Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 50/ 57/2017

Monitoringbericht zur sozialen Lage in Düsseldorf 2010-2015

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Völklinger Straße 4a · Stadtbezirk 3 (Oberbilk, Bilk)örtlicher Bezug 2Dokumente 9. November 2017veröffentlicht

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  • Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
  • > 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.

URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00304294.pdf Published Time: Mon, 12 Aug 2019 21:35:46 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content: Vorlage 50/ 57/2017 > Seite 1 von 1 > RSD Vorlage X öffentlich nicht öffentlich Informationsvorlage Betrifft:

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Monitoring zur sozialen Lage in Düsseldorf 2010-2015 als Text anzeigen
Title: 00304287.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00304287.pdf Published Time: Fri, 05 Jul 2019 18:35:10 GMT Number of Pages: 47 Markdown Content: Monitoring # zur sozialen Lage # in Düsseldorf # 2010-2015 # € ## Kommunale ## Sozialberichterstattung Monitoringbericht zur sozialen Lage in Düsseldorf – 2 – # Einleitung Mit der Berichtsreihe „Kommunale Sozialberichterstattung Düsseldorf“ hat die Landeshauptstadt Düsseldorf im Jahr 2009 ein ämterübergreifendes Berichtswesen zu unterschiedlichen sozialpolitisch relevanten Themenbereichen initiiert. Ziel war die Erstellung von grundlegenden Statistikberichten, welche auf der Basis der jeweils verfügbaren Daten und anhand detaillierter statistischer Analysen einen möglichst umfassenden und anschaulichen Überblick zum jeweiligen Thema liefern sollten. Dieses vom Amt für Statistik und Wahlen koordinierte und erstellte Berichtswesen ermittelte in Kooperation mit den jeweiligen beteiligten Fachämtern die verfügbaren Datenquellen und definierte zu den einzelnen Themen Indikatorensets. Es wurden zwölf Sozialberichte in dieser Reihe veröffentlicht. Die Fortschreibung der Sozialberichte erfolgt in Form von Monitoringberichten. Hier liegt der Fokus auf ausgewählten Indikatoren und zeitlichen Entwicklungen. Die Reihenfolge des Berichtswesens wird beibehalten. Abb. 1: Sozialberichterstattung Düsseldorf – Berichtszyklus Monitoringberichte Das vorliegende „Monitoring zur sozialen Lage in Düsseldorf“ 1 thematisiert die sozioökonomische Situation der Düsseldorfer Bevölkerung. Es stellt den Ist-Zustand und die Entwicklung ausgewählter Daten und Indikatoren in fünf Beobachtungsdimensionen dar: > < Bevölkerungs- und Haushaltsstruktur > < Arbeitsmarkt > < Einkommen und Renten > < Soziale Mindestsicherung > < Weitere Sozialleistungen und Schulden > 1Gegenüber dem Sozialbericht des Jahres 2010 wurde der Berichtstitel geändert von > „Einkommensverteilung und soziale Mindestsicherung“ in „Soziale Lage“. – 3 –Monitoringbericht zur sozialen Lage in Düsseldorf In den Monitoring-Tabellen sind für den jeweiligen Indikator in der Regel die Werte der Jahre 2010 bis 2015 dargestellt. Des Weiteren werden erkennbare Trendentwicklungen anhand von Symbolen kenntlich gemacht. Der Trend lässt sich dabei in drei Kategorien einteilen: zunehmender und abnehmender Trend, oder ein nicht eindeutiger Trend. 