Informationsvorlage als Text anzeigen
Title: 00448936.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00448936.pdf
Published Time: Wed, 03 Aug 2022 11:48:00 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
AGS/028/2022
X öffentlich nicht öffentlich
# Informationsvorlage
Betrifft:
Sozialbericht "Lebenssituation der Generation 55 plus"
Fachbereich:
12 - Amt für Statistik und Wahlen
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordneter Christian Zaum Stadtdirektor Burkhard Hintzsche
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Ausschuss für Gesundheit und
Soziales 07.06.2022 Kenntnisnahme
Seniorenrat 29.07.2022 Kenntnisnahme
Ausschuss für
Wohnungswesen und
Modernisierung
22.08.2022 Kenntnisnahme
Sachdarstellung:
Im Zuge der Berichtsreihe „Kommunale Sozialberichterstattung in Düsseldorf“ wurde
der Sozialbericht zur Lebenssituation der Generation 55 plus in Düsseldorf erarbeitet. Dieser Bericht gibt einen umfassenden Überblick über die Lebenssituation der Düsseldorfer*innen ab 55 Jahren in Düsseldorf.
Als Fortschreibung des ersten Sozialberichtes zur Lebenssituation der Generation 55 plus der Landeshauptstadt Düsseldorf aus dem Jahr 2013 wird anhand statistischer Daten für den Zeitraum 2014 bis 2019 zunächst ein statistischer Überblick über die genannte Altersgruppe gegeben, die in Düsseldorf im Jahr 2019 einen Anteil von 31,3 Prozent an der Bevölkerung ausmacht. Der inhaltliche Schwerpunkt des aktuellen Berichtes liegt dabei auf den Themen Altersarmut und Einsamkeit.
Da die Themen Altersarmut und Einsamkeit nicht allein mit den vorhandenen Datengrundlagen abgebildet werden können, wurde im Jahr 2019 eine umfangreiche Befragung von Bürger*innen im Alter von 55 Jahren und älter in Düsseldorf durchgeführt, deren Ergebnisse im zweiten Teil des Berichtes ausführlich dargestellt werden. Seite 2
Anlagen:
Sozialbericht Generation 55plus
Sozialbericht Generation 55plus als Text anzeigen
Title: Kommunale Sozialberichterstattung - Lebenssituation der Generation 55 plus
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00449573.pdf
Published Time: Fri, 13 May 2022 08:34:23 GMT
Number of Pages: 168
Markdown Content:
1
# Düsseldorf Nähe trifft Freiheit Kommunale Sozialberichterstattung der Generation ebenssituation 55 plus 23
## Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 5
1.1 Methodik und Datenquelle 7
1.2 Erläuterungen und Hinweise 8
2 Die Generation 55 plus in Düsseldorf – ein statistischer Überblick 9
2.1 Bevölkerungsstruktur und -entwicklung 10
2.2 Haushaltsstruktur 19
2.3 Einkommen und soziale Sicherung 21
2.3.1 Renten nach SGB VI 21
2.3.2 Grundsicherung im Alter nach SGB XII 24
2.3.3 Arbeitslosigkeit und Grundsicherung für Arbeitsuchende nach SGB II 26
2.3.4 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 30
2.4 Altersarmut und Einsamkeit – sozialräumliche Zusammenhänge 33
2.5 Politische Vertretung 40
2.5.1 Gewählte Mitglieder im Stadtrat 40
2.5.2 Gewählte Mitglieder in den Bezirksvertretungen 41
2.5.3 Seniorenrat 41
3 Ergebnisse der Befragung der Bürgerinnen und Bürger
der Generation 55 plus
43
3.1 Konzeption und Durchführung der Befragung 43
3.2 Merkmale der Stichprobe und Repräsentativität 44
3.3 Ableitung der Merkmale „Armut“ und „Einsamkeit“ 53
3.3.1 Armut 53
3.3.2 Einsamkeit 57
3.4 Persönliche Lebenssituation 62
3.4.1 Einschätzung der persönlichen Lebenssituation 62
