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RAT/388/2024
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Bericht
Betrifft:
Bericht aus der Kleinen Kommission Smart City
Fachbereich:
04/0 - Dezernat für Personal, Organisation, IT, Gesundheit und Bürgerservice
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordneter Olaf Wagner
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Rat 12.12.2024 Kenntnisnahme
Sachdarstellung:
Eröffnung der Sitzung und Zielsetzung
Am 27. November 2024 fand die Sitzung der kleinen Kommission Smart City in den
Räumlichkeiten der Stadtwerke Düsseldorf AG statt. Diese Kommission, die gemäß
Ratsbeschluss vom 04. Juli 2019 eingerichtet wurde, trat nach der Neuorganisation
des Dezernats 04 und nach knapp einjähriger Pause wieder zusammen. Der
Vorsitzende, Herr Ratsherr Cardeneo, eröffnete die Sitzung und erklärte den
Teilnehmenden noch einmal das Konzept der Kleinen Kommission. Diese zeichne
sich durch eine Mischung aus Information und praktischer Anschauung vor Ort aus,
und gegen den Vorschlag, zukünftig so weiter zu verfahren, gab es keinen
Widerspruch. In der anschließenden Begrüßung durch den Beigeordneten Herr Olaf
Wagner, Dezernat für Personal, Organisation, Digitalisierung und Bürgerservice,
betonte Herr Wagner, wie wichtig die Reaktivierung der Kommission sei und drückte
den Wunsch aus, dieses Gremium als Plattform für einen fachlichen Dialog zu
Smart-City-Themen zwischen Verwaltung und Politik zu nutzen, um gemeinsam
definierte Schwerpunkte eingehend zu beleuchten und Handlungsempfehlungen
daraus abzuleiten.
Der kommissarische Smart-City-Beauftragte, Herr Lutz, ging kurz auf die bisherige
Entwicklung und die Neuorganisation des Dezernats ein, bevor er das Wort an den
neuen Smart-City-Koordinator, Herrn Grigoli, übergab.
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Impulsvortrag „Smart City Düsseldorf - gemeinsames Verständnis, Status,
Planung"
Herr Grigoli hielt als inhaltlichen Auftakt einen Impulsvortrag, in dem er auf
Grundlagen und Schwerpunkte der Smart City Düsseldorf einging. Dabei wurde das
Verständnis von Smart City, die Abgrenzung von „Digital (City)" und „Smart (City)"
sowie die zentralen Smart-City Grundbausteine wie Urban Data, Künstliche
Intelligenz (KI) und digitale Infrastruktur behandelt. Zum Thema digitale Infrastruktur
gab Herr Lutz einen Bericht zum aktuellen Ausbaugeschehen und den weiteren
geplanten Entwicklungen. Zu den weiteren Themenfeldern wurden die Zielsetzung,
der Status quo sowie ein Auszug aktueller Maßnahmenschwerpunkte aufgezeigt.
In der anschließenden Diskussion griffen die Teilnehmenden verschiedene
inhaltliche Aspekte des Vortrags auf. Es wurde hervorgehoben, dass die Qualität der
urbanen Daten von zentraler Bedeutung ist und die Verwaltung einen
standardisierten Umgang mit diesen Daten im Sinne einer gesamtheitlichen
Datenstrategie bzw. Datenleitlinie entwickeln sollte. Bzgl. dem Bestreben der
Verwaltung, präferiert auf Open Source Lösungen bei Digitalisierungsmaßnahmen
zurückzugreifen wurde angemerkt, dass bei der Entscheidung für eine Open Source
Lösung auch die notwendigen infrastrukturellen, technischen und komplexen
Anforderungen einer Großstadt wie Düsseldorf erfüllt werden.
Des Weiteren wurde die Relevanz des Einsatzes von KI-Tools wie Chat GPT in der
Verwaltung aufgegriffen, um den Verwaltungskreis mit dieser Technologie und deren
Unterstützungspotenzialen vertraut zu machen und sicherzustellen, dass ein
souveräner Umgang mit KI durch die Bereitstellung entsprechender Leitlinien für die
Verwaltung gewährleistet ist. Die Wahrung des Rechtsrahmens soll dabei
gewährleistet sein. Ein Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen, insbesondere
den ITK-Mitgliedern, wird als hilfreich angesehen.
Der Ausbau der Infrastruktur, insbesondere das LoRaWAN-Netz, wurde als
entscheidender Bestandteil der Smart City-Infrastruktur gesehen. Dieser Ausbau wird
als notwendig erachtet, um smarte sensorik- und datengestützte Lösungen für die
städtischen Themenfelder wie Mobilität, Klima, Gesundheit und Verwaltung zu
unterstützen und zu ermöglichen.
Zum Bitkom Smart-City-Index, der im Impulsvortrag als ein wichtiger Gradmesser
aufgezeigt wurde, ist man in der anschließenden Diskussion auf die eingeflossenen
Bewertungs- und Einflussfaktoren eingegangen, die für die sehr gute Platzierung in
der Kategorie „Bildung/Gesellschaft" relevant waren. Ziel wird es sein, in den
identifizierten Potenzialfeldern wie digitale Infrastruktur und Urban Data
entsprechende Optimierungsmaßnahmen anzugehen.
Impulsvortrag der Stadtwerke Düsseldorf „Smart City Düsseldorf | SWD & LHD:
Gemeinsam auf dem Weg zur Smart City"
Es folgte ein zweiter Impulsvortrag von Herrn Florian Fuchs der Stadtwerke
Düsseldorf AG (SWD). Dabei wurden die bisherigen Erkenntnisse des laufenden
Sensorik-Projekts „Modellstraße Fürstenwall" vorgestellt, in das verschiedene Smart-
City-Use-Cases einer „Straße der Zukunft" erfolgreich getestet wurden. Besonders
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die bisherigen Erkenntnisse zu Parkraumsensorik und Umweltsensorik wurden als
zukunftsweisend für die Smart City bewertet.
Der Ausbau des LoRaWAN-Netzes und seine Bedeutung für die flächendeckende
Erfassung und Steuerung von Smart-City-Anwendungen wurde in diesem Zuge
erneut betont. Es herrschte Konsens, dass der Ausbau von LoRaWAN mit einem
nachhaltigen Betreibermodell vorangetrieben werden sollte. Abschließend wurde auf
die Notwendigkeit hingewiesen, geeignete Liegenschaften für die Installation von
LoRanWan-Gateways bereitzustellen, um den Ausbau des LoRaWAN-Netzes in
Düsseldorf weiter voranzutreiben.
Die Sitzung wurde mit einem Dankeschön an alle Teilnehmenden und einem
positiven Ausblick auf die weitere Zusammenarbeit zur Umsetzung der Smart-City-
Initiativen in Düsseldorf beendet.
Nächster Sitzungstermin
Die nächste Sitzung der Kleinen Kommission Smart City ist für den 06.03.2024
geplant.