte Person stimmt zu, dass Düsseldorf eine Stadt ist, die die Möglich-keit bietet, kreativ zu sein beziehungsweise etwas Neues auszuprobieren (33 %). Im Detail: S. 30 • Die jungen Düsseldorfer*innen sind sich uneins, ob Düsseldorf gute Treffpunkte für Jugend -liche bietet: Während 27 Prozent der Befragten zustimmen, stehen 29 Prozent der Jugend-lichen und jungen Erwachsenen der Aussage ablehnend gegenüber. Im Detail: S. 31 • In den Befragungsergebnissen lässt sich erkennen, dass sich die Jugendlichen und jungen Volljährigen kritisch und differenziert mit möglichen Problemlagen in ihrer Stadt auseinan -der setzen. Demzufolge sind vermehrt divergierende Beurteilungen zu einzelnen Aussagen zu gesellschaftlichen Belangen zu erkennen. Im Detail: S. 32 • 28 Prozent der Befragten stimmen zu, dass Düsseldorf eine Stadt mit einem problemati-schen Alkohol-/Drogenkonsum von Jugendlichen ist. Nach Ansicht von ebenfalls 28 Prozent der Befragungsteilnehmenden besteht viel Gewalt und Mobbing unter jungen Menschen in ihrer Stadt. Im Detail: S. 32 9 • Die Bewertung der Aussage „Düsseldorf ist eine Stadt, in der Kommunalpolitiker*innen viel für jungen Menschen bewirken können“ ist vergleichsweise heterogen. 36 Prozent geben an, dass sie es nicht wissen. Für 15 Prozent ist es zutreffend und nach Einschätzung von 23 Prozent hingegen unzutreffend, dass Kommunalpolitiker*innen viel für junge Menschen bewirken können. Im Detail: S. 32 • Jugendliche und junge Volljährige nehmen Benachteiligungen von bestimmten jungen Men-schen in Düsseldorf unterschiedlich wahr. Etwa ein Drittel stimmt zu, dass in der Landes-hauptstadt bestimmte junge Menschen benachteiligt werden (31 %) und weitere 29 Pro-zent nehmen dies teilweise so wahr. Nach Ansicht dieser Personen sind die Hauptgründe für Benachteiligung in der Herkunft und Armut begründet. Im Detail: S. 33 • Näherungsweise zwei Drittel der 14- bis 21-Jährigen sind sich uneins oder empfinden die Aussage unzutreffend, dass Düsseldorf eine Stadt ist, die die Interessen und Bedürfnisse von jungen Menschen unterstützt. Auf die Frage, wer ihrer Meinung nach junge Menschen in Düsseldorf besser unterstützen sollte, sind die beiden Top-Antworten „Schule“ (75 %) und „Politiker*innen“ (62 %). Im Detail: S. 35 Freizeitverhalten • Am liebsten gehen die befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen „an den Rhein“ in ihrer Freizeit, wenn sie nicht zu Hause sind. 82 Prozent machen diese Angabe. Mit ei-ner etwa Zweidrittelmehrheit scheinen „Bars, Cafés, Restaurants“ und die „Wohnung von Freund*innen“ ebenfalls beliebte Freizeitorte von jungen Düsseldorfer*innen zu sein. An vierter und fünfter Stelle mit einem Zustimmungsanteil von über 50 Prozent geben die Be-fragten an, dass sie gerne ihre Freizeit in „Parks“ und an „Orten, die Eintritt oder Gebühren kosten“ verbringen, wenn diese außerhalb der eigenen vier Wände verbracht wird. Im Detail: S. 38 • An welchem Ort Jugendliche in Düsseldorf ihre Freizeit außerhalb des eigenen Zuhauses verbringen, ist unterschiedlich je nach Geschlecht. Beispielsweise geben Frauen bezie- hungsweise Mädchen häufiger an, ihre Freizeit gerne in „Bars, Cafés, Restaurants“ (76 %) zu verbringen, während Männer beziehungsweise Jungen unter anderem häufiger äußern, dass sie sich auf „Sportplätzen/-anlagen“ aufhalten (41 %). Im Detail: S. 39 • Auf die Frage „Was sollte es deiner Meinung nach häufiger geben?