Vorlage aus der Politik Aktenzeichen 19/ 53/2019

Anfrage DIE LINKE: Echter Ökostromanteil im Energiemix der Stadtwerke

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Brinckmannstraße 18 · Stadtbezirk 3 (Oberbilk, Bilk)örtlicher Bezug 1Dokument 16. Mai 2019veröffentlicht

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Beschluss & Empfehlung

  • Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
  • 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.

URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00343409.pdf Published Time: Mon, 12 Aug 2019 15:18:38 GMT Number of Pages: 3 Markdown Content: Vorlage 19/ 53/2019 > LINKSFRAKTION Düsseldorf •Luegallee 65 •40545 Düsseldorf > Tel. (0211) 89 95123 •Fax (0211) 89 29588 > [email protected] www.linksfraktion-duesseldorf.de > Seite 1 von 3 > RSD Vorlage

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Title: Vorlage 19/ 53/2019 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00343409.pdf Published Time: Mon, 12 Aug 2019 15:18:38 GMT Number of Pages: 3 Markdown Content: Vorlage 19/ 53/2019 > LINKSFRAKTION Düsseldorf •Luegallee 65 •40545 Düsseldorf > Tel. (0211) 89 95123 •Fax (0211) 89 29588 > [email protected] www.linksfraktion-duesseldorf.de > Seite 1 von 3 > RSD Vorlage Düsseldorf, den 16.05.2019 An den Vorsitzenden des Ausschusses für Umweltschutz Herrn Philipp Tacer Anfrage zur Sitzung des Umweltausschusses am 06.06.2019 Echter Ökostromanteil im Energiemix der Stadtwerke Sehr geehrter Herr Vorsitzender, zur Sitzung des Umweltausschusses am 6. Juni 2019 stellt DIE LINKE Ratsfraktion Düsseldorf folgende Anfrage: Laut eigenen Kennzahlen ("Stromkennzeichnung") betrug der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien, den die Stadtwerke Düsseldorf im Jahr 2017 an ihre Kunden lieferten, beachtliche 54,1 Prozent. Aber fast alle Stromversorger weisen in ihrer Stromkennzeichnung einen sehr großen Anteil „Erneuerbare Energien, gefördert nach dem EEG“ aus. Hinter dieser Bezeichnung verbi rgt sich nicht der Ökostrom-Anteil im Strommix des Versorgers. Er bezieht sich laut dem Netzwerk der Regenerativen Energiewirtschaft stattdessen auf die Höhe der im Versorgungsgebiet erhobenen EEG-Umlage: „Beliefert ein Versorger viele von der EEG -Umlage befreite industrielle Großabnehmer, sinkt der Anteil des ‚EEG -Stroms‘; hat er viele Haushaltskunden steigt er. Der Strommix eines Versorgers wird dadurch häufig ‚grün gefärbt‘, ohne dass die Stromanbieter diesen ‚EEG -Anteil‘ beeinflussen können. Vorlage 19/ 53/2019 > Seite 2 von 3 > RSD Vorlage Hinzu kommt, dass sich der Wert für ‚Erneuerbare Energien gefördert nach dem EEG‘ auf den Stromverbrauch im Versorgungsgebiet bezieht. Der in der Stromkennzeichnung gegenübergestellte Bundesmix bezieht sich aber auf die Stromerzeugung. Aufgrund hoher Exportüberschüsse wird in Deutschland aber seit Jahren mehr Strom erzeugt als verbraucht. 2016 lag der Überschuss bei 54 Mrd. Kilowattstunden (kWh), das entspricht rd. acht Prozent der gesamten Bruttostromerzeugung.“ Auch die Verbraucherzentrale spricht dem aus EEG-Mitteln gefördertem „Graustrom“ jeglichen ökologischen Charakter ab. Strom, der mit „Herkunftsnachweis“(HKN) vermarktet wird, sieht die Verbraucherzentrale ebenfalls kritisch, weil der HKN keine Ansprüche an die Art der Erzeugung und das Alter der Stromerzeugungsanlage stellt. Eine verlässliche Ökostrom- Kennzeichnung liefern laut Verbraucherzentrale nur das „ok -power Siegel“, das „Grüner -Strom-Label“ und die Liste „EcoTopTen“ des Öko -Instituts in Freiburg. Vor diesem Hintergrund wurde die Stromkennzeichnung auch der Stadtwerke Düsseldorf in einer gemeinsamen Untersuchung von Deutscher Umwelthilfe, Robin Wood, Greenpeace Energy, EWS Schönau, NATURSTROM und LichtBlick kritisiert: Der von den Stadtwerken dargestellte Anteil an „EEG -Strom“ zeige lediglich den Stromverbrauch der EEG-pflichtigen AbnehmerInnen, nicht aber die Strom-Einkaufspolitik der Anbieter. Der tatsächlich ausgelieferte Ökostrom mache demnach nur einen Anteil von 3,9 Prozent an den Stromlieferungen der Stadtwerke aus. DIE LINKE Ratsfraktion Düsseldorf fragt an: 1. Wie hoch war der Anteil an Ökostrom mit Ökostrom-Herkunftsnachweis (HKN) und mit von der Verbraucherzentrale empfohlenen Ökostrom-Kennzeichnungen an den Stromlieferungen der Düsseldorfer Stadtwerke in den letzten 5 Jahren (bitte aufgeschlüsselt nach HKN oder Ökostrom-Siegel sowie nach Jahr und Energiequelle)? 2. Wie viel dieser Stromlieferungen ging auf KundInnen mit Ökostrom-Tarif zurück? 3. Wie sehen die Pläne der Düsseldorfer Stadtwerke für einen Ausbau des Anteils an Ökostrom mit HKN oder von der Verbraucherzentrale empfohlenen Ökostrom-Kennzeichnungen bis hin zum vollständigen Verzicht auf Strom aus fossilen Brennstoffen und Kernenergie aus? Mit freundlichen Grüßen Natalie Meisen Odd Krause Rita Kiwitt Vorlage 19/ 53/2019 Seite 3 von 3 > RSD Vorlage f.d.R. Carina Limper Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Ausschuss für Umweltschutz -/-¹ -/-² 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Anlagen: beigefügt nicht vorhanden Nr. Anlage

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 19/ 53/2019