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Beschlussvorlage
Betrifft:
Politisches Controlling für das Jahr 2004
Beschlussdarstellung:
Der Ausschuss für Umweltschutz nimmt den Bericht zum politischen Controlling für das Jahr 2004
zustimmend zur Kenntnis.
Sachdarstellung:
In seiner Sitzung am 25.09.96 hat der Ausschuss für Umweltschutz die Verwaltung beauftragt,
dem Ausschuss jeweils in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause und in der ersten Sitzung
eines neuen Jahres über den Stand der Umsetzung der von ihm formell beschlossenen Anträge
und Aufträge zu berichten.
Inzwischen hat sich der Arbeitskreis „Politisches Controlling" dafür ausgesprochen, die
Ausschüsse über einen Vordruck zu informieren, der Informationen zu Anfangs- und Endterminen
sowie zu den erwarteten Gesamtkosten eines Auftrages enthält. Optisch unterstützt werden die
Informationen durch „Smilies", die dem Ausschuss den momentanen Bearbeitungsstand eines
Auftrages zeigen und - bei längerfristiger Bearbeitung - dem Stand des Vorberichtes
gegenüberstellen. Hier erfolgen zwei Abstufungen:
S Stufe 1: Zeitverzögerungen bei Umsetzung des Auftr ages - Begründung
nachfolgend in der Tabelle - : ;
S Stufe 2: Umsetzung des Auftrages erfolgt planmäßig/ ist kurz vor dem
Abschluss: (
Im Folgenden wird zu noch offenen Beschlüssen aus vorherigen Beschlusskontrollen und den in
der Zeit von Januar bis Dezember 2004 gefassten formellen Beschlüssen des Ausschusses für
Umweltschutz, die einer Durchführungskontrolle bedürfen, berichtet:
RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT
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Liste der nichterledigten Anträge und Aufträge aus den Sitzungen des Ausschusses für Umweltschutz für das Jahr 2004
- Öffentlicher / Nichtöffentlicher Teil -
Nr.
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bericht 1((19/21/20016.) Antrag der SPD-Ratsfraktion zum Thema
"Maßnahmen zur Verminderung der Luftbelastung" Anschließend fasst der Ausschuss für
Umweltschutz folgenden Beschluss:
Die Verwaltung wird einstimmig beauftragt über
den Fortgang der Beratungen im Arbeitskreis "23.
BImSchV" sowie über die Inhalte der
entsprechenden EU-Richtlinien und die möglichen
Auswirkungen auf kommunale
Handlungsprogramme in einer der nächsten
Sitzungen des Umweltausschusses zu berichten.
13.03.01 erledigt 19/3
In der Sitzung des Umweltausschusses am 23.9.2003 wurde der Luftmessbericht für die Jahre 1999 - 2002 vorgestellt. Danach werden in
Düsseldorf die ab 2010 gültigen Grenzwerte und an der Cornelius- und Herzogstraße auch die aktuellen Toleranzmargen überschritt en. Die
Bezirksregierung wurde vom MUNLV NRW aufgefordert für ein Teilgebiet der Stadt Düsseldorf einen Luftreinhalteplan aufzustellen. Über
das laufende Verfahren wurde mehrfach im Umweltausschuss berichtet. In der Sitzung am 18.11.2004 wurde der fertiggestellte
Luftreinhalteplan an die Mitglieder verteilt und der geplante Maßnahmenkatalog vorgestellt.
Nr.
Amt
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2(3d.) Dringlichkeitsantrag der Ratsfraktionen
CDU und FDP zur Informationsvorlage 19/25/2004 Stellungnahme der Verwaltung zum interfraktionellen Antrag vom 13.02.2004 zum Thema Maßnahmen gegen Hochwasser und Grundwasseranstieg in Angermund Im Anschluss beschließt der Ausschuss für
Umweltschutz einstimmig
die Verwaltung zu
beauftragen, zu den nachfolgenden Punkten bei
denen der BRW zuständig ist, eine für die Stadt
Düsseldorf kostenneutrale Lösung mit dem BRW
auszuhandeln. Bei den übrigen Punkten, die
eventuell realisiert werden, die Kosten zu ermitteln,
die die Stadt zu tragen hätte und umgehend dem
Ausschuss vorzulegen.
1. Ausbau der Anger
Unter Berücksichtigung der erheblichen fachlichen
Bedenken des Staatlichen Umweltamtes und der
Interessengemeinschaft Hochwasserschutz
Angermund (IGHA) sind die Planunterlagen vom
BRW zu überarbeiten, die schadlose Ableitung
eines 100-jährigen Hochwasserereignisses (Ist-
Abfluss 21,7 m³/s) unter Berücksichtigung des HRB
Kalkum nachzuweisen und die hierfür
erforderlichen Ausbaupläne in das
Planfeststellungsverfahren für die Anger mit
einzubeziehen
.