“ ist „öffentliche Orte mit freiem WLAN“ die mit 63 Prozent Top-Antwort. Über die Hälfte stimmt dafür, dass „frei nutz- bare Lernorte“ sowie „überdachte Treffpunkte für junge Menschen“ vermehrt in der Landes -hauptstadt vorhanden sein sollten (53 % bzw. 52 %). Im Detail: S. 39 • 13 Prozent der jungen Düsseldorfer*innen besuchen „regelmäßig“ eine Jugendfreizeitein -richtung. 42 Prozent geben an, dass sie „schon ein paar Mal“ eine Jugendfreizeiteinrichtung besucht haben, während 37 Prozent „noch nie“ eine solche Einrichtung aufgesucht haben. Im Detail: S. 42 10 • Die Befragungsergebnisse zeigen, dass tendenziell eher Männer beziehungsweise Jungen regelmäßig eine Jugendfreizeiteinrichtung aufsuchen. Ebenfalls scheinen Personen ohne Schulabschluss tendenziell eher ihre Freizeit in solchen Einrichtungen zu verbringen. Ins- besondere Schüler*innen an Förder-, Haupt-, und Realschulen sind nach eigenen Angaben vergleichsweise regelmäßig in Jugendfreizeiteinrichtungen vorzufinden. Im Detail: S. 42 • Der Blick auf die Bedürfnisse der Besucher*innen von Jugendfreizeiteinrichtungen zeigt, dass „Freunde treffen“ den Hauptnutzungsgrund darstellt. Für je über ein Viertel der Nut - zenden von Jugendfreizeiteinrichtungen sind die „späten Öffnungszeiten am Abend“ sowie die „sportlichen“ und „kreativen Angebote“ wichtige Aspekte in der Freizeitgestaltung. Im Detail: S. 43 • Die am häufigsten gegebene Antwort auf die Frage, welche Gründe gegen eine Nutzung von Jugendfreizeiteinrichtungen spricht, lautet: „kein Interesse“ (58 %). Der Aspekt „kenne keine Jugendfreizeiteinrichtung“ und „ich kenne dort niemanden“ wird jeweils von knapp je-dem Dritten benannt (37 %). Unattraktive Angebote bemängeln 30 Prozent der Nicht-Nut-zenden. Im Detail: S. 45 Beteiligungsmöglichkeiten und Engagement • Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen wurden dazu befragt, inwieweit sie bestimmte Möglichkeiten kennen, um die eigenen Interessen zu vertreten. Die höchsten Bekannt-heitswerte weisen demnach „Demonstrationen“ (90 %) sowie die Möglichkeit „zur Wahl zu gehen“ (89 %) auf. Es folgt die Möglichkeit, die eigenen Interessen mittels einer Unter- schriftenliste beziehungsweise Petition (online oder offline) (82 %) zu vertreten. Mit etwas Abstand folgt die Schüler*innenvertretung als eine weitere Institution, die ebenfalls vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen (73 %) bekannt ist. Im Detail: S. 47 • Die Teilnehmenden wurden zusätzlich gefragt, ob sie die bereits bekannten Möglichkeiten schon mal genutzt haben beziehungsweise, ob sie damit in Kontakt waren. Generell zeigt sich, dass von der Bekanntheit nicht auf die Nutzung bestimmter Möglichkeiten, die eigenen Interessen zu vertreten, geschlossen werden kann. Beispielsweise nutzt trotz des hohen Bekanntheitswerts nur etwa jede zehnte Person Demonstrationen, um sich für die eigenen Interessen und Belange stark zu machen. Im Detail: S. 49 • Um zu ermitteln, ob und (wenn ja) in welchen Bereichen sich die Jugendlichen engagie-ren, wurde den Befragungsteilnehmenden eine Liste von Themengebieten beziehungsweise -bereichen vorgelegt, zu der sie jeweils angeben konnten, ob sie sich für diese Sache oder diese Gruppe engagieren. 29 Prozent geben an, dass sie sich nicht in ihrer Freizeit engagie-ren. Im Detail: S. 50 11 • Die engagierten Jugendlichen sind in zwei Bereichen besonders häufig aktiv: Zum einen

Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen JHA/012/2020