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Ö Vorlagen - Nr. 11/ 57/2005
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Informationsvorlage
Betrifft:
Modifizierung der Anforderungs- und Qualifizierungskonzeption für Führungskräfte -
Führen in Zukunft
Hintergrund dieses Berichts
Die Personalentwicklungs-Konzeption "Führen in Zukunft" wurde in den Teilen a) An-
forderungskonzeption und b) Qualifizierungskonzeption für Führungskräfte überarbeitet.
Die dritte Säule von FiZ, die Förderung der Führungsnachwuchskräfte, wird derzeit
weiterentwickelt, wobei die Teilnahme- bzw. Nachweispflicht von FiZ-Bausteinen als
Bewerbungsvoraussetzung für die nächsthöhere Führungsebene bereits am 1.9.2003
aufgehoben wurde.
Im folgenden ein kurzer Überblick:
Warum wurde modifiziert?
Das mit der FiZ-Qualifizierungskonzeption bislang verbundene Ziel, grundlegend und
flächendeckend zu qualifizieren, ist erreicht worden. Verschiedene Ursachen bedingten
eine Modifizierung der 5 Jahre alten Konzeption:
SIm Vordergrund der Verwaltungsmodernisierung stehen seit einiger Zeit vermehrt
interkommunale Zusammenarbeit, Aufgabenkritik, Dienstleistungsansatz und "e-Prozes-
se". Der gesamtstädtische Blick der Führungskräfte für diese strategischen
Unternehmensziele ist daher weiter zu schärfen und die hierfür notwendigen Führungs-
kompetenzen (wie z.B. strategische und Veränderungskompetenz) sind zu benennen.
SEs waren zum Teil hohe Abwesenheitszeiten vom Arbeitsplatz aufgrund von Qualifizie-
rungsmaßnahmen zu verzeichnen, dabei führten Seminarbesuche nicht immer zum
gewünschten Erfolg.
SDie Qualifizierungsschwerpunkte haben sich verändert (z.B. Einführung NKF, IT-
Entwicklung) und
Sdie Qualifizierungsressourcen sind begrenzt.
Was ist neu?
SEs wurden insgesamt acht Schlüsselkompetenzen definiert. Die aus FiZ bekannten fünf
Kompetenzmerkmale wurden diesen Schlüsselkompetenzen z ugeordnet und als
beobachtbare Verhaltensweisen formuliert. Ziel war es, die Anforderungen an Füh-
rungskräfte konkreter zu formulieren, messbarer zu machen und die Erstellung von
Eignungs- und Anforderungsprofilen zu vereinfachen.
SIndividualisierung der Qualifizierung: Die wesentliche Maxime ist nun nicht mehr die
Breitenförderung, sondern - ausgehend vom Anforderungsprofil - eine bedarfsorientier-
te und passgenaue Qualifizierung. Die Orientierung von der Angebots- hin zur Bedarfs-
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orientierung betont die individuelle Selbstverantwortung für die eigene Qualifizierung.
SDie Qualifizierungskonzeption ist inhaltlich gestrafft, aktualisiert und vom zeitlichen
Aufwand her reduziert.
SDie Qualifizierungskonzeption konzentriert sich nun auf Seminare zu Führungsthemen
und dient somit ausschließlich der Qualifizierung von Personen, die bereits Personal-
verantwortung tragen.
SDie bislang unterschiedliche Qualifizierung nach Führungsebenen wurde aufgegeben.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Personal- und Organisationsausschuss 12.05.2005 -/-
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1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Anlagen:
Nr. Ort Anlage
1 beigefügt
Amt:
Amt für Personalservice und zentrale Dienste
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordnete Löhr
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