Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 51/ 9/2005

Bericht über Zuwendungen Rather Modell

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Krefelder Straße 2 · Stadtbezirk 4 (Oberkassel)örtlicher Bezug 1Dokument 12. Januar 2005veröffentlicht

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Ö Vorlagen - Nr. 51/ 9/2005 JHA am 18.01.2005 Seite 1 von 3 Beschlussvorlage Betrifft: Bericht über Zuwendungen Rather Modell Beschlussdarstellung: Der Jugendhilfeausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis. Sachdarstellung: Im Rahmen der fiskalischen Prüfung wurde auch eine fachlich inhaltliche Prüfung durch das Jugendamt durchgeführt. Alle Einrichtungen wurden besucht und die fachlich inhaltliche Ausrichtung mit den jeweiligen Projektverantwortlichen und den Mitarbeiterteams diskutiert. Im Ergebnis ist festzustellen, dass die Verwaltung von der Notwendigkeit dieser Maßnahmen überzeugt ist. Die Projekte werden mit hoher Motivation geführt. Die inhaltliche Ausrichtung entspricht der Konzeption des Rather Modells und die Ergebnisse dieser Arbeit entsprechen den vorgegebenen Standards von Qualität und Fachlichkeit. Die Arbeitseinsätze des Rather Modells können wichtige Impulse, z. B. für das Feld Schulsozialarbeit, bieten. Zukünftig werden die Ergebnisse und Inhalte der Arbeit mit anderen Feldern der Jugendhilfe / Schule besser verzahnt und integriert. Fiskalische Prüfung Bei der Prüfung der Jahre 2001 und 2002 zeigten sich bei der fiskalischen Prüfung strukturelle Probleme bei der Finanzabwicklung zwischen dem Verein und den Träger. Die Prüfung ergab im Ergebnis eine Rückforderung in geringer Höhe. Darüber hinaus wurde die Vereinbarung getroffen, dass der Verein keine Finanzabwicklung mit den Träger mehr vornimmt und daher keine städt. Mittel für die Struktur des Vereins erhält. Die Zuschüsse wurden seit diesem Zeitpunkt vom Jugendamt direkt an die Träger gezahlt. Die Prüfung der Verwendungsnachweise 2003 läuft noch. Inhaltliche Prüfung Die Projekte des Rather Modells haben das Ziel, Schülerinnen und Schüler, die sich der Schule verweigern bzw. entziehen, durch entsprechende Angebote wieder in die Schule zu integrieren oder ihnen einen Schulabschluss und die Integration in das Berufsleben zu ermöglichen. Ziele S Rückkehr in die Stammschule S Erlangung des Hauptschulabschlusses S Integration in die Arbeitswelt RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr. 51/ 9/2005 JHA am 18.01.2005 Seite 2 von 3 Dabei ist die Ausgangssituation der Schülerinnen und Schüler vor allem durch folgende Situationen geprägt: S Lern- und Leistungsprobleme S Beziehungsprobleme S kritische Lebenssituationen S belastendes Umfeld S geringes Selbstwertgefühl Das Rather Modell ist ein niedrig schwelliges Angebot mit einem hohen Grad der Individualisierung, um den unterschiedlichen Ausgangslagen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Die Gestaltung der einzelnen Projekte ist vielfältig und differenziert. Sie reicht vom präventiven Ansatz, um Schulverweigerung zu vermeiden, bis hin zu gezielten Angeboten für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Die Ergebnisse der bisherigen Arbeit lassen deutlich erkennen, dass dieser Arbeitsansatz notwendig und auch erfolgreich ist. Struktur: S Das gemeinsame Dach der Projekte ist das Rather Modell. S Der Verein selbst hat aber lediglich übergreifende Aufgaben, die konzeptionelle Fragen betreffen oder auch Fortbildung/Fachtagungen. S Das Jugendamt ist im Beirat vertreten. S Die Projekte sind jeweils eigenständig und werden auch so finanziert. Perspektiven: Das Rather Modell wird eingebunden in die Gesamtstruktur der Angebote nach §13 SGB VIII. Dies wird die Kooperation mit anderen Arbeitsfeldern der Jugendsozialarbeit wie z.B. der Schulsozialarbeit oder der Jugendberufshilfe erleichtern und eine gegenseitige Bereicherung ermöglichen. In diesem Rahmen finden zwei Mal im Jahr Planungs- und Konzeptionsgespräche mit Jugendamt, Trägern, Schule und Schulamt statt. Themen u.a.: SRather Modell und Bezirkssozialdienst SAufgabenstellung, Rolle, Hilfen/Angebote SSchulsozialarbeit und Schulverweigerung (Prävention) SSchnittstellen zu anderen Angeboten RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr. 51/ 9/2005 JHA am 18.01.2005 Seite 3 von 3 Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Jugendhilfeausschuss 18.01.2005 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Alternative: Keine Amt: Jugendamt Dezernentin / Dezernent: Beigeordneter Hintzsche

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 51/ 9/2005