3.4.2 Zufriedenheit mit dem eigenen gegenwärtigen Leben 67
3.5 Soziale Kontakte 71
3.5.1 Regelmäßige persönliche Kontakte 71 4
3.5.2 Einschätzung der eigenen sozialen Kontakte 76
3.6 Freizeitgestaltung 80
3.6.1 Zufriedenheit mit der Freizeitgestaltung 80
3.6.2 Hindernde Faktoren bei der Freizeitgestaltung 83
3.6.3 Präferenz der Altersstruktur bei Freizeitangeboten 86
3.6.4 Zentren plus 88
3.7 Ehrenamtliches Engagement 95
3.7.1 Derzeitiges ehrenamtliches Engagement 95
3.7.2 Gründe gegen ein ehrenamtliches Engagement 97
3.8 Digitale Teilhabe 101
3.9 Nachbarschaft 104
3.10 Wohnen 110
3.10.1 Altersgerechtes Wohnen 110
3.10.2 Umzugswahrscheinlichkeit 117
3.10.3 Gründe, die gegen einen Umzug sprechen 119
3.11 Kenntnis von Angeboten 124
3.11.1 Kenntnisstand zu den Beratungs- und Hilfsangeboten 124
3.11.2 Nutzung einer Vor-Ort-Sprechstunde des Amtes für Soziales 131
3.11.3 Nutzung einer häuslichen Beratung des Amtes für Soziales 136
3.11.4 Anregungen oder Anmerkungen zu den Angeboten für die
„Generation 55 plus“
139
3.12 Exkurs: Ergebnisse nach der Sozialraumtypologie 141
4 Zusammenfassung 154
Abbildungs-, Karten- und Tabellenverzeichnis 159
Kontakt 166 5
## 1 Einleitung
Der demografische Wandel ist in Deutschland längst Realität. Niedrige Geburtenraten so -
wie eine höhere Lebenserwartung ziehen eine deutliche Veränderung der Altersverteilung
in Deutschland nach sich. Zum Ende des Jahres 2019 konnten in Düsseldorf über 202.000
Personen in einem Alter ab 55 Jahre verzeichnet werden. Dies entspricht etwa einem Drittel
(31,3 %) der Düsseldorfer Einwohner*innen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist von den
Effekten des demografischen Wandels wie viele andere Kommunen zwar auch betroffen, die
Bevölkerungszahlen nehmen jedoch zu und die Alterung der Bevölkerung findet auf Grund ver -
mehrter Zuzüge junger Menschen (18 bis unter 30 Jahre) nicht in demselben Maße statt, wie
in vielen anderen deutschen Kommunen. Doch auch in Düsseldorf wird perspektivisch die Zahl
der 55-Jährigen und Älteren deutlich zunehmen. Nach der neuesten Bevölkerungsprognose der
Landeshauptstadt Düsseldorf wird sich dies insbesondere in der Altersgruppe der 65- bis unter
75-Jährigen (2035: +18.000 Personen) sowie der Personengruppe ab 85 Jahre (2035: +5.600
Personen) zeigen.
Die Generation 55 plus ist nicht nur aufgrund ihres zukünftigen zahlenmäßigen Anstieges und
der damit einhergehenden Veränderung der Sozialstruktur der Gesellschaft bedeutsam, son -
dern auch deshalb, weil sie in der Phase des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand
ein breites und sehr unterschiedliches Spektrum an Lebenslagen aufweist. Diese Altersphase
beziehungsweise die Zeit im Ruhestand ist mittlerweile ein eigenständiger Lebensabschnitt ge -
worden, welcher von vielen Faktoren des bisherigen persönlichen Lebensweges abhängt. Durch
den allgemein verbesserten Gesundheitszustand und die – bedingt durch die höhere Lebens -
erwartung – längere nachberufliche Phase, besteht die Chance die Lebensumstände bis ins
hohe oder auch sehr hohe Alter aktiv mitzugestalten. Resultierend daraus muss sich die Ge -
sellschaft dabei auch zunehmend mit den hochaltrigen Senior*innen mit zum Teil intensivem
Unterstützungs- und Pflegebedarf sowie Mehrfacherkrankungen auseinandersetzen. Hier ist
und bleibt die Herausforderung die soziale Teilhabe und Integration dieser heterogenen Gruppe
zu sichern.
