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Beschlussvorlage
Betrifft:
Gesamtkonzept zur Gewaltprävention in den Bereichen Jugend und Schule
Beschlussdarstellung:
Der Jugendhilfeausschuss und der Schulausschuss nehmen das in der Anlage beigefügte
Konzept zur Gewaltprävention in den Bereichen Jugend und Schule zur Kenntnis und
beauftragen die Verwaltung mit der Umsetzung des Konzeptes.
Sachdarstellung:
Auf Grund von früheren Beschlüssen wurde die Verwalt ung beauftragt, ein
Gesamtkonzept zur Gewaltprävention in den Bereichen Jugend und Schule zu entwickeln.
Dabei sollte auch die Frage geklärt werden, wie bisher aus der Haushaltsstelle 4510
76028 geförderten Projekte für jugendschützende und -fördernde Maßnahmen fortgeführt
werden können.
Zeitgleich hat Herr Oberbürgermeister Erwin am 18.06.2002 im Rahmen einer
Besprechung mit den Düsseldorfer Schulleitungen zu der Thematik "Gewalt an Schulen"
vorgeschlagen, eine zentrale Anlaufstelle für diese Problematik einzurichten.
Seit Anfang des Jahres hat die Fachstelle für Gewaltprävention, als Kooperationsprojekt
zwischen den Ämtern 40 und 51, ihre Arbeit aufgenommen und das vorliegende Konzept
erarbeitet.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Schulausschuss 23.06.2004 -/-
2
Jugendhilfeausschuss 30.06.2004 -/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Anlagen:
Nr. Ort Anlage
1 beigefügt Gesamtkonzept zur Gewaltprävention
Alternative:
Keine
Amt:
Schulverwaltungsamt
Jugendamt
Dezernentin / Dezernent:
RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT
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Stadtdirektor Grosse-Brockhoff
Beigeordneter Hintzsche
-3-
Gesamtkonzept zur Gewaltprävention in den
Bereichen Jugend und Schule
April 2004
-4-
Inhalt
1. Ausgangslage
1.1. Ausrichtung des Gesamtkonzeptes
1.2. Sachliche Grundlagen des Gesamtkonzeptes
2. Gewaltprävention in Düsseldorf
2.1. Analyse der Gewalt bei Kindern und Jugendlichen
2.1.1. Risikofaktoren, die Gewalt begünstigen
2.1.2. Erscheinungsformen von Gewalt
2.1.3. Häufigkeit von Gewalt
2.1.4. Formen der Prävention
2.2. Maßnahmen, Interventionen und Projekte in der Landeshauptstadt Düsseldorf
Bestandsaufnahme der Maßnahmen und Projekte zur Gewaltprävention für
Kinder und Jugendliche mit unmittelbaren und mittelbaren Auswirkungen
2.2.1. Interventionen in der Schule
2.2.2. Interventionen in der Jugendhilfe
2.2.3. Elternarbeit
2.2.4. Fachstelle für Gewaltprävention
3. Zielsetzung und Ausrichtung für die zukünftige Arbeit
3.1. Einflussfaktoren auf das soziale Klima von Schule und Einrichtungen der
Jugendhilfe
3.2. Prinzipien gewaltpräventiver Maßnahmen
3.3. Zielsetzung auf der individuellen Ebene
3.4. Interdisziplinäre Arbeit als Voraussetzung erfolgreicher Gewaltprävention
3.5. Mittelverwendung für jugendschützende und -fördernde Maßnahmen
3.6. Resümee
-5-
1. Ausgangslage
Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf beschloss im Jahr 1998 für die Dauer des
Kommunalisierungsgesetzes von 1999 bis 2002 zusätzliche Maßnahmen zur
Gewaltprävention aus den Mehreinnahmen der Automatensteuer zu finanzieren. Vor
diesem Hintergrund hat der Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung am 09.02.1999 ein
Vier-Säulen-Konzept verabschiedet, das auf stadteil- und problemgruppenorientierte
Maßnahmen abzielt. Es wurden neue Wege der Zusammenarbeit zwischen
Jugendhilfe, Schule und Sport finanziert und unterstützt sowie innovative Projekte und
Maßnahmen initiiert.
Der Jugendhilfe- und der Schulausschuss sprachen sich für eine Erweiterung der
Kooperationsstrukturen unter Hinzuziehung des Arbeitskreises "Vorbeugung und
Sicherheit" - Kriminalpräventiver Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf - aus. Der
Arbeitskreis koordiniert und initiiert mit seinen problemorientierten Projektgruppen seit
August 1994 die regionale Kriminalprävention.
