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Beschlussvorlage
Betrifft:
Politisches Controlling
Beschlüsse des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen in der Zeit vom 01.01.04 -
30.06.04
Beschlussdarstellung:
Der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen nimmt den Bericht zum politischen Controlling
für das erste Halbjahr 2004 zur Kenntnis.
Sachdarstellung:
In seiner Sitzung am 18.09.96 hat der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen die
Verwaltung beauftragt, dem Ausschuss jeweils in seiner ersten Sitzung nach der
Sommerpause und in der ersten Sitzung eines neuen Jahres über den Stand der
Umsetzung der von ihm beschlossenen Anträge und Aufträge zu berichten.
Inzwischen hat sich der Arbeitskreis „Politisches Controlling" dafür ausgesprochen, die
Ausschüsse über einen Vordruck zu informieren, der Informationen zu Anfangs- und
Endterminen sowie zu den erwarteten Gesamtkosten eines Auftrages enthält. Optisch
unterstützt werden die Informationen durch „Smilies", die dem Ausschuss den
momentanen Bearbeitungsstand eines Auftrages zeigen und - bei längerfristiger
Bearbeitung - dem Stand des Vorberichtes gegenüberstellen. Hier erfolgen zwei
Abstufungen:
S Stufe 1: Zeitverzögerungen bei Umsetzung des Auftrages - Begründung
nachfolgend - : ;
S Stufe 2: Umsetzung des Auftrages erfolgt planmäßig/ ist kurz vor dem Abschluss:
(
Im folgenden wird zu den in der Zeit vom 01.01.04 bis 30.06.04 gefassten formellen
Beschlüssen des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen, die einer
Durchführungskontrolle bedürfen, berichtet:
RSD AllVorlg.WPT
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Liste der nichterledigten Anträge und Aufträge aus den Sitzungen
des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen (AÖE)
(01.01.04 - 30.06.04)
- Öffentlicher Teil -
1
((
01/145/2002 Der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen be-
schließt die Einrichtung einer Kleinen Kommission
Kleingartenwesen. Die Kommission soll konstruktive
Vorschläge zur Regelung der künftigen Vertrags-
beziehungen zwischen dem Stadtverband Düssel-
dorf der Kleingärtner e. V. und der Stadt Düsseldorf
erarbeiten.
09.07.02 Garten-,
amt
Mit Abschluss des Vergleichsvertrages am 27.06.2003 hat die Verwaltung auf dieser Grundlage mit der Vorbereitung eines neuen Ge neralpachtvertrages und
einer Kleingartenordnung begonnen. Die Inhalte wurden mit dem Stadtverband Düsseldorf der Kleingärtner in ständigem Kontakt abg estimmt, Änderungswün-
sche, soweit möglich, in die Entwürfe des Vertrages und der Kleingartenordnung übernommen.
Zukünftig soll die Kleingartenordnung die grundsätzlichen Sachverhalte der Nutzung städtischer Kleingartenfläc hen durch die Einzelpächterinnen und
Einzelpächter klären, während der Generalpachtvertrag das Vertragsverhältnis zwischen der Stadt und dem Stadtverband regelt -hi er insbesondere die
Pachtflächengrößen, Pachtpreis und Nebenkosten- und hierbei u. a. die jewe iligen Zuständigkeiten festlegt.
Die Verhandlungen zwischen dem Stadtverband Düsseldorf der Kleingärtner e. V. und dem Amt 68 sind abgeschlossen. Zur Zeit stimm t der Stadtverband den
Inhalt der Kleingartenordnung und des Generalpachtvertrages abschließend im Detail mit den ihm angeschlossenen Vereinen ab. Der Abschluss dieses
Verfahrens ist für Ende diesen Jahres zu erwarten.
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((
70/ 93/2003 Anschließend fordert der Ausschuss für öffentliche
Einrichtungen die Verwaltung auf, in Kooperation
mit dem Stadtverband der Kleingärtner einen „Mas-
terplan" für die mittelfristige Instandsetzung der
Wasserleitungen in den Kleingartenanlagen zu
entwickeln.