2 Das Monitoring fokussiert auf die Struktur und Entwicklung der sozialen Lage in der Gesamtstadt. Für die zentralen Kernindikatoren werden zudem Stadtteildaten kartografisch und tabellarisch abgebildet. In der Regel werden die Daten zum Stichtag 31.12. des jeweiligen Jahres ausgewiesen. Abweichende Stichtage werden in der tabellarischen Darstellung kenntlich gemacht. Abb. 2: Monitoring-Tabellenstruktur > Indikator 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Ver-änderung Trend Bevölkerung mit Hauptwohnsitz 600 068 603 510 608 781 613 446 619 651 628 437 +28 369  > Bevölkerungsstruktur und -entwicklung 2010 / 2015 2 Ein statistisch positiver oder negativer Trend wird dargestellt, sofern im Beobachtungszeitraum eine lineare Trendentwicklung nachweisbar ist. Im Falle eines uneindeutigen Trendverlaufes wird dieser ausgewiesen, sofern der Korrealtionskoeffizient nach Pearson auf dem 5%-Niveau signifikant ist. Monitoringbericht zur sozialen Lage in Düsseldorf – 4 – ## Tab. 1: Bevölkerungs- und Haushaltsstruktur Indikator 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Veränderung 2010 / 2015 Trend Insgesamt 600 068 603 510 608 781 613 446 619 651 628 437 +28 369  davon weiblich 311 658 313 575 315 687 317 626 320 441 323 676 +12 018  davon männlich 288 410 289 935 293 094 295 820 299 210 304 761 +16 351  davon deutsch 488 053 490 182 492 006 492 594 493 263 493 328 +5 275  davon nichtdeutsch 112 015 113 328 116 775 120 852 126 388 135 109 +23 094  unter 18 Jahre insgesamt 88 875 89 528 90 500 91 980 93 416 96 154 +7 279  in Prozent 14,8 14,8 14,9 15,0 15,1 15,3 +0,5  davon weiblich 43 337 43 656 43 958 44 763 45 436 46 642 +3 305  davon männlich 45 538 45 872 46 542 47 217 47 980 49 512 +3 974  18 bis unter 25 Jahre insgesamt 43 696 44 237 44 798 44 810 44 850 45 709 +2 013  in Prozent 7,3 7,3 7,4 7,3 7,2 7,3 0,0 ● davon weiblich 23 060 23 378 23 700 23 719 23 616 23 598 + 538 ● davon männlich 20 636 20 859 21 098 21 091 21 234 22 111 +1 475  25 bis unter 50 Jahre insgesamt 239 857 239 222 240 494 242 297 242 571 244 930 +5 073  in Prozent 40,0 39,6 39,5 39,5 39,1 39,0 -1,0  davon weiblich 119 982 119 937 120 530 121 436 121 729 122 836 +2 854  davon männlich 119 875 119 285 119 964 120 861 120 842 122 094 +2 219  50 bis unter 65 Jahre insgesamt 110 339 112 106 114 271 116 833 119 123 121 591 +11 252  in Prozent 18,4 18,6 18,8 19,0 19,2 19,3 +0,9  davon weiblich 56 591 57 446 58 400 59 485 60 454 61 401 +4 810  davon männlich 53 748 54 660 55 871 57 348 58 669 60 190 +6 442  65 Jahre und älter insgesamt 117 301 118 417 118 718 117 526 119 691 120 053 +2 752 ● in Prozent 19,5 19,6 19,5 19,2 19,3 19,1 -0,4  davon weiblich 68 688 69 158 69 099 68 223 69 206 69 199 + 511 ● davon männlich 48 613 49 259 49 619 49 303 50 485 50 854 +2 241  65 bis unter 80 Jahre insgesamt 87 371 88 137 88 352 87 217 88 151 87 365 -6 ● in Prozent 14,6 14,6 14,5 14,2 14,2 13,9 -0,7  davon weiblich 48 074 48 533 48 635 48 043 48 511 48 037 -37,0 ● davon männlich 39 297 39 604 39 717 39 174 39 640 39 328 +31,0 ● 80 Jahre und älter insgesamt 29 930 30 280 30 366 30 309 31 540 32 688 +2 758  in Prozent 5,0 5,0 5,0 4,9 5,1 5,2 +0,2 ● davon weiblich 20 614 20 625 20 464 20 180 20 695 21 162 + 548 ● davon männlich 9 316 9 655 9 902 10 129 10 845 11 526 +2 210  15 bis unter 65 Jahre insgesamt 407 962 409 631 413 792 418 404 421 003 427 013 +19 051  in Prozent 68,0 67,9 68,0 68,2 67,9 67,9 -0,1 ● davon weiblich 206 541 207 638 209 556 211 701 212 827 214 942 +8 401  davon männlich 201 421 201 993 204 236 206 703 208 176 212 071 +10 650  Insgesamt 346 062 348 379 344 813 350 816 347 809 351 650 +5 588 x Einpersonenhaushalte in Prozent 54,0 54,4 53,9 54,5 54,0 54,2 +0,2 x Alleinerziehenden Haushalte in Prozent 4,3 4,3 4,3 3,9 3,8 3,8 -0,5 x Ehepaare / NEL 1 ohne Kind in Prozent 25,1 24,8 25,0 24,7 24,8 24,6 -0,5 x Ehepaare / NEL 1 mit Kind in Prozent 11,8 11,7 11,9 12,4 12,7 12,8 +1,0 x Sonstige in