Informationsvorlage Aktenzeichen SEBD/001/2025

Sanierung Lohauser Deich - Information -

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Lohauser Deich · Stadtbezirk 5 (Stockum, Lohausen)örtlicher Bezug 2Dokumente 22. November 2024veröffentlicht

Worum es geht

Der Auszug beschreibt den Stand der Vorlage zum angegebenen Datum, nicht notwendigerweise den heutigen Stand.

Aus „Sachdarstellung“

1. Veranlassung und Umfang der Maßnahmen Der Lohauser Deich wurde in den 20er bzw. 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gebaut. Aus heutiger Sicht weist der Deich zwischen der Straße „Am Gentenberg" und dem Wasserwerk „Am Staad" auf einer Länge von ca. 4.230 m Defizite auf. Dies sind insbesondere fehlende Sicherheiten bei der Deichhöhe, die verwendeten Baumaterialien, zu steile Böschungen, fehlende Deichverteidigungswege sowie ein nicht zulässiger Pappelbewuchs auf dem Deich. Der Rat der Stadt erteilte daher mit Grundsatzbeschluss 60/75/2004 vom 15. Juli 2004 einen Planungsauftrag zur Sanierung des Lohauser Deiches an die Verwaltung. Die Ergebnisse der Planung wurden dem Betriebsausschuss in der Sitzung am 02.11.2021 mit Informationsvorlage SEBD/034/2021 vorgestellt und anschließend im Rahmen des Genehmigun gsverfahrens der Bezirksregierung Düsseldorf zur Vorprüfung eingereicht.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 22. November 2024. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Themen

Örtlicher Bezug

Wo passiert das?

Lohauser Deich – Straßenverlauf zur Orientierung

Hervorgehoben ist die im amtlichen Titel genannte Straße. Die Karte zeigt nicht, dass die gesamte Straße betroffen ist; einzelne Gebäude oder Einrichtungen werden damit nicht genau verortet.

  • Genannte Straße zur Orientierung – keine genaue Maßnahmenfläche

Straßenverlauf: © OpenStreetMap-Mitwirkende · ODbL 1.0. Kartendaten vom . Automatisch dem amtlichen Titel zugeordnet. Auch bei älteren Vorgängen zeigt die Karte den Straßenverlauf dieses Datenstands, nicht den historischen Zustand.

