Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 40/ 42/2004/1

Gesamtkonzept zur Gewaltprävention

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Siegburger Straße 12 · Stadtbezirk 3 (Oberbilk, Bilk)örtlicher Bezug 1Dokument 17. Juni 2004veröffentlicht

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Aus der amtlichen Vorlage

Der Jugendhilfeausschuss und der Schulausschuss nehmen das in der Anlage beigefügte Konzept zur Gewaltprävention in den Bereichen Jugend und Schule zur Kenntnis und beauftragen die Verwaltung mit der Umsetzung des Konzeptes.

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Seite 1 von 27 Beschlussvorlage Betrifft: Gesamtkonzept zur Gewaltprävention in den Bereichen Jugend und Schule Beschlussdarstellung: Der Jugendhilfeausschuss und der Schulausschuss nehmen das in der Anlage beigefügte Konzept zur Gewaltprävention in den Bereichen Jugend und Schule zur Kenntnis und beauftragen die Verwaltung mit der Umsetzung des Konzeptes. Sachdarstellung: Auf Grund von früheren Beschlüssen wurde die Verwalt ung beauftragt, ein Gesamtkonzept zur Gewaltprävention in den Bereichen Jugend und Schule zu entwickeln. Dabei sollte auch die Frage geklärt werden, wie bisher aus der Haushaltsstelle 4510 76028 geförderten Projekte für jugendschützende und -fördernde Maßnahmen fortgeführt werden können. Zeitgleich hat Herr Oberbürgermeister Erwin am 18.06.2002 im Rahmen einer Besprechung mit den Düsseldorfer Schulleitungen zu der Thematik "Gewalt an Schulen" vorgeschlagen, eine zentrale Anlaufstelle für diese Problematik einzurichten. Seit Anfang des Jahres hat die Fachstelle für Gewaltprävention, als Kooperationsprojekt zwischen den Ämtern 40 und 51, ihre Arbeit aufgenommen und das vorliegende Konzept erarbeitet. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Schulausschuss 23.06.2004 -/- 2 Jugendhilfeausschuss 30.06.2004 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Anlagen: Nr. Ort Anlage 1 beigefügt Gesamtkonzept zur Gewaltprävention Alternative: Keine Amt: Schulverwaltungsamt Jugendamt Dezernentin / Dezernent: RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT Seite 2 von 27 Stadtdirektor Grosse-Brockhoff Beigeordneter Hintzsche -3- Gesamtkonzept zur Gewaltprävention in den Bereichen Jugend und Schule April 2004 -4- Inhalt 1. Ausgangslage 1.1. Ausrichtung des Gesamtkonzeptes 1.2. Sachliche Grundlagen des Gesamtkonzeptes 2. Gewaltprävention in Düsseldorf 2.1. Analyse der Gewalt bei Kindern und Jugendlichen 2.1.1. Risikofaktoren, die Gewalt begünstigen 2.1.2. Erscheinungsformen von Gewalt 2.1.3. Häufigkeit von Gewalt 2.1.4. Formen der Prävention 2.2. Maßnahmen, Interventionen und Projekte in der Landeshauptstadt Düsseldorf Bestandsaufnahme der Maßnahmen und Projekte zur Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche mit unmittelbaren und mittelbaren Auswirkungen 2.2.1. Interventionen in der Schule 2.2.2. Interventionen in der Jugendhilfe 2.2.3. Elternarbeit 2.2.4. Fachstelle für Gewaltprävention 3. Zielsetzung und Ausrichtung für die zukünftige Arbeit 3.1. Einflussfaktoren auf das soziale Klima von Schule und Einrichtungen der Jugendhilfe 3.2. Prinzipien gewaltpräventiver Maßnahmen 3.3. Zielsetzung auf der individuellen Ebene 3.4. Interdisziplinäre Arbeit als Voraussetzung erfolgreicher Gewaltprävention 3.5. Mittelverwendung für jugendschützende und -fördernde Maßnahmen 3.6. Resümee -5- 1. Ausgangslage Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf beschloss im Jahr 1998 für die Dauer des Kommunalisierungsgesetzes von 1999 bis 2002 zusätzliche Maßnahmen zur Gewaltprävention aus den Mehreinnahmen der Automatensteuer zu finanzieren. Vor diesem Hintergrund hat der Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung am 09.02.1999 ein Vier-Säulen-Konzept verabschiedet, das auf stadteil- und problemgruppenorientierte Maßnahmen abzielt. Es wurden neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe, Schule und