Prozent 4,8 4,9 4,9 4,5 4,6 4,6 -0,2 x > 1 Nichteheliche Lebensgemeinschaften Quelle: Landeshauptstadt Düsseldorf, Amt für Statistik und Wahlen, Statistikabzug aus dem Einwohnermelderegister, Haushaltegenerierung 2 Aus verfahrenstechnischer Umstellung im Meldewesen haben sich die Anteile der Haushaltstypen zwischen den Jahren 2012 und 2013 verschoben und sind nicht direkt vergleichbar. Aus diesen Gründen wurde auf die Darstellung eines Trends verzichtet. Bevölkerung mit Hauptwohnsitz Altersklassen Personen im erwerbsfähigen Alter Haushalte 2  = zunehmender Trend ● = kein eindeutiger Trend  = abnehmender Trend x = kein Trend ausweisbar – 5 –Monitoringbericht zur sozialen Lage in Düsseldorf Zwischen den Jahren 2010 und 2015 ist die Einwohnerzahl Düsseldorfs kontinuierlich gestiegen und hat insgesamt um 28.369 Personen auf eine Gesamteinwohnerzahl von 628.437 Personen zugenommen. Die Zahl der Männer ist geringfügig stärker angestiegen als die der Frauen. Mit 23.094 Personen liegt der Zuwachs der nichtdeutschen deutlich über dem Anstieg der Zahl der deutschen Bevölkerung (+5.275). Nach Altersklassen betrachtet, ist die Bevölkerung - mit nur einer Ausnahme - in allen Altersklassen gestiegen. Den deutlichsten Bevölkerungszuwachs gegenüber 2010 verzeichnet die Alterskohorte der 50- bis unter 65-Jährigen mit einem Plus von 11.252 Personen. Auch die Zahl der Kinder und Jugendlichen (Altersklasse unter 18 Jahre) verzeichnet einen deutlichen Zuwachs von 7.279 Personen. Die Zahl der Hochbetagten (80 Jahre und älter) hat um 2.758 Personen zugenommen. Nur in der Altersklasse „65 bis unter 80 Jahre“ stagniert die Einwohnerzahl im Zeitverlauf und befindet sich im Jahr 2015 auf einem ähnlich hohen Niveau wie 2010. Mit Blick auf die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 65 Jahre) lässt sich zwischen 2010 und 2015 ein Zuwachs von 19.051 Personen feststellen. Die Zahl der Haushalte in Düsseldorf liegt im Jahr 2015 bei 351.650. Die Einpersonenhaushalte stellen mit 54,2% die größte Gruppe. Haushalte mit Kindern machen 12,8% aller Haushalte aus und Alleinerziehenden Haushalte 3,8%. In knapp einem Viertel aller Haushalte (24,6%) leben Personen ohne Kind. Düsseldorfer Einwohnerzahl wächst konstant Nichtdeutsche Bevölkerung wächst schneller als die deutsche Bevölkerung Hohe Zuwächse bei den 50- bis unter 65-Jährigen, den Hochbetagten und den unter 18-Jährigen Mehr als die Hälfte Einpersonenhaushalte Monitoringbericht zur sozialen Lage in Düsseldorf – 6 – Indikator 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Veränderung 2010 / 2015 Trend Insgesamt 203 053 209 896 214 169 216 933 220 935 230 603 +27 550  davon weiblich 97 864 100 951 103 353 105 067 106 816 111 129 +13 265  davon männlich 105 189 108 945 110 816 111 866 114 119 119 474 +14 285  davon 15 bis unter 25 Jahre 16 910 17 808 17 820 17 534 17 417 18 349 +1 439 ● davon 25 bis unter 55 Jahre 159 447 163 928 166 661 168 362 171 028 178 092 +18 645  davon 55 bis unter 65 Jahre 25 324 26 662 28 102 29 335 30 625 32 017 +6 693  davon 65 Jahre und älter 1 371 1 498 1 586 1 702 1 865 2 145 +774  Insgesamt 2 49,8 51,2 51,8 51,8 52,5 54,0 +4,2  Beschäftigungsquote für Frauen 47,4 48,6 49,3 49,6 50,2 51,7 +4,3  Beschäftigungsquote für Männer 52,2 53,9 54,3 54,1 54,8 56,3 +4,1  Beschäftigungsquote (15 bis unter 25 Jahre) 3 29,3 30,5 30,2 29,6 29,4 30,3 +1,0 ● Beschäftigungsquote (25 bis unter 55 Jahre) 56,7 58,2 58,6 58,5 59,0 60,7 +4,0  Beschäftigungsquote (55 bis unter 65 Jahre) 36,8 38,4 40,0 41,2 42,6 43,7 +6,9  Beschäftigungsquote (65 Jahre und älter) 1,2 1,3 1,3 1,4 1,6 1,8 +0,6  