Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 51/ 23/2004

Jugendschützende und fördernde Aktionen -Vergabeb.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Gerresheimer Straße · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)örtlicher Bezug 1Dokument 13. April 2004veröffentlicht

Themen

Aus der amtlichen Vorlage

Der Jugendhilfeausschuss beschließt Zuschüsse in Höhe von 176.018 EUR für Projekte im Rahmen des Aktionsprogramms "jugenschützende und -fördernde Aktionen - Prävention von Gewalt und Verwahrlosung". Er nimmt die Anregungen des Arbeitskreises "Vorbeugung und Sicherheit" vom 02.04.2004 zur geschlechtsspezifischen Ausrichtung der Förder ung und zu ehrenamtlichen Patenschaften im Rahmen der Jugendgerichtshilfe zustimmend zur Kenntnis.

Auszug aus „Beschlussdarstellung“. Der Dokumenttext allein belegt keinen gefassten Beschluss. Originaldokument

Originale durchsuchen

Dokumenttexte

Vorlage als Text anzeigen
Seite 1 von 9 Beschlussvorlage Betrifft: Jugendschützende und -fördernde Aktionen und Projekte - Prävention von Gewalt und Verwahrlosung - Vergabebeschlüsse Beschlussdarstellung: Der Jugendhilfeausschuss beschließt Zuschüsse in Höhe von 176.018 EUR für Projekte im Rahmen des Aktionsprogramms "jugenschützende und -fördernde Aktionen - Prävention von Gewalt und Verwahrlosung". Er nimmt die Anregungen des Arbeitskreises "Vorbeugung und Sicherheit" vom 02.04.2004 zur geschlechtsspezifischen Ausrichtung der Förder ung und zu ehrenamtlichen Patenschaften im Rahmen der Jugendgerichtshilfe zustimmend zur Kenntnis. Sachdarstellung: Status der Position 4510 76028 - Projekte zur Gewaltprävention bei Jugendlichen: 1. Haushaltsansatz 2004 269.100,00 € 2. Haushaltsausgabereste 2003 269.844,85 € Summe der Finanzmittel 2004: 538.944,85 € 3. Vertraglich gebundene Mittel 2004 157.000,00 € d) Sportaktionsbus 107.000,00 € e) Fanprojekt 50.000,00 € Zwischensumme 1) der Finanzmittel 2004 Rest 381.944,85 € 4. Zahlungsverpflichtungen aus bereits bewilligten Zuschüssen aus 2003 - Vornotierung - 137.406,49 € Zwischensumme 2) der Finanzmittel 2004 Rest 244.538,36 € 5. Empfehlungen des Arbeitskreises Vorbeugung + Sicherheit v. 02.04.2004 176.018,00 € Summe der ungebundenen Mittel für Neuanträge 2004 68.520,36 € Der Arbeitskreis " Vorbeugung und Sicherheit" hat am 02.04.2004 die in der Anlage zusammengestellten Anträge zur kommunalen Mitfinanzierung von Aktionen und Projekten zur Gewaltprävention bei Jugendlichen beraten und den beantragten RSD AllVorlg.WPT Seite 2 von 9 Zuschusssummen zugestimmt. Die Gesamtsumme der beantragten Zuschüsse beträgt 176.018 EUR. Bei der Beratung im Arbeitskreis " Vorbeugung und Sicherheit" wurde deutlich, dass bei den Aktionen und Projekten stärker als bisher auf eine gemeinschaftliche Zielgruppe von Mädchen und Jungen statt einer geschlechtsspezifischen Ausrichtung der Angebote geachtet werden müsse. Eine finanzielle Förderung ehrenamtlicher Patenschaften im Rahmen der Jugendgerichtshilfe wird vom Arbeitskreis derzeit abgelehnt. Im Zuge einer Neukonzeption des Arbeitsfeldes Jugendgerichtshilfe soll dieses Thema erneut beraten werden. Alle Projekte sind qualitativ hinsichtlich der Wirkungsorientierung und Nachhaltigkeit nach Abschluss durch die Veranstalter zu bewerten. Hierzu sollen bei der Bewilligung Grundlagen vereinbart werden. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Jugendhilfeausschuss 21.04.2004 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Anlagen: Nr. Ort Anlage 1 beigefügt Alternative: Keine Amt: Dezernentin / Dezernent: Beigeordneter Hintzsche RSD AllVorlg.WPT Seite 3 von 9 40 Fachstelle für Gewaltprävention16. Juli 2007 51 Mittelvergabe jugendschützender und fördernder Aktionen und Projekte - Prävention von Gewalt und Verwahrlosung Die nachfolgenden Anträge sind in der Fachstelle eingegangen und werden der Lenkungsgruppe zur Abstimmung vorgelegt: Freie Träger : Arbeiterwohlfahrt e.V. Berufsbildungszentrum gGmbH "Gewaltprävention in den Stadtteilen Mörsenbroich und Rath" In Kooperation mit dem Jugendamt, JFE Ekkehard- straße, soll die Vernetzung zwischen Jugendhilfe, Schule und Sport in den sozialen Brennpunkten des Schwitzke Geländes, der Mannesmannsiedlung, der