Anfrage FDP Aktenzeichen AGS/058/2024

Gewalt gegen medizinisches Personal

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 14. November 2024veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.

Die Fragen der Anfrage

  1. Ist der Verwaltung - unter anderem aus der regelmäßig stattfindenden Konferenz der Geschäftsführer der Klinken mit dem Gesundheitsamt - bekannt, in welchem Maße es in Düsseldorfer Krankenhäusern Übergriffe auf medizinisches Personal im Vorfeld oder während der Behandlungen gibt?
  2. In welcher Form und Umfang sind städtische Mitarbeiter der medizinischen Sprechstunden im Gesundheitsamt oder im Rettungsdienst von Übergriffen betroffen?
  3. Welche Maßnahmen werden in Düsseldorf ergriffen, um medizinisches Personal und anwesende andere Patienten in einem solchen Fall zu schützen?
Weitere Einordnung im Original: Aus „Anfrage“

1. Ist der Verwaltung - unter anderem aus der regelmäßig stattfindenden Konferenz der Geschäftsführer der Klinken mit dem Gesundheitsamt - bekannt, in welchem Maße es in Düsseldorfer Krankenhäusern Übergriffe auf medizinisches Personal im Vorfeld oder während der Behandlungen gibt?

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 14. November 2024. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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AGS/058/2024 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 14.11.2024 Ratsfraktion - FDP An den Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit und Soziales Ratsherrn Andreas-Paul Stieber Anfrage der FDP-Ratsfraktion zur Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 26.11.2024 Betrifft: Gewalt gegen medizinisches Personal Sehr geehrter Herr Stieber, im Namen unserer Fraktion bitten wir Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 26. November 2024 zu setzen und von der Verwaltung beantworten zu lassen: Anfrage: 1. Ist der Verwaltung - unter anderem aus der regelmäßig stattfindenden Konferenz der Geschäftsführer der Klinken mit dem Gesundheitsamt - bekannt, in welchem Maße es in Düsseldorfer Krankenhäusern Übergriffe auf medizinisches Personal im Vorfeld oder während der Behandlungen gibt? 2. In welcher Form und Umfang sind städtische Mitarbeiter der medizinischen Sprechstunden im Gesundheitsamt oder im Rettungsdienst von Übergriffen betroffen? 3. Welche Maßnahmen werden in Düsseldorf ergriffen, um medizinisches Personal und anwesende andere Patienten in einem solchen Fall zu schützen? Seite 2 Begründung: Laut einer Erhebung des Landeskriminalamtes und Berichten der Rheinischen Post vom 24. September 2024 ist bundesweit seit 2019 ein Anstieg der sogenannten „Rohheitsdelikte" in medizinischen Einrichtungen um etwa 18 Prozent zu verzeichnen - mit mehr als 6.190 Fällen allein im Jahr 2022. 1 Das Bundeskriminalamt (BKA) verzeichnet Höchststände bei der Gewalt gegen Rettungsdienste: Im Jahr 2023 wurden bundesweit 2902 Opfer gezählt (plus 8,4 Prozent). In NRW gab es insgesamt 593 Opfer bei den Rettungsdiensten. 2 Trotz der Tatsache, dass es keine allgemeine Meldepflicht für solche Übergriffe gibt, wächst das Interesse an der Situation des medizinischen Personals. Die FDP-Ratsfraktion zeigt sich besorgt über diese allgemeine Entwicklung und strebt einen genaueren Überblick über die Situation in Düsseldorf an. Mit freundlichen Grüßen Dr. Christine Rachner Laura Litzius 1 Rheinische Post vom 24. September 2024: Angriff auf Klinikpersonal in Essen 2 https://www.waz.de/politik/article407466167/gewalt-gegen-polizisten-und-retter-es-wird-immer- schlimmer.html

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AGS/058/2024