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Ö Vorlagen - Nr. 66/ 22/2005
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Informationsvorlage
Betrifft:
Verwendung von digitalen Erfassungsgeräten zur Durchführung der Straßenkontrollen
und Einbindung in ein Pavement Management System
In der Sitzung des OVA am 15.01.2004 hat Amt 66 das Konzept und den Sachstand zur
Entwicklung eines Pavement Management Systems vorgestellt (s. Ö Vorlage Nr.
66/12/2004).
Das Konzept umfasste im wesentlichen 4 Teilprojekte (TP), die parallel bearbeitet werden.
S TP 1: Straßendatenbank als Ordnungs- und Informationssystem
S TP 2: Systematische Straßenzustandserfassung
S TP 3: Digitale Straßenkontrolle
S TP 4: Pavement Management System
Zwischenzeitlich wurde die digitale Straßenkontrolle - Teilprojekt 3 - eingeführt und eine
entsprechende Hard- und Software angeschafft.
Ausgangssituation
Auf der Grundlage des Straßen- und Wegegesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen ist
das Amt für Verkehrsmanagement verpflichtet, die öffentlichen Verkehrsflächen so zu
bauen und zu unterhalten, dass sie in einem ordnungsgemäßen Zustand sind
(Verkehrssicherungspflicht). Um den Anforderungen der Verkehrssicherungspflicht zu
genügen und etwaige Schäden oder Gefahren rechtzeitig zu erkennen, sind die Straßen
in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren.
Bis dato erfolgte die Erfassung der Beobachtungen auf Papier-Formblättern. Daraus
resultierte eine variierende Qualität der Dokumentation. Ferner war ein optimierter Einsatz
der Regiekolonnen zur effizienten Behebung der gemeldeten Schadensstellen nur bedingt
möglich. Um den gestellten Anforderungen gerecht zu werden, war die Umstellung der
Schadenserfassung auf eine moderne digitale Erfassung und Verarbeitung der Daten
geboten.
Teilprojekt "Digitale Straßenkontrolle"
Im Frühjahr 2004 wurde auf Basis einer Marktrecherche die Ausschreibung zur Lieferung
eines Erfassungssystems durchgeführt. Der Zuschlag erfolgte auf das Produkt der Firma
Siemens/Caos namens "ViaVis" und "ViaMobil". Im August 2004 wurde das erworbene
Produkt in einem Pilotprojekt installiert und die notwendigen Anpassungen an die
spezifischen Erfordernisse der Landeshauptstadt Düsseldorf durchgeführt. Dies umfasste
im wesentlichen die Einbindung des Düsseldorfer Straßennetzmodells, die
Berücksichtigung der in Düsseldorf eingesetzten Baumaterialien sowie der üblicherweise
vorkommenden Schadensarten.
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Im Herbst 2004 konnte das Projekt flächendeckend für die Straßenunterhaltung eingeführt
werden. Anfang des Jahres 2005 wurde der Testbetrieb abgeschlossen und die
Produktion aufgenommen.
Eine beispielhafte Demonstration der Anwendung erfolgt in der Sitzung am 23.2.2005.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Ordnungs- und Verkehrsausschuss 23.02.05 -/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Amt:
Amt für Verkehrsmanagement
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordneter Leonhardt
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