Der vorliegende Bericht erscheint zum einen turnusmäßig im Rahmen der Berichtsreihe Kom -
munale Sozialberichterstattung und stellt eine Fortschreibung des Berichtes aus dem Jahr 2013
dar. Zum anderen gehen die ausführlich dargestellten Ergebnisse der Befragung der Bürger*in -
nen der Generation 55 plus auf den Fachtag Armut und Einsamkeit im Alter: Was brauchen wir
in Düsseldorf? 1 und die dort festgelegte Handlungsempfehlung 16 zurück. Diese umfasst die
Durchführung einer Sozialraumanalyse, mit dem Ziel, zunächst die Ausgangslange festzustel -
len, welche bei der Planung von Unterstützungsangeboten hilfreich sein könnte. Um die daten -
gestützte Beschreibung des Ist-Zustandes um qualitative Aussagen anzureichern (da das The -
ma Armut und Einsamkeit nicht allein mit der vorhandenen Datengrundlage abgebildet werden
kann), wurde vom Amt für Statistik und Wahlen in Kooperation mit dem Amt für Soziales die
genannte Befragung der Generation 55 plus im Jahr 2019 umgesetzt.
(Alters-)Einsamkeit und (Alter-)Armut sind nicht nur individuelle Problemlagen, sondern auch
strukturelle, gesellschaftliche Probleme, die es zu überwinden gilt. Einsamkeit beschreibt das
Gefühl, dass die sozialen Beziehungen und der persönliche Austausch mit anderen Menschen
nicht den eigenen Bedürfnissen nach Zugehörigkeit und Geborgenheit entsprechen
(vgl. BMFSFJ 2019) 2.
> 1Am 13. April 2018 fand im Düsseldorfer Rathaus ein Fachtag mit dem Titel „Armut und Einsamkeit im Alter: Was brauchen wir für Düsseldorf?“ statt. Aus
> den Erkenntnissen der Workshops des Fachtages erarbeitete das Amt für Soziales mit Unterstützung des Seniorenrates 26 Handlungsempfehlungen. Am
> 15. März 2019 ergänzte ein weiterer Fachtag mit dem Titel „Gegen Altersarmut und Einsamkeit – Ansätze zur migrationssensiblen Ausrichtung“ diese
> Thematik. Die bestehenden Handlungsempfehlungen wurden danach um die migrationssensiblen Aspekte erweitert.
> 2Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (2019): Frauen und Männer in der zweiten Lebenshälfte - Älterwerden im sozialen
> Wandel. Zentrale Befunde des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 1996-2017, abrufbar unter: https://www.bmfsfj.de/resource/blob/135038/62670d8da -
> 500ebd1548deb1da31a01c0/frauen-und-maenner-in-der-zweiten-lebenshaelfte-data.pdf (zuletzt geöffnet 03.05.2021)
6
Die Befunde des Deutschen Alterssurveys zeigen, dass die Mehrheit aller Menschen auch im
hohen Alter nicht einsam ist: 2014 sind es bei den 70- bis 85-Jährigen 7,1 Prozent (vgl. Böger
et al. 2017: 273) 3. Dabei lässt sich beobachten, dass das Risiko von Einsamkeit von vielfältigen
Problemlagen wie Verlust des Partners, Erkrankungen oder Altersarmut bedingt werden. Gera -
de ältere von Armut betroffene Bürger*innen können kaum am gesellschaftlichen Leben teil -
nehmen und leben daher oftmals isoliert. Dies führt dazu, dass ein spezielles Augenmerk auf
Betroffene von Alterseinsamkeit und –armut gelegt werden muss, da sie im besonderen Maße
auf Hilfe angewiesen und kaum im gesellschaftlichen Leben integriert sind.
