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Title: Anfrage
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00586554.pdf
Published Time: 2026-06-10T07:15:00.000Z
Number of Pages: 2
Markdown Content:
RAT/291/2026
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 07.05.2026
An den
Vorsitzenden des Rates der
Landeshauptstadt Düsseldorf
Herrn Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller
# Betrifft:
Anfrage der Ratsgruppe Freie Wähler Tierschutz PARTEI: Max-App in Hamburg
gescheitert - Hoffentlich keine dramatischen Schwierigkeiten für die Rheinbahn
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
am 5. Mai 2026 veröffentlichten Jana Kugoth & Felix Leininger auf Tagesspiegel
Backround unter der Überschrift „Hochbahn ringt um Zustimmung für Max-App“. Da
dieser Artikel in Düsseldorf nicht weit verbreitet gelesen, sich verschiedenste Fragen
ergeben und die gestellten Fragen sich ohne die Sachdarstellung nicht erklären, zitieren
wir unter Berücksichtigung der Geschäftsordnung hier nur wenige Auszüge:
„…Nach Background-Informationen ist für Max die Gesellschaftsform einer GmbH & Co.
KG vorgesehen. Die Hochbahn würde demnach allein die Geschäfte führen – und hätte
das „alleinige Durchgriffsrecht“, wie aus internen Planungsunterlagen hervorgeht, die
Background vorliegen. BVG, MVG und Rheinbahn hätten als vorgesehene
Lizenznehmer kein Mitspracherecht, sollen aber im Rahmen einer „kooperativen
Zusammenarbeit und Kompromissen“ eingebunden werden….
Ob die App tatsächlich kommt, ist offen. Ursprünglich sollte der Aufsichtsrat des HVV
am 6. Mai einen Grundsatzbeschluss zur App treffen. Doch der Punkt ist offenbar von
der Tagesordnung der Sitzung gestrichen worden. Wann nun darüber gesprochen
werden soll, ist offen…
Vor einigen Jahren scheiterte bereits die vom Bund mit Millionen geförderte
Brancheninitiative Mobility Inside. „Damals hat der Bund zwar Geld gegeben – aber
keine konkreten Zielvorgaben definiert“, sagt Bönig…“
In diesem Zusammenhang bitten wir Sie, die nachfolgende Anfrage auf die
Tagesordnung der Sitzung vom 18.06.2026 zu setzen und von der Verwaltung konkret
beantworten zu lassen. Seite 2
1.) Wie konkret haben die Stadtspitze und/oder die städtischen Vertreter im Aufsichtsrat
der Rheinbahn AG die in der Sachdarstellung benannten Kritiken (Stichworte:
Lizenzgebühr Max-App Hochbahn Hamburg; VRR unabgestimmter Alleingang der
Rheinbahn versus Kosten für die einzelnen Kommunen senken und gleichzeitig den
Fahrgästen ein attraktiveres Angebot zu machen; Landesverkehrsministerium NRW hat
mit Zweckverbänden und Verkehrsverbünden landesweit Tarif Eezy eingeführt;
Uneinigkeiten in der Branche; Kein Mitspracherecht für die Rheinbahn) mit der
Vorständin bzw. dem Vorstand der Rheinbahn AG mit welchen Ergebnissen diskutiert?
2.) Welche Auswirkungen hat es für die Rheinbahn (Betrieb, Beschäftigte, Kunden,
VRR, etc.), wenn es bei Zeitplan für die Max-App bei der Hamburger Hochbahn zu
Verzögerungen, wie in der Sachdarstellung zu lesen ist, kommt?
3.) Welche Auswirkungen hat der fehlende „Zielvorgabe-Koordinator“ für die Ziele und
Hoffnungen, die die Rheinbahn AG mit dem Beitritt der Rheinbahn in diese Allianz
verband (siehe Anfrage der Ratsgruppe Freie Wähler Tierschutz PARTEI in der Sitzung
des Stadtrats am 7. Mai 2026, RAT/226/2026)?
Mit freundlichen Grüßen
Torsten Lemmer