Anfrage Aktenzeichen BV2/005/2024

Versiegelung von Verkehrsinseln und Verkehrsrestflächen - Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

Eine Frage einer Fraktion oder eines Ratsmitglieds an die Verwaltung.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Eduard-Schloemann-Straße 3 · Stadtbezirk 2 (Flingern, Düsseltal)örtlicher Bezug 2Dokumente 8. Januar 2024veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.

Aus dem Original

1. Nach welchen Kriterien entscheidet die Verwaltung, ob eine neu gebaute Verkehrsinsel bzw. eine bei einer Baumaßnahme entstandene sogenannte "Verkehrsrestfläche" versiegelt wird oder ob die entsprechende Fläche unversiegelt gelassen und ggfs. zusätzlich begrünt wird?

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 8. Januar 2024. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Title: 00508415.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00508415.pdf Published Time: Tue, 16 Apr 2024 10:20:11 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: BV2/005/2024 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 06.01.2024 Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN der Bezirksvertretung 2 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 2 Herrn Philipp Schlee Betrifft: Versiegelung von Verkehrsinseln und Verkehrsrestflächen - Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN 1. Nach welchen Kriterien entscheidet die Verwaltung, ob eine neu gebaute Verkehrsinsel bzw. eine bei einer Baumaßnahme entstandene sogenannte "Verkehrsrestfläche" versiegelt wird oder ob die entsprechende Fläche unversiegelt gelassen und ggfs. zusätzlich begrünt wird? 2.) Was war der konkrete Anlass, die im Rahmen des barrierefreien Umbaus der Haltestelle Schlüterstraße/A rbeitsagentur neu angelegten Verkehrsinseln vollständig zu versiegeln? 3.) Wären die oben genannten Verkehrsinseln auf der Grafenberger Allee aus Sicht der Fachverwaltung für eine nachträgliche Entsiegelung und ggfs. zusätzliche Begrünung geeignet? Sachd arstellung: Unter den Aspekten des Klimaschutzes, der Klimaanpassung, der Biodiversität und des Schutzes vor den Folgen von Starkregenereignisses wird bei immer mehr Baumaßnahmen in Düsseldorf die Vermeidung von Versiegelungen bzw. die zusätzliche Entsiege lung von Flächen angestrebt. Dieses Vorgehen wurde in dem bereits 2017 veröffentlichen Klimaanpassungskonzept für die Landeshauptstadt Düsseldorf (KAKDUS) als zentrale Maßnahme definiert. Bei vielen Projekten im Verkehrsbereich fällt dagegen auf, dass Verk ehrsrestflächen sowie Flächen auf Verkehrsinseln oder entlang der Straße vollständig versiegelt werden, was immer wieder für Unverständnis bei den Bürgerinnen und Bürgern sorgt. Ein Beispiel hierfür ist die jüngste Maßnahme zum barrierefreien Umbau der ÖPN V-Haltestelle an der Schlüterstraße/Arbeitsagentur. gez. Brigitte Reich Fraktionssprecherin Seite 2
Beantwortung BV2 005 2024 Versiegelung von Verkehrsinseln und Verkehrsrestflächen als Text anzeigen
Title: TOP 23 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00519182.pdf Published Time: Mon, 29 Apr 2024 10:17:34 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content: Seite 1 von 1 TOP Sitzung: 30.04. 2024 Vorlagennummer BV2/ 005/202 4 Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN vom 06.01.20 24 hier: Versiegelung von Verkehrsinseln und Verkehrsrestflächen Frage 1: Nach welchen Kriterien entscheidet die Verwaltung, ob eine neu gebaute Verkehrsin sel bzw. eine be i einer Baumaßnahme entstandene sogenannte "Verkehrsrestfläche" versiegelt wird oder ob die entsprechende Fläche unversiegelt gelassen und ggfs. zusätzlich begrünt wird? Antwort: Die Entscheidung über die Versiegelung oder Unversiegelung sowie gegebenenfalls zusätzliche Begrünung einer neu gebauten Verkehrsinsel oder einer im Rahmen einer Baumaß nahme entstandenen "Verkehrsrestfläche" wird auf der Grundlage einer in ternen Bewertung verschiedener Kriterien getroffen. Zu diesen Kriterien zählen unter anderem die örtlichen Gegebenheiten, die Verkehrs sicherheit, Umweltaspekte sowie der Aufwand für d ie langfristige Wartung und Pflege der Fläche. Frage 2: Was war der konkrete Anlass, die im Rahmen des barrierefreien Umbaus der Hal te stelle Schlüterstraße/Arbeitsagentur neu angelegten Verkehrsinseln vollständig zu versiegeln? Antwort : Die vollständige Versiegelung der neu angelegten Verkehrsinseln im Rahmen des barrierefreien Umbaus der Haltestelle Schlüterstraße/Arbeitsagentur wurde maßgeb lich durch die Tatsache be einflusst, dass diese Straße eine Hauptstraße ist und der Schienenverkehr hier verläuft. Aufgrund der Wartung und des damit verbundenen Sicherheitsaspekts ist eine Begrünung der Verkehrsinseln nicht sinnvoll, weshalb sie versiegelt wurden. Generell ist di e Unterhaltung von kleinen und Kleinstflächen in Verkehrsinseln sehr aufwendig. In der Regel werden solche kleinen Flächen, die kleiner sind als 4 qm, versiegelt, während größere Flächen nicht versiegelt werden. Frage 3: Wären die oben genannten Verkehrsinseln auf der Grafenberger Allee aus Sicht der Fachverwaltung für eine nachträgliche Entsiegelung und ggfs. zusätzl iche Begrünung geeignet? Antwort : Aus Sicht der Verkehrsplanung wären die oben genannten Verkehrsinseln auf der Grafenberger Allee grundsätzlich für eine nachträgliche Entsiegelung und gegebenen falls zusätzliche Begrünung geeignet, jedoch unt er Berücksichtigung der oben ge nannten Kriteri en.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV2/005/2024