Anfrage Aktenzeichen BV10/175/2024

Verkehrschaos im Stadtbezirk 10 - Anfrage der SPD-Fraktion -

Eine Frage einer Fraktion oder eines Ratsmitglieds an die Verwaltung.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Ingeborg-Bachmann-Straße 31 · Stadtbezirk 10 (Garath)örtlicher Bezug 1Dokument 18. November 2024veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.

Aus „Anfrage“

1. Wieso konnte es dazu kommen, dass über einen längeren Zeitraum offenbar unkoordiniert Bauarbeiten im Bereich der Linie S 6 und zeitgleich der BAB A 59 durchgeführt wurden, die vorhersehbar zu einem Verkehrschaos im Stadtbezirk 10 geführt haben? 2. Welche Stelle hat in solchen Fällen eine Koordinierungsfunktion? 3. Werden zur Vermeidung von Wiederholungen aus den Abläufen Konsequenzen gezogen?

Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“

Im Zeitraum 11.10.-08.11.2024 wurden im Bereich der Linie der S 6 Bauarbeiten durchgeführt, die eine angekündigte Streckensperrung zur Folge hatten. Der damit verbundene Schienenersatzverkehr stellt bereits für sich gesehen eine erhebliche Belastung für die ÖPNV-Nutzenden angesichts der mehr als verdoppelten Fahrzeiten und der wenig komfortablen Fahrzeuge dar. Die Situation hat sich für ÖPNV-Nutzende noch drastisch verschlimmert, als wegen Bauarbeiten die BAB A 59 zwischen AS Monheim un d AS Garath gesperrt wurde. Diese zunächst nur bis zum 26.10.2024 angekündigte Sperrung wurde bis zum 04.11.2024 weiter verlängert. Die Sperrung der A 59 hatte nicht nur für Kfz-Nutzende gravierende Auswirkungen, sondern auch für die ÖPNV-Nutzenden aus Langenfeld, Monheim sowie Hellerhof und Garath. Der von der A 59 abfließende Verkehr staute sich ab der Autobahn auf der einspurigen B 8 und kroch mühsam dann durch Hellerhof und Garath. In die kilometerlangen Staus musste sich auch der ab Langenfeld eingesetzte Schienenersatzverkehr für die S 6 eingliedern. Ebenso betroffen waren die regulären Linien SB 57 und 789. In Folge der chaotischen Verkehrsverhältnisse waren die Fahrpläne obsolet geworden, da die eingesetzten Busse extreme unkalkulierbare Verspätunge n hatten. Die wartenden ÖPNV-Nutzungswilligen wurden nicht informiert, da es an vielen Haltestellen keine visuellen oder akustischen Möglichkeiten für aktuelle Informationen gibt. Auch die APP gab keine verlässliche Auskunft über Verspätungen. Da die eingesetzten Busse außerdem die Rückfahrten aus der City übernehmen, übertrugen sich die massiven Verspätungen auch auf die Gegenrichtung. Von den chaotischen Verkehrsverhältnissen waren täglich einige Tausend Menschen (darunter auch Berufspendler und Schulkind er) betroffen. Die Verärgerung war nicht zuletzt wegen der parallel angesetzten Bauarbeiten auf der Linie der S 6 und der A 59 groß, da das Chaos dadurch absehbar war. Die Anfrage soll den Hintergrund dafür abklären.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 18. November 2024. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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BV10/175/2024 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 18.11.2024 SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung 10 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 10 Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung 10 am 03.12.2024 Betrifft: Verkehrschaos im Stadtbezirk 10 - Anfrage der SPD-Fraktion - Anfrage: 1. Wieso konnte es dazu kommen, dass über einen längeren Zeitraum offenbar unkoordiniert Bauarbeiten im Bereich der Linie S 6 und zeitgleich der BAB A 59 durchgeführt wurden, die vorhersehbar zu einem Verkehrschaos im Stadtbezirk 10 geführt haben? 2. Welche Stelle hat in solchen Fällen eine Koordinierungsfunktion? 3. Werden zur Vermeidung von Wiederholungen aus den Abläufen Konsequenzen gezogen? Begründung: Im Zeitraum 11.10.-08.11.2024 wurden im Bereich der Linie der S 6 Bauarbeiten durchgeführt, die eine angekündigte Streckensperrung zur Folge hatten. Der damit verbundene Schienenersatzverkehr stellt bereits für sich gesehen eine erhebliche Belastung für die ÖPNV-Nutzenden angesichts der mehr als verdoppelten Fahrzeiten und der wenig komfortablen Fahrzeuge dar. Die Situation hat sich für ÖPNV-Nutzende noch drastisch verschlimmert, als wegen Bauarbeiten die BAB A 59 zwischen AS Monheim un d AS Garath gesperrt wurde. Diese zunächst nur bis zum 26.10.2024 angekündigte Sperrung wurde bis zum 04.11.2024 weiter verlängert. Die Sperrung der A 59 hatte nicht nur für Kfz-Nutzende gravierende Auswirkungen, sondern auch für die ÖPNV-Nutzenden aus Langenfeld, Monheim sowie Hellerhof und Garath. Der von der A 59 abfließende Verkehr staute sich ab der Autobahn auf der einspurigen B 8 und kroch mühsam dann durch Hellerhof und Garath. In die kilometerlangen Staus musste sich auch der ab Langenfeld eingesetzte Schienenersatzverkehr für die S 6 eingliedern. Ebenso betroffen waren die regulären Linien SB 57 und 789. In Folge der chaotischen Verkehrsverhältnisse waren die Fahrpläne obsolet geworden, da die eingesetzten Busse extreme unkalkulierbare Verspätunge n hatten. Die wartenden ÖPNV-Nutzungswilligen wurden nicht informiert, da es an vielen Haltestellen keine visuellen oder akustischen Möglichkeiten für aktuelle Informationen gibt. Auch die APP gab keine verlässliche Auskunft über Seite 2 Verspätungen. Da die eingesetzten Busse außerdem die Rückfahrten aus der City übernehmen, übertrugen sich die massiven Verspätungen auch auf die Gegenrichtung. Von den chaotischen Verkehrsverhältnissen waren täglich einige Tausend Menschen (darunter auch Berufspendler und Schulkind er) betroffen. Die Verärgerung war nicht zuletzt wegen der parallel angesetzten Bauarbeiten auf der Linie der S 6 und der A 59 groß, da das Chaos dadurch absehbar war. Die Anfrage soll den Hintergrund dafür abklären. Da weitere Sperrungen der A 59 bereits angekündigt sind und wegen des RRX-Ausbaues und aus anderen Gründen mit Schienenersatzverkehr auf der Linie der S 6 stets gerechnet werden muss, soll auch hinterfragt werden, ob man zur Vermeidung eines erneuten Verkehrschaos aus den Erfahrungen zumindest Konsequenzen gezogen hat.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV10/175/2024