Informationsvorlage Aktenzeichen AGS/039/2025

Präventionskampagne gegen Einsamkeit im Alter „Gemeinschaft erleben – Lebensfreude finden“

Ein Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 4. September 2025veröffentlicht

Worum es geht

Der Auszug beschreibt den Stand der Vorlage zum angegebenen Datum, nicht notwendigerweise den heutigen Stand.

Aus „Sachdarstellung“

Einsamkeit hat sich zu einem gesellschaftlich -strukturellen Thema entwickelt, bleibt zugleich aber auch eins von individueller Betroffenheit.

Das Empfinden von Einsamkeit hängt von zahlreichen Faktoren ab, wie etwa dem Einkommen, dem körperlichen Gesundhe itszustand oder einer pflegerischen Abhängigkeit von anderen Personen. Aber auch die Pflege von An - und Zugehörigen, die fortschreitende Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche sowie die Ausgrenzung über die gesamte Lebensspanne hinweg, etwa auf Grund ei ner Behinderung oder Zuwanderungsgeschichte, können zu einer sozialen Isolation im Alter führen.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 4. September 2025. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Title: 00562400.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00562400.pdf Published Time: Tue, 11 Nov 2025 13:58:45 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: AGS/039/2025 X öffentlich nicht öffentlich # Informationsvorlage Betrifft: Präventionskampagne gegen Einsamkeit im Alter „Gemeinschaft erleben – Lebensfreude finden„ Fachbereich: 51 - Amt für Soziales und Jugend 53 - Gesundheitsamt Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Burkhard Hintzsche Beigeordneter Christian Zaum Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Ausschuss für Gesundheit und Soziales 25.11.2025 Kenntnisnahme Seniorenrat 28.11.2025 Kenntnisnahme Behindertenrat 08.12.2025 Kenntnisnahme Sachdarstellung: Einsamkeit hat sich zu einem gesellschaftlich -strukturellen Thema entwickelt, bleibt zugleich aber auch eins von individueller Betroffenheit. Das Empfinden von Einsamkeit hängt von zahlreichen Faktoren ab, wie etwa dem Einkommen, dem körperlichen Gesundhe itszustand oder einer pflegerischen Abhängigkeit von anderen Personen. Aber auch die Pflege von An - und Zugehörigen, die fortschreitende Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche sowie die Ausgrenzung über die gesamte Lebensspanne hinweg, etwa auf Grund ei ner Behinderung oder Zuwanderungsgeschichte, können zu einer sozialen Isolation im Alter führen. Rund ein Viertel der Düsseldorfer*innen ist über 60 Jahre alt. Neben den aktiven, sozial eingebundenen, mobilen und digital vernetzten Bürger*innen, gibt es diejenigen, die sich subjektiv einsam fühlen. Chronische Einsamkeit gilt als erwiesener Risikofaktor für körperliche und psychische Krankheiten. Düsseldorf hält zahlreiche Angebote für ältere Menschen vor, welche die Möglichkeit bieten mit anderen in Kontakt zu kommen, wie etwa die „zentren plus “ als Begegnungsorte mit Freizeit - und Beratungsangeboten sowie Informationsveranstaltungen. Dennoch gelingt es nicht, alle Menschen zu erreichen. Seite 2 Maßnahmen zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Einsamkeit serfahrung Um mehr Menschen mit Einsamkeitserfahrung zu erreichen und die Gemeinschaft zu stärken, haben das Amt für Soziales und Jugend sowie das Gesundheitsamt unter Beteiligung des Seniorenrates, des Behindertenrates und des Düsseldorfer Netzwerks gegen Einsamkeit die Kampagne „Gemeinschaft erleben – Lebensfreude finden“ aufgesetzt. Die Planung und Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kommunikation und Düsseldorf Mark eting. Ziel der Kampagne ist es zum einen, die Senior*innen mit Einsamkeitserfahrung zu erreichen und Lösungswege aus der Einsamkeit aufzuzeigen. Zum anderen soll – das häufig mit einem Tabu belegte Thema – in der Stadtgesellschaft sichtbar gemacht und di e Öffentlichkeit sensibilisiert werden. Vom 31.10. bis 26.10.2025 sowie vom 03.11. bis 09.11.2025 wurden im gesamten Stadtgebiet zwei verschiedene Plakatmotive auf folgenden Werbeflächen ausgerollt:  Digitale City -Light -Poster  City -Light -Poster  Info -Scree ns  Roadside -Screens  Großflächen Die beiden Plakatmotive zeigen jeweils eine Frau und einen Mann, die auf positive Weise Gemeinschaft erleben. Die Plakate wurden mit der städtischen Telefonnummer der Seniorenberatung versehen. Es sind bereits mehrere Anruf e eingegangen, die eindeutig auf die Plakatkampagne zurückzuführen sind. Die Plakate wurden darüber hinaus mit einem QR -Code versehen, der mit einer städtischen Internetseite hinterlegt ist: Hier findet sich eine Übersicht über Düsseldorfer Angebote, die W ege aus der Einsamkeit aufzeigen. Zusätzlich ergänzen eine Social -Media -Maßnahme sowie ein Podcast die Kampagne, um etwa ältere Menschen mit digitalen Kompetenzen bzw. An - und Zugehörige zu erreichen. Info -Postkarten we rden an Arztpraxen, Apotheken, Stad tbüchereien und weitere Einrichtungen verteilt. Die Präventionskampagne gegen Einsamkeit stellt eine von mehreren Maßnahmen des Aktionsplans „Älter werden in Düsseldorf“ dar. Diese umfassende Strategie für ein lebenswertes und selbstbestimmtes Leben im A lter stellt eine wesentliche Ergänzung der bereits bestehenden Angebots - und Beratungsstrukturen dar. Zudem ist die Kampagne in die Düsseldorfer Präventionskette eingebettet, der integrierten kommunalen Handlungsstrategie, welche die kommunale Bedarfs - und Bedürfnislage beachtet und gleichberechtigte Teilhabechancen fördert .

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AGS/039/2025