Ginkgo im Düsseldorfer Hofgarten: Zukunftsbaum der Stadt
Das Gartenamt stellt im Hofgarten den Ginkgo vor – einen Baum, der seit über 270 Millionen Jahren überlebt. Er ist hitze‑ und trockenheitsverträglich, filtert Feinstaub und steht auf der Düsseldorfer Zukunftsbaumliste. Umweltdezernent Jochen Kral und Gartenamtsleiterin Doris Törkel betonen seine Bedeutung für das Stadtklima.
Das Wichtigste in Kürze
- Ginkgo im Hofgarten ist ein Zukunftsbaum der Stadt.
- Überlebt seit >270 Mio. Jahren, hitze‑ und trockenheitsverträglich.
- Filtert Feinstaub, kaum von Krankheiten befallen.
- Auf Zukunftsbaumliste, unterstützt Stadtklima.
- Nächste Folge behandelt die Purpurerle.
Was ist passiert?
Im Rahmen der Sommerserie „Sechs Wochen, sechs Zukunftsbäume für Düsseldorf“ präsentiert das Gartenamt den Ginkgo (Ginkgo biloba) als vierten Folge‑Baum. Der Ginkgo steht im Hofgarten und ist ein lebendes Fossil, das seit mehr als 270 Millionen Jahren existiert. Er gehört zu einer eigenen Pflanzengruppe, die weltweit nur noch diese Art umfasst. Die fächerförmigen Blätter färben sich im Herbst leuchtend gelb. Der Baum ist hitze‑, trockenheits‑, frost‑ und luftverschmutzungsresistent und wird in Deutschland kaum von Krankheiten oder Schädlingen befallen. Unter schwierigen Standortbedingungen kann er mehrere hundert bis über tausend Jahre alt werden, nutzt tiefe Wurzeln, um Wasser aus trockenen Sommern zu ziehen, und bleibt vital auf versiegelten Flächen. Zusätzlich filtert er Feinstaub und verbessert so die Aufenthaltsqualität im dicht bebauten Stadtraum. Der Ginkgo ist deshalb in die Düsseldorfer Zukunftsbaumliste aufgenommen (https://www.duesseldorf.de/stadtgruen/baeume-in-der-stadt/zukunftsbaeume
Hintergrund
Der Ginkgo stammt ursprünglich aus China, wo er seit Jahrhunderten als Tempelbaum verehrt wird. Er ist das einzige überlebende Mitglied einer uralten Pflanzengruppe, die vor über 200 Millionen Jahren entstand. In China und Japan gilt er als Symbol für Hoffnung, Lebenskraft und Langlebigkeit. In Europa faszinierte er Dichter wie Johann Wolfgang von Goethe. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er weltweit zum Symbol für Frieden; ein berühmtes Exemplar überstand die Atombombenexplosion in Hiroshima. Zum Jahrtausendwechsel wurde er vom Kuratorium „Baum des Jahres“ zum „Baum des Jahrtausends“ ernannt.
Was bedeutet das?
Der Ginkgo wird als zukunftsfähiger Stadtbaum eingesetzt. Er toleriert Hitze, Trockenheit und versiegelte Standorte, filtert Feinstaub und benötigt kaum Pflege. Damit trägt er zur Verbesserung des Stadtklimas und zur Erhöhung der Lebensqualität bei. Der Baum ist bereits Teil der offiziellen Zukunftsbaumliste der Stadt Düsseldorf.
Wie geht es weiter?
In der nächsten Woche erscheint die fünfte Folge der Serie, die die Purpurerle vorstellt. Fotos des Ginkgos stehen unter https://duesseldorf.canto.de/b/L2GGC zur Verfügung.
Ort
Pempelfort · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)
Quellen
Hinweis: Dies ist eine KI‑generierte Zusammenfassung.