Antrag Aktenzeichen BV5/027/2026

Pumpenhaus Kaiserswerth weiterentwickeln – neuen Raum für Brauchtum, Kunst und Kultur schaffen

Ein Vorschlag an das zuständige Gremium, etwas Bestimmtes zu beschließen.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Stadtbezirk 5 (Stockum, Lohausen)örtlicher Bezug 1Dokument 11. Februar 2026veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Im Original formuliert

Die Bezirksvertretung 5 bittet die Verwaltung, anhand der Machbarkeitsstudie zum Pumpenhaus Kaiserswerth (Herbert-Eulenberg-Weg) sowie unter Berücksichtigung der Belange des Denkmal- sowie des Deichschutzes einen gemeinsamen Ort für Brauchtum, Kunst und Kultur zu schaffen.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“

Mit der Informationsvorlage BV5/096/2025 sowie der hierzu erstellten Machbar- keitsstudie liegt erstmals eine fundierte fachliche Grundlage für eine zukünftige Nutzung des denkmalgeschützten Alten Pumpenhauses am Herbert-Eulenberg-Weg in Kaiserswerth vor. Die Ergebnisse der von der Bezirksvertretung 5 initiierten sowie bezahlten Machbarkeitsstudie zeigen auf, dass das Gebäude unter Beachtung der Belange des Denkmal- und Deichschutzes grundsätzlich geeignet ist, einer neuen, kulturell geprägten Nutzung zugeführt zu werden und so vor weiterem Verfall bewahrt zu werden.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 11. Februar 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Themen

Vorgang · BV5/027/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Antrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Sitzung · TOP 18

    Bezirksvertretung 5. Amtlicher Vermerk: „einstimmig beschlossen“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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BV5/027/2026 CDU-Fraktion und SPD-Fraktion der Bezirksvertretung 5 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 11.02.2026 An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 5 Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung 5 am 24. Februar 2026 Betrifft: Pumpenhaus Kaiserswerth weiterentwickeln - neuen Raum für Brauchtum, Kunst und Kultur schaffen (Antrag CDU-Fraktion und SPD-Fraktion vom 11. Februar 2026) Die Bezirksvertretung 5 bittet die Verwaltung, anhand der Machbarkeitsstudie zum Pumpenhaus Kaiserswerth (Herbert-Eulenberg-Weg) sowie unter Berücksichtigung der Belange des Denkmal- sowie des Deichschutzes einen gemeinsamen Ort für Brauchtum, Kunst und Kultur zu schaffen. Dabei sollen in dem neu zu gestaltenden „ Alten Pumpenhaus " Kaiserswerth nach Möglichkeit folgende Nutzungsarten Berücksichtigung finden: 1. Infrastrukturelle Nutzung (Strom, Wasser) für Veranstaltungen des Sommer- brauchtums (Schützenfest) 2. Niederschwellig nutzbarer Veranstaltungsraum für das lokale Brauchtum und die Kultur 3. Ateliernutzung für lokale sowie international renommierte Künstlerinnen und Künstler für einen wechselnden Zeitraum von bis zu drei Monaten 4. Nutzung als Trauzimmer bei standesamtlichen Hochzeiten Die unterschiedlichen Nutzungsvarianten dürfen sich dabei nicht gegenseitig beein- trächtigen; Kfz-Stellplätze sind nicht herzustellen (Kein „ Parken am Deich " ); Über- nachtungsmöglichkeiten sind nicht zu schaffen (Kein „ Wohnen am Deich " ). In Bezug auf die in der Informationsvorlage BV5/096/2025 dargestellten unter- schiedlichen Ausbaustandards beauftragt die Bezirksvertretung 5 die Verwaltung, bei diesen Planungen die Varianten 2 und 3 weiterzuverfolgen. Dabei unterstützt die Bezirksvertretung 5 ausdrücklich die Schaffung einer Empore im Innenraum des Pumpenhauses. Darüber hinaus bittet die Bezirksvertretung 5 die Verwaltung, zur Finanzierung der Maßnahme alle sowohl staatlichen als auch nicht-staatlichen Fördermöglichkeiten auf ihre Förderfähigkeit zu prüfen. Da die Weiterentwicklung des Pumpenhauses nicht zuletzt wegen seiner prominenten Lage am Deich - ein regelrechter „ Hotspot " für Sonntagsausflügler - von gesamtstädtischer Bedeutung ist, geht die Bezirksvertre- Seite 2 tung 5 davon aus, dass die Finanzierung der Baumaßnahmen im Wesentlichen nicht aus ihrem Haushalt bestritten wird. Sie ist jedoch bereit, einen gewissen Eigenanteil zu leisten. Über die Ergebnisse dieser Prüfungen sowie der weiteren Planung ist die Bezirks- vertretung rechtzeitig zu informieren. Begründung: Mit der Informationsvorlage BV5/096/2025 sowie der hierzu erstellten Machbar- keitsstudie liegt erstmals eine fundierte fachliche Grundlage für eine zukünftige Nutzung des denkmalgeschützten Alten Pumpenhauses am Herbert-Eulenberg-Weg in Kaiserswerth vor. Die Ergebnisse der von der Bezirksvertretung 5 initiierten sowie bezahlten Machbarkeitsstudie zeigen auf, dass das Gebäude unter Beachtung der Belange des Denkmal- und Deichschutzes grundsätzlich geeignet ist, einer neuen, kulturell geprägten Nutzung zugeführt zu werden und so vor weiterem Verfall bewahrt zu werden. In der Sitzung der Bezirksvertretung 5 vom 27. Januar 2026 informierte die Verwaltung über die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Nutzung des Alten Pumpenhauses in Kaiserswerth als Atelier für Künstlerinnen und Künstler. Im Zuge dessen erörterte die Verwaltung nicht nur unterschiedliche Ausbaustandards verbunden mit der Schaffung einer Empore sowie einer Pergola, sondern skizzierte darüberhinausgehend noch weitere denkbare Nutzungen. Vor diesem Hintergrund sieht die Bezirksvertretung 5 die Chance, das Alte Pumpen- haus als besonderen Ort für Brauchtum, Kunst und Kultur im Düsseldorfer Norden zu entwickeln. Ziel ist es, das Gebäude multifunktional, aber klar strukturiert zu nutzen: als infrastrukturelle Anlaufstelle für das lokale Brauchtum, als Raum für kleinere, dem Charakter des Ortes entsprechende Veranstaltungen, als temporäres Atelier für Künstlerinnen und Künstler sowie als besonderer Ort für standesamtliche Trauungen. Die Bezirksvertretung orientiert sich bei ihren Überlegungen bewusst an den in der Informationsvorlage dargestellten Ausbaustandards und hält eine Weiterverfolgung der Varianten 2 (mittlerer Ausbaustandard ohne zusätzliche Außenbauelemente) und 3 (niedrigschwellige Sanierung mit ergänzenden Elementen) für sachgerecht. Diese Varianten ermöglichen eine wirtschaftlich vertretbare Umsetzung bei gleichzeitiger Wahrung des denkmalgeschützten Bestandes. Die Schaffung einer Empore wird dabei ausdrücklich unterstützt, da sie die Nutzungsflexibilität des Innenraums deut- lich erhöht, ohne den Charakter des Gebäudes grundlegend zu verändern. Da für das Vorhaben derzeit keine gesicherte Finanzierung im Haushalt des Kulturamtes zur Verfügung steht, hält es die Bezirksvertretung für zwingend er- forderlich, frühzeitig alle in Betracht kommenden staatlichen und nicht-staatlichen Fördermöglichkeiten zu prüfen. Angesichts der besonderen Kombination aus Denk- malschutz, kultureller Nutzung, Brauchtumspflege und öffentlichem Interesse er- scheint eine Förderfähigkeit aus Sicht der Bezirksvertretung grundsätzlich gegeben. Eine weitere Erörterung erfolgt ggf. mündlich. gez. Dominik Dimm e ndaal gez. Nicola Irmer Seite 3

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV5/027/2026