Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 11/ 37/2005

Neuausrichtung Amt 15

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Brinckmannstraße 4 · Stadtbezirk 3 (Oberbilk, Bilk)örtlicher Bezug 1Dokument 14. Februar 2005veröffentlicht

Aus der amtlichen Vorlage

Ausgangslage Das Amt 15 - Zentrum für Personalentwicklung (ZfP) - besteht aus dem Studieninstitut für kommunale Verwaltung Düsseldorf und der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA). Es ist mit 28,08 Stellen ausgestattet und in vier Abteilungen gegliedert: Abt. 15/1 - Service und Controlling Abt. 15/2 - Ausbildung und Prüfung Abt. 15/3 - Fortbildung/Personalförderung Abt. 15/4 - Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie/externe Fortbildung Die Standorte des Zentrums für Pers onalentwicklung befinden sich auf der Lacombletstraße 9 (Studieninstitut) und Brinckmannstraße 4 (VWA). Aufgabe des Zentrums für Personalentwicklung ist neben dem Betrieb der VWA vor allem die Ausbildung der Nachwuchskräfte (Angestellte, Anwärter des mittleren allgemeinen Verwaltungsdienstes) der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Umlandgemeinden sowie die Durchführung der Fortbildungsveranstaltungen im Rahmen der Personalentwicklung. Gleichartige Angebote richten sich auch an externe Interessenten. Der Aus- und Fortbildungsbetrieb wird durch haupt- und nebenamtliche Dozenten sichergestellt. Der Wettbewerb im Bereich der Aus- und Fortbildung ist intensiver geworden. Neben den Angeboten anderer Studieninstitute bestehen Angebote privater Anbieter, die die öffentliche Verwaltung als Kunde entdeckt haben. Insbesondere aufgrund hoher Fixkostenanteile befindet sich Amt 15 hierbei in einer ungünstigen Wettbewerbssituation: S Der Anteil hauptamtlicher Dozenten ist relativ hoch (Ausbildung: 4,7 Stellen, Fortbildung: 6,0 Stellen). S Es werden Aufgaben wahrgenommen, die in anderen Kommunen an anderer Stelle erfüllt werden (Inhaltliche Seminar- und Fortbildungsplanung). S Das z.Z. genutzte ehemalige Schulgebäude Lacombletstraße 9 (Fläche: 5.477 qm, Gebäudekosten: rd.