Säckinger Siedlung und der Sahle Siedlung neu aufgelegt werden. Unter Einbeziehung der jugendlichen Interessen und der lebensweltlichen Voraussetzungen, wie sie im Sozialraum vorgefunden und erlebt werden, soll den Cliquen, aber auch an einzelnen Kindern und Jugendlichen Alternativen zu ihrer destruktiven Freizeitgestaltung angeboten werden. Die Desorien- tierung der Jugendlichen und der Rückgriff auf gewaltsame Handlungsmuster verhindern häufig alternative und gewaltfreie Problemlösungen. In Form der aufsuchenden Arbeit in Verbindung mit Methodenvielfalt soll die Ich-, Sozial- und Lebenskompetenz von Kindern und Jugendlichen ausgebaut werden, um langfristig und nachhaltig auch die Anbindung in Regelangebote zu ermöglichen. Das Projekt lief bereits und konnte wegen der fehlenden Weiter- finanzierung nicht fortgesetzt werden. € 49.00,00 Sachkosten: € 9.800,00 -4- Arbeiterwohlfahrt Düsseldorf e.V. "Lebendige Ghettos in Wersten" - Aufsuchende Straßensozialarbeit Es handelt sich um die Fortsetzung des seit Septem- ber 1999 durchgeführten Projektes. Zielgruppen sind ca. 70 Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren, die rivalisierenden Cliquen angehören. Durch Street- work, Vernetzung und Methodenvielfalt (u.a.Konflikt- training, sportive und kulturelle Aktionen) soll die Kommunikation angeregt werden, um über den Kontakt die Konflikte zwischen den rivalisierenden Gruppen abzubauen. Honorar: Sachkosten: € 5.000,00 Diakonie in Düsseldorf Reisholz "Zivilcourage" Der Koordinierungskreis Reisholz beabsichtigt verschiedene Einzelprojekte zum Thema Zivilcourage durchzuführen: 1. "Rap gegen Gewalt" Musikwerkstatt für Jugendliche mit dem Ziel, eine gemeinsame CD zu produzieren, Jugendclub Reisholz 2. Theaterpädagogischer Workshop für Kinder, Bürgerhaus Reisholz 3. Mitmachtheater für Kinder, Kinder- und Jugend- bücherei Hassels Dabei handelt es sich um Folgeprojekte aus dem Jahr 2003, die sich positiv auf die pädagogische Arbeit ausgewirkt haben und die weiteren Kindern und Jugendlichen ebenfalls ermöglicht werden soll. Januar 2004 bis Dezember 2004 Vorschlag zur Bewilligung: Die Rechte an der produzierten CD sind der Stadt Düsseldorf zu übertragen. € 4.730,00 (1. € 3.500,00) 3. € 430,00) € 4.730,00 -5- Jugendring/ Düsseldorfer Appell Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz und Birkenau In Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf soll für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende des Franz-Jürgens-Berufskollegs eine Fahrt in die Gedenkstätten stattfinden. Über Führungen, Reflexionen, Gespräche mit Zeitzeugen und dem Besuch einer Synagoge wird die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des NS- Regimes gesucht. Die Jugendlichen sollen zu verantwortlichen und demokratischen Handeln ermutigt werden und Vorurteile abbauen. 07.10.2004 bis 12.10.2004 Kabawil e.V. Mitglied des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands hungryfeet.de Streetdance -Tanztheaterprojekt für Jugendliche von 13-18 Jahren Modifizierter Antrag, Beschreibung und Einschätzung durch die Fachstelle - siehe Anlage Ende März 2004 - Ende Dezember 2004 davon wurden bereits durch andere Institutionen als Zuschuss bewilligt. -6- Kinder- und Jugendtheater Düsseldorfer Schauspielhaus "Gewalt - Sprache - Körpersprache" Die Theaterstücke „Der Schwächere" und „Ich knall euch ab" des Kinder- und Jugendtheaters Düsseldorf thematisieren die Entstehung von Gewalt. Es gibt eine große Nachfrage von Schulen nach vertiefender Begleitung, theaterpädagogischer Nachbereitung und Fortbildung. Der Antrag bezieht sich auf: 1. die Nachbereitung der Theaterstücke in zweistündigen Workshops an 15 Schulen durch externe Theaterpädagoginnen und -pädagogen. 