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Ö Vorlagen - Nr. 50/ 2/2004
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AGS am 25.05.2004
Beschlussvorlage
Betrifft:
Kommunaler Altenplan Teil 4 - Kommunikation, Freizeit und Bildung
Beschlussdarstellung:
Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales nimmt den Altenplan Teil 4 - Kommunikation, Freizeit
und Bildung - zur Kenntnis.
Sachdarstellung:
Am 8.1.2002 hat der Ausschuss für Gesundheit und Soziales die Auftragsvergabe zur Erstellung des
Altenplans Teil 4 - Kommunikation, Freizeit und Bildung - an die Forschungsgesellschaft für
Gerontologie e.V. an der Universität Dortmund (FFG) beschlossen. Mit der Erstellung des letzten
Teilberichtes ist der politische Auftrag zur Altenplanberichterstattung erfüllt.
Aufgrund ihrer Gesamtplanungsverantwortung sind die Kommunen für eine bedarfsgerechte
kommunale Altenpolitik verantwortlich. Dabei stellt die demographische und gesellschaftliche
Entwicklung eine besondere Herausforderung dar und macht eine Neuausrichtung der kommunalen
Seniorenarbeit notwendig. Bereits heute liegt der Anteil der 60 Jährigen und älteren bei 25% (rd.
145 Tsd.). Dieser Anteil wird bis 2015 nur leicht zurückgehen, wobei der Anteil der Hochaltrigen
(ab 80 Jahre) in dieser Bevölkerungsgruppe auf rd. 4,7 % (rd. 26.2Tsd.) ansteigen wird.
Um möglichst objektive und fachlich fundierte Entscheidungsgrundlagen zu erarbeiten, ist durch die
Forschungsgesellschaft für Gerontologie eine repräsentative Bürgerbefragung älterer Menschen
durchgeführt und bewertet worden, an deren Erstellung auch das Amt für Statistik und Wahlen
beteiligt war. Im Mittelpunkt der Befragung standen Fragen zur Zufriedenheit der älteren Bürger in
Düsseldorf in Bezug auf ihre sozialen Kontakte, zum Freizeitverhalten, zur materiellen Lage, zu
ihrer Wohnsituation, zu ihrer Gesundheit und zum Hilfebedarf. Insgesamt haben sich an der
schriftlichen Befragung mittels einer Stichprobe von 4.000 angeschriebenen Personen im Alter ab
55 Jahren ca. 60 % (2.412) beteiligt.
Zusätzlich zur Bürgerbefragung wurde die Forschungsgesellschaft beauftragt, eine Befragung zu
Angeboten für ältere Menschen in Begegnungsstätten, Altenklubs und Netzwerken, bei Kultur- und
Bildungsanbietern sowie in Sportvereinen und gewerblichen Fitnesseinrichtungen durchzuführen.
Um festzustellen, ob auch Wohnungsunternehmen Angebote für Ältere vorhalten, wurden diese in
die Befragung mit einbezogen.
Ergänzend zur Bürger- und Anbieterbefragung hat die Forschungsgesellschaft für Gerontologie 20
Interviews mit Akteuren
aus der lokalen "Altenhilfeszene" durchgeführt. Es wurden Informationen
zu Lebens- und Bedarfslagen älterer Menschen und über die Angebote aus Sicht der Fachleute
abgefragt.
Des weiteren wurden Fachkonferenzen zur Altenarbeit
in den Stadtteilen Garath, Gerresheim,
Oberbilk, Oberkassel und ein Abschlußsymposium durchgeführt.
Eine Arbeitsgruppe innerhalb des Projekt "Älter werden in Düsseldorf" begleitete die Arbeit. Ihr
gehörten Vertreter der Verbände der freien Wohlfahrtspflege, des Seniorenbeirates, der zuständigen
Ämtern für Kultur, Sport, Wohnen, Planung, Soziales, Gesundheit sowie Statistik und Wahlen an.
Der vorliegende Altenplan Teil 4 gliedert sich in zwei Abschnitte.
Teil 4.1
- beschreibt die Lebens- und Bedarfslagen älterer Menschen in Düsseldorf und liegt als
Langfassung und als Kurzbericht vor.
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Der Kurzbericht enthält eine Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse, Schlussfolgerungen
und Handlungsempfehlungen der Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. an der Universität
in Dortmund für eine künftige Altenarbeit in Düsseldorf.
Teil 4.2 - beschreibt die Lebenslagen älterer Bewohner in kleinräumiger Analyse, erstellt vom Amt
für Statistik und Wahlen.
Mit der Veröffentlichung wurde die Chance genutzt, für das gesamte Stadtgebiet Daten kleinräumig
zur Verfügung zu stellen. Damit soll die Arbeit der verschiedenen Ämter und Institutionen mit und
für die Älteren unterstützt werden.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Ausschuss für Gesundheit und Soziales -/-
1
-/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Alternative:
Keine
Amt:
Sozialamt
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordneter Hintzsche
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