Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 02/ 19/2004

Controlling ZV Amt 15

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Charlottenstraße 10 · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)örtlicher Bezug 1Dokument 13. Mai 2004veröffentlicht

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Seite 1 von 7 Informationsvorlage Betrifft: Controllingbericht über die Zielvereinbarungen zur Frauenförderung zwischen dem Frauenbüro und dem Zentrum für Personalentwicklung Zwischen dem Frauenbüro und dem Zentrum für Personalentwicklung wurden im Januar 2003 Zielvereinbarungen zur Frauenförderung abgeschlossen. Gemäß Ziffer 3.3 Frauenförderplan kommt im Rahmen dezentraler Ressourcenverantwortung der Berichtspflicht der einzelnen Fachbereiche eine besondere Bedeutung zu. Die Fachbereiche dokumentieren auf der Grundlage der Zielvereinbarung in einem jährlichen Bericht die Umsetzung des Frauenförderplanes in ihrem Verantwortungsbereich. In der Anlage ist der Controllingbericht des Zentrum für Personalentwicklung beigefügt. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Frauenausschuss 03.06.2004 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Anlagen: Nr. Ort Anlage 1 beigefügt Controlling ZV Amt 15 Amt: Frauenbüro Dezernentin / Dezernent: Oberbürgermeister Erwin RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT Seite 2 von 7 Zentrum Personalentwicklung Landeshauptstadt Düsseldorf Bericht zur Umsetzung der Zielvereinbarungen zwischen dem Frauenbüro und dem Zentrum für Personalentwicklung 2003 Seite 3 von 7 Vereinbarungen und deren Umsetzung in 2003 Es wurden Zielvereinbarungen auf zwei Ebenen getroffen. Zum einen in der Förderung des Personals des Amtes 15 und zum anderen in der Förderung des gesamtstädtischen Personals. Die Ziffern 1 - 5 enthalten amtsspezifische Vereinbarungen, die übrigen Ziffern grundsätzliche Vereinbarungen im Rahmen der Aus- und Fortbildung. Den Vereinbarungen schließt sich jeweils eine Darstellung der vereinbarten Maßnahmen und ihrer Umsetzung im Jahr 2003 an. amtsspezifisch: 1 Qualifizierung Ziel Den Mitarbeiterinnen sollen - über die Angebote der gesamtstädtischen Personalförderung hinaus - weitergehende Qualifizierungsmaßnahmen ermöglicht werden. Wird ein frauenspezifischer Qualifizierungsbedarf - zum Beispiel im Rahmen der Förder- und Beratungsgespräche - festgestellt, wird das Amt eine zeitnahe Umsetzung anstreben. Maßnahmen Das Zentrum für Personalentwicklung ermöglicht Hospitationen der Dozentinnen und Dozenten bei anderen Bildungseinrichtungen, in der Privatwirtschaft bzw. in Ämtern der Verwaltung und motiviert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes aktiv zur Teilnahme. Wie bereits im Personalentwicklungskonzept des Zentrums für Personalentwicklung festgelegt, ist insbesondere in den Förder- und Beratungsgesprächen der Qualifizierungsbedarf zu ermitteln. Dieser wird in die Qualifizierungsplanung des Amtes 15 aufgenommen. Erstellung des Konzepts "Fachkarrieren". Unter Fachkarrieren wird bei Amt 15 die Möglichkeit verstanden, auch ohne Übernahme von Führungsverantwortung eine Besoldung / Vergütung von wenigstes A 11 / IVa zu erreichen (z.B. Dozententätigkeit, ADV-Koordination). Umsetzung S Hospitationen Die Möglichkeit zur Hospitation wurde, obwohl angeboten, im Berichtszeitraum nicht in Anspruch genommen. S Qualifizierungsplanung Folgende frauenspezifische bzw. von Frauen häufig nachgefragte Seminare wurden in die Qualifizierungsplanung aufgenommen und zum Teil bereits umgesetzt: S Karriereplanung für Frauen S Zeitmanagement für Teilzeitkräfte S Selbstmarketing und Rhetorik für Frauen Darüber hinaus wurden folgende führungsorientierte Fortbildungsangebote für Mitarbeiterinnen des Amtes aufgenommen: Seite 4 von 7 S Erfolgreiches Führen S Steuern von Besprechungen und Verhandlungen S Teamsteuerung, Teamarbeit und Teamentwicklung S Grundzüge des Personalrechts S Kommunikationstraining S Grundsätze der Düsseldorfer Reformstrategie S Fachkarrieren Das Konzept "Fachkarrieren" befindet sich noch in der Entwicklungsphase. Gesamtstädtische Eckpunkte für amtsbezogene Fachkarrieren befinden sich zur Zeit im Mitbestimmungsverfahren nach LPVG. 2 Geschlechterverhältnis Ziel Erhaltung des z. Zeit bei den Dozentinnen und Dozenten existierenden ausgewogenen Geschlechterverhältnisses. Maßnahme Bei künftigen Besetzungsverfahren werden - wie bereits praktiziert und über den Frauenförderplan festgelegt - Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt. Der Grundsatz der "Bestenauswahl" bleibt hiervon unberührt. Umsetzung Bisher ist kein Handlungsbedarf entstanden, weil im Berichtszeitraum keine Stellen neu zu besetzen waren. 