20.04.04 erledigt 19/4
Nr.
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Wegen der beträchtlichen Versickerung von
Angerwasser in das Grundwasser mit einer
Aufhöhung von 0,5 bis 1,5 Metern, die sich nach
dem Angerausbau weiter erhöhen wird, ist eine
Abdichtung der Angersohle im Ortsbereich
Angermund notwendig.
2. Beibehaltung der heutigen Förderung der
Wasserwerke Bockum und Ratingen-West In einer Vereinbarung zwischen den Städten Düsseldorf, Duisburg und Ratingen sollte erreicht werden, die bisherige Förderung der beiden Wasserwerke als Status quo zu sichern. 3. Vertiefung des Rahmer Baches in Rahm und Angermund Die bisherige (noch) nicht erfolgreichen Bemühungen des Umweltamtes der Stadt Düsseldorf, mit der Stadt Duisburg eine Vorgehensweise zum Ausbau des Rahmer Baches zu vereinbaren, sollen weiter fortgesetzt werden. 4. Beseitigung des zentralen Regenwasser- Versickerungsbeckens Brockerhof Auch das Versickerungsbecken Brockerhof soll von dem Stadtentwässerungsbetrieb in ein regenrückhaltebecken eingebaut wreden.
Nr.
Amt
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Der seit Jahrzehnten nicht mehr unterhaltene zum
Teil verlandete und zugewachsene
Brockerhofgraben als Vorflut für die Ableitung des
Niederschlagswassers ist - wie vom Umweltamt
seit längerem gefordert - vom BRW
grundzuräumen.
5. Überleitung vom östlichen zum westlichen
Baggersee Die vom Umweltamt vorgesehene Umweltverträglichkeitsuntersuchung zu der Überleitung soll kurzfristig in Auftrag gegeben werden. 6. Umplanung der Brunnen für die Begrenzung de Grundwasseranstiegs unter Berücksichtigung der unterirdischen Enteisung de geförderten Grundwassers Im Hinblick darauf, dass ein Durchbruch bei der
Lösung der Grundwasserprobleme durch andere
Maßnahmen nach wie vor auf sich warten lässt und
sogar eine Verschlechterung der Situation durch
Fremdeinflüsse, z.B. Schließung von
Wasserwerken nicht ausgeschlossen wird, ist die
Option, gemäß Gerdes-Gutachten das Problem mit
3-4 Brunnen zu lösen, weiterhin zu erhalten und
voranzutreiben.
Nr.
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Um die hierfür erforderlichen Kosten nach der
technisch möglichen unterirdischen Enteisung des
Grundwassers ermitteln zu können, ist zuerst eine
Umplanung des vorliegenden Bauentwurfs für die
Brunnen erforderlich.
7. Ausbau des Hochwasserrückhaltebeckens
Kalkum Der Ausbau des Hochwasserrückhaltebeckens Kalkum ist wie 1985 planfestgestellt unverzüglich vorzunehmen.
8. Beratung der Betroffenen
Auf der Basis des GEOBIT-Gutachtens ist vom Umweltamt eine Karte mit den höchsten natürlichen Bemessungsgrundwasserständen als Grundwasser-gleichenkarte erstellen zu lassen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf soll ihren Bürgerinnen und Bürgern entweder selbst eine Beratungsstelle für die Grundwasser-betroffenheit und die bautechnische Sanierung von Gebäuden einrichten oder sich der Beratungsdienste anderer z.B des Verbandes wassergeschädigter Haus-und Grundeigentümer in Neuss bedienen.
In der Sitzung des Umweltausschusses am 13.01.2005 erfolgt hierzu ein schriftlicher Bericht zum aktuellen Sachstand.
Nr.
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3 (19/22/20046) Stellungnahme der Verwaltung zur Anfrage
der SPD-Ratsfraktion zum Thema Maßnahmen zur Lärmminderung vom 17.02.2004 Auf Anregung von Ratsfrau Bellstedt beschließt der
Ausschuss einstimmig die Verwaltung zu
beauftragen, ein Konzept über die erforderlichen
Lärmminderungsmaßnahmen mit den
entsprechenden Kosten zu erstellen. Des weiteren
soll zukünftig die Beteiligung aller anderen
zuständigen Ausschüsse erfolgen sowie die kleine
Kommission um Mitglieder der anderen
zuständigen Ausschüsse erweitert werden.