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SEBD/001/2025 X öffentlich nicht öffentlich Informationsvorlage Betrifft: Sanierung Lohauser Deich Fachbereich: 67 - Stadtentwässerungsbetrieb Dezernentin / Dezernent: Stadtkämmerin Dorothée Schneider Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Bezirksvertretung 5 28.01.2025 Kenntnisnahme Bauausschuss 11.02.2025 Kenntnisnahme Sachdarstellung: 1. Veranlassung und Umfang der Maßnahmen Der Lohauser Deich wurde in den 20er bzw. 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gebaut. Aus heutiger Sicht weist der Deich zwischen der Straße „Am Gentenberg" und dem Wasserwerk „Am Staad" auf einer Länge von ca. 4.230 m Defizite auf. Dies sind insbesondere fehlende Sicherheiten bei der Deichhöhe, die verwendeten Baumaterialien, zu steile Böschungen, fehlende Deichverteidigungswege sowie ein nicht zulässiger Pappelbewuchs auf dem Deich. Der Rat der Stadt erteilte daher mit Grundsatzbeschluss 60/75/2004 vom 15. Juli 2004 einen Planungsauftrag zur Sanierung des Lohauser Deiches an die Verwaltung. Die Ergebnisse der Planung wurden dem Betriebsausschuss in der Sitzung am 02.11.2021 mit Informationsvorlage SEBD/034/2021 vorgestellt und anschließend im Rahmen des Genehmigun gsverfahrens der Bezirksregierung Düsseldorf zur Vorprüfung eingereicht. Die Bezirksregierung hat während der Vorprüfung unter Bezugnahme auf das zwischenzeitlich vorliegende Urteil des OVG Münster vom 03. Februar 2022 zum Himmelgeister Rheinbogen die Prüfung von möglichen Rückverlegungsvarianten eingefordert. Hieraus ergab sich gegenüber den zur Vorprüfung eingereichten Planungsunterlagen eine geringfügige Rückverlegung der Deichtrasse auf einer Länge von 400 m. Seite 2 Die Sanierung beinhaltet weiterhin den Rückbau des bestehenden Deiches und den Neuaufbau entsprechend dem heutigen Stand der Technik auf einer Länge von ca. 2.260 m. In Bereichen mit besonderen Zwangspunkten (z. B. beengte Verhältnisse) wird von dem Regelprofil zugunsten von Spundwänden und Hochwasserschutzwänden auf einer Länge von ca. 1.625 m abgewichen. Dies erfolgt u. a. im Bereich der Anlagen des Wasserwerks „Am Staad", bei der Brücke der Bundesautobahn A 44 und im Bereich von Privatgärten in der Ortslage Lohausen. Am nördlichen Ende der Maßnahme im Bereich der Straße „Am Gentenberg" erfolgt lediglich der Ausbau des Kronenweges auf einer Länge von ca. 345 m. Die zukünftige Deichverteidigung wird durch die Herstellung von Deichverteidigungswegen auf der landseitigen Berme sichergestellt. Der Kronenweg erhält zukünftig eine Breite von 6 m mit lokalen Einschränkungen, um eine gefahrlose Nutzung als Fuß - und Radweg zu ermöglichen. Zur Minimierung von Eingriffen in Natur und Landschaft werden Vermeidungs - und Minimierungsmaßnahmen in das Proj ekt eingebunden. Darüber hinaus werden als Kompensationsmaßnahme extensive Wiesen entwickelt, Feuchtwiesen angelegt, Sträucher und Gehölze gepflanzt und Fledermaus - und Nistkästen installiert. Damit werden unvermeidliche Eingriffe auf dem neuen Deich und auf angrenzenden Flächen ausgeglichen. Die Kompensationsmaßnahmen werden in räumlicher Nähe - teils auf dem neuen Deich, teils auf angrenzenden Flächen - umgesetzt. Die Flächen, die für die Deichsanierung und die Kompensationsmaßnahmen dauerhaft benötigt werden, liegen überwiegend im Eigentum der Stadt Düsseldorf. Die Flächen im Vor - und Hinterland des Bestandsdeiches sind dabei zur landwirtschaftlichen Nutzung verpachtet. Darüber hinaus werden jedoch auch Flächen benötigt, die im Eigentum Dritter liegen. Betroffen sind dabei Flächen der Stadtwerke Düsseldorf, von Straßen-NRW und aus Privateigentum. Diese Flächen sollen teils erworben, teils durch Dienstbarkeiten abgesichert werden. Darüber hinaus ist es erforderlich weitere Flächen vorübergehend für Baustr aßen, Einrichtungs- und Lagerflächen in Anspruch zu nehmen. Diese Flächen werden nach Abschluss der Maßnahmen wiederhergestellt. Die abgestimmten Planungen werden aktuell genehmigungsreif ausgearbeitet. Sie sollen im nächsten Schritt der Bezirksregierung Düsseldorf als zuständige Planfeststellungsbehörde zur Genehmigung vorgelegt werden. 2. Kostenprognose Unter Einbeziehung des bisherigen Ausgabenstandes, der Verpflichtungen aus bestehenden Verträgen sowie der Grunderwerbs -, Planungs- und Baukosten belaufen sich die Gesamtkosten zum aktuellen Kostenstand 2024 für das Projekt einschließlich Grunderwerbskosten auf ca. 42.500.000,00 Euro. In der Vergangenheit wurden Deichbauprojekte mit bis zu 80 % durch das Land gefördert. Auch bei diesem Projekt wird von dieser Förderquote ausgegangen. Die Mehrkosten, die in Zusammenhang mit dem verbreiterten Geh - und Radweg anfallen (rund 1.000.000 Euro), werden nicht durch Mittel des Hochwasserschutzes gefördert. Diese Mehrkosten können voraussichtlich durch dementsprec hende Förderprogramme gefördert werden. Beide Fördermittelanträge werden nach Erteilung der Genehmigung gestellt. Seite 3 3. Termine Vorlage der überarbeiteten Genehmigungsplanung bei der Bezirksregierung April 2025 Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss 2030 Deichbau 2031 bis 2034 Nach Möglichkeit soll die Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen vorgezogen werden. Anlagen: Anlage 1 Luftbild und Lageplan

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen SEBD/001/2025