Ein Antrag der SPD Ratsfraktion vom 28.05.2002 zur Fortführung der Projekte zur
Gewaltprävention bei Jugendlichen (Drucksache 01/147/02) ist in der Sitzung des
Rates vom 06.06.2002 an den Jugendhilfeausschuss und an den Schulausschuss
überwiesen worden.
In den Sitzungen des Schulausschusses am 19.06. 2002 und des
Jugendhilfeausschusses am 26.06.2002 wurde die Verwaltung beauftragt, ein
Gesamtkonzept zur Gewaltprävention in den Bereichen Jugend und Schule zu
entwickeln. Dabei sollte auch die Frage geklärt werden, wie die bisher aus der
Haushaltsstelle 4510 76028 geförderten Projekte für jugendschützende und -
fördernde Maßnahmen fortgeführt werden können.
Zeitgleich hat Herr Oberbürgermeister Erwin am 18.06.2002 im Rahmen einer
Besprechung mit den Düsseldorfer Schulleitungen zu der Thematik "Gewalt an
Schulen" vorgeschlagen, eine zentrale Anlaufstelle für diese Problematik einzurichten.
Seit kurzem hat die Fachstelle für Gewaltprävention, als Kooperationsprojekt zwischen
den Ämtern 40 und 51, ihre Arbeit aufgenommen.
Eine Aufgabe der Fachstelle ist es, das von beiden Fachausschüssen geforderte und
aus Sicht der Verwaltung notwendige Gesamtkonzept zur Gewaltprävention in den
Bereichen Jugend und Schule in Abstimmung der Ämter 40, 41, 51 und 52
untereinander sowie mit dem Arbeitskreis "Vorbeugung und Sicherheit" zu entwickeln.
Das Konzept wird im folgenden vorgelegt.
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1.1. Ausrichtung des Gesamtkonzeptes
Das Gesamtkonzept ist vorrangig ausgerichtet
S auf den Ausbau und die Weiterentwicklung kommunaler Zusammenarbeit, um
einen Handlungsrahmen für Gewaltminderung und Gewaltvor beugung
herzustellen
S auf die Bündelung personeller und finanzieller Ressourcen, insbesondere die
Kooperation von Jugendhilfe, Schule und Sport
S auf die Weiterentwicklung der bisher aus der Haushaltsstelle 4510 76028
geförderten Projekte für jugendschützende und -fördernde Maßnahmen sowie
auf den gesamtstädtischen Einsatz der Mittel
Die bisherige Umsetzung des Handlungskonzeptes für jugendschützende und -
fördernde Maßnahmen soll unter Einbeziehung des Arbeitskreises "Vorbeugung und
Sicherheit" noch effektiver und nachhaltiger gestaltet werden. Um kommunale
Ressourcen für Präventionszwecke zu bündeln und um ein Optimum an Synergie zu
erreichen, ist Kooperation zwingend notwendig. Eine noch engere Kooperation der
beiden Bereichen Schule und Jugendhilfe wurde bereits 1998 in einem Positionspapier
des Städtetags NRW wie folgt dargestellt, hier bezogen auf Betreuungsangebote aber
durchaus übertragbar auf Gewaltprävention:
< "Beide Bereiche wenden sich weitgehend an dieselben Kinder, die
Segmentierung von Kindern in 'Schule' und 'Jugendhilfe' ist daher
wirklichkeitsfremd.
< Die finanzielle Situation erzwingt eine Bündelung der Ressourcen;
Kooperation allein ermöglicht effizienten Einsatz von Ressourcen und
somit Ausbau von Betreuungsangeboten auch in finanziell schwierigeren
Zeiten.
< Schule und Jugendhilfe haben langjährige professionelle Erfahrungen,
die sich gegenseitig ergänzen und zu höherer pädagogischer Qualität in
beiden Bereichen führen können.
< Die gesetzlichen Regelungen im Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG)
sowie in den schulrechtlichen Vorschriften sehen eine Kooperation beider
Bereiche ausdrücklich vor."
Kooperation und Vernetzung sind Maßgabe für den gesamtstädtischen Einsatz und die
Weiterentwicklung der bisher aus der Haushaltsstelle 4510 76028 geförderten Projekte
für jugendschützende und -fördernde Maßnahmen.