3 Teilzeitbeschäftigung Ziel Förderung der Teilzeitbeschäftigung Maßnahme Es wird auf allen Stellen und in allen Funktionen Teilzeitbeschäftigung ermöglicht. Umsetzung Während des Berichtszeitraumes wurde insgesamt fünf Anträgen auf Teilzeitbeschäftigung (Altersteilzeit: eine Mitarbeiterin, drei Mitarbeiter; Reduzierung der Wochenarbeitszeit: eine Mitarbeiterin) entsprochen. Drei Anträge kamen von Dozentinnen und Dozenten, zwei aus der Geschäftsführung der VWA. Seite 5 von 7 4 Arbeitszeitgestaltung Ziel familienfreundliche Arbeitszeitmodelle umsetzten Maßnahmen S Ausnutzung der gleitenden Arbeitszeit S gesonderte Vereinbarungen über die Verteilung der Arbeitszeit S Stundensparbuch Umsetzung Einschränkende Regelungen der Dienstvereinbarung zur Flexibilisierung der Arbeitszeit kommen bei Amt 15 nur ausnahmsweise (Besetzung des Vorzimmers und Anwesenheitspflicht des Hausmeisters) zur Anwendung. Individuelle Vereinbarungen über die Verteilung der Arbeitszeit wurden mit allen Teilzeitkräften getroffen. Vom Angebot, ein Stundensparbuch einzurichten, wurde bisher kein Gebrauch gemacht. 5 Telearbeitsplatz Ziel Telearbeit ermöglichen Maßnahme Unterstützung von Anträgen auf Telearbeit, soweit dienstliche Gründe nicht entgegenstehen Umsetzung Der Antrag einer Mitarbeiterin auf einen Telearbeitsplatz wurde aus dienstlichen Gründen abgelehnt. Amt 15 hat sich jedoch bereit erklärt, dem Antrag dann zuzustimmen, wenn dadurch im Fall eines Familienzuwachses das Know-How der Kollegin erhalten bliebe. generell: 6 Frauenanteil in Führungsfunktionen Ziel Erhöhung des Frauenanteils in Führungsfunktionen Maßnahmen S das Angebot für interne und externe Kundinnen weiterentwickeln und frauenspezifischer präsentieren S gezielte Ansprache von internen und externen Kundinnen, um sie zur Teilnahme an Seminaren zu bewegen, die sich positiv auf die berufliche Entwicklung auswirken (z.B. Führen in Zukunft) S in allen Führungsseminaren den Gedanken der Frauenförderung des Gender Mainstreaming aufnehmen Umsetzung Sämtliche Maßnahmen werden voll umgesetzt. Seite 6 von 7 7 Öffentlichkeitsarbeit Ziel frauenfreundlicher Auftritt in der Öffentlichkeit Maßnahmen S Überprüfung und Anpassung des Internetauftritts S Broschüre auflegen S Artikel im "Stadtgespräch" schalten Umsetzung S Amt 15 ist zur Zeit lediglich mit statischen Seiten im Internet vertreten. Sobald die dynamischen Seiten ins Netz gehen, werden insbesondere Hinweise auf frauenspezifische Veranstaltungen hinterlegt. S Überlegungen zur Ausgabe weiterer Medien wurden bislang vor dem Hintergrund unklarer Layout-Vorgaben zurückgestellt. Für 2004 ist geplant, deswegen auch Kontakt mit 11/3 aufzunehmen. S Bisher wurde noch kein Artikel im "Stadtgespräch" geschaltet. Bei aktuellem Anlass wird von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. 8 Rahmenbedingungen Ziel Schaffung frauenfreundlicher Rahmenbedingungen Maßnahme Anpassung von Seminarzeiten (z.B. Nachmittagsveranstaltungen für Frauen, wenn die Kinderbetreuung durch den Partner sichergestellt wird) Umsetzung Es liegen keine erkennbaren Bedarfe vor. 9Praktikumsplätze Ziel Bereithalten von Praktikumsplätzen Maßnahmen S weiteres Vorhalten eines Praktikumsplatzes im Bereich IT zur Schulung von Berufsrückkehrerinnen S Vorhalten eines Praktikumsplatzes im Rahmen der Verbundausbildung Umsetzung Die Praktikumsplätze stehen zur Verfügung. Seite 7 von 7 10 Kundenbefragungen Ziel geschlechterspezifische Auswertung Maßnahme Anpassung der vorhandenen Fragbögen Umsetzung Eine stichprobenartige Befragung von Teilnehmerinnen ergab, dass keine Frauenspezifika im vorhandenen Fragebogen vermisst werden. Die anonyme Befragung ließe ohnehin keine entsprechende Auswertung zu. 11 Gender Mainstreaming Ziel Einbeziehen dieser Thematik in alle Seminare und Veranstaltungen Maßnahme Workshop für Dozentinnen und Dozenten zum Thema Frauenförderung und Gender Mainstreaming Umsetzung Hierzu ist noch ein Konzept zu entwickeln.

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 02/ 19/2004