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Seite 1 von 4 Informationsvorlage Betrifft: Neuausrichtung des Zentrums für Personalentwicklung .- Amt 15 Sachdarstellung: Ausgangslage Das Amt 15 - Zentrum für Personalentwicklung (ZfP) - besteht aus dem Studieninstitut für kommunale Verwaltung Düsseldorf und der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA). Es ist mit 28,08 Stellen ausgestattet und in vier Abteilungen gegliedert: Abt. 15/1 - Service und Controlling Abt. 15/2 - Ausbildung und Prüfung Abt. 15/3 - Fortbildung/Personalförderung Abt. 15/4 - Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie/externe Fortbildung Die Standorte des Zentrums für Pers onalentwicklung befinden sich auf der Lacombletstraße 9 (Studieninstitut) und Brinckmannstraße 4 (VWA). Aufgabe des Zentrums für Personalentwicklung ist neben dem Betrieb der VWA vor allem die Ausbildung der Nachwuchskräfte (Angestellte, Anwärter des mittleren allgemeinen Verwaltungsdienstes) der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Umlandgemeinden sowie die Durchführung der Fortbildungsveranstaltungen im Rahmen der Personalentwicklung. Gleichartige Angebote richten sich auch an externe Interessenten. Der Aus- und Fortbildungsbetrieb wird durch haupt- und nebenamtliche Dozenten sichergestellt. Der Wettbewerb im Bereich der Aus- und Fortbildung ist intensiver geworden. Neben den Angeboten anderer Studieninstitute bestehen Angebote privater Anbieter, die die öffentliche Verwaltung als Kunde entdeckt haben. Insbesondere aufgrund hoher Fixkostenanteile befindet sich Amt 15 hierbei in einer ungünstigen Wettbewerbssituation: S Der Anteil hauptamtlicher Dozenten ist relativ hoch (Ausbildung: 4,7 Stellen, Fortbildung: 6,0 Stellen). S Es werden Aufgaben wahrgenommen, die in anderen Kommunen an anderer Stelle erfüllt werden (Inhaltliche Seminar- und Fortbildungsplanung). S Das z.Z. genutzte ehemalige Schulgebäude Lacombletstraße 9 (Fläche: 5.477 qm, Gebäudekosten: rd. 560.680,00 EUR/Jahr) ist deutlich zu groß für den Bedarf des ZfP. Angesichts der Wettbewerbssituation wurden bereits Möglichkeiten untersucht, mit anderen Studieninstituten zu fusionieren. Insbesondere aufgrund der hohen Personalkosten sind diese Gespräche mit Essen und Duisburg sowie mit Köln und Münster letztlich gescheitert. Diese Gespräche machten deutlich, dass das ZfP neustrukturiert und wettbewerbsfähig gemacht werden muss. Eine eigene Ausbildung und die selbst gesteuerte Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für ein RSD AllVorlg.WPT Seite 2 von 4 modernes Dienstleistungsunternehmen unverzichtbar. Neben der Qualitätssicherung und der flexiblen Anpassung an veränderte Herausforderungen sind vor allem die hohe Identifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Stadtverwaltung Düsseldorf und ihren Zielen wichtige Argumente. Diese Aufgaben müssen aber wirtschaftlich und effizient wahrgenommen werden. Deshalb beabsichtigt die Verwaltung folgende Maßnahmen umzusetzen: Personal/Aufgaben  Sowohl im Ausbildungs- als auch im Fortbildungsbereich werden künftig verstärkt nebenamtliche Dozentinnen und Dozenten eingesetzt. Im Ausbildungsbereich werden dauerhaft noch 2,7, im Fortbildungsbereich noch 3,0 Stellen für hauptamtliche Dozentinnen und Dozenten ausgewiesen. Im Bereich Ausbildung werden zwei Stellen, im Bereich der Fortbildung wird eine Stelle für hauptamtliche Dozentinnen und Dozenten nach Freiwerden gestrichen. Durch ein von Amt 15 zu entwickelndes Qualitätsmanagement wird die Beibehaltung des hohen fachlichen Standards sichergestellt.  Im Fortbildungsbereich sollen von den Dozentinnen und Dozenten die Aufgaben 'Inhaltliche Planung von Seminaren, Konzeption von Seminarreihen, Evaluation' von Amt 15 auf Amt 11/3 - Abteilung Personalentwicklung - übergehen. Hierfür sollen zwei Stellen für hauptamtliche Dozenten, die diese Aufgaben als Seminarbereichsleitung bisher im Amt 15 wahrgenommen haben, sowie eine weitere Stelle von Amt 15 nach Amt 11/3 verlegt werden. Bei Amt 15 verbleibt bei den Dozentinnen und Dozenten die Aufgabe 'Vorbereitung und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen'.  