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Ö Vorlagen - Nr. 50/13/2004
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Beschlussvorlage
Neuauflage des Projektes BOA - Berufsorientierung für arbeitssuchende Frauen -
Beschlussdarstellung:
Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales nimmt den Bericht der Verwaltung zu einer
Neuauflage des Projektes "BOA - Berufsorientierung für arbeitssuchende Frauen-" zur
Kenntnis.
Sachdarstellung:
Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales hat in seiner Sitzung am 19.3.2002 die
Durchführung des Projektes "BOA-Berufsorientierung für arbeitssuchende Frauen" für
ausstiegswillige Prostituierte mit einer Laufzeit von einem Jahr auf der Grundlage der als
Anlage beigefügten Projektkonzeption beschlossen.
Ein entsprechender Vertrag mit der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) über die
Durchführung des Projektes in der Zeit vom 9.9.2002 - 4.9.2003 wurde am 26.7.2002
geschlossen.
Ein Zwischenbericht zum Projekt wurde dem Ausschuss für Gesundheit und Soziales in
seiner Sitzung am 16.9.2003 und ein Abschlussbericht in der Sitzung am 25.11.2003 zur
Beratung vorgelegt.
Im Rahmen der Erörterung des Abschlussberichtes am 25.11.2003 hatte der Ausschuss
für Gesundheit und Soziales Einvernehmen darüber erzielt, innerhalb des 1. Quartals
2004 das Projekt mit Blickrichtung auf die Möglichkeiten einer späteren Neuauflage erneut
zu beraten.
Nach Auffassung der Verwaltung wäre eine Wiederauflage des Projektes zwar
grundsätzlich möglich, letztendlich jedoch von einer erfolgreich verlaufenden Akquise
einer ausreichenden Anzahl geeigneter weiblicher Prostituierter abhängig. Da bei den
meisten weiblichen Prostituierten derzeit kein Wunsch nach einem Ausstieg zu
beobachten ist, ist ein Erfolg bei der Gewinnung geeigneter Projektteilnehmer/innen völlig
ungewiss. Dies bedingt eine längere Vorlaufzeit bis zum Beginn einer neuen Maßnahme,
sodass unter den o.g. Voraussetzungen mit einem Projektstart frühestens im Jahr 2005
gerechnet werden kann.
RSD AllVorlg.WPT
Ö Vorlagen - Nr. 50/13/2004
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Die dann anfallenden Projektkosten würden sich unter Anlehnung an die Konditionen des
bereits durchgeführten Projektes auf ca. 70.000,- Euro belaufen. Darüber hinaus wäre zur
sozialpädagogischen Begleitung der Projektteilnehmerinnen die für die Projektlaufzeit
befristete Einstellung einer Sozialpädagogin ( Personalkosten: ca. 52.000,- Euro )
erforderlich.
Amt:
Gesundheitsamt
Dezernent:
Beigeordneter Leonhardt