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Title: Vorlage 175/ 178/2015
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00253336.pdf
Published Time: Tue, 13 Aug 2019 12:32:03 GMT
Number of Pages: 1
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Vorlage 175/ 178/2015
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X öffentlich nicht öffentlich
SPD-Fraktion
der Bezirksvertretung 5
An den
Bezirksbürgermeister
des Stadtbezirks 5
05.11.2015
Anfrage
Sporthallenauslastung im Einzugsbereich Kaiserswerth
(Anfrage Herr Krüger, SPD-Fraktion, vom 05.11.2015)
Im Rahmen des OB-Dialogs am 14. Oktober 2015 in Kaiserswerth wurden seitens des Kaiserswerther Sportvereins mangelnde Hallenkapazitäten zur Ausübung des Vereinsbetriebs im Einzugsbereich Kaiserswerth kritisiert. Vor diesem Hintergrund wird die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen gebeten:
1. In welchem Umfang erfolgt derzeit eine Sporthallennutzung im Einzugsbereich Kaiserswerth durch den Kaiserswerther Sportverein, insbesondere in den Nachmittags- und Abendstunden?
2. Seit wann ist der Verwaltung der Mehrbedarf des Kaiserswerther Sportvereins bekannt und was wurde seit Bekanntwerden diesbezüglich unternommen?
3. Wie beurteilt die Verwaltung die generelle Sporthallenauslastung sowie den derzeitigen und zukünftigen Bedarf an Sporträumen im Einzugsbereich Kaiserswerth?
gez. Sebastian Krüger
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Bezirksvertretung 5 24.11.2015 -/-¹
Antwort der Verwaltung als Text anzeigen
Title: antwort.top 28.bv-sitzung.24-11-2015
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00258890.pdf
Published Time: Fri, 05 Jul 2019 17:40:59 GMT
Number of Pages: 3
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175/ 178/2015
Anfrage Herr Krüger, SPD-Fraktion, am 05.11.2015 hier: Sporthallenauslastung im Einzugsbereich Kaiserswerth
Frage 1:
In welchem Umfang erfolgt derzeit eine Sporthallennutzung im Einzugsbereich Kaiserswerth durch den Kaiserswerther Sportverein, insbesondere in den Nachmittags- und Abendstunden)
Antwort:
Der Kaiserswerther Sportverein von 1966 e.V. (KSV) ist ein Mehrspartenverein mit 1205 Mitgliedern (470 männlich, 735 weiblich), davon sind 561 Mitglieder Kinder und Jugendliche (Stand Mitgliedererhebung Stadtsportbund Düsseldorf (SSB) 2015). Der Verein spielt im Sportangebot des Stadtteils eine bedeutende Rolle und ist der größte Sportverein in Kaiserswerth. Das Angebot ist überwiegend breiten-sportorientiert ausgerichtet und beinhaltet viele verschiedene Fitnessangebote. Der „Wettkampfsport“ spielt beim KSV eine nicht so große Rolle.
Die Mitgliederzahl steigt seit 2008 stetig an. Bemerkenswert ist der starke Anstieg seit 2012, der hauptsächlich auf weibliche Mitglieder zurückzuführen ist.