2. die Durchführung einer halbjährigen theaterpäda- gogischen Fortbildung für pädagogische Fachkräfte aus Schule und Jugendhilfe zu Sprache, Körper- sprache und Vermittlung von Deeskalationstechniken. In Kooperation mit der Fachstelle für Gewaltprävention werden Moderator/innen ausgebildet, die vernetzt und kostenneutral nachbereitende Workshops in Schule und Jugendhilfe zukünftig anbieten. April 2004 - Juni 2005€ 41.965,00 € 17.565,00 Stadt Düsseldorf: Jugendförderung "Streetwork unter Migrationsjugendlichen aus den ehemaligen GUS Staaten" Ziel ist, die aufsuchende Arbeit mit ca. 80 Migrationsjugendlichen weiter auszubauen. Die bereits entstandenen Kontakte und die konkreten Freizeit- und Beratungsangebote sollen über Honorarkräfte aufrecht erhalten und verstärkt werden, insbesondere die Angebote für Mädchen. Die Anbindung an die JFE Altenbrückstraße gewährleistet langfristig und nach- haltig die Orientierung der Jugendlichen zum Regelangebot. Januar 2004 bis Dezember 2004 Materialkosten: -7- Jugendfreizeiteinrichtung Ulmenstraße Antiaggressionsprojekt zur Gewaltprävention "Mut tut gut, doch wohin mit meiner Wut" Ziele sind die Förderung der Konfliktfähigkeit, Stärkung des Selbstbewusstseins und die aktive Auseinander- setzung mit den Erscheinungsformen von Gewalt. Das Anti-Aggressionstraining soll wöchentlich für 10-12 Jugendliche im Alter von 10-14 Jahren, die regelmäßig die JFE Ulmenstraße besuchen, angeboten werden. Juni 2004 4 Trainingseinheiten € 300,00 Jugendfreizeiteinrichtung "V24" Velberter Straße Hiphopworkshop für Jungen Für ca. 15 Jungen im Alter von 12 - 16 Jahren soll wöchentlich ein Breakdance-Workshop in Kooperation mit dem Tanzhaus durchgeführt werden. Die Bildung einer festen Gruppe mit den Stilmitteln der Jungen, Tanz und HipHop, soll den Rahmen schaffen, in dem Solidarität erlebt und auf ein gemeinsames Ziel hingearbeitet wird. Vertrauen, eigene und fremde Grenzen, kreative Ausdrucksmöglickeiten, Selbstwert und interkulturelles Erleben soll die Jungen in ihrer Ich- Sozial- und Lebenskompetenz fördern. Die pädago- gische Begleitung der Mitarbeiter der V 24 sichern die langfristige und nachhaltige Anbindung und Auseinandersetzung. April - Dezember 2004€ 2.762,00 € 1.635,00 € 1.260,00 Sachkosten: € 375,00 -8- Tageseinrichtungen für Kinder "FAUSTLOS" - Kindergarten Fortbildung und Einführung in das Curriculum für Erzieherinnen und Erzieher in Kindertagesein- richtungen. Impulsives und aggressives Verhalten bei Kindern im Vorschulalter wird nachweislich durch das Curriculum vermindert und soziale und emotionale Kompetenz gesteigert. Evaluierte positive Erfahrungen mit dem Programm sind im Grundschulbereich gegeben. Auf Anregung des Arbeitskreises "V&S" wird das Programm zunächst in sieben Modelleinrichtungen implementiert. Ab Frühjahr 2004€ 5.685,00 € 5.685,00 Schulen: Paul-Klee-Schule Städt. Kath. Grundschule Gerresheimer Straße Stadtmitte Anti-Aggressionstraining "Fair-Play" In Kooperation mit dem Verein "Sportgeister" werden wöchentlich Trainings für verhaltensauffä llige Kinder, die zu gewalttätigen Konfliktlösungen neigen, ange- boten. Ziel ist das eigene Verhaltensrepertoire in Konflikt- situationen zu modifizieren und ein pro-soziales Verhalten gegenüber ihren Mitmenschen zu erlernen. Das Angebot findet im Rahmen der Schule statt. Schuljahr 2004/2005€ 1.800,00 2004: € 900,00 2005: € 900,00 € 1.500,00 Honorar: € 1.500,00 Insgesamt: € 176.018,00 -9- Der nachfolgende Antrag wird nicht zur Abstimmung vorgeschlagen, da unseres Erachtens die Antragsbedingungen nicht eingehalten wurden: Zuschuss Arbeiterwohlfahrt e.V. Familienglobus gGmbH einstimmig abgelehnt "Ehrenamtliche Paten" für nichtdeutsche straffällige Jugendliche und Heranwachsende In Kooperation mit dem Aktivgelände Wersten sollen Mehrfach- und Intensivtäter durch Einbeziehung von "Paten" der gleichen Ethnie stabilisiert und reintegriert werden. Das Angebot soll die jungen Täter bewegen, ihre schulische-, berufliche- und Lebensperspektive positiv und nachhaltig zu verändern und ihre Verantwortung wahrzunehmen. Eine Koordinatorin wird die Paten unterstützen und pädagogisch begleiten sowie Kontakte zu Gerichten, der Polizei, der Jugendgerichtshilfe und dem Ausländerbeirat herstellen. Mai 2004 - April 2006 Nach Rücksprache mit der Ausländer- koordinatorin der Stadt Düsseldorf / Projektgruppe Integration sollte die inhaltliche Planung des Projektes modifiziert werden. Darüberhinaus ist nicht abzusehen, welche Mittel in 2005 und 2006 zur Verfügung stehen. Daher ist eine Bewilligung dieses Antrages zum jetzigen Zeitpunkt nicht empfehlenswert. für 2004: für 2004:

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 51/ 23/2004