Antrag Aktenzeichen SENR/006/2026

Seniorenfreundliche Stadt – Digitale Unterstützung älterer Menschen in Düsseldorf

Ein Vorschlag an das zuständige Gremium, etwas Bestimmtes zu beschließen.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 9. September 2026veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Aus „Antrag“

1.Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales bittet die Verwaltung zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen und in welcher Form das Angebot an Schulungen und niedrigschwelliger Unterstützung rund um die Nutzung digitaler Endgeräte und Medien für Seniorinnen und Senioren ausgebaut werden kann. Die Prüfung soll auch eine Bestandsaufnahme der bereits vorhandenen Angebote umfassen, um bestehende Angebote sichtbar zu machen und mögliche Versorgungslücken zu erkennen.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“

Zu Punkt 1: Digitale Kompetenzen sind zunehmend eine Voraussetzung für die selbstständige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Viele Seniorinnen und Senioren möchten digitale Möglichkeiten nutzen, benötigen jedoch entsprechende Kenntnisse und praktische Unterstützung. In Düsseldorf gibt es bereits verschiedene Angebote zur Vermittlung digitaler Kenntnisse. Diese sind jedoch vielen älteren Menschen nicht bekannt, nicht überall gleichermaßen verfügbar und/oder erreichen insbesondere diejenigen nicht immer, die einen besonders niedrigschwelligen Zugang benötigen. Eine Bestandsaufnahme und die Prüfung eines bedarfsgerechten Ausbaus können dazu beitragen, vorhandene Angebote besser sichtbar zu machen und bestehende Lücken zu erkennen und zu schließen.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 9. September 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Themen

Vorgang · SENR/006/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Antrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Sitzung · TOP 6.2

    Seniorenrat. Amtlicher Vermerk: „einstimmig beschlossen“.

  3. Sitzung · TOP 5.1

    Ausschuss für Gesundheit und Soziales. Amtlicher Vermerk: „einstimmig beschlossen“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

Antrag als Text anzeigen
SENR/006/2026 An Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 08.09.2026 Antrag des Seniorenrates zur Sitzung des Seniorenrates am 25.Sptember 2026 Sehr geehrte Frau Frey, der Seniorenrat bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 13.10.2026 zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen. Betrifft: Seniorenfreundliche Stadt - Digitale Unterstützung älterer Menschen in Düsseldorf Antrag: 1.Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales bittet die Verwaltung zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen und in welcher Form das Angebot an Schulungen und niedrigschwelliger Unterstützung rund um die Nutzung digitaler Endgeräte und Medien für Seniorinnen und Senioren ausgebaut werden kann. Die Prüfung soll auch eine Bestandsaufnahme der bereits vorhandenen Angebote umfassen, um bestehende Angebote sichtbar zu machen und mögliche Versorgungslücken zu erkennen. 2.Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales bittet die Verwaltung zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen und in welcher Form ältere Menschen in städtischen Einrichtungen, z.B. den Bürgerbüros, Stadtteilbüchereien und Bürgerhäusern, bei der Nutzung digitaler Angebote und Dienstleistungen unterstützt werden können. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob und in welcher Form öffentlich zugängliche digitale Endgeräte sowie persönliche Unterstützung bei deren Nutzung bereitgestellt werden können. Begründung: Zu Punkt 1: Digitale Kompetenzen sind zunehmend eine Voraussetzung für die selbstständige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Viele Seniorinnen und Senioren möchten digitale Möglichkeiten nutzen, benötigen jedoch entsprechende Kenntnisse und praktische Unterstützung. In Düsseldorf gibt es bereits verschiedene Angebote zur Vermittlung digitaler Kenntnisse. Diese sind jedoch vielen älteren Menschen nicht bekannt, nicht überall gleichermaßen verfügbar und/oder erreichen insbesondere diejenigen nicht immer, die einen besonders niedrigschwelligen Zugang benötigen. Eine Bestandsaufnahme und die Prüfung eines bedarfsgerechten Ausbaus können dazu beitragen, vorhandene Angebote besser sichtbar zu machen und bestehende Lücken zu erkennen und zu schließen. Zu Punkt 2: Immer wieder stoßen ältere Menschen an Grenzen, wenn es um die Erledigung von Angelegenheiten geht, die zunehmend oder ausschließlich auf digitalem Weg erledigt werden können. Diese Menschen verfügen entweder nicht über die notwendige digitale Infrastruktur, beherrschen diese nicht ausreichend oder sind aus anderen Gründen auf digitale Assistenz angewiesen. Dabei geht es nicht um Verwaltungsleistungen, die die Stadtverwaltung über die Bürgerbüros bereithalten. Digitale Angebote spielen bei vielen Angelegenheiten des täglichen Lebens eine immer größere Rolle. So müssen zunehmend beispielsweise Arzttermine online gebucht, Anträge gestellt, Termine beim Straßenverkehrsamt vereinbart, Anmeldungen vorgenommen, aber auch Dokumente wie Arztberichte oder Policen abgerufen und ausgedruckt werden. Die Bürgerbüros haben in der Stadt eine wichtige Funktion. Sie sind Anlaufstellen für Verwaltungsleistungen und den Menschen in ihren Stadtbezirken bekannt. Ähnliches gilt für Stadtteilbüchereien und zum Teil auch für die Zentren plus. Es dürfte im Interesse der Stadt liegen, die immer größer werdende Gruppe der Seniorinnen und Senioren zu stärken, diese Menschen beim Erwerb digitaler Kompetenzen zu unterstützen und ihnen zugleich die notwendige Hilfe zukommen zu lassen, wenn sie digitale Angebote nicht selbstständig nutzen können. Dies betrifft insbesondere Menschen, die über keine digitalen Endgeräte verfügen, diese nicht ausreichend eigenständig bedienen können oder nicht über die finanziellen Mittel verfügen, Endgeräte zu erwerben oder entsprechende Nutzungsverträge abzuschließen. Die genannten städtischen Einrichtungen verfügen über Räumlichkeiten, regelmäßige Öffnungszeiten und Erfahrungen beziehungsweise Kenntnisse im Umgang mit digitalen Medien. Es sollte daher geprüft werden, ob und in welcher Form sie zu Anlaufstellen für Menschen werden können, die bei der Nutzung digitaler Angebote Unterstützung benötigen. Dies könnte beispielsweise durch die Bereitstellung eines öffentlich zugänglichen Rechners oder anderer digitaler Endgeräte vor Ort erfolgen. Ebenso könnte eine persönliche Hilfestellung bei der Nutzung der Geräte und bei der Orientierung in digitalen Angeboten geprüft werden. Die Stadt möge daher prüfen, ob und in welcher Form entsprechende unterstützende Maßnahmen angeboten werden können. Der Seniorenrat ist bereit, an der Entwicklung von Vorschlägen zur Umsetzung eines Projektes zur digitalen Unterstützung von Seniorinnen und Senioren mitzuwirken. Düsseldorf, den 09.09.2026 Ingrid Frunzke Christina Hirthammer-Schmidt-Bleibtreu Elke Wackernagel Vorsitzende des Seniorenrätin aus dem Stadtbezirk 4 Seniorenrätin aus Seniorenrates dem Stadtbezirk 2 Seite 2 Seite 3

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen SENR/006/2026