Beschäftigte in Vollzeit insgesamt 154 278 - 156 081 156 864 160 328 165 835 +11 557  davon weiblich 64 102 - 63 007 63 425 64 639 66 462 +2 360 ● davon männlich 90 176 - 93 074 93 439 95 689 99 373 +9 197  Beschäftigungsquote Vollzeit 2 37,8 - 37,7 37,5 38,1 38,8 +1,0 ● Beschäftigungsquote Vollzeit für Frauen 31,0 - 30,1 30,7 30,4 30,9 -0,1 ● Beschäftigungsquote Vollzeit für Männer 44,8 - 45,6 44,1 46,0 46,9 +2,1 ● Beschäftigte in Teilzeit insgesamt 38 041 - 47 309 49 541 51 921 55 759 +17 718  davon weiblich 28 716 - 35 239 36 632 38 014 40 299 +11 583  davon männlich 9 325 - 12 070 12 909 13 907 15 460 +6 135  Beschäftigungsquote Teilzeit 2 9,3 - 11,4 11,8 12,3 13,1 +3,8  Beschäftigungsquote Teilzeit für Frauen 13,9 - 16,8 17,3 17,9 18,7 +4,8  Beschäftigungsquote Teilzeit für Männer 4,6 - 5,9 6,2 6,7 7,3 +2,7  Beschäftigte in Zeitarbeit insgesamt 4 235 4 616 4 404 4 180 4 347 5 216 + 981 ● davon weiblich 1 283 1 395 1 352 1 243 1 340 1 476 +193 ● davon männlich 2 952 3 221 3 052 2 937 3 007 3 740 +788 ● Beschäftigungsquote Zeitarbeit 2 1,0 1,1 1,1 1,0 1,0 1,2 +0,2 ● Beschäftigungsquote Zeitarbeit für Frauen 0,6 0,7 0,6 0,6 0,6 0,7 +0,1 ● Beschäftigungsquote Zeitarbeit für Männer 1,5 1,6 1,5 1,4 1,4 1,8 +0,3 ● Geringfügig Beschäftigte insgesamt 53 204 53 717 54 668 55 561 55 250 55 109 +1 905  davon weiblich 31 828 32 162 32 528 33 041 32 794 32 656 +828 ● davon männlich 21 376 21 555 22 140 22 520 22 456 22 453 +1 077  davon ausschließlich geringfügig beschäftigt 35 930 35 935 36 235 36 661 36 077 35 307 -623  davon nebenberuflich geringfügig beschäftigt 17 274 17 782 18 433 18 900 19 173 19 802 +2 528  Beschäftigungsquote geringfügige Beschäftigung 2 13,0 13,1 13,2 13,3 13,1 12,9 -0,1 ● Beschäftigungsquote geringfügige Beschäftigung für Frauen 15,4 15,5 15,5 15,6 15,4 15,2 -0,2 ● Beschäftigungsquote geringfügige Beschäftigung für Männer 10,6 10,7 10,8 10,9 10,8 10,6 0,0 ● > 3 Die Quoten beschreiben den Anteil der Beschäftigten einer Altersgruppe an der Gesamtbevölkerung der selben Altersgruppe. 4 ohne Auszubildende. Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, eigene Berechnungen. 1 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort. Wegen einer Umstellung im Erhebungsverfahren der Bundesagentur für Arbeit können für den Zeitraum zwischen dem 30. Juni 2011 und dem 31. Dezember 2012 keine Merkmale abgebildet werden (Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit). Die Summe der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Teil- und Vollzeit weicht aus verfahrenstechnischen Gründen von der Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ab. 2 Die Beschäftigungsquoten weisen hier die Anteile der jeweiligen sozialversichungspflichtig Beschäftigten am Wohnort an der jeweiligen Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 65 Jahre) aus. Der Berechnung wird die Bevölkerungszahl aus dem Statistikabzug des Einwohnermelderegisters zugrunde gelegt. Diese ist abweichend zur amtlichen Bevölkerungszahl von IT.NRW. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 1Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Beschäftigungsformen 4Beschäftigungsquoten ## Tab. 2: Beschäftigung und Beschäftigungsformen  = zunehmender Trend ● = kein eindeutiger Trend  = abnehmender Trend x = kein Trend ausweisbar – 7 –Monitoringbericht zur sozialen Lage in Düsseldorf Zum Jahresende 2015 gehen in Düsseldorf 230.603 Personen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Dies entspricht einer Beschäftigungsquote von 54,0%. Der kontinuierlichen Zunahme der Gesamtbeschäftigtenzahlen im Beobachtungszeitraum (+27.550) entspricht ein Anstieg der Beschäftigungsquote um 4,2 Prozentpunkte. Insgesamt nimmt die Beschäftigungsteilhabe in allen Altersklassen zu. Am stärksten ist die Zunahme in den höheren Altersklassen ausgeprägt. So ist der Anteil der 55- bis unter 65- jährigen Beschäftigten an allen Personen dieser Altersklasse um rund 6,9 Prozentpunkte gestiegen. Für keine andere Altersgruppe ist die Quote derart stark angestiegen. Die Zahl der in Düsseldorf lebenden Vollzeitbeschäftigten ist zwischen 2010 und 2015 um 11.557 Personen auf über 165.835 gewachsen. Die Vollzeitbe- schäftigungsquote hat sich auf 38,8% erhöht. Frauen (30,9%) sind deutlich seltener in Vollzeit beschäftigt als Männer (46,9%). Diese Diskrepanz hat sich innerhalb der letzten fünf Jahre infolge eines leichten Anstiegs der Beschäftigungsquote der männlichen Bevölkerung verfestigt. Seit dem Jahr 2010 ist auch die Zahl der atypischen Beschäftigungsverhältnisse – Teilzeitbeschäftigung, Zeitarbeit und geringfügige Beschäftigung – angestiegen. Teilzeitbeschäftigung weist die insgesamt höchsten Zuwachsraten aller atypischen Beschäftigungsformen auf (von 9,3% auf 13,1%). Am deutlichsten hat die Teilzeitbeschäftigung der

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Title: Vorlage 50/ 57/2017 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00304294.pdf Published Time: Mon, 12 Aug 2019 21:35:46 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content: Vorlage 50/ 57/2017 > Seite 1 von 1 > RSD Vorlage X öffentlich nicht öffentlich Informationsvorlage Betrifft: Monitoringbericht zur sozialen Lage in Düsseldorf 2010-2015 hier: Beschluss des AGS vom 08.02.2017 Das Amt für Statistik und Wahlen hat im Rahmen der kommunalen Sozialberichterstattung den ersten Bericht „Monitoring zur sozialen Lage in Düsseldorf 2010-2015 “ erstellt. Dabei handelt es sich um den von der Verwaltung erarbeiteten Vorschlag, wie Daten über Armut und Reichtum in Düsseldorf zentral in einer Veröffentlichung der Sozialberichterstattung zusammengefasst werden können. Der vorliegende Bericht wurde in Kooperation mit dem Amt für soziale Sicherung und Integration erarbeitet. Gemeinsam wurden, basierend auf allen zur Verfügung stehenden armutsrelevanten Daten, zentrale Indikatoren zu unterschiedlichen Beobachtungsbereichen der sozioökonomischen Lage bestimmt. Anhand dieser werden die Bereiche Demografie, Beschäftigungssituation, Inanspruchnahme der sozialen Mindestsicherung, Einkommenssituation, Rentenleistungen und Überschuldung thematisch umfassend dargestellt. Dabei wird sowohl der Ist-Stand als auch die Entwicklung im Zeitverlauf ausgewiesen. Das Monitoring fokussiert weitestgehend auf die Struktur und Entwicklung der Gesamtstadt. Für relevante zentrale Indikatoren werden zudem Stadtteildaten kartografisch und tabellarisch abgebildet. Es ist vorgesehen, den Bericht im zweijährigen Turnus fortzuschreiben. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Ausschuss für Gesundheit und Soziales 16.11.2017 -/-¹ eingebracht -/-² Ausschuss für Gesundheit und Soziales 10.01.2018 -/-¹ zur Kenntnis genommen -/-² Jugendhilfeausschuss 08.03.2018 -/-¹ zur Kenntnis genommen -/-² > 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. > 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Anlagen: x beigefügt nicht vorhanden Nr. Anlage 1 Monitoring zur sozialen Lage in Düsseldorf 2010 -2015 Amt / Institut: Amt für Soziales Amt für Statistik und Wahlen Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Hintzsche Beigeordneter Zaum

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 50/ 57/2017