Der Kaiserswerther Sportverein (KSV) nutzt für seine Hallensportarten folgende Sporthallen (Quelle: ksv-duesseldorf.de; Stand 13.11.2015):
• Kleine Diakonie Sporthalle , Zeppenheimerweg 7, 40489 Düsseldorf
• Sporthalle Suitbertusgymnasium, An St. Swidbert 53, 40489 Düsseldorf
• Theodor Fliedner Gymnasium, Kalkumer Schlossallee, 40489 Düsseldorf • Sporthalle Grundschule Lohausen, Im Grund 78, 40474 Düsseldorf
• Gymnastikhalle Grundschule Kaiserswerth, Fliednerstraße 32, 40489 Düsseldorf
• Sporthalle Kalkumerstraße, Kalkumerstraße, 40468 Düsseldorf
• Sporthalle Graf Recke Stiftung, Buschgasserweg, 40489 Düsseldorf
• KiTa Fliednerstraße , Fliednerstraße 22 – 24, 40489 Düsseldorf
Bei den kursiv gedruckten Sportstätten handelt es sich um nichtstädtische Einrichtungen, die auch nicht unter der Hallenverwaltung des SSB Düsseldorf stehen. Für deren Nutzung erhält der Verein zusätzlich städtische Zuschüsse. Die derzeitige Belegung nach Sportarten – zur besseren Lesbarkeit gruppiert - sieht wie folgt aus (in Klammern die Anzahl der Stunden):
• Badminton (4 Stunden)
• Ballspiele (1,5 Stunden)
• Ballsport Herren (1,5 Stunden)
• Basketball (2 Stunden)
• Eltern-Kind-Turnen (8 Stunden)
• Fitness (15 Stunden)
• Gymnastik (16,5 Stunden)
• Hallenfußball (4 Stunden)
• HipHop (2 Stunden)
• Kinderturnen (15 Stunden)
• Tischtennis (11 Stunden)
• Turnen allgem. (1 Stunde) Insgesamt beträgt die Hallennutzung des Kaiserswerther Sportvereins 81,5 Stunden.
Frage 2:
Seit wann ist der Verwaltung der Mehrbedarf des Kaiserswerther Sportvereins bekannt und was wurde seit Bekanntwerden diesbezüglich unternommen?
Antwort:
Bereits im Jahr 2008 ist erstmalig die Situation in Kaiserswerth geprüft worden, bereits damals sind die baurechtlichen und umweltrechtlichen Randbedingungen beschrieben worden, die den Neubau einer Halle in Kaiserswerth verhindern. Bereits zu diesem Zeitpunkt ist mit Verweis auf die geplanten Sporthallen in Lohausen „Im Grund“, an der Koetschaustraße in Stockum und in Wittlaer am Grenzweg eine Entspannung der Belegungssituation in Aussicht gestellt worden. Die beiden erstgenannten Baumaßnahmen sind mittlerweile in Betrieb, der Standort Wittlaer befindet sich in Planung. Im ersten Quartal 2015 ist durch Schilderungen des Vereins der weitere Mehrbedarf deutlich geworden. Abermals wird, auch in Zusammenarbeit der Ämter, die Situation in Kaiserwerth untersucht, die Randbedingungen sind allerdings unverändert. Das Sportamt selbst verfügt über kein entsprechendes Grundstück in Kaiserswerth. Weitere städtische Grundstücke werden derzeit auf ihre Eignung als Hallenstandort geprüft. Eine verwaltungsinterne Abstimmung mit dem Amt 68 (Gartenamt) über Standorte im unmittelbaren Zentrum von Kaiserswerth wird herbeigeführt. Voraussichtlich kann eine Optimierung der Belegung der Sporträume im Düsseldorfer Norden zu weiteren Belegungszeiten für Kinder und Jugendliche vor Ort in Kaiserswerth schaffen. Mit dem Amt 37 (Feuerwehr) wird eine Möglichkeit untersucht, einen Sportraum in Zusammenhang mit der geplanten Baumaßnahme an der Feuerwache zu errichten.
Frage 3:
Wie beurteilt die Verwaltung die generelle Sporthallenauslastung sowie den derzeitigen und zukünftigen Bedarf an Sporträumen im Einzugsbereich Kaiserswerth?
Antwort:
Mit einer Hallenbelegung um 95% sind die städtischen Hallen im Düsseldorfer Norden nahezu vollständig ausgelastet. Hierbei wurden jeweils die Wochentage Montag bis Freitag berücksichtigt. Über die Auslastung von Hallen privater Anbietern kann keine Aussage getroffen werden. Nahezu alle Vereine im Einzugsbereich Kaiserswerth erfreuen sich wachsender Mitgliederzahlen. Um kurzfristig Belegungsengpässe zu beseitigen, könnte an Wochenenden auf freie Hallenkapazitäten in den städtischen Sporthallen der Friedrich-von-Spee-Schule und - nach Schaffung der technischen Voraussetzungen zur Übertragung der Schlüsselgewalt auf Sportvereine - der KGS Im Grund zurückgegriffen werden.