Für die zukunftsfähige Senior*innenpolitik sind Orientierungs- und Planungsgrundlagen in Form
von harten Strukturdaten als auch differenzierte und belastbare Informationen über Wünsche
und Einstellungen der älteren Bevölkerung unabdingbar. Der vorliegende Bericht gibt aktuelle
Hinweise auf das Leben und die Bedarfe der älteren Düsseldorfer*innen sowie Rückmeldungen
zu den bestehenden Unterstützungsangeboten. Er bietet somit eine gute Informations- und
Entscheidungsgrundlage, um auf die Bedarfe einer wachsenden und heterogener werdenden
Generation 55 plus einzugehen. Somit können Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die
Lebensbedingungen im Alter und beim Altern durchweg auf einem hohen Niveau halten.
Der vorliegende Sozialbericht der Landeshauptstadt Düsseldorf zur Lebenssituation der Ge -
neration 55 plus gibt zunächst einen statistischen Überblick über die Düsseldorfer*innen ab
55 Jahre. Hierfür werden demografische Daten zur Bevölkerungsstruktur und -entwicklung
sowie zur Haushaltsstruktur dargestellt. Anhand von Daten zu den Beziehenden von Renten,
Grundsicherungsleistungen sowie Arbeitslosengeld wird ferner die Einkommenssituation der
Generation 55 plus beschrieben. Anschließend folgt eine kurze statistische Darstellung von
sozialräumlichen Zusammenhängen von Altersarmut und Einsamkeit. Der statistische Überblick
über die Generation 55 plus wird mit der Darstellung der politischen Partizipation abgerundet.
Die Ergebnisse der Befragung der Bürgerinnen und Bürger der Generation 55 plus werden im
dritten Kapitel wiedergegeben. Die Befragung bezog sich auf die aktuelle Lebenssituation, die
sozialen Kontakte, die Freizeitgestaltung und den Bekanntheitsgrad der Angebote des Amtes
für Soziales. Am Ende des Kapitels wird das Antwortverhalten der Befragten in den verschie -
denen Sozialraumtypen abgebildet, um so die Situation in den einzelnen Sozialraumtypen für
ältere Menschen ab 55 Jahren darzulegen. Eine Zusammenfassung der wesentlichen Informa -
tionen dieses Sozialberichtes findet sich im vierten Kapitel. Im gesamten Bericht werden die
Unterschiede innerhalb der Generation 55 plus durch differenzierte Auswertungen nach Alters -
gruppen 4 zum Vorschein gebracht.
Da sich der Bericht auf den Betrachtungszeitraum bis Jahresende 2019 bezieht, lassen sich die
sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht ablesen.
> 3Böger et al. (2017): Allein unter vielen oder zusammen ausgeschlossen: Einsamkeit und wahrgenommene soziale Exklusion in der zweiten Lebenshälfte
> in: Mahne et al. (Hrsg.): Altern im Wandel. Zwei Jahrzehnte Deutscher Alterssurvey (DEAS), Wiesbaden, Springer Verlag, S. 273-286.
> 4Es werden folgende Altersgruppen betrachtet: 55 bis unter 65 Jahre, 65 bis unter 75 Jahre, 75 bis unter 85 Jahre und 85 Jahre und älter.
1 Einleitung 7
1.1 Methodik und Datenquelle
Die statistischen Basisdaten (Kapitel 2) werden für die Jahre 2014 bis 2019 abgebildet 5. Die
Spalte Veränderung bildet die Differenz zwischen Anfangs- und Endjahr ab. Des Weiteren
wird auf der Basis der dargestellten Werte ein Trend ausgewiesen und anhand von Symbolen
kenntlich gemacht. Dieser fasst die Information der Zeitreihe zusammen und zeigt auf, ob
der vergangenen Entwicklung eine Linearität, das heißt ein statistisch nachweisbarer, signi -
fikanter Trend zugrunde liegt 6. Die Berechnung führt im Ergebnis zu folgenden Ausprägungen:
zunehmender Trend (Û), abnehmender Trend (Ü) oder kein eindeutiger Trend (•). In Fällen,
in denen aus methodischen Gründen oder aufgrund von Datenlücken keine Trendberechnung
möglich ist, wird dies durch ein ( X) kenntlich gemacht.