03.12.03 Garten-,
amt
Die Erstellung eines Masterplans "Wasserleitungen Kleingartenanlagen" ist in den Verhandlungen zum Abschluss eines neuen Genera lpachtvertrages als
Bestandteil des Vertrages (§ 8 Abs. 4) vorgesehen. Demnach legt der Stadtverband bis zum 30.06.2005 eine entsprechende Planung zur vollständigen
Sanierung der Wasserleitungsnetze in den städtischen Kleingartenanlagen in Abstimmung mit dem Amt 68 vor.
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((
70/ 95/2003 Anschließend fordert der Ausschuss für öffentliche
Einrichtungen die Verwaltung auf, einen Master-
plan für die mittelfristige (ca. 5 Jahre) Instandset-
zung der baulichen Anlagen einschließlich der
Wasserleitungsnetze auf den Düsseldorfer Fried-
höfen zu entwickeln und dem Ausschuss in seiner
Sitzung vor der Sommerpause 2004 zur Beratung
vorzulegen.
03.12.03 Garten-,
amt
Der Masterplan "Wasserleitungsnetze auf den Friedhöfen" befindet sich in der Abstimmungsphase mit dem BauInvestitionsContro lling (BIC) und der
Kämmerei und wird nach Abschluss dieses Verfahrens kurzfristig dem Ausschuss vorgelegt.
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4
;
70/ 9/2004 Der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen beauf-
tragt die Verwaltung auszuloten, ob und ggf. unter
welchen Modalitäten realisiert werden kann, Senio-
ren und Gehbehinderten Fahrdienste zu den Düs-
seldorfer Friedhöfen und Begleitdienste zu Grä-
bern anzubieten.
Hierbei ist insbesondere abzuklären, ob das Kölner
Beispiel eines sog. Friedhofs Mobil auf Düsseldorf
übertragen werden kann, wonach auf Initiative der
Kölner Friedhofsgärtner-Genossenschaft ein „Ver-
ein Senioren Service Dienste Köln" kostenlos
Fahrt- und Begleitdienste zu Friedhöfen anbietet.
Die Verwaltung wird beauftragt, einen Vertreter
dieses Vereins zur Fachausschusssitzung am
03.03.04 einzuladen, damit dieses Modell mit ei-
nem Erfahrungsbericht vorgestellt werden kann.
Hinzu gebeten werden soll auch ein Vertreter der
Friedhofsgärtner-Genossenschaft Düsseldorf.
21.01.04 Garten-,
amt
Die Vorstellungen und Einladungen zu dieser Maßnahme haben zwischenzeitlich stattgefunden. Zur Zeit bemüht sich die Friedhofsgä rtner Düsseldorf e. G.
darum, die Finanzierung eines solchen Projektes abzusichern. Dies erweist sich jedoch als zeitaufwendig und problematisch. Die grundsätzliche Zu-
stimmung des Amtes 68 zur Einrichtung eines solchen Fahrdienstes besteht unter der Voraussetzung, dass dieser finanzierbar ist.
Eine abgeschlossene Konzeption liegt momentan noch nicht vor.
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5
;
70/ 45/2004 Der Ausschuss beschließt einstimmig den Antrag
"Neben der bereits mit Beschluss des Ausschus-
ses für öffentliche Einrichtungen vom 21.01.2004
bzw. in der Fachausschuss-Sitzung am
03.03.2004 erbetenen Klärung, welche öffentlich
geförderten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für
einen Düsseldorfer Senioren-Friedhofsfahrdienst in
Frage kämen, wird die Verwaltung beauftragt, im
Falle der Verwirklichung eines für Benutzer kos-
tenlosen Düsseldorfer Senioren-Friedhofsfahrdien-
stes in der Trägerschaft der Friedhofsgärtner-Ge-
nossenschaft Düsseldorf eine Anschubfinanzie-
rung für dieses Projekt für die ersten beiden Jahre
in Höhe von jeweils 10.000 Euro jährlich bereit-
zustellen, evtl. überplanmäßig." anzunehmen mit
der Maßgabe, dass eine Anschubfinanzierung von
bis zu 10.000,00 EURO pro Jahr für längstens 2
Jahre vorzusehen ist, wenn ein entsprechendes
Konzept vorgelegt wird.
21.04.04 Garten-,
amt
Siehe Stellungnahme zur lfd. Nr. 4.
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(
70/ 40/2004 Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr
vorliegen, empfiehlt der Ausschuss für öffentliche
Einrichtungen einstimmig dem Rat der Stadt fol-
gende Beschluss:
"Der Rat beauftragt die Verwaltung, für das Projekt
Masterplan Kinderspielplätze die Planung durch-
zuführen und einen Kostenanschlag zu erstellen.
