Vorlage aus der Politik Aktenzeichen 176/ 228/2015

AnfrageFDP+Sül: Tankstelle Kalkumer straße

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Kalkumer Straße · Stadtbezirk 6 (Rath, Mörsenbroich)örtlicher Bezug 2Dokumente 14. Oktober 2015veröffentlicht

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URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00255253.pdf Published Time: Mon, 12 Aug 2019 11:59:06 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: Drucksache 176/ 228/2015 Antwort der Verwaltung zur Anfrage der FDP-Fraktion und des Ratsherrn Sültenfuß (CDU) vom 14.10.2015 Bodenbelastung auf dem Grundstück der ehemaligen Tankstelle auf der nördlichen Kalkumer Straße Frage 1:

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Title: Vorlage 176/ 228/2015 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00250709.pdf Published Time: Tue, 13 Aug 2019 11:47:30 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content: Vorlage 176/ 228/2015 > Seite 1 von 1 > RSD Vorlage X öffentlich nicht öffentlich FDP-Fraktion Ratsherr Sültenfuß (CDU) der Bezirksvertretung 6 An Herrn Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 6 14.10.2015 # Anfrage Anfrage der FDP-Fraktion und des Ratsherrn Sültenfuß (CDU): Bodenbelastung auf dem Grundstück der ehemaligen Tankstelle auf der nördlichen Kalkumer Straße Sachdarstellung: Die Verwaltung wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten: 1. Welche Schadstoffe wurden auf dem Grundstück festgestellt und bis in welcher Tiefe sind diese Schadstoffe zu finden? 2. Werden diese Schadstoffe durch Witterungseinflüsse (Regen) in tiefere Erdschichten gespült und in welchem Ausmaß geschieht dies? 3. Welche Auswirkungen hätte es, wenn in den kommenden Jahren keine Erdsanierungen auf dem Grundstück stattfinden würden und wie können die Schadstoffe auf dem Grundstück nach heutigem Stand beseitigt werden? Begründung: Das Grundstück der ehemaligen Tankstelle auf der nördlichen Kalkumer Straße liegt seit Jahren brach. Für eine mögliche spätere Nutzung ist fraglich, welche Bodenbelastungen vorliegen und wie vermieden werden kann, dass sich diese weiter Ausweiten oder ggf. das Grundwasser belasten. gez. Karsten Körner gez. Rolf Wieroszewsky gez. Dirk Sültenfuß
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Title: TOP 23 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00255253.pdf Published Time: Mon, 12 Aug 2019 11:59:06 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: Drucksache 176/ 228/2015 Antwort der Verwaltung zur Anfrage der FDP-Fraktion und des Ratsherrn Sültenfuß (CDU) vom 14.10.2015 Bodenbelastung auf dem Grundstück der ehemaligen Tankstelle auf der nördlichen Kalkumer Straße Frage 1: Welche Schadstoffe wurden auf dem Grundstück festgestellt und bis in welcher Tiefe sind diese Schadstoffe zu finden? Antwort: Auf dem Grundstück Kalkumer Straße 179 - 181 wurden lokale Verunreinigungen mit tankstellentypischen Verunreinigungen des Bodens mit Mineralölkohlenwasserstoffen (MKW) und aromatischen Kohlenwasserstoffen (BTEX) festgestellt. Als höchster Gehalt wurde in einer Sondierung ein MKW Gehalt von 2.700 Milligramm pro Kilogramm MKW angetroffen, der zur Tiefe abgegrenzt werden konnte. Darüber hinaus wurden BTEX-Gehalte von bis zu 60 Milligramm pro Kubikmeter in der Bodenluft ermittelt. Die genannten BTEX Gehalte wurden bei Nachuntersuchungen 2003 nicht mehr angetroffen, die höchsten Gehalte lagen hier bei lediglich 11 Milligramm pro Kubikmeter. Diese Schadstoffgehalte wurden in Tiefen von ca. 40 cm bis ca. 2 m ermittelt. Über diese nutzungsbedingten Verunreinigungen hinaus wurden polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) von bis zu 26 Milligramm pro Kilogramm in den dort vorhandenen Auffüllungen angetroffen. Diese Auffüllungen haben eine Mächtigkeit von maximal 2,20 Metern und bestehen aus Aschen, Ziegelbruch und wechselnden Bauschuttanteilen. Frage 2: Werden diese Schadstoffe durch Witterungseinflüsse (Regen) in tiefere Erdschichten gespült und in welchem Ausmaß geschieht dies? Antwort: Aufgrund der vorhandenen Oberflächenversiegelung und der lediglich lokal angetroffenen Schadstoffgehalte kann eine Verlagerung durch Niederschlagswasser in tiefere Erdschichten ausgeschlossen werden. Frage 3: Welche Auswirkungen hätte es, wenn in den kommenden Jahren keine Erdsanierungen auf dem Grundstück stattfinden würden und wie können die Schadstoffe auf dem Grundstück nach heutigem Stand beseitigt werden? Antwort: Da der Abstand zum Grundwasser in diesem Bereich bei mehr als 7 Metern liegt, die Schadstoffgehalte nur lokal und oberflächennah angetroffen wurden, sind - solange die Fläche versiegelt bleibt - keine Auswirkungen wie eine Ausbreitung der Verunreinigung oder eine Grundwasserverunreinigung zu befürchten. Die Beseitigung der nutzungsbedingten und auffüllungsgebundenen Schadstoffe kann durch Aushub im Zuge einer Neunutzung erfolgen.

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 176/ 228/2015