Des Weiteren werden in Kapitel 3 die Ergebnisse der Befragung der Bürger*innen der Genera -
tion 55 plus beschrieben. Generell wird zunächst das Gesamtergebnis dargestellt – ergänzend
werden jedoch auch Ergebnisse differenziert nach Altersgruppen, Geschlecht, Migrationshin -
tergrund und dem gegebenenfalls vorliegenden Unterstützungsbedarf im Alltag beschrieben,
wenn sich hierbei erwähnenswerte Resultate ergeben. Aus statistischer Sicht ist ein nennens -
werter Unterschied in den Ergebnissen bei einer Differenz von mindestens 5 Prozentpunkten
anzunehmen und wird daher ab diesem Schwellenwert erwähnt. Für die Betrachtung von
Armut und Einsamkeit wurden zusätzlich die Kreuzvariablen der eigenen finanziellen Situation,
der Lebenspartnerschaft und der Intensität der sozialen Kontakte (Kapitel 3.3) hinzugezogen.
Folgende Datenquellen wurden für den vorliegenden Bericht herangezogen:
• Landeshauptstadt Düsseldorf – Amt für Statistik und Wahlen, Befragung der Bürger*innen
der Generation 55 plus 2019
• Landeshauptstadt Düsseldorf – Amt für Statistik und Wahlen, Statistikabzug aus dem
Einwohnermelderegister, Haushaltegenerierung und MigraPro
• Landeshauptstadt Düsseldorf – Amt für Soziales
• Statistik der Deutschen Rentenversicherung
• Statistik der Bundesagentur für Arbeit
> 5In der Regel werden die Daten zum Stichtag 31.12. des jeweiligen Jahres ausgewiesen. Abweichende Stichtage werden in der jeweiligen Darstellung
> kenntlich gemacht.
> 6Hierfür wird der Korrelationskoeffizient nach Pearson verwendet und mit Hilfe des T-Tests zur Bestimmung der statistischen Signifikanz (5%-Niveau) ge -
> prüft.
1 Einleitung 8
1.2 Erläuterungen und Hinweise
Es ist zu beachten, dass die Bürgerbefragung vom 2. September bis 11. Oktober 2019 durch -
geführt wurde und damit deutlich vor der COVID-19-Pandemie lag. Die getätigten Aussagen
stellen somit den Zustand vor der Ausbreitung des Coronavirus dar. Die Bewertungen, zum
Beispiel zum Freizeit- und Kontaktverhalten, können im zeitlichen Verlauf pandemiebedingt
Änderungen unterworfen sein.
Die Anteilswerte bei den Ergebnissen der Bürgerbefragung sind unter anderem aufgrund der
besseren Lesbarkeit in der Regel gerundet 7. Im Allgemeinen ist ohne Rücksicht auf die End -
summe auf- beziehungsweise abgerundet worden. Aus diesem Grund können sich bei der
Summierung von Einzelangaben, insbesondere in den Grafiken, geringfügige Abweichungen in
der Endsumme ergeben. Darüber hinaus können Diskrepanzen bei den Abweichungen in Pro -
zentpunkten entstehen.
Die prozentualen Anteilswerte in den Abbildungen zur Befragung beziehen sich jeweils immer
auf die Gesamtzahl (n) der Personen, die die jeweilige Frage beantwortet haben. Diese Zahl
variiert zwischen den verschiedenen Fragen beziehungsweise den zu bewertenden Aussagen
und ist daher in den Abbildungen und Tabellen stets mit dargestellt. Aus diesem Grund sind
die Prozentangaben nicht immer direkt vergleichbar und müssen jeweils auf die entsprechende
Gesamtzahl bezogen werden.
Bei Fragen mit Mehrfachnennungen ergibt die Addition der Einzelwerte in der Regel nicht 100
Prozent, da sich die prozentualen Angaben auf die Anzahl der antwortenden Befragten insge -
samt bezieht und nicht auf die
Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.