Sport finanziert und unterstützt sowie innovative Projekte und Maßnahmen initiiert. Der Jugendhilfe- und der Schulausschuss sprachen sich für eine Erweiterung der Kooperationsstrukturen unter Hinzuziehung des Arbeitskreises "Vorbeugung und Sicherheit" - Kriminalpräventiver Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf - aus. Der Arbeitskreis koordiniert und initiiert mit seinen problemorientierten Projektgruppen seit August 1994 die regionale Kriminalprävention. Ein Antrag der SPD Ratsfraktion vom 28.05.2002 zur Fortführung der Projekte zur Gewaltprävention bei Jugendlichen (Drucksache 01/147/02) ist in der Sitzung des Rates vom 06.06.2002 an den Jugendhilfeausschuss und an den Schulausschuss überwiesen worden. In den Sitzungen des Schulausschusses am 19.06. 2002 und des Jugendhilfeausschusses am 26.06.2002 wurde die Verwaltung beauftragt, ein Gesamtkonzept zur Gewaltprävention in den Bereichen Jugend und Schule zu entwickeln. Dabei sollte auch die Frage geklärt werden, wie die bisher aus der Haushaltsstelle 4510 76028 geförderten Projekte für jugendschützende und - fördernde Maßnahmen fortgeführt werden können. Zeitgleich hat Herr Oberbürgermeister Erwin am 18.06.2002 im Rahmen einer Besprechung mit den Düsseldorfer Schulleitungen zu der Thematik "Gewalt an Schulen" vorgeschlagen, eine zentrale Anlaufstelle für diese Problematik einzurichten. Seit kurzem hat die Fachstelle für Gewaltprävention, als Kooperationsprojekt zwischen den Ämtern 40 und 51, ihre Arbeit aufgenommen. Eine Aufgabe der Fachstelle ist es, das von beiden Fachausschüssen geforderte und aus Sicht der Verwaltung notwendige Gesamtkonzept zur Gewaltprävention in den Bereichen Jugend und Schule in Abstimmung der Ämter 40, 41, 51 und 52 untereinander sowie mit dem Arbeitskreis "Vorbeugung und Sicherheit" zu entwickeln. Das Konzept wird im folgenden vorgelegt. -6- 1.1. Ausrichtung des Gesamtkonzeptes Das Gesamtkonzept ist vorrangig ausgerichtet S auf den Ausbau und die Weiterentwicklung kommunaler Zusammenarbeit, um einen Handlungsrahmen für Gewaltminderung und Gewaltvor beugung herzustellen S auf die Bündelung personeller und finanzieller Ressourcen, insbesondere die Kooperation von Jugendhilfe, Schule und Sport S auf die Weiterentwicklung der bisher aus der Haushaltsstelle 4510 76028 geförderten Projekte für jugendschützende und -fördernde Maßnahmen sowie auf den gesamtstädtischen Einsatz der Mittel Die bisherige Umsetzung des Handlungskonzeptes für jugendschützende und - fördernde Maßnahmen soll unter Einbeziehung des Arbeitskreises "Vorbeugung und Sicherheit" noch effektiver und nachhaltiger gestaltet werden. Um kommunale Ressourcen für Präventionszwecke zu bündeln und um ein Optimum an Synergie zu erreichen, ist Kooperation zwingend notwendig. Eine noch engere Kooperation der beiden Bereichen Schule und Jugendhilfe wurde bereits 1998 in einem Positionspapier des Städtetags NRW wie folgt dargestellt, hier bezogen auf Betreuungsangebote aber durchaus übertragbar auf Gewaltprävention: < "Beide Bereiche wenden sich weitgehend an dieselben Kinder, die Segmentierung von Kindern in 'Schule' und 'Jugendhilfe' ist daher wirklichkeitsfremd. < Die finanzielle Situation erzwingt eine Bündelung der Ressourcen; Kooperation allein ermöglicht effizienten Einsatz von Ressourcen und somit Ausbau von Betreuungsangeboten auch in finanziell schwierigeren Zeiten. < Schule und Jugendhilfe haben langjährige professionelle Erfahrungen, die sich gegenseitig ergänzen und zu höherer pädagogischer Qualität in beiden Bereichen führen können. < Die gesetzlichen Regelungen im Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) sowie in den schulrechtlichen Vorschriften sehen eine Kooperation beider Bereiche ausdrücklich vor." Kooperation und Vernetzung sind Maßgabe für den gesamtstädtischen Einsatz und die Weiterentwicklung der bisher aus der Haushaltsstelle 4510 76028 geförderten Projekte für jugendschützende und -fördernde Maßnahmen. -7- 1.2. Sachliche Grundlagen des Gesamtkonzeptes Das Gesamtkonzept zur Gewaltprävention in Schule und Jugendhilfe basiert auf < den Beschlüssen von Rat, Jugendhilfeausschuss und Schulausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf < dem im Auftrag des Arbeitskreises "Vorbeugung und Sicherheit" (AK-VS), dem Kriminalpräventiven Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf 2001 vom Institut für Kriminalwissenschaften und dem Fachbereich Psychologie der Universität Marburg erstellten Gutachten "Empirisch gesicherte Erkenntnisse über kriminalpräventive Wirkungen" < dem Reader „gegen Gewalt - Hilfe zum Helfen, Netzwerk gegen Gewalt an Schulen" der Projektgruppe "Gegen Gewalt an Schulen" des AK-VS < dem Sachstandsbericht des Jugendamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf zu den Projekten für jugendschützende und -fördernde Maßnahmen vom 19.03.2002 < der unter dem Titel „Gewalt an Schulen" im Mai / Juni 2002 durchgeführten Umfrage des Schulverwaltungsamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf zu gewaltpräventiven Maßnahmen an Düsseldorfer Schulen < einer aktuellen Bestandsaufnahme der städtischen Ämter zu gesonderten Maßnahmen und Projekten für Gewaltprävention 2. Gewaltprävention in Düsseldorf 2.1. Analyse von Gewalt bei Kindern und Jugendlichen Das Thema Gewalt und die damit verbundenen Ursachen und Auswirkungen spiegeln sich in allen Lebensbereichen von Kindern und Jugendlichen wider. Phänomenbeschreibung und Ursachenanalyse zeigen deutlich: Es gibt nicht die eine einfache und klare Lösung. Dafür ist das Problem zu komplex und zu sehr mit den Normalitätsstrukturen unserer Gesellschaft sowie den sozialstrukturellen Lebensbedingungen der Kinder und Jugendlichen verknüpft. Gewalt tritt in vielfältiger Form in Erscheinung. Da Pädagogik das gesellschaftliche Problem nicht durch -8- Beseitigung der strukturellen Ursachen zu lösen vermag, beschränkt sich ihre Aufgabenstellung im Kern darauf, Hilfestellung zu geben für jene, die unter Gewalt leiden oder die Gewalt ausüben, um gewaltbereites Verhalten zu verhindern (Heitmeyer u.a. 1996). 2.1.1. Risikofaktoren, die Gewalt begünstigen Strukturelle Faktoren Wertewandel in der Gesellschaft S Individualisierung von Familien (Berufstätigkeit, Trennung, Konsumverhalten u.a.) S Entfremdung von Normen und Werten S Gewalt in den Medien, die eigene Erfahrungen widerspiegelt und dadurch Nachahmung begünstigt Infrastruktur der Stadtteile S Sozialstruktur des Wohnumfeldes (hohe Quote von Arbeitslosen und geringfügig bezahlten Arbeitsplätzen, von kinderreichen Familien und Personen mit staatlichen Transferleistungen wie Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe, hoher Anteil von Angehörigen verschiedener Nationalitäten) S unzulängliche Qualität und Quantität der Erlebnismöglichkeiten und Freizeitangebote in den Sozialräumen Infrastruktur der Institutionen S Ausübung institutioneller Macht an hierarchisch abhängige Kinder und Jugendliche über Noten, Strafen, Belohnung u.a. S Beschränkte Mitbestimmungsmöglichkeiten von Ki ndern und Jugendlichen Individuelle Faktoren S Familiäre Situation (wie z.B. Berufstätigkeit beider Eltern, Ein-Eltern- Familien, Isolation) S Selbsterfahrung erlittener Gewalt S Nichterfüllung von Sekundärbedürfnissen wie Sicherheit, Geborgenheit, Geltung und Selbstverwirklichung S Leistungsversagen / Perspektivlosigkeit S "Gewalt lohnt sich" - durch Fokussierung von Aufmerksamkeit, Anerkennung in der Peer-Group, Aneignen des Eigentums anderer, sozialpädagogische Zuwendung, Aufrechterhaltung der Selbstachtung -9- und des Männlichkeitsgefühls durch körperliche Überlegenheit und Stärke u.a. S Unkenntnis gewaltfreier Konfliktlösungsstrategien S Zugehörigkeit zu einer benachteiligten Gruppe S Rückzug auf traditionelle "männliche Rollenbilder", die eine aggressive Betonung der Körperlichkeit begünstigen 2.1.2. Erscheinungsformen von Gewalt Kinder und Jugendliche agieren und reagieren aus verschiedenen Gründen und Motiven mit Gewalt oder Aggression. S Ungestüme Impulse ohne schädi gende Absicht (fehlende Selbstkontrolle) S Frustrationsaggressionen S Bedrohungs- oder Abwehraggression S Erlangungsaggression S Aggressionslust Neben Regelverstößen, Schulschwänzen und autoaggressivem Verhalten sind folgende Verhaltensweisen im pädagogischen Alltag vorzufinden: Mobbing, Bullying Mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung ist eine Person Zielscheibe feindseliger und systematischer Attacken, in der Regel häufig über einen längeren Zeitraum hinweg. Verbalaggression Verschiedene Ausprägungen von Beschimpfungen, Beleidigungen, Diffamierungen bis hin zu subtileren Methoden wie Zynismus und Ironie. Physische Aggression Zielgerichtetes Schädigen, Beeinträchtigen und Schmerz zufügen bzw. Androhung entsprechender Handlungen Vandalismus/Sachbeschädigung Gewalt gegen Sachen und/oder illegale Graffiti Erpressung Die Ausübung bzw. Androhung von Gewalt, um einen Anderen zur Herausgabe von Geld, Kleidung oder anderen Wertgegenständen zu bringen (umgangssprachlich "Abzocke" oder "Abziehen"). Waffeneinsatz Gaspistolen, Messer etc. -10- Fremdenfeindlichkeit Handlungen, die sich gegen Personen und deren Besitz richten, die wegen ihres Aussehens, ihrer Rasse, Herkunft oder Nationalität fremd erscheinen. Sexuelle Belästigung In Form von sexualisierter Sprache, ungewünschter Berührung nicht nur der Geschlechtsteile, sexuellen Übergriffen und Darbietung von pornographischen Bildern und Zeichnungen. Die anhaltende Diskussion um unterschiedliche Begrifflichkeiten im Problemfeld von Aggression und Gewalt verdeutlicht, wie schwierig eine trennscharfe Definition dieser Phänomene ist. Unbeschadet aller theoretischen Auseinandersetzungen besteht jedoch weitgehend Einigkeit darüber, Gewalt als Ausdruck ungelöster Konflikte zu betrachten, bei denen konstruktive, Konfliktlösungen nicht vorhanden sind, nicht gewählt werden oder versagen. 2.1.3. Häufigkeit von Gewalt Im Frühjahr 1995 fand eine detaillierte Umfrage der Projektgruppe "Gegen Gewalt an Schulen" über Art und Umfang von Gewalttätigkeit an Düsseldorfer Schulen statt. In 2002 wurde die Einschätzung der Schulleitungen zur Gewaltsituation an Düsseldorfer Schulen erneut abgefragt. Die aktuellen gewaltpräventiven Konzepte in den Düsseldorfer Schulen sowie der Wunsch nach weiterer Hilfestellung von Seiten der Schulleitungen finden im Gesamtkonzept Berücksichtigung. Um darzustellen, wie Kinder und Jugendliche Gewalt erleben, wird beispielhaft ein Ergebnis der aktuellen Querschnittsbefragung „Aggressionen und Delinquenz unter Jugendlichen"¹ in 7. und 8. Klassen von Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien in Nürnberg und Erlangen zum Gewalterleben wiedergegeben. -11- selten (33,10%)gelegentlich (33,10%) nie (6,90%) sehr oft (8,80%) oft (18,10%) Jungen selten (41,20%) gelegentlich (30,40%) nie (13,40%) oft (10,80%) sehr oft (4,20%) Mädchen ¹„Aggressionen und Delinquenz unter Jugendlichen", Lösel, Bliesener Untersuchungen von kognitiven und sozialen Bedingungen , Luchterhand 2003 Befragt wurden 1163 Schülerinnen und Schüler (52,8 % Jungen/ 47,2 % Mädchen): Häufigkeit des Gewalterlebens und der Gewaltfurcht bei Jungen und Mädchen Wie häufig erlebst Du Gewalt an Deiner Schule/ in Deiner Klasse? -12- 2.1.4. Formen der Prävention: In Anlehnung an das Düsseldorfer Gutachten werden die Maßnahmen zur Gewaltprävention wie folgt unterschieden: Opferorientierte Prävention ist opferspezifisch und zielt auf selbstsicheres und durchsetzungsbetontes Verhalten ab. Täterorientierte Prävention ist gewalt- und adressatenspezifisch. Sie verfolgt primär korrektive, langfristig auch präventive Ziele. Tatgelegenheitsorientierte Prävention richtet sich unspezifisch an Kinder und Jugendliche und nicht direkt an Täter oder Opf

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 40/ 42/2004/1