SPD
Ö Vorlagen - Nr. 50/ 8/2004
Düsseldorf, den 28. Januar 2004
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An
Ratsherrn Wolfgang Janetzki
Vorsitzender des
Ausschusses für Gesundheit und Soziales
Antrag
Antrag der SPD-Ratsfraktion vom 23.01.2004
hier: Pflege von Demenzkranken in Düsseldorf
Sehr geehrter Herr Janetzki,
bitte nehmen Sie nachstehenden Prüfantrag auf die Tagesordnung des Ausschusses für
Gesundheit und Soziales am 10.02.2004:
Wir bitten die Verwaltung zu prüfen, ob folgende Maßnahmen als Modellprojekte
(insb. Punkte 1-3) für die Stadt Düsseldorf beantragt werden könnten.
1. Aufbau und Weiterführung von ortsnahen Betreuungsgruppen für Demenzkranken
und deren Angehörige
2. Aufbau und Weiterführung einer vermittlungsagentur zur Vermittlung Ehrenamtlicher
zur Entlastung in der Pflege zu Hause
3. Entwicklung und Förderung Alternativer Wohnformen für Demenzkranke, z.B. in Form
von Wohngemeinschaften
4. Einrichtung eines Runden Tisches "Alter und Pflege" für jeden Stadtbezirk
Begründung:
Im Bereich der Pflege Psychisch kranker älterer Menschen zeigen alle dem Ausschuss
bisher vorgestellten Berichte und Konzepte, das Prävention wie Frühdiagnostik, die
Vernetzung und Kooperation aller mit dieser Thematik befaßten, dringend verbessert
werden muß.
Ortsnahe Betreuungsgruppen als niedrigschwelliges Angebot für Demenzkranke und
deren Angehörige können dies als wichtiger Baustein mit leisten.
Der Aufbau einer Vermittlung-Agentur zur Vermittlung Ehrenamtlicher in der Pflege zu
Hause dient dem längeren Verblei ben zu Hause nach der Forderung im
Pflegeversicherungsgesetz "Ambulant vor Stationär".
RSD AllVorlg.WPT
SPD-Ratsfraktion Düsseldorf Ö Vorlagen - Nr. 50/ 8/2004
Düsseldorf, den 28. Januar 2004
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Die Entwicklung und Förderung "Alternativer Wohnformen" für Demenzkranke z.B. in
Form von Betreuten Wohngemeinschaften bieten die Möglichkeit der Vorsorge im Sinne
von Hinauszögern und Vermeidung von Heimunterbringung. Auf Veränderungen der dort
lebenden Menschen kann gezielt und zeitig durch die betreuenden Personen reagiert
werden.
Sehr sinnvoll als weiterer Baustein einer umfassenden Hilfestellung erscheint ebenfalls
die Einrichtung eines Runden Tisches "Altenhilfe und Pflege" in jedem Stadtbezirk.
Auch hier lassen sich Synergieeffekte nutzen. Kommunikation, Vernetzung sowie
kleinräumliche Arbeit werden verbessert.
Mit freundlichen Grüßen
Annette Steller Cornelia Mohrs
Sachdarstellung:
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Ausschuss für Gesundheit und Soziales -/-
1
-/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
RSD AllVorlg.WPT