20.04.04 19/3
Nach der Kommunalwahl wurden die Mitglieder der "kleinen Kommission Lärm" von den Fraktionen neu benannt. Am 26.01.2005 wird die
Kommission erstmalig in der neuen Zusammensetzung tagen. In der Sitzung des Umweltausschusses am 20.04.2004 wurde bereits eine
Maßnahmenliste mit entsprechender Kostenkalkulation vorgestellt. In der Sitzung der "kleinen Kommission Lä rm" am 26.01.2005 wird die
weitere Umsetzung des Maßnahmenkataloges behandelt sowie eine mögliche Erweiterung der Kommission um Mitglieder anderer
zuständiger Ausschüsse nochmals thematisiert.
Über den Fortgang der Arbeit in der "kleinen Kommission Lä rm" wird auch weiterhin im
Umweltausschuss berichtet.
Nr.
Amt
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4(61/ 34/2004 10) B-Plan Nr. 5977/49 - Am Quellenbusch -
Aufstellung; Bericht Bürgerbeteiligung; öffentliche Auslegung Der Ausschuss für Umweltschutz stimmt
einstimmig dem Bebauungsplan-Entwurf Nr.
5977/049 - Am Quellenbusch - im Rahmen seiner
Mitwirkung gem. § 18 Abs. 4 der
Zuständigkeitsordnung mit der Empfehlung zu, in
dem Plangebiet dringend einen Ersatz für den
Bolzplatz an der Dreherstraße zu realisieren.
20.04.04 erledigt 61
19/3
Die Verwaltung hat einen weiteren Versuch unternommen einen Bolzplatz im Plangebiet zu realisieren. Dies war aus Lärmschutzgrün den
nicht möglich. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung hat den Bebauungsplan in Folge ohne die Ausweisung eines Bolzplat zes
beschlossen.
Nr.
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5(19/32/2004 Antrag der Ratsfraktion Bü90/DG zum Thema
Flüsterasphalt für die Corneliusstraße Anschließend beschließt der Ausschuss für
Umweltschutz einstimmig die Verwaltung mit der
Prüfung zu beauftragen, wann und unter welchen
Bedingungen Flüsterasphalt auf der
Corneliusstraße aufgebracht werden kann und ob
diese Maßnahme möglicherweise in geplante
Straßensanierungsmaßnahmen eingebunden
werden kann. Dies soll für den Umweltausschuss
in einer entsprechenden Beschlussvorlage
vorbereitet werden.
01.06.04 erledigt 19/3
Der Einsatz von Flüsterasphalt bringt erst ab einer gefahrenen Geschwindigkeit von über 70 km/h Vorteile und eine wirkungsvolle
Lärmreduzierung. Im Stadtgebiet sind daher passive Lärmschutzmaßnahmen wie z.B. der Einbau von Schallschutzfenstern wesentlich
sinnvoller. Ein Abschnitt der Cornelius-/Erasmus-/ und Witzelstraße wird im Rahmen des Schallschutzfensterprogramms saniert.
Nr.
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6(61/ 88/200410) B-Plan-Entwurf Nr. 5480/26 - Rheinmetall
Ulmenstraße / Rather Straße - Aufstellung; Bericht Bürgerbeteiligung; Bericht Trägerbeteiligung; öffentliche Auslegung - Im Anschluss stimmt der Ausschuss für
Umweltschutz mit 8 Stimmen dafür (7 CDU/ 1
Bü90/DG) und 5 Enthaltungen (SPD) dem
Bebauungsplan-Entwurf Nr. 5480/26 - Rheinmetall
Ulmenstraße / Rather Straße - im Rahmen seiner
Mitwirkung gem. § 18 Abs. 4 der
Zuständigkeitsordnung zu und empfiehlt dem
Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung - mit
der Empfehlung die Grünachse im Ost-West-
Verlauf über das Plangebiet hinaus weiterzuführen
- eine ansonsten vorlagegemäße
Beschlussfassung.
01.06.04 erledigt 61
19/3
Es ist die grundsätzlich planerische Absicht, im Sinne des Beschlusses des Umweltausschusses den Grünzug im Ost-West-Verlauf
weiterzuführen. Die konkrete Umsetzung kann allerdings erst in zukünftigen Planungen Berücksichtigung finden.
-
Stufe 1: Zeitverzögerungen bei Umsetzung des Auftrags - Begründung auf gesondertem Blatt - : ;
- Stufe 2: Umsetzung des Auftrages erfolgt planmäßig/ ist kurz vor dem Abschluss: (
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Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Ausschuss für Umweltschutz 13.01.2005 -/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Alternative:
Keine
Amt:
Umweltamt
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordnete Nieß-Mache
RSD AllVorlg.WPT