Personal-, Organisations- und Haushaltsangelegenheiten des Amtes 15 können von Amt 11 - Personalservice und zentrale Dienste - übernommen werden. Hierfür soll eine Stelle nach Amt 11 verlegt werden. Eine halbe unbesetzte Stelle kann sofort, eine weitere nach Freiwerden gestrichen werden.  Die Aufgabe IT-Betreuung kann vom Amt 10 - Informationstechnik und Organisationsentwicklung - übernommen werden. Eine der beiden Stellen für IT- Betreuung soll dem Amt 10 zugeordnet, die zweite Stelle kann gestrichen werden.  Der Hausmeister des Objektes Lacombletstraße 9 soll - wie die Hausmeister für die Bürodienstgebäude - dem Amt 23 - Gebäudemanagement - unterstellt werden. Für das Amt 15 werden im Stellenplan durch kurz- und mittelfristige Reduzierungen um 11,5 Stellen statt 28,08 Stellen lediglich 16,58 Stellen ausgewiesen. Weitere Einsparungen werden untersucht. Die Personalkosten werden durch diese Maßnahmen von rd. 1,3 Mio. EUR im Jahr 2004 auf rd. 770 TEUR/Jahr sinken. Gebäude/Räume  An den Schwerpunktstandorten 'Auf'm Hennekamp' und 'Hauptbahnhof' werden kundenorientiert zwei Räume zur Verfügung gestellt und für allgemeine Seite 3 von 4 Fortbildungszwecke ausgestattet. In diesen Räumen sollen die Fortbildungsangebote dezentral durchgeführt werden. Darüber hinaus soll Amt 15 bereits vorhandene Besprechungsräume in den Fachämtern, die entsprechend ausgestattet werden müssen, gegen Kostenerstattung nutzen.  Für IT-Fortbildungsveranstaltungen/Seminare werden beim Amt 10 - Informations- technik und Organisationsentwicklung - zwei Räume eingerichtet und gegen Kostenerstattung vorrangig dem Amt 15 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird eine Mitnutzung des EDV-Bildungszentrums der Volkshochschule geprüft.  Für die Bereiche 'Leitung, Ausbildung und Prüfung, verwaltungsmäßige Vorbereitung und Durchführung von Seminaren, Koordination der fachlichen Fortbildung' sucht die Verwaltung ein anderes, entsprechend geringer dimensioniertes Gebäude. Hier sind nur noch die Unterrichtsräume für die Ausbildung und für längerfristige Fortbildungsveranstaltungen sowie einige Büroarbeitsplätze erforderlich. Dieses Gebäude sollte gut an den ÖPNV angeschlossen sein. Der dauerhafte Flächenbedarf für das Studieninstitut sinkt nach Umsetzung der organisatorischen Maßnahmen von bisher rd. 5.500 qm auf rd. 1.100 qm (Flächenreduzierung um rd. 80 % ) zzgl. der vier dezentral vorgesehenen Räume. In ähnlichem Verhältnis werden voraussichtlich die Gebäudekosten sinken. Das exakte Einsparpotenzial ist z.Zt. noch nicht zu quantifizieren, da es von dem noch zu findenden Objekt abhängt. Das Grundstück Lacombletstraße 9 steht nach einem Umzug des ZfP der Stadtentwicklung zur Verfügung und kann durch das Immobilienmanagement verwertet werden. Fazit: Durch die Übertragung von Aufgaben an Amt 11 - Personalservice und zentrale Dienste - werden Schnittstellen beseitigt und eine klare Abgrenzung zur Konzeption der städtischen Fortbildung erreicht. Die Stellenreduzierungen und die Reduzierung des Raumbedarfs bringen erhebliche Kosteneinsparungen im Fixkostenbereich. Zugleich wird das Angebot im Fortbildungsbereich kundenorientierter und -näher. Dadurch entstehen auch Arbeitszeitvorteile für die Fachämter, da die An- und Abfahrt der Beschäftigten zum ZfP häufig entfällt oder erheblich reduziert wird. Da das Studieninstitut durch die beabsichtigten Maßnahmen erheblich wirtschaftlicher betrieben wird, können auch Angebote an externe Interessenten wesentlich kostengünstiger erbracht werden. Die Beteiligung des Personalrates ist eingeleitet. Alternativen: keine Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Personal- und Organisationsausschuss 24.02.2005 -/- 2 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. RSD AllVorlg.WPT Seite 4 von 4 Amt: Amt für Informationstechnik und Organisationsentwicklung Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Ulrike Löhr

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 11/ 37/2005