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Title: Vorlage 51/ 42/2017
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00289774.pdf
Published Time: Mon, 12 Aug 2019 22:38:46 GMT
Number of Pages: 2
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Vorlage 51/ 42/2017
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## X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 23.03.2017
An
Ratsfrau Ursula Holtmann -Schnieder
Vorsitzende des Jugendhilfeausschuss
Anfrage der Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN -
hier: Krankenstand in Düsseldorfer KiTas – Betreuungssituation bei Ausfällen
Sehr geehrte Frau Holtmann-Schnieder,
die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tages-ordnung der Sitzung am 2. Mai zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:
1. Wie viele Personalstellen in Kindertagesstätten (der Stadt und der freien bzw. kirchlichen Träger) sind derzeit tatsächlich nicht besetzt? Mitaufgeführt sollen dabei bitte insbesonde-re auch die Stellen, die durch Schwangerschaft, Mutterschutz, Langzeitkrankheiten auf dem Papier als besetzt gelten, aber dennoch kein Personal anwesend ist.
2. Welche Gründe liegen vor, dass im „Controllingbericht Tageseinrichtungen für Kinder“ im
Jugendhilfeausschuss am 30.08.2016 die Krankenquote nicht – wie in den vorigen Be-richten [z. B. Vorlage 51/ 78/2015 vom 20.10.2015] – aufgeführt wird?
3. Wie berechnen sich aktuell die zusätzlichen Springer*innenstellen, wie ist deren Beset-zungsquote und gibt es Ideen zu einer Kooperation z. B. mit den freien Trägern oder den Nachbarkommunen?
Sachdarstellung
In der regelmäßigen Informationsvorlage „Controllingbericht Tageseinrichtungen für Kinder“
(einmal bis zweimal jährlich im Jugendhilfeausschuss) wird der Besetzungsgrad der Perso-nalstellen in städtischen Tageseinrichtungen aufgeführt, im August 2016 belief er sich auf 93,87 %. Vorlage 51/ 42/2017
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Nicht daraus zu ersehen ist die Anzahl der Stellen, die durch Schwangerschaft, Mutter-schutz, länger dauernde Krankheit dauerhaft vor Ort nicht besetzt sind. Auch geben die An-gaben der Krankenquote in älteren Informationsvorlagen keinen guten Überblick über die konkrete Situation in den Kindertagesstätten selbst.
Von Eltern hören wir, dass Kindertagesstätten sich in Zeiten mit hoher Krankenquote nicht anders zu helfen wissen, als Eltern zu bitten, falls möglich ihr/e Kind/er nicht in die Kinderta-gesstätten zu bringen. Mit den noch verbliebenen Erzieher*innen wird dann eine (Not-)Betreuung für die Kinder umgesetzt, deren Eltern keine andere Betreuungsmöglichkeit organisieren können (oder wollen).
Sorge bereitet dies, da bei einer Unterbesetzung die Sicherheit der Kinder nicht mehr ge-währleistet ist und Eltern nicht einschätzen können, ab wann der rechtliche Betreuungs-schlüssel nicht mehr gegeben ist und eine Kindertagesstätte eigentlich schließen müsste. Zudem werden Kindertagesstättengebühren und das Essensgeld weitergezahlt.
Die Stadt Düsseldorf verfügt über einen Pool von Springer*innen, der jedoch nicht auszu-reichen scheint, um die Ausfälle durch kurzfristige oder langfristige Abwesenheiten von Er-zieher*innen aufzufangen.
Mit freundlichen Grüßen
Paula Elsholz
Für die Richtigkeit:
Ulla Peetz
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum
Jugendhilfeausschuss 02.05.2017
Antworten der Verwaltung zu 51/ 42/2017 als Text anzeigen
Title: 00296142.pdf
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00296142.pdf
Published Time: Fri, 05 Jul 2019 18:15:48 GMT
Number of Pages: 5
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