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Ö Vorlagen - Nr. 50/ 11/2005
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FDP - Ratsfraktion
CDU - Ratsfraktion
An
Ratsherrn Wolfgang Janetzki
Vorsitzender des
Ausschusses für Gesundheit und Soziales 01. Februar 2005
Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 22.02.2005
Antrag der Ratsfraktionen von FDP und CDU zur "Weiterentwicklung des
Düsseldorfer Drogenhilfesystems"
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
im Namen der Ratsfraktionen von FDP und CDU bitten wir, folgenden Antrag auf die
Tagesordnung der o. a. Sitzung zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen:
Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales beschließt
S auf Grundlage des vom Düsseldorfer Drogenhilfe e. V. vorgelegten Konzeptentwurfs
einen Drogenkonsumraum in Düsseldorf einzurichten.
Dazu wird die Verwaltung beauftragt, mit dem Düsseldorfer Drogenhilfe e. V. als Träger
des Konsumraums die Einrichtung und Durchführung in einem konkreten zeitlichen
Ablaufplan zu erarbeiten.
S die Einrichtung von fünf Stellen zur Sicherstellung der psychosozialen Betreuung
(PSB) methadonsubstituierter Drogenabhängiger in der Trägerschaft des
Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer (SKFM).
Sachdarstellung:
Begründung:
Die Ratsfraktionen von FDP und CDU stellen sich der Verantwortung zur Sicherstellung einer
hinreichenden Betreuung Drogenabhängiger.
Der Rat hat in seiner Sitzung im Dezember 2004 die Einrichtung eines Drogenkonsumraumes in
Düsseldorf beschlossen. Mit dem Drogenkonsumraum wird ein ergänzendes niedrigschwelliges
Angebot für Schwerstdrogenabhängige dargestellt. Wir begrüßen diese Einrichtung, erkennen
jedoch gleichzeitig die Notwendigkeit zur Schaffung zusätzlicher PSB-Kapazitäten, um eine
gesetzeskonforme Methadonsubstitution (hochschwelliges Angebot) sicherzustellen.
RSD AllVorlg.WPT
Ö Vorlagen - Nr. 50/ 11/2005
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Bei mehr als 800 betreuten Methadonpatienten in Düsseldorf können aktuell mit den zurzeit
vorhandenen drei PSB-Stellen nur wenig mehr als 300 Patienten psychosozial betreut werden.
Für die ausreichende psychosoziale Betreuung der übrigen mehr als 500 Methadonsubstituierten
sind auf der Grundlage der Landesvorgaben fünf weitere PSB-Planstellen erforderlich.
Die notwendigen Haushaltsmittel sollen im Haushalt des Gesundheitsamtes bereit gestellt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Martin Alexander Zeitz Stephan Friedel
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Ausschuss für Gesundheit und Soziales -/-
1
-/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
RSD AllVorlg.WPT