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1.2. Sachliche Grundlagen des Gesamtkonzeptes
Das Gesamtkonzept zur Gewaltprävention in Schule und Jugendhilfe basiert auf
< den Beschlüssen von Rat, Jugendhilfeausschuss und Schulausschuss der
Landeshauptstadt Düsseldorf
< dem im Auftrag des Arbeitskreises "Vorbeugung und Sicherheit"
(AK-VS), dem Kriminalpräventiven Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf 2001
vom Institut für Kriminalwissenschaften und dem Fachbereich Psychologie der
Universität Marburg erstellten Gutachten "Empirisch gesicherte Erkenntnisse
über kriminalpräventive Wirkungen"
< dem Reader „gegen Gewalt - Hilfe zum Helfen, Netzwerk gegen Gewalt an
Schulen" der Projektgruppe "Gegen Gewalt an Schulen" des AK-VS
< dem Sachstandsbericht des Jugendamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf zu
den Projekten für jugendschützende und -fördernde Maßnahmen vom
19.03.2002
< der unter dem Titel „Gewalt an Schulen" im Mai / Juni 2002 durchgeführten
Umfrage des Schulverwaltungsamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf zu
gewaltpräventiven Maßnahmen an Düsseldorfer Schulen
< einer aktuellen Bestandsaufnahme der städtischen Ämter zu gesonderten
Maßnahmen und Projekten für Gewaltprävention
2. Gewaltprävention in Düsseldorf
2.1. Analyse von Gewalt bei Kindern und Jugendlichen
Das Thema Gewalt und die damit verbundenen Ursachen und Auswirkungen spiegeln
sich in allen Lebensbereichen von Kindern und Jugendlichen wider.
Phänomenbeschreibung und Ursachenanalyse zeigen deutlich: Es gibt nicht die eine
einfache und klare Lösung. Dafür ist das Problem zu komplex und zu sehr mit den
Normalitätsstrukturen unserer Gesellschaft sowie den sozialstrukturellen
Lebensbedingungen der Kinder und Jugendlichen verknüpft. Gewalt tritt in vielfältiger
Form in Erscheinung. Da Pädagogik das gesellschaftliche Problem nicht durch
-8-
Beseitigung der strukturellen Ursachen zu lösen vermag, beschränkt sich ihre
Aufgabenstellung im Kern darauf, Hilfestellung zu geben für jene, die unter Gewalt
leiden oder die Gewalt ausüben, um gewaltbereites Verhalten zu verhindern
(Heitmeyer u.a. 1996).
2.1.1. Risikofaktoren, die Gewalt begünstigen
Strukturelle Faktoren
Wertewandel in der Gesellschaft
S Individualisierung von Familien (Berufstätigkeit, Trennung,
Konsumverhalten u.a.)
S Entfremdung von Normen und Werten
S Gewalt in den Medien, die eigene Erfahrungen widerspiegelt und
dadurch Nachahmung begünstigt
Infrastruktur der Stadtteile
S Sozialstruktur des Wohnumfeldes (hohe Quote von Arbeitslosen und
geringfügig bezahlten Arbeitsplätzen, von kinderreichen Familien und
Personen mit staatlichen Transferleistungen wie Arbeitslosengeld,
Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe, hoher Anteil von Angehörigen
verschiedener Nationalitäten)
S unzulängliche Qualität und Quantität der Erlebnismöglichkeiten und
Freizeitangebote in den Sozialräumen
Infrastruktur der Institutionen
S Ausübung institutioneller Macht an hierarchisch abhängige Kinder und
Jugendliche über Noten, Strafen, Belohnung u.a.
S Beschränkte Mitbestimmungsmöglichkeiten von Ki ndern und
Jugendlichen
Individuelle Faktoren
S Familiäre Situation (wie z.B. Berufstätigkeit beider Eltern, Ein-Eltern-
Familien, Isolation)
S Selbsterfahrung erlittener Gewalt
S Nichterfüllung von Sekundärbedürfnissen wie Sicherheit, Geborgenheit,
Geltung und Selbstverwirklichung
S Leistungsversagen / Perspektivlosigkeit
S "Gewalt lohnt sich" - durch Fokussierung von Aufmerksamkeit,
Anerkennung in der Peer-Group, Aneignen des Eigentums anderer,
sozialpädagogische Zuwendung, Aufrechterhaltung der Selbstachtung
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und des Männlichkeitsgefühls durch körperliche Überlegenheit und
Stärke u.a.
S Unkenntnis gewaltfreier Konfliktlösungsstrategien
S Zugehörigkeit zu einer benachteiligten Gruppe
S Rückzug auf traditionelle "männliche Rollenbilder", die eine aggressive
Betonung der Körperlichkeit begünstigen
2.1.2. Erscheinungsformen von Gewalt
Kinder und Jugendliche agieren und reagieren aus verschiedenen Gründen und
Motiven mit Gewalt oder Aggression.