Die Verwaltung wird beauftragt, die zur Realisie-
rung der 57 Umbaumaßnahmen und der 7 Neu-
baumaßnahmen erforderlichen Haushaltsmittel in
den Haushalt aufzunehmen."
Diese Empfehlung wird mit der Auflage verbunden,
dass, wenn der Masterplan vom Rat beschlossen
wurde, über die Umsetzung regelmäßig im Aus-
schuss zu berichten ist.
21.04.04 Garten-,
amt
Der Masterplan ist angelegt bis zum Jahre 2009. Die Mittel wurden im MIP etatisiert. Für 2005 stehen lt. Haushaltsplanentwurf 1 .500.000 € zur Verfügung.
Die entsprechenden 15 Maßnahmen sind festgelegt. Zur Zeit wird die Planung vorbereitet (Umlaufverfahren, Bodenuntersuchungen, e tc); die Planung
selbst erfolgt in den meisten Fällen Anfang 2005. Der Baubeginn der Maßnahmen ist ebenfalls für 2005 vorgesehen, gleichermaßen von Ausnahmen
abgesehen die Fertigstellung.
Für die Jahre 2006 - 2008 sind jeweils 1.500.000 €, für 2009 rd. 400.000 € vorgeplant. Die Detailfestlegung für 2006 wird gemäß Prioritätenliste in den
nächsten Monaten erfolgen.
Die Maßnahmen 2004 sind teilweise fertiggestellt, im Bau bzw. werden in den nächsten Wochen begonnen. Ein Großteil wird noch in 2004 fertiggestellt.
Die Verwaltung beabsichtigt, dem Ausschuss im Frühjahr 2005 erneut zu berichten.
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(
70/ 43/2004 Unter der Voraussetzung das die Verwaltung nach
der Sommerpause einen Erfahrungsbericht im
Ausschuss für öffentliche Einrichtungen abgibt,
beschließt der Ausschuss einstimmig, den Nord-
friedhof ab 01.05.2004 rund um die Uhr geöffnet
zu halten und nicht mehr abzuschließen.
21.04.04 Garten-,
amt
Die bisherigen Erfahrungen mit der Offenhaltung des Nordfriedhofes sind überaus positiv. In der Zeit seit Mai 2004 sind geringe re Schäden durch Vandalis-
mus zu verzeichnen als bei geschlossenen Toren. Die Vereinbarung mit der jüdischen Gemeinde zum Verschließen des jüdischen Frie dhofes wird seitens
des Amtes 68 zuverlässig erfüllt.
Es ist kurzfristig ein mündlicher Bericht im Ausschuss vorgesehen.
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(
70/ 64/2004 Der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen bittet
das Umweltdezernat, gemeinsam mit dem Sozial-
dezernat unter Berücksichtigung verschiedener
Beschäftigungsprogramme zu prüfen, unter wel-
chen finanziellen Rahmenbedingungen eine Aus-
weitung der Bündelsammlung von Altpapier auf
weitere Stadtteile in Düsseldorf möglich ist.
30.06.04 Umweltamt
Eine Ausweitung der Bündelsammlung auf die Stadtteile Hamm, Volmerswerth, Flehe, Himmelgeist, Itter, Urdenbach, Hellerhof, Wers ten und Holthausen durch die
Zukunftswerkstatt Düsseldorf (ZWD) erscheint möglich. Die ZWD schätzt, dass hierfür vier zusätzliche Fahrzeuge und ein entsprec hender Standort benötigt würden,
weiterhin könnten 12 zusätzliche Mitarbeiter beschäftigt werden. Auch unter Hartz IV besteht eine ausreichende finanzielle Sic herheit für die weitere Förderung der
Bündelsammlung durch die ZWD.
Trotz der öffentlichen Förderung muss damit gerechnet werden, dass eine Ausweitung der Bündelsammlung Auswirkungen auf den Gebü hrenbedarf hat. Die hierfür
notwendige Kalkulation ist noch nicht fertig gestellt.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Ausschuss für öffentliche Einrichtungen -/-
1
-/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Alternative:
Keine
Amt:
Umweltamt und Garten-, Friedhofs- und Forstamt
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordnete Nieß-Mache
RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT