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BV2/040/2025
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Düsseldorf, 11.03.2025
Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN
der Bezirksvertretung 2
An den
Bezirksbürgermeister
des Stadtbezirks 2
Herrn Philipp Schlee
Betrifft:
Schulwegsicherheit Grafental
- Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN
1. Welche kurz- und mittelfristigen Maßnahmen plant die Verwaltung, um die
Verkehrssicherheit für Kinder und Jugendliche, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad
im Grafental unterwegs sind, zu verbessern - insbesondere vor dem
Hintergrund, dass mit dem Neubau der Thomas -Edison-Realschule sowie einer
neuen Grundschule und eines neuen Gymnasiums die Zahl an Schulkindern, die
im Viertel unterwegs sind, deutlich steigen wird?
2. Inwiefern arbeitet die Verwaltung an einem integrierten Konzept für die
Schulwegsicherheit in diesem Gebiet und wann kann dieses der
Bezirksvertretung 2 vorgestellt werden?
Sachdarstellung:
Bereits heute beklagen sich viele Anwohnende aus dem Neubaugebiet Grafental
und aus den umliegenden Quartieren, dass die Verkehrssicherheit gerade für
fußgehende und Rad fahrende Schulkinder an vielen Stellen im Viertel
verbesserungswürdig ist. So erreichen Bezirksvertreter*innen beispielsweise
immer wieder Hinweise auf fehlende Querungshilfen, lückenhafte
Radwege/Radfahrstreifen und dringend gebotene Maßnahmen zur
Geschwindigkeitsreduzierung (s. auch Rheinische Post vom 22.12.2024). Durch
die in der Nachbarschaft entstehenden neuen Schulen wird sich die
Notwendigkeit zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in den kommenden
Jahren voraussichtlich noch einmal deutlich erhöhen.
gez. Brigitte Reich
Fraktionssprecherin
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Sitzung: 27.01.2026
Vorlagennummer BV2/040/2025
Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN vom 11.03.2025
hier: Schulwegsicherheit Grafental
Frage 1:
Welche kurz- und mittelfristigen Maßnahmen plant die Verwaltung, um die
Verkehrssicherheit für Kinder und Jugendliche, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad im
Grafental unterwegs sind, zu verbessern - insbesondere vor dem Hintergrund, dass
mit dem Neubau der Thomas -Edison-Realschule sowie einer neuen Grundschule und
eines neuen Gymnasiums die Zahl an Schulkindern, die im Viertel unterwegs sind,
deutlich steigen wird?
Frage 2:
Inwiefern arbeitet die Verwaltung an einem integrierten Konzept für die
Schulwegsicherheit in diesem Gebiet und wann kann dieses der Bezirksvertretung 2
vorgestellt werden?
Antwort zu Frage 1 und 2:
Die Verwaltung ist sich der steigenden Zahl von Schulkindern bewusst, die aufgrund
der Neubauten der Thomas-Edison-Realschule, einer neuen Grundschule und eines
Gymnasiums künftig vermehrt im Grafental unterwegs sein werden. Vor diesem
Hintergrund verfolgen wir das Ziel, die Verkehrssicherheit für Kinder und
Jugendliche, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, durch gezielte
Maßnahmen nachhaltig zu verbessern.
Ein zentraler Bestandteil dieser Maßnahmen ist die Einführung von Hol- und
Bringzonen, um den Verkehr rund um die Schulen zu entlasten und gleichzeitig die
Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu erhöhen. Angesichts der Lage der
geplanten Gemeinschaftsgrundschule Schlüterstraße in einer Sackgasse wurden in
einem Verkehrsgutachten Hol- und Bringzonen betrachtet. Nach einer ersten
Standortbewertung wurden drei potenzielle Standorte im Umfeld der Schule
identifiziert, an denen jeweils zwei Parkstände für Hol- und Bringzonen vorgesehen
sind. Diese Zonen sollen zur Entlastung der direkten Zufahrtswege beitragen und
gleichzeitig die Sicherheit der Kinder während ihres Schulweges erhöhen.
Die qualitative Bewertung des Umweltverbundes vom Gutachten hat gezeigt, dass
die die Haltestellen des ÖPNV über eine überdurchschnittlich gute Ausstattung
verfügen und barrierefrei ausgebaut sind. Die Taktfolge an den Haltestellen ist
ebenfalls als gut zu bewerten. Die Radverkehrsinfrastruktur weist trotz guter
Anbindung an das Radhauptnetz abschnittsweise starke Qualitätsunterschiede auf.
Die Infrastruktur für den Fußverkehr ist gut ausgebaut und die Gehwege im
Planumfeld weisen Breiten von 2,50m und mehr auf. An Querungshilfen und
Lichtsignalanlagen sind taktile Elemente vorhanden.
Aufgrund der vielen Wünsche aus dem gesamten Stadtgebiet zum Thema
Schulwegsicherheit, die seitens der Bezirke, der Bürgerschaft und den politischen
Gremien an uns herangetragen werden, werden diese gesammelt und sukzessive
bearbeitet. Die Bearbeitung der sich in stetiger Erweiterung befindlichen Liste erfolgt
im Rahmen der zur Verfügung stehenden finanziellen und personellen Ressourcen.
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