S Ungestüme Impulse ohne schädi gende Absicht (fehlende
Selbstkontrolle)
S Frustrationsaggressionen
S Bedrohungs- oder Abwehraggression
S Erlangungsaggression
S Aggressionslust
Neben Regelverstößen, Schulschwänzen und autoaggressivem Verhalten sind
folgende Verhaltensweisen im pädagogischen Alltag vorzufinden:
Mobbing, Bullying
Mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung ist eine Person Zielscheibe feindseliger und
systematischer Attacken, in der Regel häufig über einen längeren Zeitraum hinweg.
Verbalaggression
Verschiedene Ausprägungen von Beschimpfungen, Beleidigungen, Diffamierungen bis
hin zu subtileren Methoden wie Zynismus und Ironie.
Physische Aggression
Zielgerichtetes Schädigen, Beeinträchtigen und Schmerz zufügen bzw. Androhung
entsprechender Handlungen
Vandalismus/Sachbeschädigung
Gewalt gegen Sachen und/oder illegale Graffiti
Erpressung
Die Ausübung bzw. Androhung von Gewalt, um einen Anderen zur Herausgabe von
Geld, Kleidung oder anderen Wertgegenständen zu bringen (umgangssprachlich
"Abzocke" oder "Abziehen").
Waffeneinsatz
Gaspistolen, Messer etc.
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Fremdenfeindlichkeit
Handlungen, die sich gegen Personen und deren Besitz richten, die wegen ihres
Aussehens, ihrer Rasse, Herkunft oder Nationalität fremd erscheinen.
Sexuelle Belästigung
In Form von sexualisierter Sprache, ungewünschter Berührung nicht nur der
Geschlechtsteile, sexuellen Übergriffen und Darbietung von pornographischen Bildern
und Zeichnungen.
Die anhaltende Diskussion um unterschiedliche Begrifflichkeiten im Problemfeld von
Aggression und Gewalt verdeutlicht, wie schwierig eine trennscharfe Definition dieser
Phänomene ist. Unbeschadet aller theoretischen Auseinandersetzungen besteht
jedoch weitgehend Einigkeit darüber, Gewalt als Ausdruck ungelöster Konflikte zu
betrachten, bei denen konstruktive,
Konfliktlösungen nicht vorhanden sind,
nicht gewählt werden oder versagen.
2.1.3. Häufigkeit von Gewalt
Im Frühjahr 1995 fand eine detaillierte Umfrage der Projektgruppe "Gegen Gewalt an
Schulen" über Art und Umfang von Gewalttätigkeit an Düsseldorfer Schulen statt. In
2002 wurde die Einschätzung der Schulleitungen zur Gewaltsituation an Düsseldorfer
Schulen erneut abgefragt. Die aktuellen gewaltpräventiven Konzepte in den
Düsseldorfer Schulen sowie der Wunsch nach weiterer Hilfestellung von Seiten der
Schulleitungen finden im Gesamtkonzept Berücksichtigung.
Um darzustellen, wie Kinder und Jugendliche Gewalt erleben, wird beispielhaft ein
Ergebnis der aktuellen Querschnittsbefragung „Aggressionen und Delinquenz unter
Jugendlichen"¹ in 7. und 8. Klassen von Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien
in Nürnberg und Erlangen zum Gewalterleben wiedergegeben.
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selten (33,10%)gelegentlich (33,10%)
nie (6,90%)
sehr oft (8,80%)
oft (18,10%)
Jungen
selten (41,20%)
gelegentlich (30,40%)
nie (13,40%)
oft (10,80%)
sehr oft (4,20%)
Mädchen
¹„Aggressionen und Delinquenz unter Jugendlichen", Lösel, Bliesener
Untersuchungen von kognitiven und sozialen Bedingungen , Luchterhand 2003
Befragt wurden
1163 Schülerinnen
und Schüler (52,8
% Jungen/ 47,2 %
Mädchen):
Häufigkeit des
Gewalterlebens
und der
Gewaltfurcht bei
Jungen und
Mädchen
Wie häufig erlebst
Du Gewalt an
Deiner Schule/ in
Deiner Klasse?
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2.1.4. Formen der Prävention:
In Anlehnung an das Düsseldorfer Gutachten werden die Maßnahmen zur
Gewaltprävention wie folgt unterschieden:
Opferorientierte Prävention ist opferspezifisch und zielt auf selbstsicheres und
durchsetzungsbetontes Verhalten ab.
Täterorientierte Prävention ist gewalt- und adressatenspezifisch. Sie verfolgt primär
korrektive, langfristig auch präventive Ziele.
Tatgelegenheitsorientierte Prävention richtet sich unspezifisch an Kinder und
Jugendliche und nicht direkt an Täter oder Opf
Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.