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Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg in Düsseldorf‑Kalkum kontrolliert gesprengt

Stadt Duesseldorf Relevanz 8/10 Kalkumer Schloßallee Stadtbezirk 5 (Stockum, Lohausen) Kaiserswerth 05.08.2026 16:46

Am 5. August 2026 um 16:20 Uhr sprengte das Kampfmittelbeseitigungsteam der Bezirksregierung eine im Zuge von Sondierungsarbeiten gefundene Panzergranate. Die Sprengung erfolgte mit rund 100 Tonnen Sand, erforderte die Evakuierung von etwa 120 Anwohnern und die kurzzeitige Einstellung des Flugbetriebs. Nach der Explosion wurden die Straßensperrungen aufgehoben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Panzergranate aus WW2 in Kalkum gefunden
  • Kontrollierte Sprengung am 5. August 2026, 16:20 Uhr
  • Rund 120 Anwohner evakuiert, 80 Einsatzkräfte im Einsatz
  • Flugbetrieb kurzzeitig eingestellt, Straßensperrungen aufgehoben

Was ist passiert?

Die Sondierung in Kalkum brachte eine Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg zutage. Sprengmeister Julian Granzow und Kampfmittelbeseitiger Michael Hoff führten die kontrollierte Sprengung um 16:20 Uhr durch. Die Granate wurde mit etwa 100 Tonnen Sand abgedämpft. Während der Sprengung verließen rund 120 Anwohner ihre Häuser. Sechs Personen und ein Hund nutzten die Betreuungseinrichtung im Theodor‑Fliedner‑Gymnasium. Insgesamt waren etwa 80 Einsatzkräfte von Ordnungsamt, Feuerwehr, Polizei, Stadtwerken, Rheinbahn, Hilfsorganisationen und dem Amt für Verkehrsmanagement im Einsatz. Das Gefahrentelefon verzeichnete rund zehn Anrufe. Der Flugbetrieb wurde für die Dauer der Sprengung kurzzeitig eingestellt. Unmittelbar nach der Explosion wurden die Straßensperrungen aufgehoben.

Hintergrund

Während des Zweiten Weltkriegs wurden in der Region zahlreiche Munitionseinheiten abgeworfen. Viele davon liegen bis heute unentdeckt im Boden. Bei Bau- oder Sondierungsarbeiten werden solche Funde regelmäßig gemeldet. Die Bezirksregierung betreibt einen eigenen Kampfmittelbeseitigungsdienst, der für die sichere Entschärfung und Sprengung verantwortlich ist.

Was bedeutet das?

Die Sprengung führte zu einer vorübergehenden Unterbrechung des Flugbetriebs und zu einer kurzen Evakuierung von Anwohnern. Nach Abschluss der Arbeiten waren die Straßen wieder befahrbar. Die betroffenen Haushalte konnten am selben Tag zurückkehren. Es gab keine Verletzten.

Wie geht es weiter?

Das Gebiet ist nach der Sprengung freigegeben. Die Behörden bitten die Bevölkerung, verdächtige Funde sofort zu melden. Weitere Kontrollen im Umfeld von Kalkum sind geplant.

Ort

Standort ist derzeit nur ungefähr bekannt.
KampfmittelSicherheitDüsseldorf‑Kalkum

Hinweis: Hinweis: Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt.