Beschlussvorlage Aktenzeichen APS/049/2026

Bebauungsplan-Entwurf Nr. 03/002 - Kesselstraße

Ein Vorschlag der Verwaltung, über den der Rat oder ein Ausschuss abstimmt.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Kesselstraße · Stadtbezirk 3 (Oberbilk, Bilk)örtlicher Bezug 8Dokumente 12. Mai 2026veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Aus „Sachdarstellung“

Die Halbinsel Kesselstraße an der Nahtstelle zwischen dem Wirtschaftshafen und dem Medienhafen stellt eine der bedeutendsten städtebaulichen Potenzialflächen der Landeshauptstadt Düsseldorf dar. Die Flächen befinden sich im städtischen Eigentum.

Zur Vorbereitung der städtebaulichen Entwicklung der Halbinsel wurde 2018/2019 ein zweiphasiger städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt, um ein Konzept für die Entwicklung eines belebten urbanen Hafenquartiers zu finden.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 12. Mai 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Amtliche Inhalte · APS/049/2026

Weitere Unterlagen zum Inhalt

Hier lesen Sie den vollständigen ausgelesenen Text der zugeordneten Dokumente, keine neu erzeugte Zusammenfassung. Die Angaben beschreiben den damaligen Stand und belegen keine spätere Umsetzung.

1. Bericht 3(1)

Dateidatum im RIS: 02.06.2026 · Amtliches Original (PDF)

Weitere zugeordnete Unterlage; nicht als vollständige Beantwortung oder Beschluss eingeordnet.

Anlage 1 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Bericht zur Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 (1) BauGB vom 02.12.2024 bis 03.01.2025 zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 03/002 - Kesselstraße - Stadtbezirk 3 - Stadtteil Hafen - 2 - Bericht zur Öffentlichkeitsbeteiligung gem. § 3 (1) BauGB Stand: 14.01.2025 Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gem. § 3 (1) BauGB vom 02.12.2024 bis 03.01.2025 1. Bericht über die Durchführung der Veranstaltung „Stadtplanung zur Diskussion“ Ort: Bürgersaal Bilk, Bachstraße 145, 40217 Düsseldorf Zeit: 12.12.2024, 18:00 Uhr - 18:45 Uhr Anwesend: Frau 1. stv. Bezirksbürgermeisterin Sylvia Laflör ca. 10 Bürgerinnen und Bürger 2 Mitarbeitende der Verwaltung Die 1. stv. Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks, Frau Laflör, eröffnet die Versammlung, begrüßt alle Bürgerinnen und Bürger und freut sich auf eine gute Diskussion. Sie begrüßt weiter die Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung und übergibt das Wort an Frau Hoffmann vom Stadtplanungsamt. Frau Hoffmann stellt den Prozess zur Aufstellung eines Bebauungsplans vor und erläutert, an welcher Stelle sich das Verfahren mit der „Frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung“ derzeit befindet. Sie weist hierbei insbesondere auf die weiteren Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung am Planverfahren hin und stellt anschließend das städtebauliche Konzept für die Halbinsel Kesselstraße vor. Im Anschluss gibt Frau 1. stv. Bezirksbürgermeisterin Laflör das Wort an das Auditorium und bittet um Fragen, die von der Verwaltung beantwortet werden. Fragen zur geplanten Bebauung 1.1. Es wird angemerkt, dass es sich bei den Gebäuden des Rudelclubs um städtische Gebäude handelt.

Antwort:

Dieser Sachverhalt ist bekannt. 1.2. Es wird angefragt, warum der neue Standort des Ruderclubs im Hafenbecken A nicht im Geltungsbereich des Bebauungsplanes liegt? - 3 - Bericht zur Öffentlichkeitsbeteiligung gem. § 3 (1) BauGB Stand: 14.01.2025

Antwort:

Grundsätzlich steht der Geltungsbereich des Bebauungsplanes noch nicht abschließend fest. Dieser wird sich im weiteren Verfahren konkretisieren. Darüber hinaus wird im weiteren Verfahren zu klären sein, ob Regelungsbedarfe im Bebauungsplan zum Ruderclub bestehen. 1.3. Es wird angemerkt, dass im Bereich des Gebäudes „The Cradle“ eine Fläche für Außengastronomie benötigt wird und bis zur endgültigen Herstellung der Oberflächen eine Zwischenlösung erforderlich ist.

Antwort:

Im Rahmen der Verkehrs- und Freianlagenplanung wird eine Außengastronomiefläche auf den öffentlichen Flächen eingeplant. Eine qualitätvolle Zwischenlösung auf den öffentlichen Flächen ist bilateral mit dem Liegenschaftsamt abzustimmen. Im Bebauungsplan werden zu Außengastronomieflächen im öffentlichen Raum keine Regelungen getroffen. 1.4. Es wird sich nach Umfang und Lage der Retentionsraumschaffung erkundigt

Antwort:

Die Retentionsraumschaffung liegt im Bereich der Grünfläche und am Hafenbeckenkopf A. Das Volumen wird im weiteren Verfahren definiert. Die 1. stv. Bezirksbürgermeisterin Frau Laflör dankt am Ende der Veranstaltung der Verwaltung für die Teilnahme und Erläuterungen. Sie bedankt sich weiterhin bei den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern für das Interesse und die erfolgten Fragen und Stellungnahmen und wünscht allen noch einen schönen Abend. Die Veranstaltung wird um 18:45 Uhr beendet. - 4 - Bericht zur Öffentlichkeitsbeteiligung gem. § 3 (1) BauGB Stand: 14.01.2025 2. Schriftlich vorgebrachte Äußerungen zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbe-teiligung gem. § 3 (1) BauGB Es wurden im Zeitraum vom 02.12.2024 bis 03.01.2025 folgende schriftlichen Äußerungen zur Öffentlichkeitsbeteiligung vorgebracht. 1.1. Es sind drei Stellungnahmen eingegangen, die nochmals die Erforderlichkeit einer Fläche für Außengastronomie im Bereich des Gebäudes „The Cradle“ betonen und darlegen, dass bis zur Herstellung der endgültigen Oberflächen eine qualitätvolle Interimslösung benötiget wird. Antwort Im Rahmen der Verkehrs- und Freianlagenplanung wird eine Außengastronomiefläche auf den öffentlichen Flächen eingeplant. Eine qualitätvolle Interimslösung auf den öffentlichen Flächen ist bilateral mit dem Liegenschaftsamt abzustimmen. Im Bebauungsplan werden zu Außengastronomieflächen im öffentlichen Raum keine Regelungen getroffen.

2. Behandlung Stgn. 4(2)

Dateidatum im RIS: 02.06.2026 · Amtliches Original (PDF)

Weitere zugeordnete Unterlage; nicht als vollständige Beantwortung oder Beschluss eingeordnet.

Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahmen / Hinweise aus den Beteiligungen der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter Frühzeitige Behördenbeteiligung gemäß § 4 Abs. 1 BauGB vom 08.09.2025 bis 10.10.2025 sowie Behördenbeteiligung gemäß § 4 Abs. 2 BauGB vom 25.022026. bis 31.03.2026 zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 03/002 – Kesselstraße – Stand der Abwägung Beteiligung § 4 (1): November 2025 Stand der Abwägung Beteiligung § 4 (2): April 2026 Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 2 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 I. Liste der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter, die abwägungsrelevante Stellungnahmen / Hinweise zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 03/002 – Kesselstraße - vorgebracht haben 1. AWISTA GmbH 2. Bezirksregierung Düsseldorf 3. Deutsche Telekom Technik GmbH 4. DFS - Deutsche Flugsicherung GmbH 5. Flughafen Düsseldorf 6. Handwerkskammer Düsseldorf 7. Industrie- und Handelskammer Düsseldorf 8. Landesbetrieb Wald und Holz NRW - Regionalforstamt Niederrhein 9. Landesbetrieb der Naturschutzverbände NRW: NABU 10. LVR: Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland 11. Neuss-Düsseldorfer Häfen & Co. KG 12. Stadtwerke Düsseldorf AG – Liegenschaften 13. Amt 19 - Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz 14. Amt 20 – Kämmerei 15. Amt 37 – Feuerwehr; Brandschutz 16. Amt 37 – Feuerwehr; Kampfmitte 17. Amt 52 – Sportamt 18. Amt 53 – Gesundheitsamt 19. Amt 63 – Bauaufsichtsamt 20. Amt 65 – Liegenschaftsamt 21. Amt 66 – Amt für Verkehrsmanagement 22. Amt 67 – Stadtentwässerungsbetrieb 23. Amt 68 – Garten-, Friedhofs- und Forstamt Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 3 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 II. Behandlung der abwägungsrelevanten Stellungnahmen / Hinweise der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 03/002 - Kesselstraße -(Beantwortungsstand 4(1): 11.2025 / 4(2): 03.2026 Jahr) 1. AWISTA GmbH Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - 4(1) Keine Bedenken 4(2) − Im Bereich der Serpentinen benötigen wir eine Wendefläche für unsere Kehrmaschine. Daher muss der eingezeichnete Bereich (Schotterrase) mindestens eine Traglast von 5,2 t haben. − Im Bereich der Uferstraße ist eine durchgängige Fahrbahnbreite von 4,50 einzuhalten. − Es ist sicherzustellen, dass die Platzflächen über abgesenkte Bordsteine verfügen, sodass die Kehrmaschinen diese befahren können. − Pflanzkübel sind so zu platzieren, dass eine Mindestdurchfahrtsbreite von 1,50m gegeben ist. Gleiches gilt für die Platzierung der Bänke. − Bei Überbauung von Straßen und Wegen und sonstigen Flächen ist eine Durchfahrtshöhe von mind. 4,00m vorzusehen. Die Hinweise werden im weiteren Verfahren berücksichtigt. 2. Bezirksregierung Düsseldorf Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - 4(1) Das Plangebiet liegt etwa 640 m nordwestlich des Hubschraubersonderlandeplatzes am Prozessgebäude des Oberlandesgerichts Düsseldorf, unmittelbar unterhalb des nordwestlichen An- und Abflugsektors. Daher habe ich Der Nachweis der Verträglichkeit wird im Rahmen des jeweiligen Baugenehmigungsverfahrens erbracht. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 4 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) Niederlassung Düsseldorf als Betreiber des Hubschraubersonderlandeplatzes beteiligt und um Stellungnahme gebeten. Dieser führt aus, dass eine Bewertung und Stellungnahme durch einen luftfahrttechnischen Sachverständigen erforderlich ist (Kostentragung durch den jeweiligen Bauherrn). Es sollen nur die Bauvorhaben baulich umgesetzt werden, die den Vorgaben der vorhandenen Gutachten sowie der neu zu erstellenden gutachterlichen Stellungnahme entsprechen, oder die Flugkorridore nicht negativ tangieren. Des Weiteren ist der BLB NRW, hier Abteilung Portfoliomanagement der Niederlassung Düsseldorf, als Träger öffentlicher Belange an dem Verfahren zu beteiligen. Aufgrund o.g. Lage kann es zu Belästigungen durch Fluglärm kommen. Da es sich bei dem Fluglärm um seltene Ereignisse handelt und mit Gewerbegebiet kein besonders schutzwürdige Baugebiet festgesetzt wird, ist eine immissionsschutzrechtliche Begutachtung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens entbehrlich. 4(2) − Das Plangebiet befindet sich teilweise unterhalb eines genehmigten An- bzw. Abflugsektors. Durch Vorhabenträger, Mieter bzw. Eigentümer der überflogenen Gebäude muss also mit Hubschrauberflugbetrieb in geringer Höhe gerechnet werden. − An- bzw. abfliegende Hubschrauber verursachen erheblichen Lärm, insbesondere in den direkt überflogenen Gebäuden. Entsprechender Schallschutz ist ggf. erstrebenswert. Die Hinweise werden im Rahmen der Baugenehmigungsverfahren berücksichtigt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 5 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - − Neben den Gebäuden an sich, dürfen auch technische Aufbauten wie z.B. Klimaanlagen oder Antennenmasten die Hindernisbegrenzungsflächen des Anflugsektors nicht durchstoßen. − In niedriger Höhe an- und abfliegende Hubschrauber verursachen starke Abwinde. Die äußere Gebäudehülle und das Dach sollten so ausgeführt werden, dass keine Gebäudeteile durch die Abwinde beschädigt oder herabgeweht werden können. − Lichtinstallationen an den Gebäuden sollten so ausgerichtet werden, dass an-bzw. abfliegende Hubschrauber nicht geblendet werden. − Ich weise bereits darauf hin, dass nicht nur die geplante Bebauung, sondern auch die zur Errichtung nötigen Baukrane und ähnliche Baugeräte Auswirkungen auf den An- und Abflugsektor haben und dem Dezernat 26 Luftverkehr mindestens 10 Arbeitstage vor der geplanten Aufstellung anzuzeigen sind. Eine temporäre Sperrung für die Aufstellung von Baukranen ist grundsätzlich möglich. Bei der noch ausstehenden Festlegung der Ersatzaufforstungen ist den agrarstrukturverträglichen und flächensparenden Varianten der Vorzug zu geben. Im weiteren Verfahren wird eine geeignete Ausgleichsfläche bestimmt. Innerhalb von GE-Gebietsflächen eröffnet sich die planungsrechtliche Möglichkeit auch Anlagen, die einen Betriebsbereich bilden oder Teil eines solchen Betriebsbereichs wären, zuzulassen (z. B. Gefahrstofflagerung). Die Ansiedlung von diesen Störfallbetrieben hat unter Sollte sich tatsächlich die Ansiedlung eines Störfallbetriebes im Plangebiet ergeben, wird im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens dessen Zulässigkeit geprüft. Eine Planungsvariante, die Störfallbetriebe im Plangebiet grundsätzlich ausschließt, ist Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 6 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - Beachtung des passiv planerischen Gefahrstoffschutzes, sprich unter der Rücksichtnahme benachbarter Schutzobjekte innerhalb als auch außerhalb des Plangebiets, zu erfolgen. Es besteht die Pflicht zur Berücksichtigung angemessener Abstände. Unter Berücksichtigung der Standortgegebenheiten und der Nachbarschaft ist eine weitere Planungsvariante zu empfehlen, die Zulässigkeit von Anlagen die einen Betriebsbereich i. S. v. § 3 Abs. 5a BImSchG bilden oder Teil eines solchen Betriebsbereichs wären, innerhalb der Plangebietsfläche grundsätzlich auszuschließen. Hierdurch wird eine Seveso-Relevanz im Hinblick auf benachbarte Schutzobjekte im Sinne des § 3 Abs. 5d BImSchG bzw. des Art. 13 der Seveso-III-Richtlinie innerhalb des Planbereichs als auch außerhalb des Bebauungsplans vermieden. planungsrechtlich nicht erforderlich. 3. Deutsche Telekom Technik GmbH Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Es wird gebeten die Verkehrswege/Planungen so an die vorhandenen umfangreichen Telekommunikationslinien der Telekom anzupassen, dass diese Telekommunikationslinien nicht verändert oder verlegt werden müssen. Ziel der Planung ist die Umsetzung des städtebaulichen Konzeptes. Wenn möglich werden die vorhandenen Telekommunikationslinien berücksichtigt. Es wird gebeten folgende fachliche Festsetzung in den Bebauungsplan aufzunehmen: In allen Straßen bzw. Gehwegen sind geeignete und ausreichende Trassen mit einer Leitungszone in einer Breite von ca. 1m für die Unterbringung der Telekommunikationslinien der Telekom vorzusehen. Hinsichtlich geplanter Baumpflanzungen ist das "Merkblatt Bäume, Derartige Festsetzungen können im Bebauungsplan nicht getroffen werden. Der Bebauungsplan wird aber ausreichend breite Verkehrsflächen zur Umsetzung der Telekommunikationslinien festsetzen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 7 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . unterirdische Leitungen und Kanäle" der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, Ausgabe 2013; siehe insbesondere Abschnitt 6, zu beachten. Es wird gebeten sicherzustellen, dass durch die Baumpflanzungen der Bau, die Unterhaltung und Erweiterung der Telekommunikationslinien der Telekom nicht behindert werden. 4(2) Keine Bedenken 4. DFS – Deutsche Flugsicherung GmbH Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - 4(1) Das Plangebiet liegt ca. 7 km vom Flughafen Düsseldorf entfernt. Durch die geringe Entfernung zu den Radaranlagen am Flughafen können je nach Art und Höhe der Bebauung Belange der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH bezüglich §18a Luftverkehrsgesetz (LuftVG) berührt werden. Bauvorhaben sollten zur Einzelfallprüfung unter Angabe von Bauhöhen der zuständigen Luftfahrtbehörde vorgelegt werden. Die Hinweise werden im weiteren Verfahren berücksichtigt. 4(2) Siehe 4(1) Siehe 4(1) 5. Flughafen Düsseldorf Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Keine Bedenken 4(2) Sollten Gebäude errichtet werden, die eine Höhe von 100 m über der Erdoberfläche überschreiten, ist gemäß §14 LuftVG eine Überprüfung der Hindernissituation im Sinne eines luftverkehrsrechtlichen Antrages Der Bebauungsplan sieht keine Gebäude über 100 m vor. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 8 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . bei der Bezirksregierung Düsseldorf notwendig. 6. Handwerkskammer Düsseldorf Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Im weiteren Verfahren wird gebeten darauf zu achten, dass die zeichnerischen und textlichen Festsetzungen für die bestehenden Betriebsstandorte südlich der Holzsstraße ausreichend Entwicklungsmöglichkeiten für den bestehenden Handwerksbetrieb sowie für weitere gewerbliche Nachnutzungen eröffnen. So wird beispielsweise gebeten darauf zu achten, dass Gewerbebetriebe aller Art gemäß § 8 Abs. 2 BauNVO allgemein zulässig sind und die überbaubare Grundstücksfläche für Erweiterungsmöglichkeiten ausreichend dimensioniert wird. Die Anregung wird berücksichtigt. Auch die überbaubare Grundstücksfläche wird noch einmal erweitert. Der Planbegründung ist zu entnehmen, dass in den Gewerbegebieten Stellplätze nur in Tiefgargen zulässig seien, um den ruhenden Verkehr im Stadtbild zu reduzieren (vgl. Stadt Düsseldorf o.J., Begründung zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 03/002 -Kesselstraße - Stadtbezirk 3 -Stadtteil Hafen; S. 11). Angesichts der ansässigen Kfz-Werkstatt sowie der vorhandenen Stellplätze bitten wir darum, dass im Bereich der Kfz-Werkstatt oberirdische Stellplätze zulässig sind bzw. bleiben. Diese sind für den Kfz-Betrieb essenziell, sodass eine planungsrechtliche Unzulässigkeit oberirdischer Stellplätze eine Reduzierung des Kfz-Betriebes auf den Bestandsschutz bedeuten würde. Unseres Erachtens kann dem in Der Anregung wird gefolgt. Im Gewerbegebiet südlich der Holzstraße sind Stellplätze ohne Einschränkung grundsätzlich zulässig. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 9 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . der Planbegründung genannten städtebaulichen Belang bzw. der Reduzierung des ruhenden Verkehrs im Stadtbild auf dem Betriebsgrundstück bereits dadurch Rechnung getragen werden, dass sich die Stellplätze im rückwärtigen Grundstücksbereich befinden. Entlang der Holzstraße sowie in Richtung des urbanen Hafenquartiers an der Kesselstraße sind die bestehenden Stellplätze der Kfz-Werkstatt dementsprechend nicht ersichtlich. 4(2) Keine Bedenken 7. Industrie- und Handelskammer Düsseldorf Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Dem Rahmenkonzept für den Bebauungsplan Nr. 03/002 Kesselstraße liegt ein städtebaulicher Entwurf aus 2024 zugrunde. Dieser skizziert eine Bebauung in Form von mehrgeschossigen Gebäuden mit zahlreichen Hochpunkten mit 24-, 18 und drei 10-geschossigen Gebäuden. Am Kopf des Hafenbeckens ist der 24-geschossige Hochpunkt verortet. Im anschließenden Hafenbecken ist eine Hafentreppe skizziert. Das Rahmenkonzept greift mit seinen ersten Festsetzungen auf diese Skizze zurück. Die 158. Änderung des Flächennutzungsplanes wird so verstanden, dass genau diese Lage geeignet für hafenaffines Gewerbe sein soll. Es wird gebeten diese Unstimmigkeit zu erläutern. Zudem wird gefordert, dass der Ausschluss jeglicher Art von Wohnnutzung Teil der textlichen Festsetzungen wird. So wird Es handelt sich bei der Planung um einen Angebotsbebauungsplan und nicht um eine Investorenplanung. Dementsprechend gibt der Bebauungsplan hinsichtlich Art und Maß der baulichen Nutzungen und der Anzahl der Vollgeschosse einen maximalen städtebaulichen Rahmen vor, der aber nicht vollumfänglich ausgeschöpft werden muss. Welche Nutzungen im Detail realisiert werden, steht heute noch nicht fest. Am Hafenbeckenkopf B ist hafenaffines Gewerbe grundsätzlich zulässig. Hier soll sogar festgesetzt werden, dass nur hafenaffines Gewerbe zulässig ist. Daher besteht keine Unstimmigkeit zwischen der 158. Flächennutzungsplanänderung und dem Bebauungsplan. Wohnnutzungen sind im Plangebiet ausgeschlossen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 10 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . sicher ein Unterlaufen des Bebauungsplans und die daraus folgende Einschränkung der Unternehmen im Hafen verhindert. 4(2) Aus welcher Motivation heraus werden Einzelhandelsbetriebe mit nicht zentrenrelevanten Sortimenten der Nr. 3 bis Nr. 7 zugelassen? Sieht die Stadt Düsseldorf hier einen städte-baulich geeigneten Standort für einen ausgewählten Fachmarktstandort (siehe Rahmenplan Einzelhandel)? Die Festsetzung des Regionalplanes als ASB (allgemeiner Siedlungsbereich) erlaubt sogar eine Großflächigkeit des nicht zentrenrelevanten Einzelhandels. Die IHK Düsseldorf lehnt die Zulässigkeit von (sogar großflächigem) nicht zentrenrelevanten Einzelhandels an dieser Stelle mit Nachdruck ab. Durch die Festsetzung von Gewerbegebieten wird großflächiger Einzelhandel ausgeschlossen. Dieser wäre nur in Kerngebieten oder entsprechend definierten Sondergebieten zulässig. Grundsätzlich ist der Standort für nicht großflächigen und nicht zentrenrelevanten Einzelhandel geeignet. Die ausnahmsweise Zulässigkeit von Vergnügungsstätten wirft Fragen auf. Die Ansiedlung einer Diskothek oder eines Clubs sind an dieser Stelle städtebaulich nachvollziehbar. Dies wäre aber auch, bei einem kuratierten Programm, über die Zulässigkeit von Kulturstätten planerisch abgedeckt. Die Möglichkeit der Niederlassung anderer Vergnügungsstätten wie Wettbüros, Spielhallen, Bordellen u. ä. widerspricht den Zielen eines Gewerbegebietes in Hafenlage. Wir lehnen die ausnahmsweise Zulässigkeit von Vergnügungsstätten ab. Vergnügungsstätten können nur ausnahmsweise zugelassen werden, wenn sie nicht wegen ihrer Zweckbestimmung oder ihres Umfangs nur in Kerngebieten allgemein zulässig sind und keine Gefahr eines „trading down“ Effektes besteht. Es sollte aber auch im Stadtgebiet Quartiere geben, in denen entsprechende Vergnügungsstätten zumindest ausnahmsweise zulässig sind. Die Halbinsel Kesselstraße wird hier als ein geeignetes Quartier gesehen. Es verwundert, dass sich im GE 2 zwar hafenaffine Unternehmen ansiedeln sollen, die Festsetzungen des Bebauungsplanes aber einen Bereich mit einem Hochpunkt von 24-Geschossen und einen Bereich mit einer fünfgeschossigen Bei der Planung handelt es sich um einen Angebotsbebauungsplan. Das Maß der baulichen Nutzung und die Anzahl der Vollgeschosse muss durch zukünftige Bauvorhaben nicht ausgeschöpft werden. Eine GRZ von 1,0 kommt Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 11 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Bebauung vorsehen. Bei einer GRZ von 1,0 gibt es keinen Außenbereich. Welche hafenaffinen Unternehmen werden die hohe Anzahl der gewerblich nutzbaren Geschossfläche füllen können? Auch heißt das, dass hafenaffine Unternehmen, die evtl. reparieren, produzieren und lagern, hier keinen Standort finden werden. Diese Rahmenbedingungen sind für die Nutzung eines Hafens durch hafenaffine Unternehmen sehr unbefriedigend. Die IHK Düsseldorf hat Bedenken zu der Ausgestaltung des GE 2. auch potenziellen hafenaffinen Nutzungen zugute. Im GE 2 sind neben hafenaffinen Gewerbebetrieben auch weitere Nutzungen, wie z.B. Bürogebäude, zulässig. Welche Nutzungen in diesem Baugebiet realisiert werden, ist derzeit offen. Ziel des Bebauungsplanes ist eine flexible städtebauliche Entwicklung zu ermöglichen. Zur Absicherung der Unternehmen im Wirtschaftshafen wird eine Hafenvereinbarung analog zur Speditionsstraßen vom 26.08.2016 gefordert. Die Themenfelder Gewerbelärm und Gerüche bedürfen einer Regelung im gegenseitigen Einverständnis (z. B. die Festlegung von verbindlichen Immissionspunkten, der Einsatz von passiven Lärmschutzmaßnahmen). Die dort zu treffenden Vereinbarungen und eingetragenen Grunddienstbarkeiten sind für den Fortbestand des Wirtschaftshafen ebenso wie für die Investoren und Nutzer der Bebauung der Kesselstraße zur Absicherung ihrer Tätigkeiten notwendig. Eine Beteiligung der Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG und des Vereins zur Förderung der wirtschaftlichen Interessen des Düsseldorfer Hafenvereins e. V. an diesem Bebauungsplanverfahren sehen wir als unbedingt notwendig an und fordern, das Verfahren darum zu ergänzen. Die Hafenvereinbarung dient als Grundlage für die gesamte Hafenentwicklung und umfasst neben der Halbinsel Speditionstraße auch die Halbinseln Kesselstraße, Weizenmühlenstraße und den Bereich Lausward. Die geforderte Hafenvereinbarung existiert also bereits; die Inhalte des Bebauungsplans entsprechen dieser Vereinbarung. Verbindliche Immissionspunkte können nicht festgelegt werden, da noch keine konkreten Bauvorhaben vorliegen. Ein verträgliches Nebeneinander von Hafenwirtschaft und Medienhafen wird auf der Ebene des Bebauungsplanes durch Festsetzung der Art der baulichen Nutzung in Verbindung mit immissionsschutzrechtlichen Vorgaben gewährleistet. Darüberhinausgehende Grunddienstbarkeiten sind aus planungsrechtlicher Sicht nicht erforderlich. Die Neuss-Düsseldorfer Häfen und die Mitglieder des Hafenvereins werden im Verfahren beteiligt. Es wird erwartet, dass mit der Baugenehmigung die Nutzung der Gebäude mit einer Büronutzung und anderen schützenswerten Schutzwürdige Nachtnutzungen sind planungsrechtlich nicht vorgesehen. Bürogebäude gehören Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 12 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Nutzungen auf den Tageszeitraum beschränkt werden, damit keine Nachbarschaftskonflikte auf-treten. nicht per se zu schutzwürdigen Nachtnutzungen. Das Plangebiet liegt innerhalb eines Hochwasserrisikogebietes nach § 78 Wasserhaushaltsgesetz. Eine hochwasserangepasste Errichtung von Bauvorhaben ist zu berücksichtigen. Mit der nachrichtlichen Übernahme in die Festsetzungen des Bebauungsplanes wird der Hinweispflicht der Betroffenen nachgekommen. Die Ausgestaltung der Nachrichtlichen Übernahme in den Textlichen Festsetzungen macht nicht ausreichend deutlich, dass das planerische und finanzielle Risiko auf Investoren und Nutzer übertragen wird. Die Bedenken werden nicht geteilt. Mit der nachrichtlichen Übernahme wird der Informationspflicht genüge getan. Es ist nicht Aufgabe des Bebauungsplanes auf planerische und finanzielle Risiken hinzuweisen. Nach der Argumentation müsste der Bebauungsplan dann, z.B. auch darauf hinweisen, dass Bauen im Allgemeinen mit einem finanziellen Risiko verbunden ist. Für die noch zu realisierenden Bauvorhaben sind die Pflanzvorschriften ambitioniert. Für die Bestandsbetriebe in GE 1.2 sind diese eine faktische Überplanung, die zu Einschränkungen von genehmigten Betrieben führen können. Wir fordern einen Bestandsschutz für ansässige Unternehmen. Der Bestandsschutz für die ansässigen Betriebe gilt. 8. Landesbetrieb Wald und Holz NRW - Regionalforstamt Niederrhein Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Von der Aufstellung des o.g. Bebauungsplans ist Wald im Sinne des § 2 Bundeswaldgesetz betroffen. Bei dem bestockten Streifen entlang des Ufers am Hafenbecken A handelt es sich um einen ca. 5.300 Quadratmeter großen, mittelalten bis alten Laubmischbestand aus u.a. Pappel, Esche, Bergahorn, Spitzahorn und Feldahorn. Da eine Inanspruchnahme der Waldfläche in Form der Abgrabung Dass es sich bei der Bepflanzung der Uferböschung um Wald im Sinne des § 2 Bundeswaldgesetz handelt, wird zur Kenntnis genommen. Da die Uferböschung im Bereich der Halbinsel Speditionstraße zur Retentionsraumschaffung nicht abgegraben wird, entfällt der Wald an dieser Stelle nicht und ist dementsprechend auch nicht auszugleichen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 13 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . zur Erweiterung des Retentionsraums für das Überschwemmungsgebiet im Bereich der Halbinsel Kesselstraße vorgesehen ist, ist für die weitere Planung Folgendes zu beachten: Zwar ersetzt die Aufstellung eines Bebauungsplans die Umwandlungsgenehmigung nach §39 Landesforstgesetz Nordrhein-Westfalen (LFoG) von Wald in eine andere Nutzungsart. Dennoch stellt die Umwandlung einen forstrechtlichen Eingriff dar, welcher gemäß §39 Abs. 3 LFoG nur in Form der Neuanlage von Wald, bestenfalls innerhalb des Gemeindegebiets, in dem der Eingriff erfolgt, ausgeglichen werden kann. Gemäß §1 des Bundeswaldgesetzes ist Wald im Sinne des Gesetzes zu erhalten und erforderlichenfalls zu mehren. In Kapitel 7.3-3 des Landesentwicklungsplan NRW ist festgesetzt, dass in waldarmen Gebieten (Gebiete mit weniger als 20% Waldanteil) auf eine Waldvermehrung hingewirkt werden soll. Da der Waldanteil im Gebiet Düsseldorf mit 12% deutlich unter 20% liegt, ist für die Inanspruchnahme von Wald ein Ausgleich der Waldfläche im Verhältnis 1:2 erforderlich. Es ist deshalb für die planerische und tatsächliche Inanspruchnahme der Waldfläche eine geeignete Kompensationsfläche im Umfang von ca. 10.600 Quadratmetern als Ausgleich für die Umwandlung von Wald im Sinne des Gesetzes in eine andere Nutzungsart nachzuweisen. Der Ausgleich kann als Ersatzaufforstung oder in Form von ökologischen Werteinheiten, die durch eine bereits erfolgte Erstaufforstung mit dem Zweck der nachträglichen Anerkennung als Die Ausgleichsthematik ist hier rechtlich wie die Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung nach § 1a (3) BauGB zu bewerten. Das heißt ein Ausgleich ist planungsrechtlich nicht erforderlich, wenn der Eingriff bereits vorher zulässig war. Diese Sachlage trifft hier zu. Für die in Rede stehende Waldfläche ist derzeit planungsrechtlich Sondergebiet Hafen festgesetzt. Planungsrechtlich wird die Fläche heute nicht als Wald, sondern vollständig als Hafen genutzt. Mit der Überplanung als öffentliche Grünfläche Zweckbestimmung Parkanlage wird die Waldfläche nicht erstmalig planungsrechtlich in Anspruch genommen. Davon unberührt ist der erforderliche Ausgleich für die entfallende Waldfläche auf der Halbinsel Kesselstraße durch die Retentionsraumschaffung. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 14 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Ausgleich für forstrechtliche Eingriffe generiert wurden, erbracht werden. Die in Kapitel 6.7 der Begründung beschriebene anzulegende Grünfläche mit Zweckbestimmung "Parkanlage" genügt den Ansprüchen an eine forstrechtliche Kompensation für die Inanspruchnahme von Waldflächen nicht. 4(2) Es ist unklar, welcher Bereich der Waldfläche in Anspruch genommen werden soll. Zudem ist für den geplanten forstrechtlichen Eingriff keine konkrete Ausgleichsfläche benannt. Die parzellenscharfe Benennung und Sicherung der Ausgleichsflächen ist zur Ausräumung der forstbehördlichen Bedenken jedoch zwingend erforderlich. Die Böschung im Bereich der Halbinsel Speditionstraße wird für die Retentionsraumschaffung nicht in Anspruch genommen. Die externe Ausgleichsfläche für den forstrechtlichen Eingriff wird in die Begründung Teil B Umweltbericht aufgenommen. Hierbei handelt es sich um eine städtische Ausgleichsfläche, auf der schon mehrere Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt wurden. Da es sich hier um eine städtische Ausgleichsmaßnahme handelt, wird die Erforderlichkeit einer parzellenscharfen Benennung nicht gesehen. In der Planzeichnung sind die vorhandenen Waldflächen vollständig von der Festsetzung als "Öffentliche Grünfläche/ Parkanlage" überplant. Die Waldflächen werden somit vollständig planerisch in Anspruch genommen. Dass die Waldbestände (teilweise) erhalten bleiben, genügt den forstrechtlichen Ansprüchen nicht, da durch die Festsetzung von Waldflächen als "Öffentliche Grünfläche/ Parkanlage" die Waldeigenschaft im Rechtssinn entfällt. Die Ausgleichsthematik ist hier rechtlich wie die Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung nach § 1a (3) BauGB zu bewerten. Das heißt ein Ausgleich ist planungsrechtlich nicht erforderlich, wenn der Eingriff bereits vorher zulässig war. Diese Sachlage trifft hier zu. Für die in Rede stehende Waldfläche ist derzeit planungsrechtlich Sondergebiet Hafen festgesetzt. Planungsrechtlich wird die Fläche heute nicht als Wald, sondern vollständig als Hafen genutzt. Mit der Überplanung als öffentliche Grünfläche Zweckbestimmung Parkanlage wird die Waldfläche nicht erstmalig planungsrechtlich in Anspruch genommen. Die Waldeigenschaft im Rechtssinn entfällt also nicht durch die Festsetzung einer öffentlichen Grünfläche, sondern diese ist Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 15 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . bereits durch die bisherige Festsetzung Sondergebiet Hafen entfallen. Die Planung verschlechtert damit den rechtlichen Status der Waldfläche nicht. Der Wald hat sich vielmehr zufällig auf der Grundlage des alten Hafen-Bebauungsplanes entwickelt. Wald war an dieser Stelle aber nie planungsrechtlich gewollt und wurde dementsprechend auch nicht festgesetzt. Aus planungsrechtlicher Sicht existiert der Wald daher an dieser Stelle nicht. Davon unberührt bleibt das Ausgleichserfordernis nach Bundeswaldgesetz, wenn Waldflächen gefällt werden. Diesem Erfordernis trägt der Bebauungsplan Rechnung. Die überplanten Waldflächen sind entweder vollständig durch externe Ersatzaufforstungen auszugleichen, oder im Bebauungsplan als "Flächen für Wald" festzusetzen und darzustellen. Die durch die Retentionsraumschaffung entfallenden Waldflächen, werden extern ausgeglichen. Da die Waldfläche im Bereich der Halbinsel Speditionstraße erhalten bleibt, ist diese Fläche nicht auszugleichen. Sofern keine ausreichend großen, flächenmäßig nachgewiesenen Ersatzflächen benannt werden bzw. keine Darstellung der Waldflächen in der Planzeichnung erfolgt, bestehen gegen die Aufstellung des Bebauungsplanes aus forstbehördlicher Sicht erhebliche Bedenken. Der erforderliche Ausgleich wird in Fuhrkamp Ost vorgenommen. Für die Bereiche der Waldfläche, die planerisch, aber nicht tatsächlich in Anspruch genommen werden sollen, ist ein Ausgleich im Verhältnis von 1:1 ausreichend. Aus planungsrechtlicher Sicht sind nur die gefällten Waldflächen im Verhältnis 2:1 auszugleichen. Dem geforderten Ausgleich im Verhältnis 1:1 für die überplanten aber nicht gefällten Waldflächen wird nicht gefolgt, da diese Flächen nicht erstmalig überplant werden, sondern bereits als Sondergebiet Hafen festgesetzt sind. Hierfür wird kein Ausgleich erfolgen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 16 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 9. Landesbetrieb der Naturschutzverbände NRW: NABU Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Keine Bedenken 4(2) Die Artenschutzrechtliche Stellungnahme kommt zu dem Ergebnis, dass aufgrund der vorhandenen Habitatstrukturen und der erfassten planungsrelevanten Arten ein erhöhtes Konfliktpotential durch die Umsetzung des Planvorhabens besteht. Deshalb sollten zusätzliche Maßnahmen für Fledermäuse und die Fluss-Fischfauna in den textlichen Festsetzungen aufgenommen werden, die hierin bisher nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Es wird eine zusätzliche textliche Festsetzung zu Fledermausnistkästen aufgenommen. Zudem werden in den Hinweisen zusätzliche Vermeidungsmaßnahmen aufgenommen. Da der Gebäudeabriss und der Verlust der uferbegleitenden Großgehölze zu einem Verlust von Quartieren der Zwergfledermaus führen wird, müssten diese durch sog. CEF-Maßnahmen (vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen) kompensiert werden. Das Planvorhaben könnten daher nur umgesetzt werden, wenn die ökologische Funktion der Fortpflanzungs- und Ruhestätten im räumlichen Zusammenhang für die Population der Zwergfledermaus erhalten blieben. Ferner böte die vorhandene Gewässerstrukturen für die Fluss-Fischfauna insbesondere Aufwuchs- und Nahrungs-, stellenweise auch Reproduktionshabitate sowie in Bereichen mit größerer Wassertiefe auch Wintereinstände. Auch wenn in der durchgeführten Fischbestanduntersuchung Neozoen dominierten, seien zur Vermeidung direkter Individuenverluste entsprechende Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen bei der weiteren Planumsetzung zu Die geforderten CEF-Maßnahmen werden als zusätzliche Hinweise in den Bebauungsplan aufgenommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 17 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . berücksichtigen (so die Empfehlungen Nummer 6.2. und 6. 4 der Stellungnahme). Gleiches gilt für die in den Ufersedimenten erfasste Gemeine Teichmuschel. Entsprechend der artenschutzrechtlichen Stellungnahme können bei Einhaltung auch dieser Vorgaben relevante Beeinträchtigungen aller artenschutzrelevanten Arten und das Eintreten der Verbotstatbestände des § 44 Abs. 1 BNatSchG durch das Planvorhaben ausgeschlossen werden, so dass dann gegen den Bebauungsplan aus jetziger Sicht keine Bedenken bestehen. 10. LVR: Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Beim Auftreten archäologischer Bodenfunde und Befunde ist die Gemeinde als Untere Denkmalbehörde oder das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland unverzüglich zu informieren. Zur Anzeige verpflichtet sind auch der/die Eigentümer*in, die Person, die das Grundstück besitzt, der/die Unternehmer*in und der/die Leiter*in der Arbeiten. Bodendenkmal und Entdeckungsstätte sind bis zum Ablauf von einer Woche nach der Anzeige unverändert zu belassen (§ 16 DSchG NRW). Ein entsprechender Hinweis wird in die textlichen Festsetzungen aufgenommen. 4(2) Keine Stellungnahme 11. Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) keine Stellungnahme 4(2) Während die Neuss -Düsseldorfer Hafen (NDH) mit Schreiben vom Den Neuss -Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG wurde im Rahmen Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 18 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 08.09.2025 – zurecht – nach § 4 Abs. 1 BauGB beteiligt worden ist, ist nunmehr von einer Beteiligung nach § 4 Abs. 2 BauGB abgesehen worden. Es wird darauf hinweisen, dass die NDH selbstverständlich durch die Planungen im Düsseldorfer Hafen in ihrem Aufgabenbereich berührt ist und daher eine unterlassene Beteiligung einen nach § 214 BauGB beachtlichen Verfahrensfehler darstellt, der sogar zur Unwirksamkeit der Planung führt. Weshalb von einer Beteiligung nunmehr abgesehen worden ist, ist nicht ersichtlich. Um rechtserhebliche Verfahrensfehler bei der Aufstellung von Bauleitplänen im Hafen zu vermeiden, ist zwingend eine ordnungsgemäße Beteiligung nach § 4 Abs. 1 und § 4 Abs. 2 BauGB zu gewährleisten. der Behördenbeteiligung nach § 4(2) BauGB die Möglichkeit zur Abgabe einer Stellungnahme gegeben. Die Stellungnahme wird in der Abwägung zur Behördenbeteiligung behandelt. Zudem findet die erforderliche Beteiligung auch im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 BauGB statt. Ein beachtlicher Verfahrensfehler nach § 214 BauGB liegt daher nicht vor. Bezugnehmend auf unsere Stellungnahme vom 01.07.2024 zur 158. Änderung des Flächennutzungsplanes wird nachdrücklich angeregt, auch für den Bereich Kesselstraße Vertragsverhandlungen aufzunehmen mit dem Ziel, eine einvernehmliche Verständigung zu treffen, die für den bestehenden Wirtschaftshafen, die neuen Investoren im Bereich Kesselstraße und die Landeshauptstadt Düsseldorf Planungs- und Rechtssicherheit schafft. Die bestehende Hafenvereinbarung dient als Grundlage für die gesamte Hafenentwicklung und umfasst neben der Halbinsel Speditionstraße auch die Halbinseln Kesselstraße, Weizenmühlenstraße und den Bereich Lausward. Die geforderte Hafenvereinbarung existiert also bereits; die Inhalte des Bebauungsplans entsprechen dieser Vereinbarung. Grundsätzlich bildet der Bebauungsplan eine rechtssichere Grundlage für die weitere städtebauliche Entwicklung auf der Halbinsel Kesselstraße. Es wird darauf hingewiesen, dass im Sinne des Immissionsschutzrechts nicht nur Wohnnutzungen schutzbedürftig sind, sondern insbesondere alle Nutzungen im Sinne der TA-Lärm und der DIN 4109, die über schutzbedürftige Aufenthaltsräume verfügen. Hierzu zählen vor allem auch Büros und vergleichbare Der Immissionsrichtwert zur Tagzeit wird eingehalten. Lediglich der Nachtwert wird um bis zu 10 dB(A) überschritten. Da Wohnnutzungen und Beherbergungsbetriebe aufgrund der zu berücksichtigen Nachtruhe besonders schutzwürdig sind, werden diese im Bebauungsplan ausgeschlossen. Büronutzungen gehören nicht dazu. Die zulässigen Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 19 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Nutzungen. Da es sich bei der Landzunge Kesselstraße um eine Brachfläche handelt, rücken mithin auch durch die Ausweisung von Gewerbegebieten, die z.B. Büronutzungen mit schutzbedürftigen Aufenthaltsräumen ermöglichen, grundsätzlich schutzbedürftige Nutzungen mit potenziellen neuen Immissionsorten näher an den Wirtschaftshafen heran – es besteht lediglich eine höhere Duldungspflicht als im Mischgebiet oder im Wohngebiet. Nutzungen beinhalten also keine besonders schutzwürdigen Nachtnutzungen. Im Bebauungsplan wird deshalb eine Festsetzung aufgenommen, die den Immissionsrichtwert zur Nachtzeit nach TA-Lärm abweichend auf 65 dB(A), also dem Tag Wert, festgesetzt. Diese Festsetzung ist vor dem Hintergrund der zulässigen/unzulässigen Nutzungen verhältnismäßig Eine Überschreitung des Nachtwertes ist damit nicht mehr gegeben. Konflikte in Genehmigungsverfahren können ausgeschlossen werden. Anderweitige Festsetzungen zum Gewerbelärm sind nicht erforderlich. Das vorliegende Plangebiet liegt nicht im Bereich einer definierten Gewerbe- oder Industriezone des Masterplans Industrie. Da der westlich angrenzende Wirtschaftshafen in der Kategorie A – Gewerbliche Infrastruktureinrichtungen dargestellt ist, gilt die Zielvorgabe, das Heranrücken von schutzwürdigen Nutzungen zu vermeiden. Sofern es hierzu auf Seite 9 der Begründung heißt, da auf der Halbinsel Kesselstraße ein Gewerbegebiet geplant sei, seien keine grundsätzlichen immissionsschutzrechtlichen Bedenken gegeben, wird darauf hingewiesen, dass das Immissionsschutzrecht grundsätzlich sehr wohl auch Anforderungen an die Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit von Gewerbegebieten stellt. In der Begründung wird darauf verwiesen, dass mit der Festsetzung von Gewerbegebieten der Trennungsgrundsatz berücksichtigt wird und deshalb grundsätzlich keine immissionsschutzrechtlichen Bedenken bestehen. Dass ein Gewerbegebiet auch einen Schutzanspruch hat, ist unstrittig. Dieser Schutzanspruch wird im Bebauungsplan berücksichtigt. Ein immissionsschutzrechtlicher Konflikt besteht nicht. Die städtebauliche Entwicklung der Halbinsel Kesselstraße soll den „vorläufigen Abschluss“ der Medienhafenentwicklung darstellen. Aus Sicht des landes-und regionalbedeutsamen Hafens entsteht hier die Frage, wie sich Das Wort vorläufig wird aus der Begründung gestrichen. Die städtebauliche Entwicklung der Halbinsel Kesselstraße soll den Abschluss des Medienhafens bilden. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 20 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . der „endgültige“ Abschluss dieser Entwicklung darstellen soll. Gleiches gilt für die perspektivische Verlängerung der Straßenbahntrasse in den Wirtschaftshafen. Ob die Straßenbahntrasse verlängert wird ist derzeit offen. Unter verkehrlichen Gesichtspunkten wird es kritisch gesehen, nur den zentrenrelevanten Einzelhandel auszuschließen, so dass im Übrigen großflächige Nutzungen z.B. für einen Baumarkt oder einen Möbelmarkt zulässig bleiben. Es muss uneingeschränkt gewährleistet sein, dass die Erschließung für den Wirtschaftshafen leistungsfähig ist und durch neue Nutzungen im Plangebiet nicht erschwert wird. In den Gewerbegebieten ist kein großflächiger Einzelhandel zulässig. Einzelhandel grundsätzlich auszuschließen ist aus verkehrlicher Sicht nicht erforderlich. Die Geschossflächenzahl (GFZ) wird im Bebauungsplan vor dem Hintergrund der leistungsfähigen Verkehrsabwicklung festgesetzt. Die Festsetzung im GE 2 zu Gewerbebetrieben mit hafenaffinem Bezug wird begrüßt, ein städtebaulich sinnvoller Nutzungsübergang ist an dieser Stelle sinnvoll, wobei dort andererseits auch Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude allgemein zulässig bleiben sollen. Realistischerweise wird sich das GE 2 daher ebenfalls zu einem Büro- oder Einzelhandelsstandort entwickeln, was aus Hafensicht nicht gewünscht ist. Die tatsächliche Entwicklung des GE 2 wird erst in einem nachfolgenden Bieterverfahren definiert. Der Bebauungsplan ermöglicht eine Bandbreite an möglichen gewerblichen Nutzungen. Die Wahrung der Bandbreite ist vor dem Hintergrund des Gebietserhaltungsanspruches notwendig. Es muss zwingend durch den Bebauungsplan ausgeschlossen werden, dass die zuständigen Immissionsschutzbehörden aufgrund der Ausweisung der öffentlichen Parkfläche sowie der Zulassung von Kindertagesstätten neue Immissionsorte und neue Anforderungen nach der TA-Luft in betrieblichen Genehmigungsverfahren anordnen. Welche Anforderungen anderweitige Immissionsschutzbehörden im Einzelnen an Genehmigungsverfahren stellen, kann die Landeshauptstadt Düsseldorf nicht beeinflussen. Aus planungsrechtlicher Sicht stellt der Bebauungsplan keine unzumutbaren Beeinträchtigungen für die Hafenbetriebe dar. Hinsichtlich der Geruchsvorbelastung sieht die TA-Luft für die öffentliche Grünfläche keine Anforderungen vor. Die Errichtung von Kindertagesstätten wird sich auf Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 21 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Betriebs-Kindertagesstätten beschränken. Hierfür sind keine Außenflächen erforderlich und damit auch keine Anforderungen zu erfüllen. Entweder ist das Nutzungskonzept ausschließlich auf eine Büronutzung festzusetzen oder es hat eine Ermittlung und Bewertung des vom geplanten GE ausgehenden Gewerbelärms zu erfolgen. Denn auch der auf der Kesselstraße entstehende Gewerbelärm kann dazu beitragen, dass sich im Bereich Speditionsstraße-West oder in Hamm die Lärmbelastungen erhöhen und damit die Betriebe im Wirtschaftshafen aufgrund des akzeptorbezogenen Ansatzes der TA-Lärm weniger Lärmkontingente als bisher zur Verfügung haben. Um dies zu vermeiden, kann wiederum eine Lärmkontingentierung des Plangebietes Kesselstraße erforderlich werden. Der Bebauungsplan berücksichtigt den Trennungsgrundsatz. Immissionskonflikte bestehen grundsätzlich nicht. Die Entwicklungsfähigkeit der Hafenwirtschaft wird durch den Bebauungsplan Kesselstraße nicht unverhältnismäßig eingeschränkt. Schon heute sind die Immissionsrichtwerte in den Bereichen Speditionstraße West und Hamm ausgeschöpft. Das heißt, zukünftige gewerbliche Nutzungen im Plangebiet Kesselstraße müssen sich hinsichtlich ihres Störgrades in die bestehende Gewerbelärmsituation einfügen. Gerade vor diesem Hintergrund wurde das Gewerbegebiet als Art der Nutzung gewählt. Gleiches gilt auch schon heute für die Hafenwirtschaft. Die Verteilung von Kontingenten ist in einer solchen Gemengelagensituation nicht sinnvoll und auch nicht erforderlich, da mit dem Bebauungsplan kein Lärmkonflikt gelöst werden muss. Gegenüber dem heute festgesetzten Sondergebiet Hafen stellt die Festsetzung von Gewerbegebieten sogar eine Verbesserung dar. Es wird angeregt das Schallgutachten den betreffenden Betrieben vorzustellen, bevor die Veröffentlichung nach § 3 Abs. 2 BauGB erfolgt. Es sollte das Ziel bestehen, gutachterliche Grundlagen im Vorfeld einvernehmlich abzuklären. Ob die Angaben und Eingangsdaten richtig bzw. sachgerecht sind, kann nur durch die Unternehmen selbst beurteilt werden. Nach diesem Kenntnisstand sind die Unternehmen an der Erstellung Aufgrund der langjährigen Planungen im Hafen liegen ausreichende Informationen für die immissionsschutzrechtlich relevanten Betriebe vor. Eine Abstimmung des Schallgutachtens mit den Betrieben ist nicht erforderlich. Darüber hinaus werden sämtliche Gutachten im Rahmen der Offenlage zur Einsicht öffentlich ausgelegt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 22 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . des Lärmgutachtens nicht beteiligt worden. Es kann zurzeit keine Aussage zu den Ergebnissen des Schallgutachtens getroffen werden, dass tags die Immissionsrichtwerte an allen Orten eingehalten werden und nachts durchgängig Überschreitungen von 2 bis 10 db(A) gegeben sind. Die Annahme, dass auch im Nachtzeitraum der höhere Immissionsrichtwert des Tagzeitraums angesetzt werden kann, ist vom OVG Münster in einem Normenkontrollverfahren bereits für rechtswidrig erklärt worden. Es gelte auch insoweit die Bindungswirkung der TA-Lärm für Behörden und Gerichte. Gleiches gilt für die Überschreitung des Spitzenpegels um bis zu 6 dB zur Nachtzeit. Es besteht kein Grund die Aussagen des Schallgutachtens anzuzweifeln. Es wird nicht in Abrede gestellt, dass ein Gewerbegebiet einen Schutzanspruch zur Nachtzeit besitzt und dann auch die Immissionsrichtwerte nachts eingehalten werden müssen. Voraussetzung ist allerdings, dass im Gewerbegebiet störempfindliche Nachtnutzungen, also Betriebe des Beherbergungsgewerbes, Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie für Betriebsinhaber und Betriebsleiter, zulässig sind. Der Bebauungsplan schließt diese störempfindlichen Nachtnutzungen aus. Die relevante Nachtruhe zur Gewährleistung des gesunden Schlafes muss nicht sichergestellt werden. Im Bebauungsplan wird deshalb eine Festsetzung aufgenommen, die den Immissionsrichtwert zur Nachtzeit nach TA-Lärm abweichend auf 65 dB(A), also dem Tag Wert, festgesetzt. Diese Festsetzung ist vor dem Hintergrund der zulässigen/unzulässigen Nutzungen verhältnismäßig und vermeidet Konflikte in Genehmigungsverfahren. Anderweitige Festsetzungen zum Gewerbelärm sind nicht erforderlich. Die Ausnahmeregelung zu den nicht öffenbaren Fenstern ist unklar. Welche Maßnahmen sind gemeint, die die Anforderungen der TA-Lärm einhalten. Die TA-Lärm schreibt vor, dass 50 cm vor dem geöffneten Fenster die Immissionsrichte einzuhalten sind. Dieses kann z.B. durch bauliche Maßnahmen sichergestellt werden. Die Anforderungen sind damit klar. Kennzeichen oder Hinweise zu einer erhöhten Vorbelastung enthält der Bebauungsentwurf nicht. Es wird eine Kennzeichnung zur Geruchsvorbelastung aufgenommen. Eine Kennzeichnung zur Lärmvorbelastung ist nicht erforderlich, da der Immissionsrichtwert nach TA-Lärm Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 23 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . für die Nachtzeit abweichend auf 65 dB(A), also dem Tag Wert, festgesetzt wird. Eine Überschreitung der Immissionsrichtwerte liegt dementsprechend nicht vor. Mit den städtebaulichen Zielen ein belebtes urbanes Hafenquartier in dem neben Büros auch Einzelhandelsnutzungen sowie Kunst/Kultur, Freizeit und Gastronomie vorgesehen sind, ist eine Geruchsbelastung von mehr als 0,15 nicht zu vereinbaren, geschweige denn eine Belastung bis zu 0,27. Es wird hier ersichtlich eine Konfliktlage neu geschaffen. Die Abwägung der Geruchsimmissionen unterliegt nach alledem ernstlichen Zweifeln. Hinsichtlich der Geruchsbelastung soll nach TA-Luft ein Immissionswert von 0,25 nicht überschritten werden. Der Immissionswert von 0,15 gilt nach TA -Luft für Wohnnutzungen. Diese schutzwürdige Nutzung ist im Bebauungsplan ausgeschlossen. Auch Übernachtungsräume (z.B. Beherbergungsbetriebe) sind als schutzwürdige Nutzung ausgeschlossen. Zudem handelt es sich bei den Geruchsimmissionen nicht um eindeutig unangenehme Gerüche. Die Geruchswirkung liegt teilweise sogar im angenehmen Bereich. Vor diesem Hintergrund kann davon ausgegangen werden, dass der Immissionswert auf 0,25 hochgesetzt werden kann. Bei Personen, die Einzelhandelsnutzungen oder Kunst/Kultur und Freizeiteinrichtungen nutzen, ist die Aufenthaltsdauer im Plangebiet deutlich geringer als bei Personen die ihren Arbeitsplatz im Büro haben. Die vermeintliche Geruchsbelastung ist also insgesamt geringer. Der Immissionswert von 0,27 wird nur im GE 2 erreicht. Für die übrigen Gewerbegebiete liegt der Immissionswert unterhalb von 0,25. Aufgrund der geringfügigen Überschreitung von 0,02 und der hedonischen Geruchswirkung im leicht unangenehmen bis angenehmen Bereich ist von einer hinnehmbaren Geruchsbelastungssituation für das Gewerbegebiet auszugehen. Aus einem laufenden Genehmigungsverfahren im Düsseldorfer Wirtschaftshafen ist bekannt, dass Bezirksregierung und LANUK zusätzliche Beurteilungspunkte nach der TA-Luft fordern, was erhebliche Auswirkungen auf betriebliche Genehmigungsverfahren hat. Welche Anforderungen anderweitige Genehmigungsbehörden im Einzelnen an Genehmigungsverfahren stellen, kann die Landeshauptstadt Düsseldorf nicht beeinflussen. Aus planungsrechtlicher Sicht stellt der Bebauungsplan keine Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 24 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Nach den vorliegenden Planunterlagen sind die Anforderungen zum Schutz und zur Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen nach der TA-Luft nicht untersucht worden. Es kann aufgrund dieses Ermittlungsdefizits nicht beurteilt werden, ob es Überschreitungen gibt, die zu nachträglichen Anordnungen oder zu Einschränkungen und Auflagen in betrieblichen Genehmigungsverfahren führen können. unzumutbaren Beeinträchtigungen für die Hafenbetriebe dar. Die Geruchsimmissionen sind nach TA-Luft ermittelt worden. Dass der Bebauungsplan ursächlich für nachträgliche Anordnungen sein wird oder zu Einschränkungen und Auflagen in betrieblichen Genehmigungsverfahren führt, ist nicht zu erwarten, zumal auch schon heute Anforderungen an die Betriebe gestellt werden. Zudem haben die aus lufthygienischer Sicht maßgeblichen Betriebe für die Halbinsel Kesselstraße Genehmigungen nach Bundesimmissionsschutzgesetz. Hierbei handelt es sich um dynamische Genehmigungen, die dazu verpflichten, dass der jeweilige Betrieb nach dem Stand der Technik betrieben werden muss. Es besteht also auch vor diesem Hintergrund für die Betriebe die Anforderung zur technischen Modernisierung. 12. Stadtwerke Düsseldorf AG – Liegenschaften Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Im Teil A der Begründung, Kapitel 1 Planungsanlass wird darauf hingewiesen, dass Wohnnutzungen explizit nicht vorsehen seien. Hier ist ein verbindlicher Ausschluss von Wohnnutzungen, auch von gewerblichen Wohnnutzungen zielführender, um dem Ziel ein Heranrücken von schutzbedürftigen Nutzungen an den Wirtschaftshafen auszuschließen, gerecht zu werden. Festgesetzt werden Gewerbegebiete. Damit sind Wohnnutzungen ausgeschlossen. Die textlichen Festsetzungen schließen zudem Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie für Betriebsinhaber und Betriebsleiter aus. Sollten die zukünftigen Verkehrsflächen und Verkehrsflächen besonderer Zweckbestimmung im Plangebiet nicht öffentlich gewidmet werden und damit nicht unter den Konzessionsvertrag zwischen der Die Verkehrsflächen werden öffentlich gewidmet. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 25 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Stadt Düsseldorf und den Stadtwerken Düsseldorf AG fallen, so müssen diese Straßen durchgängig mit einem Geh-, Fahr- und Leitungsrecht zugunsten der Stadtwerke Düsseldorf AG ausgewiesen werden, damit die Versorgungsleitungen abgesichert sind. Für Gebäude ohne direkte Erschließung durch den öffentlichen Straßenraum, fehlt eine vertragliche Grundlage der Stadtwerke Düsseldorf AG für eine Löschwasserversorgung, weswegen diese im Rahmen der Baugenehmigungsverfahren eigenverantwortlich zu klären ist. Deswegen obliegt die Sicherstellung der Löschwasserversorgung in einem solchen Fall dem Planveranlasser. Es ist davon auszugehen, dass die Gebäude in der Regel direkt durch eine öffentliche Verkehrsfläche erschlossen werden. Falls im Zuge der künftigen Bauvorhaben Unterbauungen mit Tiefgaragen oder ähnlichen Bauwerken geplant sind, so ist zu berücksichtigen, dass für Versorgungs- und Anschlussleitungen eine Mindestüberdeckung von 1,20 m oberhalb des Bauwerkes vorhanden sein muss und unterhalb der Versorgungs- und Anschlussleitungen ein Abstand von min. 0,30 m gewährleistet ist. Dies gilt für Unterbauungen von öffentlichen und von privaten Flächen, die zudem auf privaten Flächen noch mindestens mit Geh-, Fahr- und Leitungsrechten zugunsten der Stadtwerke Düsseldorf AG ausgewiesen werden müssen. Eine Unterbauung der öffentlichen Flächen ist nicht vorgesehen. Auf privaten Grundstücken werden die Vorgaben in den Baugenehmigungsverfahren berücksichtigt. Um auch zukünftigen Mobilitätsanforderungen gerecht zu werden, empfehlen die Stadtwerke Düsseldorf AG die Implementierung von Elektroladestationen bzw. Stromtankstellen im Plangebiet. In der Straßenbahnwendeschleife ist ein Mobilitätshub mit entsprechenden Elektroladestationen vorgesehen. Dieser ist entsprechend zeichnerisch festgesetzt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 26 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Sollten im Plangebiet Ladesäulen für die E-Mobilität und / oder Wärmepumpen vorgesehen sein, so muss dies den Stadtwerken Düsseldorf AG frühzeitig mitgeteilt werden, da dies unmittelbare Auswirkungen auf die Leistungsanforderungen an die Versorgungsleitungen und anlagen der Stadtwerke Düsseldorf AG hat und sich somit auch ein erweiterter Flächenbedarf für die Netzinfrastruktur ergeben kann. Da der ruhende Verkehr weitgehend aus dem Straßenraum in die Baugebiete verlagert wird, werden mit Ausnahme des Mobilitätshubs keine weiteren Festsetzungen zu Ladesäulen für die E-Mobilität getroffen. Im Rahmen der Ausführungsplanung sollten die Versorgungsleitungen so geplant werden, dass auch Wärmepumpen realisiert werden können. 4(2) Die Streichung sämtlicher Ausnahmetatbestände gemäß § 31 BauGB wird als sinnvoll erachtet. Die Halbinsel Kesselstraße wird als ein Quartier gesehen, in dem eine Vielzahl von Nutzungen denkbar sind. Dazu gehören grundsätzlich auch Vergnügungsstätten und öffentliche Betriebe. Es ist daher nicht sinnvoll die Ausnahmen zu streichen. Derzeit wird geprüft, ob die GDRM-Anlage ersatzlos entfallen kann. Sollte dies nicht möglich sein, ist ein geeigneter Alternativstandort erforderlich, der im Bebauungsplan entsprechend festzusetzen ist. Daher wird angeregt, die öffentliche Auslegung erst nach Abschluss dieser Prüfung vorzunehmen, da ggf. eine Anpassung des Bebauungsplans erforderlich wird. Sollte ein Ersatzstandort für die GDRM-Anlage erforderlich sein, kann diese innerhalb der zukünftigen Verkehrsfläche errichtet werden. Hierfür stehen ausreichende Flächen zur Verfügung. Eine Festsetzung im Bebauungsplan ist nicht erforderlich. 13. Amt 19 - Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Das Plangebiet wird durch den Straßenverkehr der Kessel-, der Holz-, der Franzius-, der Spedition- und der Weizenmühlenstraße, durch den Schienenverkehr der Straßenbahnwendeschleife und der DB-Gleisanlagen der S-Bahn-und Regionalbahnstrecke Düsseldorf/Neuss/Mönchengladba ch/Aachen sowie untergeordnet durch Schifffahrtslärm belastet. Ggf. erforderliche Schallschutzmaßnahmen werden als Festsetzungen in den Bebauungsplan aufgenommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 27 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Für den Bebauungsplan wird daher ein schalltechnisches Gutachten erforderlich. Dieses befindet sich derzeit bereits in der Beauftragung bzw. Bearbeitung. Im SO Hafengebiet sind emittierende Gewerbe- und Industriebetriebe ansässig, die sich schon jetzt in einer typischen Gemengelage mit benachbarter empfindlicher Wohnnutzung (z. B. Hamm) befinden. Eine Erhöhung der Belastung durch neu hinzukommende, stark emittierende Anlagen in direkter Nachbarschaft zu empfindlicher Nutzung würde den Konflikt verschärfen. Bestehende Betriebe könnten zusätzlich in ihren Erweiterungsmöglichkeiten, über das jetzige Maß hinaus, eingeschränkt werden. Die geplanten Änderungen bilden daher eine sinnvolle Staffelung von emittierenden Gewerbe- und Industriebetrieben des Hafens (SO Hafengebiet) über nicht erheblich belästigendes Gewerbe (Gewerbegebiete GE) bis hin zu schutzwürdiger Nutzung. Um Konflikte zwischen den emittierenden Hafennutzungen des SO Hafengebiet und den neuen Nutzungen der geplanten Gewerbegebiete ausschließen und gegebenenfalls verhindern zu können, wurden Gutachten (Geruchsgutachten, Schallgutachten) in Auftrag gegeben. Eine abschließende Stellungnahme zu der immissionsschutzrechtlichen Situation kann erst nach Prüfung dieser Gutachten erfolgen. Ggf. bestehende Immissionskonflikte werden im Rahmen des Bebauungsplanes gelöst. Sollte sich im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens abzeichnen, dass ein Hochpunkt im Plangebiet geplant ist und dessen Planung weitergehend konkretisiert werden kann, sollte das Vorhaben bereits im Rahmen Da es sich um einen Angebotsbebauungsplan handelt, liegt ein solches Vorhaben während des Bebauungsplanverfahrens noch nicht vor. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 28 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . des Bebauungsplanverfahrens hinsichtlich des Windkomforts gutachterlich untersucht werden. Der Bereich der Halbinsel Kesselstraße befindet sich auf der Altablagerung mit der Kataster-Nr. 49 (Definition siehe § 2 Abs. 5 Nr. 1 Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG), die durch die Anschüttung des Hafens entstanden ist. Bei Untersuchungen im Plangebiet wurden Auffüllungen in Mächtigkeiten bis zu 6,7 m festgestellt. Dabei wurden zum Teil Auffüllungen aus mit organischem Material durchsetzten Schluffen und Sanden sowie Beimengungen aus Schotter, Ziegelbruch, Schlacken und Aschen u.a. Materialien angetroffen. In einigen Bereichen wurden auch Belastungen an Polycyclischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), Kohlenwasserstoffen (KW) oder mit Schwermetallen (SM) festgestellt, so dass Sanierungsmaßnahmen (Aushub) erforderlich waren, die in der Regel im Zuge der umgesetzten Abbruchmaßnahmen bzw. Neubaumaßnahmen umgesetzt wurden. Es wird ein Hinweis zur Altablagerung in die textlichen Festsetzungen aufgenommen. Im Plangebiet befinden sich die Altstandorte (Fläche mit gewerblicher oder industrieller Vornutzung) mit den Kataster-Nr.: 9816, 9908, 9926, 9784. Die gesamte Planfläche ist gem. § 9 Abs. 5 BauGB (Flächen, deren Böden erheblich mit umweltgefährdenden Stoffen belastet sind) zu kennzeichnen. Notwendige Maßnahmen (Bodenauftrag, Untersuchungen, Aushub etc.) können in den nachfolgenden Baugenehmigungsverfahren durch Aufnahme von Nebenbestimmungen rechtsverbindlich geregelt werden. Hierdurch werden die Eine entsprechende Kennzeichnung wird in den Bebauungsplan aufgenommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 29 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Vorgaben des BauGB zur Schaffung gesunder Wohn- und Arbeitsverhältnisse und der Berücksichtigung der Umweltbelange sichergestellt. Grundsätzlich ist zu vermeiden, dass die geplanten Tiefgaragen der neuen Gebäude eine sperrende Wirkung auf den Grundwasserkörper haben. Das Thema wird im Rahmen der nachgelagerten Baugenehmigungsverfahren betrachtet. Da der Bereich des Plangebietes nicht erstmals bebaut, befestigt oder an die öffentliche Kanalisation angeschlossen wird, finden die Bestimmungen des § 55 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) in Verbindung mit dem § 44 (1) Landeswassergesetz (LWG) zur ortsnahen Niederschlagswasserbeseitigung somit keine Anwendung. Eine ortsnahe Beseitigung von anfallendem Niederschlagswasser durch Versickerung ist aufgrund der Altablagerung sowie der dort vorhandenen Altstandorte und teilweise hohen Grundwasserstände nicht zulässig. Ausgenommen hiervon ist die gem. Erschließungsplanung vorgesehene großflächige Versickerung von Niederschlagswasser der Geh-und Radwegeflächen an der Kesselstraße in angrenzend, ausreichend dimensionierte Grünflächen. Die abwassertechnische Erschließung (Schmutz– und Niederschlagswasser) ist durch öffentliche Abwasseranlagen sichergestellt. Die Hinweise werden berücksichtigt. Das oben genannte Vorhaben liegt teilweise (Nordwest-Ufer der Halbinsel Kesselstraße) im gemäß Verordnung der Bezirksregierung Düsseldorf vom 14.08.2017 festgesetzten Überschwemmungsgebiet des Rheins. Die Ausweisung neuer Baugebiete oder Bauleitplanungen in festgesetzten Entsprechende nachrichtliche Übernahmen zum Überschwemmungsgebiet und zum Hochwasserschutz werden in den Bebauungsplan aufgenommen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 30 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Überschwemmungsgebieten ist nur zulässig, wenn die Ausnahmetatbestände des § 78 Abs. 2 WHG eingehalten werden. Da es sich bei dem in Rede stehenden Gebiet jedoch nicht um eine erstmalige Ausweisung handelt, sondern um eine Überplanung eines bereits früher schon mal ausgewiesenen Baugebietes, steht der Ausweisung als Plangebiet nichts entgegen. Maßgeblich für diese Entscheidung ist eine vorrausgegangene Abstimmung zwischen der Bezirksregierung Düsseldorf und der Landeshauptstadt Düsseldorf. Der durch die geplante Bebauung und Geländemodellierung an der Kesselstraße verlorengehende Retentionsraum im festgesetzten Überschwemmungsgebiet des Rheins soll durch eine Ufermodellierung im Hafenbecken A ausgeglichen werden. Das hierfür erforderliche wasserrechtliche Zulassungsverfahren wurde von der Landeshauptstadt Düsseldorf bereits mit der Bezirksregierung Düsseldorf abgestimmt. Das Plangebiet liegt vollständig in einem Risikogebiet gemäß § 78 b Wasserhaushaltsgesetz (WHG). Gemäß den von der Bezirksregierung Düsseldorf erstellten Hochwassergefahrenkarten werden große Areale des Bebauungsplans bei einem extremen Hochwasserereignis (HQextrem) am Rhein mit einer Tiefe von mehr als 4 m überflutet werden. Sollte es zu einem solchen Ereignis kommen, ist mit erheblichen Sachschäden im Plangebiet zu rechnen. Zudem ist eine Gefahr für Leben und Gesundheit nicht auszuschließen. In den Risikogebieten ergeben sich gemäß § 78b WHG erweiterte Anforderungen an den Hochwasserschutz, die Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 31 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Berücksichtigung finden sollen. Diese betreffen den Schutz von Leben und Gesundheit sowie die Vermeidung erheblicher Sachschäden. Jede Person, die durch Hochwasser betroffen sein kann, ist zudem gemäß § 5 Absatz 2 WHG im Rahmen des ihr Möglichen und Zumutbaren verpflichtet, geeignete Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor nachteiligen Hochwasserfolgen sowie zur Schadensminderung zu treffen. Insbesondere die Nutzung von Grundstücken ist dabei an die möglichen nachteiligen Folgen für Mensch, Umwelt oder Sachwerte anzupassen. Extreme Hochwasserereignisse sind Katastrophenfälle, die an großen Gewässern wie z. B. dem Rhein bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar sind, sodass die Möglichkeit besteht die Öffentlichkeit zu warnen sowie sich als Einwohner selbständig zu informieren. Im Bebauungsplan erfolgt ein Hinweis dazu in den textlichen Festsetzungen Derzeit ist nach Erkenntnissen des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz die Luftbelastung im Plangebiet bezogen auf die Luftschadstoffe Stickstoffdioxid (NO2) und die beiden Feinstaubfraktionen (PM2,5 und PM10) bedingt durch die unmittelbare Rheinnähe erhöht. Dies ist insbesondere mit Blick auf die erwartbare Umsetzung der europäischen Luftqualitätsrichtlinie (EQRL) gutachterlich mittels MISKAM für die Bezugsjahr 2028 und 2030 zu untersuchen. Die Erforderlichkeit einer gutachterlichen Untersuchung zur Luftbelastung wird nicht geteilt. Der Bebauungsplan hat auf die städtische Luftbelastung keinen Einfluss. Das Thema ist vielmehr auf gesamtstädtischer Ebene zu betrachten und zu lösen. Sollten perspektivisch also Grenzwertüberschreitung bei der Luftbelastung vorliegen, sind auf gesamtstädtischer Ebene geeignete Maßnahmen zur Einhaltung der Grenzwerte zu ergreifen. Gemäß den Planungshinweiskarten für die Tag- und Nachtsituation aus der städtischen Klimaanalyse (2020) werden die gewerblich genutzten Neben der öffentlichen Grünfläche im Bereich des Hafenbeckens A werden Begrünungskonzepte für die Baugebiete festgesetzt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 32 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Flächen dem lokalklimatischen Wirkungsraum der Siedlungs- und Verkehrsflächen zugeordnet und die Brachflächen dem lokalklimatischen Ausgleichsraum. Aufgrund des hohen Versiegelungsgrads, der bestehenden Baumasse und des weitgehenden Fehlens von Grünstrukturen weisen die gewerblich genutzten Flächen insbesondere in den Nachtstunden eine überwiegend ungünstige bis sehr ungünstige bioklimatische Belastungssituation und damit eine hohe bis sehr hohe Empfindlichkeit gegenüber weiteren Nutzungsintensivierungen auf. Bei der straßenbegleitenden Brachfläche westlich der Kesselstraße ist von einer mittleren bioklimatischen Bedeutung (Kaltluftentstehungsgebiet) auszugehen, die anderen Brachflächen sind von geringerer bioklimatischer Bedeutung. Das Plangebiet ist daher als bioklimatisch starkbelasteter Siedlungsbereich anzusehen. Aufgrund dieser ungünstigen Einstufung sind Maßnahmen zur Verbesserung der thermischen Situation gemäß den Planungshinweisen zwingend notwendig und prioritär. Auch ohne weitere bauliche Verdichtung würde sich die jetzt schon hohe bioklimatische Belastung im Sommer im Plangebiet durch den Klimawandel zukünftig weiter erhöhen (u. a. Belastungskarten Hitze aus dem Klimaanpassungskonzept (2017). Durch die Planung, die mit Ausnahme der Grünfläche am Kopf des Hafenbeckens A eine starke bauliche Verdichtung und Befestigung der Fläche (Büro- und Gewerbenutzungen) vorsieht, wird die zukünftige Hitzebelastung weiter forciert. Der vorliegende Planentwurf sieht Im Rahmen der nachfolgenden Bieterverfahren zur Vermarktung der Baugrundstücke können weitere stadtklimatisch positiv wirkende Elemente umgesetzt werden. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 33 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . bereits einige Maßnahmen zur Erhöhung der Resilienz gegenüber den zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels vor. Aufgrund der zunehmenden Dynamik des Klimawandels wird die Berücksichtigung möglichst zahlreicher weitere stadtklimatisch positiv wirkender Elemente dringend empfohlen. 4(2) Aufgrund der im Schallgutachten festgestellten Verkehrslärmüberschreitungen sind Maßnahmen zum baulichen Schallschutz erforderlich. Hierbei werden Festsetzungen entsprechend dem Düsseldorfer Musterfestsetzungskatalog, insbesondere zur Sicherstellung eines ausreichenden Luftwechsels bei geschlossenen Fenstern sowie zu Einschränkungen öffenbarer Fenster in hoch belasteten Fassadenbereichen, vorgesehen. Die erforderlichen Festsetzungen zum Verkehrslärm sind im Bebauungsplan berücksichtigt. Die Ergebnisse der Verkehrslärmuntersuchung sind insgesamt in die Abwägung einzustellen. Aufgrund der Art der geplanten Nutzung sind vornehmlich die für den Tagzeitraum ermittelten Pegel abwägungsrelevant. Kapitel 16.1.1 der Begründung ist entsprechend anzupassen. Die Begründung wird entsprechend ergänzt. Im Geruchsgutachten wurde für das Gewerbegebiet 2 (GE 2) ein Immissionswert von 0,27 ermittelt. Aufgrund der Überschreitung des Immissionswertes von 0,25 wird empfohlen diesen Bereich als besonders durch Gerüche beaufschlagt zu kennzeichnen. Die Kennzeichnung wird vorgenommen. Da im vorliegenden Bebauungsplanentwurf Betriebe des Die bisherige textliche Festsetzung 9.3 zu nicht öffenbaren Fenstern wird gestrichen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 34 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Beherbergungsgewerbes, Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie für Betriebsinhaber und Betriebsleiter unzulässig sein sollen, wird nachts kein erhöhter Schutzanspruch gegenüber tags angenommen. Der erhöhte Nachtschutz der TA-Lärm dient der Sicherstellung einer Nachtruhe für schlafende Personen. Eine nächtliche Büronutzung übt tags wie nachts eine gleichartige Tätigkeit aus und hat damit auch nachts keinen höheren Schutzbedarf als zur Tageszeit. Die textliche Festsetzung 9.3 zum Gewerbelärm kann daher entfallen. Es wird empfohlen folgenden Hinweis in die textlichen Festsetzungen aufzunehmen: „Bei der Errichtung der beiden Hochpunkten im Süden und Norden des Plangebietes ist im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens eine Untersuchung der Windverhältnisse (Windkomfort) durchzuführen.“ Kapitel 16.1.8 der Begründung ist entsprechend anzupassen. Der Hinweis wird ergänzt und die Begründung angepasst. Es wird darum gebeten, in der Legende zur Planzeichnung die Kennzeichnung nach § 9 Abs. 5 Nr. 3 BauGB, „Umgrenzung der für bauliche Nutzungen vorgesehenen Flächen, deren Böden erheblich mit umweltgefährdenden Stoffen belastet sind“, zu ergänzen. Die Legende wird ergänzt. 14. Amt 20 – Kämmerei Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Es befinden sich Schienenanlagen der Rheinbahn im Geltungsbereich. Insofern sind die diesbezüglichen Belange der Die Rheinbahn wird im Planverfahren beteiligt. Die mögliche Verlängerung der Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 35 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Rheinbahn zu berücksichtigen. Vorausgesetzt von Seiten der Rheinbahn bestehen hinsichtlich der geplanten Maßnahme keine Bedenken, bestehen von Seiten des Beteiligungsmanagements ebenfalls keine Bedenken. Straßenbahntrasse wurde mit der Rheinbahn abgestimmt. 4(2) Keine Bedenken 15. Amt 37 – Feuerwehr; Brandschutz Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Es werden Vorgaben für Rettungseinsätze der Feuerwehr zu maximalen Entfernungen von Gebäuden zu Verkehrsflächen, zu 2. Rettungswegen, zu Aufstellflächen und zu maximalen Entfernung von Hydranten benannt. Die Vorgaben werden im Bebauungsplanverfahren und in weiteren nachgelagerten Verfahren berücksichtigt. 4(2) Siehe 4(1) Siehe 4(1) 16. Amt 37 – Feuerwehr; Kampfmitte Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Es wird angemerkt, dass eine Luftbildauswertung erst zum Zeitpunkt der Behördenbeteiligung nach § 4(2) BauGB durchgeführt wird. Es wird um erneute Beteiligung gebeten. Eine erneute Beteiligung zur Behördenbeteiligung wird vorgenommen. 4(2) Es bestehen Hinweise auf eine mögliche Kampfmittelbelastung (vermehrte Bombenabwürfe/ Bodenkampfhandlungen). Vor Eingriffen in das Gefahrenband ist eine Flächendetektion durch den KBD erforderlich. Die Durchführung erforderlicher Kampfmitteluntersuchungen wird von den jeweiligen Bauherren im weiteren Verfahren beauftragt. 17. Amt 52 – Sportamt Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Von besonderer Bedeutung ist hier die weitere Durchführung der Der Sportbetrieb des Ruder - Leistungszentrums wird im Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 36 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . geplanten Umsiedlung des Ruder-Leistungszentrums von der Kesselstraße auf den schwimmenden Ponton im Hafenbecken A. Die hier in den Projektgruppen beschlossenen Planungen sind von äußerster Wichtigkeit. Der Sportbetrieb des Ruder-Leistungszentrums muss fortgeführt werden. weiteren Planverfahren berücksichtigt. 4(2) Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Planung und weiteren Entwicklung des Plangebietes die bestehenden baulichen Anlagen des Sportamtes sowie die damit verbundenen Vereinsgebäude zu berücksichtigen sind, die der Interessengemeinschaft Jugend-Trainingszentrum für Kanuten und Ruderer Düsseldorf im Rahmen eines Gebrauchsüberlassungsvertrages zur Verfügung stehen. Das Trainingszentrum für Kanuten und Ruderer wird im weiteren Planungsprozess berücksichtigt. Sofern im B-Plan nicht entsprechend geregelt, ist sicherzustellen, dass ein vergleichbarer Ersatz bereitgestellt wird, der die vergleichbare Größe der Anlagen und Gebäude gewährleistet, innerhalb des Plangebiets so gelegen ist, dass eine uneingeschränkte Nutzung möglich ist, einen vergleichbaren Zugang zum Gelände und zum Wasser bietet. Ebenso die überlassenen Parkplätze müssen, aus Sicht des Sportamtes, sichergestellt werden. Ein möglicher Ersatz inkl. erforderlicher Stellplätze wird mit dem Sportamt abgestimmt. Besonders hervorzuheben ist, dass der nahtlose Sport- und Trainingsbetrieb des Leistungssports Rudern jederzeit gewährleistet bleiben muss. Der Hinweis wird im weiteren Planungsprozess berücksichtigt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 37 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 18. Amt 53 – Gesundheitsamt Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Bei der weiteren Bearbeitung des o.g. Planungsvorhabens sollten alle Aspekte des präventiven Gesundheitsschutzes berücksichtigt werden, wie sie in der Grundsatzliste Gesundheitsschutz für die Bauleitplanung (März 2025) aufgeführt sind. Die Planungsvorgaben werden berücksichtigt. 4(2) Keine Bedenken 19. Amt 63 – Bauaufsichtsamt Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Der Stadtarchäologie der Unteren Denkmalbehörde Düsseldorf sind bislang keine Hinweise auf Bodendenkmäler im Plangebiet bekannt. Im Falle von Erdeingriffen wird auf die Meldepflicht und das Verhalten bei der Entdeckung von archäologischen Bodenfunden gem. §§ 16 und 17 DSchG NRW hingewiesen. Ein entsprechender Hinweis wird in die textlichen Festsetzungen aufgenommen. 4(2) Die Bezeichnung GF ist in der Legende nicht wiederzufinden. Die Legende wird ergänzt Gem. B-Plan-Entwurf werden Baugrenzen sowie die max. Zahl an Geschossen festgesetzt. Hieraus können sich Verstöße gegen § 6 BauO NRW (Abstandsflächen) ergeben. Um Verstöße gegen Abstandsflächen auszuschließen, sind in zwei Bereichen verringerte Abstandsflächen festgesetzt. Die textlichen Festsetzungen Nr. 7 sind unverständlich. Die Bezeichnungen A-B und B-A kann nicht nachvollzogen werden. Besser wären hier festgesetzte max. Gebäudehöhen und Baulinien. Die Bezeichnung in der textlichen Festsetzung Nr. 7 wird klargestellt. Die Festsetzung verringerter Abstandsflächen im Bebauungsplan ist ein zulässiges und gängiges Instrument zur Lösung von Abstandsflächenthematiken. Die Festsetzung von Baulinien hingegen ist in erster Linie ein städtebauliches Gestaltungsinstrument. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 38 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 20. Amt 65 – Liegenschaftsamt Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Die Darstellung der Ausweisung der Wasserflächen muss noch konkret an die zwischenzeitlich vermessene Mittelwasserlinie angepasst werden. Die Anpassung wird noch vorgenommen Die benannte Größe von ca. 7,4 ha sollte, aufgrund Anpassung des Rahmenkonzepts B-Plan Nr. 03/002 „Kesselstraße“ nochmal überprüft werden. Mit Wasserfläche sind es über 9 ha Fläche. Die Flächengrößenangabe in der Begründung wird aktualisiert. Die Beschreibung der Stadtbausteine ist sehr dezidiert. Ist das gewollt oder soll die Ausbildung der Stadtbausteine in den jeweiligen Verfahren festgelegt werden? In der Begründung wird das städtebauliche Konzept des Wettbewerbs beschrieben. Der B-Plan ermöglicht die Realisierung des städtebaulichen Konzeptes, lässt aber auch andere Entwicklungsmöglichkeiten zu. In der Begründung wird mitgeteilt, dass der Ruderclub auf einen Ponton im Hafenbecken A verlagert wird. Hat es Auswirkungen auf den B-Plan, wenn der Ruderclub ggf. (übergangsweise) doch an Land verbleiben sollte? Nein. Der Ruderclub genießt Bestandsschutz. Der Wettbewerbsentwurf sieht bereits eine Geschossfläche von ca. 133.000 m², ohne Berücksichtigung des BF7 vor. Die mögliche höhere Ausnutzung durch BF5 ist zu berücksichtigen. Um eine leistungsfähige Verkehrsabwicklung sicherstellen zu können, wird die Geschossfläche auf 135.000 m² begrenzt. Für die einzelnen Baugebiete ist eine städtebaulich sinnvolle Aufteilung der zulässigen Geschossfläche mittels Festsetzung der Geschossflächenzahlen vorgenommen worden. Eine höhere Ausnutzung des Baufeldes 5 ist berücksichtigt. Mindestens die nach Stellplatzsatzung notwendigen Stellplätze für den Ruderclub sowie 2 Behindertenstellplätze sind oberirdisch abzubilden. Die Realisierung von oberirdischen Stellplätzen ist möglich; auch in den Verkehrsflächen. Die Ausführungen in der Begründung zum Überschwemmungsgebiet scheinen nicht klar genug Der Bebauungsplan behandelt das Thema Überschwemmungsgebiet ausreichend detailliert. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 39 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . definiert: Konkrete Bauvorhaben von Investoren hängen davon ab, dass der entsprechende Retentionsraum zuvor (oder zeitgleich) von der Stadt geschaffen wurde. Hier wird empfohlen, eine Regelung im B-Plan zu ergänzen, die deutlich auf diesen Umstand hinweist. Die weitere Umsetzung der Retentionsraumschaffung erfolgt in den nachgelagerten Genehmigungsverfahren. Die Ausführung zur Erschließung von Pier One könnte falsch verstanden werden – „über den Fuß- und Radweg, ausgehend von der Franziusstraße“. Diesen Weg würde die Feuerwehr wählen. Für einen Umzugstransport, sollte diese Erschließung jedoch nicht gewählt werden. Die Begründung zur Erschließung wird noch einmal überarbeitet. 4(2) Die Querspange zwischen den Baufeldern 1 und 2 wird als überbaubar dargestellt. Sofern eine Überbauung zugelassen werden soll, wird vorgeschlagen die Überbauung aller Querspangen zuzulassen (z.B. für Verbindungsbrücken) Die Querspange zwischen den Baufeldern 1 und 2 ist nicht als überbaubare Fläche festgesetzt. Auch für die übrigen Querspangen ist eine Überbauung nicht vorgesehen. Der Bereich am Hafenbeckenkopf B ist als überbaubar ausgewiesen. Eventuell entstehender Retentionsraumverlust durch eine solche Maßnahme ist zu berücksichtigen. Der Bereich am Hafenbeckenkopf ist nicht als überbaubare Fläche festgesetzt. Eine Zulassung von Spielhallen, Bordellen u.ä. ist nicht gewünscht. Denkbar wären allerdings z.B. Gastronomie mit Musik- oder Tanzveranstaltungen oder auch Kino. Alle von der LHD übertragenen Grundstücke (Erbbaurecht, Verkauf) werden mit der Auflage zur Eintragung einer Dienstbarkeit, der sog. Sex-und Spielhallenklausel, belegt. Die Halbinsel Kesselstraße wird grundsätzlich als ein geeignetes Quartier für Vergnügungsstätten gesehen. Der Bebauungsplan lässt Vergnügungsstätten nur ausnahmsweise zu. Die Ausnahmeregelung ist an die Zweckbestimmung und den Umfang der Vergnügungsstätte gekoppelt und daran, dass keine Gefahr eines „trading down“ Effektes besteht. Damit sind ausreichende Steuerungsmöglichkeiten im Hinblick auf Vergnügungsstätten gegeben. Die Abgrenzung der öffentlichen Grünfläche am Hafenbeckenkopf A Die Abgrenzung der öffentlichen Grünfläche wird angepasst. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 40 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . ist zu überprüfen. Lediglich der Fuß- und Radweg ist in einer Höhenlage 36,55 m ü NHN auszubauen. Die überbaubaren Abschnitte sind nur sehr schlecht in der Planzeichnung lesbar und sollten zusätzlich in der Legende hinsichtlich der Bezeichnung angepasst werden. Die überbaubaren Flächen sind in der Planzeichnung mittels Baugrenzen gut lesbar festgesetzt und in der Legende erläutert. Eine Anpassung ist nicht erforderlich. Die tatsächlichen Neupflanzungen in der öffentlichen Grünfläche sollten erst im weiteren Planungsprozess spezifiziert werden. Die Festsetzung entfällt. Mögliche und sinnvolle Baumpflanzungen werden im Rahmen der Ausführungsplanung definiert. Der Hinweis zum Denkmalschutz ist dahingehend zu ergänzen, dass jede (bauliche) Maßnahme vorab mit dem Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege abzustimmen ist. Dieser Hinweis ist von den zuständigen Denkmalschutzbehörden in ihren Stellungnahmen so nicht vorgebracht worden. Eine Ergänzung des Hinweises ist nicht erforderlich. Die baulichen Anlagen, die durch den Ruderclub Germania und dessen angeschlossener Vereine, an der Inselspitze des Plangebietes genutzt werden, stehen allesamt im Eigentum der LHD. Die Begründung wird konkretisiert. Die Umsetzung einer Freitreppe mit Blickrichtung Plange Mühle ist nicht gesichert und sollte daher nicht explizit/gesondert festgesetzt werden Die Festsetzung der Freitreppe ist im Bebauungsplan nicht vorgesehen. Die Notzufahrt zum Projekt Pier One erfolgt über die Kesselstraße, ausgehend von der Holzstraße. Die Begründung wird konkretisiert. Es wird darauf hingewiesen, dass der Umweltbericht teilweise nicht aktuell ist. Der Umweltbericht wird nach der Behördenbeteiligung aktualisiert. 21. Amt 66 – Amt für Verkehrsmanagement Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Es ist ein Konzept zur verträglichen und möglichst nachhaltigen Abwicklung der Wirtschaftsverkehre zu Da es sich hier um einen Angebotsbebauungsplan handelt, können solche Verkehrskonzepte erst im Rahmen der nachfolgenden Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 41 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . entwickeln. Im ersten Schritt soll - über das im Rahmen der Verkehrserzeugungsrechnung ermittelte Wirtschaftsverkehrsaufkommen hinaus - zunächst dargestellt werden, welche Logistikverkehre und -prozesse durch das Vor-haben entstehen. Zu berücksichtigen sind sowohl gewerbliche als auch private EmpfängerInnen und VersenderInnen als auch die verschiedenen Dimensionen des Wirtschaftsverkehrs; angefangen von der Post-/Paketzustellung über Lieferdienste, Stückgutlogistik, Handelslogistik, Entsorgungslogistik bis zu Dienstleistungsverkehren (v.a. Handwerk, Pflegedienste). Im zweiten Schritt sollen Maßnahmen erarbeitet und Flächenbedarfe aufgezeigt werden, die zu einer weitgehend emissionsarmen und verkehrsreduzierten Abwicklung der Wirtschaftsverkehre innerhalb des Plangebietes beitragen. Haltevorgänge von Lieferfahrzeugen in zweiter Reihe sind durch die Einrichtung von Ladezonen – vorzugsweise im privaten Raum - zu vermeiden. Bieterverfahren erarbeitet werden, wenn feststeht, welche Nutzungen mit welchen Verkehren tatsächlich entstehen. Allerdings wird die Geschossfläche auf 135.000 m² begrenzt. Zusammen mit dem Ausbau des Knotenpunktes Holzstraße/Kessestraße wird hiermit grundsätzlich eine leistungsfähige Verkehrsabwicklung sichergestellt. Dass beim Carsharing, wie im Text beschrieben, eine Vorgabe von 25 PKW-Stellplätzen durch die CMD bestehe, kann nicht nachvollzogen werden. Es wurde sich nach dem Verständnis des Amtes 66 darauf geeinigt, dass man im Laufe des Projekts schrittweise Carsharing umsetzt und sich dabei an der Fertig-stellung der Baulücken und dem entstehenden Bedarf orientiert. Die Stellplätze im Plan wären entsprechend nur Platzhalter. Zudem wurde diskutiert, ob es noch eine zusätzliche Zuwegung für Zufußgehende über die Kesselstraße geben könnte, um die Erreichbarkeit attraktiver zu machen. In den Unterlagen Die angeführten Aussagen zum Carsharing tätigt der Bebauungsplan nicht. Die Zuwegung zur Halbinsel Kesselstraße wurde im Rahmen der Erschließungsplanung ausreichend berücksichtigt. Geprüft wird von Amt 66 noch, ob die Kesselstraße besser an den S Bahn Haltepunkt Hamm angebunden werden kann. Dieses Thema ist aber nicht Teil des Bebauungsplanverfahrens. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 42 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . konnten keine Angaben dazu gefunden werden. Vielleicht gibt es noch keine Lösung, aber wäre ggf. sinnvoll auch nochmal auf die Möglichkeit dazu zu verweisen. Die Fläche im Süden des Änderungsbereichs, die aktuell als Straßenbahnwendeschleife für die Linie 707 genutzt wird, soll ebenso als Verkehrsfläche dargestellt werden, um diese langfristig für verkehrliche Infrastruktur zu sichern. Hier kann beispielsweise eine Mobilitätsstation oder ein City-Logistik-Hub zur Bündelung von Waren in Verbindung mit der Stadtbahn entstehen, um die trimodale Anbindung des Hafens zu stärken und CO²-sparende Antriebe beim Güter-transport zu fördern. In der vorliegenden Planung sind keine Flächen für ein zukünftiges Microhub vorgesehen. Im Hinblick auf das Zielkonzept des Mobilitätsplans D sowie der begrenzten Flächenverfügbarkeit (insb. mit Straßenbahnanschluss) in der Düsseldorfer Innenstadt stellt dies jedoch eine wichtige Maßnahme dar. Der Bereich der Straßenbahnwendeschleife wird als Verkehrsfläche mit der Zweckbestimmung Straßenbahnwendeschleife und Mobilitätshub festgesetzt. Die als Verkehrsflächen besonderer Zweckbestimmung gekennzeichneten Flächen entsprechen nicht den verkehrlich notwendigen Erschließungszwecken und sind wie folgt zu ändern: 1) Die Uferstraße zwischen Pier One und der südlichen Querspange, die südliche Querspange selber zwischen den Baufeldern 3 und 4 sowie die nördliche Querspange zwischen den Baufeldern 1 und 2, dienen der Umfahrung bzw. den Wendefahrten im Plangebiet sowie der verkehrlichen Erschließung des Pier One. Die Wendefahrten ergeben sich aus der Notwendigkeit der Vorhaltung einer Wendemöglichkeit aller Fahrzeuge der StVO. Da diese Die Festsetzung der Verkehrsflächen wird angepasst. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 43 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . durch die Anlage des Wendehammers mit einem Durchmesser von 22 m nördlich des Baufelds 1 auf die Fahrgeometrie eines dreiachsigen Müllfahrzeuges begrenzt sind, müssen größere Fahrzeuge die beschriebene Wenderelation nutzen. Insofern sind diese Verkehrsanlagen keiner besonderen Zweckbestimmung zuzuordnen, auch wenn diese teilweise in sogenannter weicher Separation innerhalb einer Tempo-20-Zone ausgebaut werden sollen. 2) Die Wendeschleife der Straßenbahn ist Teil der Verkehrsfläche und insofern innerhalb der Straßenbegrenzungslinie zu verorten. Die Trennung zwischen Verkehrsflächen und Verkehrsflächen besonderer Zweckbestimmung ist in diesem Bereich in Richtung Osten bis an das Rheinbahn-WC heran zu verschieben. Die hier geplante Grünfläche ist grundsätzlich als Verkehrsgrün zu bewerten und eher einem perspektivischen Ausbauvorhaben der Straße als der Straßenbahntrasse vorzubehalten. Eine Verlängerung der Straßenbahntrasse wird zu gegebener Zeit im Rahmen eines Planfeststellungverfahren planungsrechtlich sichergestellt und überlagert den B-Plan. Die Festsetzung der Straßenbahnwendeschleife als Verkehrsfläche mit der Zweckbestimmung Straßenbahn und Mobilitätshub ist planungsrechtlich sinnvoll, um nach einem möglichen Wegfall der Wendeschleife einen qualifizierten Mobilitätshub als Gebäude in der Verkehrsfläche realisieren zu können. 3) Der Bestandsradweg an der alten Holzstraße zwischen neuer Holzstraße und Franziusstraße/Speditionstraße soll verbreitert und bis zur Verkehrsfläche mit bes. Zweck fortgeführt werden (s. Skizze). Insofern ist zu prüfen, ob die öffentliche Verkehrsfläche an dieser Stelle im B-Plan erweitert werden sollte. Für diesen Bereich ist bereits planungsrechtlich Verkehrsfläche festgesetzt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 44 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Um eine funktionierende Straßenraumgestaltung und Planung der öffentlichen Verkehrsfläche sicherstellen zu können, sind Grundstückszufahrten zur Erschließung der einzelnen Baufelder weitestgehend zu bündeln. Daher sind Zufahrten zu den Baufeldern planungsrechtlich vorzugeben. Die Ein- und Ausfahrtbereiche werden im Bebauungsplan festgesetzt. Im Rahmen der textlichen Festsetzungen ist festzulegen, dass die für den Straßenausbau notwendigen Rückenstützen auf den zukünftig privaten Flächen von den Eigentümern zu dulden sind. Das Gleiche gilt für die Duldung der für die Höherlegung der Verkehrsflächen notwendigen Böschungen. Da es sich hier um städtische Flächen handelt, werden diese Regelungen im Kaufvertrag vorgenommen. 4(2) Zu den Themen geteilte Mobilität und Mobilitätsstation haben bereits mehrere Austauschtermine stattgefunden. Diese werden in den Unterlagen nicht weiter explizit aufgeführt. Es wird davon ausgegangen, dass ein Sharingstationen-Netz sowie eine Mobilitätsstation weiterhin berücksichtigt wird. Die genaue Verortung ist mit der CMD abzustimmen. Der Bebauungsplan trifft hierzu keine Festsetzungen. Die festgesetzten Verkehrsflächen lassen grundsätzlich die Errichtung von Mobilitätsstationen zu. Es wäre wünschenswert, insbesondere falls das Baufeld GE 2 nicht bebaut werden sollte, die Trassierung der Stadtbahn anzupassen, sodass die Trassierung südlich vom Baufeld GE 2 ohne Radien auskommt. Dadurch könnte auch eine attraktivere Lage der Haltestelle geschaffen werden. Der Trassenverlauf ist mit der Rheinbahn abgestimmt. Zugunsten der Bebaubarkeit des Gewerbegebietes 2 (GE 2) wird die Trasse nicht verändert. Um eine funktionierende Straßenraumgestaltung und Planung der öffentlichen Verkehrsfläche sicherstellen zu können, sind Grundstückszufahrten zur Erschließung der einzelnen Baufelder weitestgehend Die Zu- und Ausfahrten sind hinsichtlich einer hochwasserfreien Erschließung und zur Bündelung der Erschließungsverkehre entlang der Kesselstraße festgesetzt. Eine darüberhinausgehende Detaillierung wird zugunsten der Baufreiheit nicht vorgenommen. In den anschließenden Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 45 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . zu bündeln. Daher sind Zufahrten zu den Baufeldern planungsrechtlich vorzugeben. Bieterverfahren können weitere Vorgaben zu den Zu- und Ausfahrten getroffen werden. Im Rahmen der textlichen Festsetzungen ist festzulegen, dass die für den Straßenausbau notwendigen Rückenstützen auf den zukünftig privaten Flächen von den Eigentümern zu dulden sind. Das Gleiche gilt für die Duldung der für die Höherlegung der Verkehrsflächen notwendigen Böschungen. Derartige Regelungen werden im Rahmen von Grundstücksregelungen getroffen. Z.B. im Zusammenhang von Umlegungsverfahren oder von Grundstückskaufverträgen. In Anbetracht einer möglichen zukünftigen Flächenübernahme durch die Stadt Düsseldorf sind Fassadenbegrünungen bei grenzständigen Gebäuden bis zum ersten Obergeschoss unzulässig. Fassadenbegrünungen von Gebäuden gründen auf den Grundstücken und sind dann auch im Bereich des Erdgeschosses zulässig. Fassadenbegrünungen, die in der Verkehrsfläche gründen, sind nicht zulässig. Hierzu bedarf es keiner weiteren Festsetzung In den textlichen Festsetzungen ist zu berücksichtigen, dass Unterbauungen von zukünftigen öffentlichen Verkehrsflächen bei grenzständiger Bebauung nicht zulässig sind. Grundsätzlich ist eine Bebauung nur innerhalb der Baugebiete, hier Gewerbegebiete, zulässig. Die Bebaubarkeit der Baugebiete regelt der Bebauungsplan. Verkehrsflächen sind grundsätzlich von einer Bebauung ausgenommen. Hierzu bedarf es keiner weiteren Festsetzung. In Punkt 5.2 der textlichen Festsetzungen wird eine Höhenlage von 36,75 m ü. NHN für die Grundstücke der Gewerbegebiete gefordert. Dies würde bedeuten, dass Freiflächen dieser Grundstücke nicht niveaugleich an die Uferstraße oder die Querspangen angeschlossen werden können. Es wird empfohlen zu fordern, dass Gebäudeteile, die unterhalb von 36,75 m ü. NHN erstellt werden, hochwassergeschützt ausgebaut werden müssen Es geht bei dieser Festsetzung um den Hochwasserschutz der Baugebiete (Gebäude und Freiflächen). Daher ist eine Begrenzung des Hochwasserschutzes nur auf die Gebäude nicht zielführend. Dass die Grundstücke dann nicht niveaugleich mit der Uferstraße und den Querspangen liegen, ist gewollt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 46 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 22. Amt 67 – Stadtentwässerungsbetrieb Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Unter Punkt 6.6 Ver -/Entsorgung bitte ich den Satz Das anfallende Schmutzwasser wird in den Mischwasserkanal eingeleitet zu ersetzen durch einen separaten (Unter-)Punkt für Schmutz- und Niederschlagswasserbeseitigung: Das Plangebiet liegt im Einzugsbereich des Klärwerks Süd. Die anfallenden Schmutz-und Niederschlagswassermengen sind an die umliegende hochwassersichere Mischwasserkanalisation in der Kesselstraße anzuschließen. Anfallende Niederschlagswassermengen der Fuß- und Radwege der öffentlichen Grünanlage sowie multifunktionale Asphaltflächen sind ortsnah zu beseitigen. Der Satz wird ergänzt. Die Einführung eines Unterpunktes ist für die Erstellung der Begründung entbehrlich. Für Baugrundstücke innerhalb des Plangebietes wird eine Mindesthöhe von 36,75 m ü NHN festgesetzt, um Hochwasserschutz zu gewährleisten, Schutz vor der fließenden Welle zu erhöhen und Schäden auf den Grundstücken und an Gebäuden zu verringern. (vgl. Punkt 6.9 Hochwasser). Zur tiefergelegenen Uferstraße, die im Hochwasserfall überflutet wird, sind bauliche Vorkehrungen zu treffen. Gebäudeöffnungen zur Uferstraße hin sind erst ab der Mindesthöhe von 36,75 m ü NHN zulässig. Der Hochwasserschutz wird sowohl im Bebauungsplan als auch in den nachgelagerten Bieter- und Baugenehmigungsverfahren berücksichtigt. Sollte eine Unterteilung der einzelnen Baufelder in mehrere Grundstücke erfolgen, ist darauf zu achten, dass keine Hinterliegergrundstücke entstehen. Jedes Grundstück muss ohne Nutzung von Fremdgrundstücken an den öffentlichen Kanal in der Kesselstraße angeschlossen werden können. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Der Ruderclub soll künftig auf einer schwimmenden Zwischen dem möglichen Ponton und der Verkehrsfläche liegt eine Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 47 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Pontonanlage innerhalb des Hafenbeckens A verortet werden. Von diesem aus ist kein direkter Anschluss an den öffentlichen Kanal in der Kesselstraße möglich. Es ist daher im Bebauungsplan ein GFL-Recht zugunsten der Pontonanlage über alle Grundstücke hinweg bis zum Anschluss an die öffentliche Abwasseranlage einzutragen. öffentliche Grünfläche. Mit dieser Festsetzung können die erforderlichen Rechte ohne Zustimmung Dritter eingeräumt werden. Die Festsetzungen eines Geh-, Fahr- und Leitungsrechtes ist daher nicht erforderlich. Der zukünftig öffentliche Kanal wird auch im hochwassersicheren Geh- / Radweg zum Pier One hin verlegt werden. Um die Unterhaltung des Kanals durch den Kanalbetrieb des SEBD zu gewährleisten, ist hinter der letzten Kanalhaltung eine Wendemöglichkeit für die Fahrzeuge des Kanalbetriebes vorzusehen. Grundsätzlich gilt, dass alle Entwässerungsanlagen zukünftig für Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten unter Ausschluss von Rückwärtsfahrten anfahrbar sein müssen. Der Kanal wird nur dann benötigt/gebaut, wenn das Bauvorhaben Pier One realisiert wird. In diesem Fall besteht eine Wendemöglichkeit auf der Pier Plattform. Die Anfahrbarkeit wird sichergestellt. In Terminen der regelmäßig stattfindenden Planungsbesprechungen wurden Planunterlagen präsentiert, in denen die Gebäude der Baufelder zum Teil auf den Gehwegbereich der Uferstraße auskragen. Diesem kann seitens des SEBD nicht zugestimmt werden. Die Rückverankerung der Uferwand und einzuhaltende Mindestabstände lassen eine Verlegung des öffentlichen Straßenentwässerungskanals in der Straßenfläche der Uferstraße zum Teil nicht zu. Aus diesem Grund wird der öffentliche Kanal teilweise im Gehwegbereich der Uferstraße liegen müssen. Öffentliche Kanäle dürfen in ihrer oberirdischen Schutztrasse weder über- noch unterbaut werden. Insofern wiederhole ich meinen Hinweis, den ich schon in der Vergangenheit gegeben habe (per Ein Auskragen der Gebäude in die Verkehrsflächen ist nicht vorgesehen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 48 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . Mail an Frau Spielmann und Herrn Vortkamp; in meiner Stellungnahme zum Ämterumlauf Lph2), dass einer zur Uferstraße hin auskragenden Bebauung auf den Baufeldern seitens des SEBD nicht zugestimmt wird. Dieses ist im weiteren Verfahren zu berücksichtigen. 4(2) Es werden redaktionelle Anpassungen zu den Hinweisen 8.3 und 8.4 vorgebracht. Die Anpassungen werden aufgenommen Der im Teil B - Umweltbericht unter Punkt 16.4.3 Urbane Sturzfluten und Starkregen vermerkte Text mit Hinweis auf Gefährdungen durch Starkregen trifft nicht zu. Dieser ist durch den Text aus Teil A -Städtebauliche Aspekte, Punkt 6.14 Urbane Sturzfluten und Starkregen zu ersetzen. Der Umweltbericht bildet den Ist-Zustand ab. Daher wird der Text aus Teil A nicht übernommen. 23. Amt 68 – Garten-, Friedhofs- und Forstamt Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - 4(1) -/- 4(2) Im Gutachten der Artenschutzprüfung werden insbesondere eine Ökologische Baubegleitung zur Sicherstellung der Vermeidungsmaßnahmen und CEF Maßnahmen zur Schaffung neuer Fledermausquartiere gefordert, da durch den Abriss verbliebener Gebäude Quartiere verlorengehen. Spaltenquartiere können Gebäudeseitig in den neuen Baufeldern und an der unverändert bleibenden östlichen baumbestandenen Böschung festgesetzt werden. Es wird eine textliche Festsetzung zu Fledermausquartieren ergänzt. Um Aufstellflächen für die Feuerwehr im Bereich der Öffentlichen Grünfläche wirksam zu verhindern, sind Aufstellflächen im Bereich des Baufeldes 1 auf der öffentlichen Feuerwehraufstellflächen können im Bebauungsplan nicht explizit ausgeschlossen werden. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 49 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - Grünfläche zeichnerisch auszuschließen. An der Engstelle zwischen Baufeld 1 und der öffentlichen Grünfläche ist zur Vermeidung von Nutzungskonflikten und Gefahrenstellen wie beispielsweise durch Fallwinde eine Einfriedung mittels einer Mauer in Sitzhöhe festzusetzten. Ob eine solche Maßnahme erforderlich ist, ergibt sich erst im nachfolgenden Baugenehmigungsverfahren. Eine Festsetzung im Bebauungsplan ist nicht erforderlich, da eine solche Einfriedung auch ohne Festsetzung planungsrechtlich zulässig ist. Je nach Windsituation ist in der konkreten Situation zu prüfen, ob durch Begrünungsmaßnahmen an den Gebäuden die Windsituation mit dem Ziele höherer Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität verbessert werden kann. Das Thema Windkomfort wird in nachfolgende Baugenehmigungsverfahren verlagert. Der Entwurf des Wettbewerbssiegers sah in der Flucht des Baufeldes 1 eine Sitztribüne als urbanen Platz mit Blick auf die gegenüberliegenden Plange Mühle vor. Der Freiraum erhält hierdurch einen kräftigen Abschluss und neben der Zentrierung auf das Hafenbecken A eine Erweiterung und weitere Exposition auf das Hafenbecken B. Dieser Tribünenraum sollte daher analog zur Platzfläche vor Trivago als Verkehrsfläche mit besonderer Zweckbestimmung gewidmet werden. Im Sinne der Entwicklungsoffenheit ist eine solche Festsetzung nicht sinnvoll. Sollte die Sitztribüne zukünftig gewollt sein, kann diese planungsrechtlich auch auf der Grundlage einer Verkehrsfläche realisiert werden. Aus dem objektplanerischen Entwurf geht hervor, dass die festgesetzte Verkehrsfläche nicht zwingend für die Erschließung von GE 2 erforderlich ist. Hier wird ein Großteil der Fläche als baumbestandener Anger dargestellt. Eine öffentliche Grünfläche ist hier nicht erforderlich. Die GRZ 1.0 im GE 2 lässt sich hier aus grünplanerischer Sicht nicht begründen. Vor dem Hintergrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes sollte ein Begrünungsanteil dementsprechend auch im GE 2 Der städtebauliche Entwurf sieht hier als Auftakt der Uferpromenade eine öffentlich begehbar platzartige Aufweitung vor. Eine Festsetzung als private Grundstücksfläche steht dieser Konzeption entgegen. Grundsätzlich lassen sich die vorgeschlagenen Begrünungsmaßnahmen in der Verkehrsfläche realisieren. Der Bebauungsplan steht dem Begrünungskonzept also nicht entgegen. Im Rahmen der Ausführungsplanung kann dieses Konzept umgesetzt werden. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 50 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - geleistet werden, und das GE 2 bei Beibehaltung der dargestellten Baugrenzen erweitert werden. Auf dieser "Eckfläche" soll mind. 1x Baum 1. Ordnung oder alternativ 3x Bäume 2. Ordnung festgesetzt werden. Das stadtbildgestalterische Ziel des Wettbewerbs wird hierdurch erreicht und die Grundsätze der Gleichbehandlung verbessert Im Sinne einer positiven grünplanerischen Entwicklung wird die GRZ in den Baugebieten GE 1.1 und GE 2 von 1,0 auf 0,9 reduziert. Der Gleichbehandlungsgrundsatz in diesem Zusammenhang grundsätzlich nicht berührt. Entsprechend der stadtbildgestalterischen Bedeutung am Eingang des Quartiers soll eine Hecke oder begrünte Einfriedung entlang der Holzstraße festgesetzt werden. Eine entsprechende textliche Festsetzung wird ergänzt. Die Fläche des GE 2 sollte unter Beibehaltung der Baugrenzen vergrößert werden. Entsprechend des Potenzials sollten mindestens 10% des Grundstücks begrünt werden. Der Begrünungsanteil von mind. 10% soll entsprechend auch für das GE 1.2 festgesetzt werden. Das Baugebiet GE 2 wird aus den benannten städtebaulichen Gründen nicht erweitert. Die geforderten Begrünungsanteile werden aber festgesetzt. Es wird aus stadtökologischen und stadtbildgestalterischen Gründen empfohlen auch an der südwestlichen Grundstücksecke eine Baumpflanzung 1 x 2. Ordnung textlich festzusetzen Da dieser Bereich für die Erschließung des Grundstückes benötigt wird, ist eine konkrete Begrünungsfestsetzung an dieser Stelle nicht sinnvoll. Im GE 1.1 sollen zur Erhöhung der „Fassadenrauhigkeit“ und damit zur Reduzierung der Windgeschwindigkeiten, sowie zur Verbesserung der gestalterischen Einbindung des Gebäudes in den Freiraum, Fassadenbegrünungen festgesetzt werden. Eine entsprechende textliche Festsetzung wird ergänzt. Aufzugausgänge zur Erschließung von Dachgärten sind sollten zulässig, sowie Anlagen zur Unterhaltung einer Gebäudebegrünung. Der Bebauungsplan lässt Aufzugsausgänge zu. Anlagen zur Unterhaltung von Gebäudebegrünung werden in der textlichen Festsetzung ergänzt. Aus stadtökologischer Sicht sind erdgebundene und nicht unterbaute Vegetationsstandorte besonders wirksam und nachhaltig. Um dies ermöglichen Aufgrund der relativ kleinflächigen Baugebiete und der gewollten hohen baulichen Dichte, ist die Verringerung der Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 51 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - zu können soll die Überschreitung der GRZ nur bis maximal 0,95 besser 0,9 zulässig sein. zulässigen GRZ-Überschreitung durch Tiefgaragen nicht sinnvoll. Gemäß Festsetzungsvorschlag sind Dächer bis zu 15° Neigung zu begrünen. Da Dächer über 15° zulässig sind, kann die Begrünungsauflage leicht umgangen werden. Daher sollten entweder Dächer über 15° durch eine Festsetzung ausgeschlossen werden oder alternativ und hier bevorzugt bei Dächern mit einer Neigung von mehr als 15° eine „Steildachbegrünung mit mindestens 9cm Substratstärken festgesetzt werden. Es wird eine textliche Festsetzung für Dächer mit einer Neigung von mehr als 15° ergänzt. Die Festsetzung zur Begrünung der Freiflächen sollte dahingehend konkretisiert werden, dass nur oberirdisch nicht überbaute Flächen gemeint sind. Also auch die zu begrünenden Tiefgaragenflächen bilanziert wird. Die Flächenbezugsgröße kann von 100 m² auf 150 m² erhöht werden, da ansonsten zu viele Bäume im Hofbereich zu einer zu starken Verschattung führen und die Bäume sich gegenseitig beeinträchtigen würden. Zur Schaffung einer größeren Strukturvielfalt müssen pro 150 m² nicht ein Baum 2. Ordnung gepflanzt werden, sondern auch alternativ 2 Bäume 3. Ordnung. Insgesamt muss jedoch ein Baum 2. Ordnung als Leitbaum gepflanzt werden. Dass hier auch die Flächen mit bilanziert werden, die durch Tiefgaragen unterbaut sind, geht aus der Festsetzung hervor. Die Flächenbezugsgröße wird angepasst. Die Pflanzqualität der Bäume wird nicht angepasst, weil dadurch die Festsetzung ohne Mehrwert verkompliziert wird. Für die öffentliche Grünfläche kann keine konkrete Anzahl an Bäumen festgesetzt werden, da die Genehmigung für den Nachweis zur Schaffung des erforderlichen Retentionsraumes auf die Zeit nach dem Bauleitplanverfahren gelegt wurde. Ob Baumpflanzungen innerhalb des neu zu schaffenden Retentionsraums zulässig sind kann zu diesem Zeitpunkt nicht Die Festsetzung entfällt. Nicht aus dem Grund, weil nicht verbindlich zugesagt werden kann, ob Baumpflanzungen im Retentionsraum genehmigungsfähig sind - das sind Bäume nämlich, es müssen nur standortgerechte Arten sein. Die Festsetzung entfällt vielmehr, weil ohne abgeschlossene Freiraumplanung zum jetzigen Zeitpunkt die geplanten Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 52 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - verbindlich zugesagt werden. Die Festsetzung sollte daher entfallen. Baupflanzungen offen sind. Die Festsetzung einer Mindestanzahl an Bäumen ist daher hinsichtlich der fraglichen Umsetzbarkeit nicht sinnvoll. Die öffentlichen Verkehrsflächen, sowie Verkehrsflächen mit besonderer Zweckbestimmung werden voraussichtlich zukünftig in Überflutungsbereichen liegen. Auch hier kann eine verbindliche Zusage zu einer bestimmten Anzahl an Bäumen zum jetzigen Zeitpunkt nicht getroffen werden. Die Rahmenbedingungen und Auswirkungen auf die Verkehrsplanung und damit auf das Straßengrün können zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgesehen werden. Dies soll erst nachgeschaltet im Zuge der „Anhandgabeverfahren“ bestimmt werden. Eine zeichnerische Festsetzung des Straßengrüns ist hier jedoch aus grünplanerischer Sicht bei diesem Projekt nicht erforderlich, da das Straßengrün im Vergleich zum Park im städtebaulichen Entwurf des Preisträgers eine geringere stadtbildgestalterische Bedeutung hat. Die Festsetzung entfällt. Aber auch hier nur aus dem Grund, weil eine abgeschlossene Verkehrsplanung noch nicht vorliegt und damit auch die geplanten Baupflanzungen offen sind. Es werden Ergänzungen zu den Hinweisen zum Artenschutz gemacht (Licht und Insektenschutz, Ökologische Baubegleitung). Die Hinweise werden ergänzt.

Bei Tabellen und abweichender Lesereihenfolge ist das Original-PDF maßgeblich. Die Zuordnung einer Antwort bestätigt nicht, dass jede Frage vollständig geklärt ist.

Themen

Vorgang · APS/049/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Beschlussvorlage · Vorlagendatum im Ratsinformationssystem

  2. Weitere Unterlage

    1. Bericht 3(1) · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Weitere Unterlage

    2. Behandlung Stgn. 4(2) · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  4. Weitere Unterlage

    3. Begründung · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  5. Weitere Unterlage

    4. Textliche Festsetzungen · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  6. Weitere Unterlage

    5. Plan_Blatt1 · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  7. Weitere Unterlage

    6. Plan_Blatt2 · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  8. Weitere Unterlage

    Präsentation · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  9. Sitzung · TOP 9

    Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz. Amtlicher Vermerk: „verwiesen“.

  10. Sitzung · TOP 6.4

    Bezirksvertretung 3. Amtlicher Vermerk: „einstimmig beschlossen“.

  11. Sitzung · TOP 11

    Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung. Amtlicher Vermerk: „vertagt“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

Originale durchsuchen

Dokumenttexte

Beschlussvorlage als Text anzeigen
Title: Ö URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588543.pdf Published Time: 2026-06-02T08:53:00.000Z Number of Pages: 6 Markdown Content: APS/049/2026 X öffentlich nicht öffentlich # Beschlussvorlage Betrifft: Bebauungsplan-Entwurf Nr. 03/002 - Kesselstraße - Aufstellung, Öffentlichkeitsbeteiligung, Behördenbeteiligung, Veröffentlichung im Internet/Öffentliche Auslegung Fachbereich : 61 - Stadtplanungsamt Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Cornelia Zuschke Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz 25.06.2026 Vorberatung Bezirksvertretung 3 30.06.2026 Anhörung Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung 01.07.2026 Entscheidung Seite 2 ## Sitzung des APS am 01.07.2026 Vorlage Nr. APS/049/2026 ## ___________________________________________________________________ ## Bebauungsplan-Entwurf Nr. 03/002 Aufstellung ## - Kesselstraße - Öffentlichkeitsbeteiligung ## Behördenbeteiligung ## Veröffentlichung im ## Internet/Öffentliche Auslegung Seite 3 Vorlage Nr. APS/049/2026 Bebauungsplan-Entwurf Nr. 03/002 - Kesselstraße - - Aufstellung - Äußerungen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung - Stellungnahmen aus den Behördenbeteiligungen - Veröffentlichung im Internet/öffentliche Auslegung __________________________________________________________________________ Beschlussentwurf: BV Die Bezirksvertretung 3 wird hiermit gem. § 3 Abs. 10 Nr. 3 der Bezirkssatzung zum Bebauungsplan-Entwurf Nr. 03/002 - Kesselstraße - angehört und empfiehlt dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung eine vorlagegemäße Beschlussfassung. AUS Der Ausschuss für Umweltschutz stimmt dem Bebauungsplan-Entwurf Nr. 03/002 - Kesselstraße - im Rahmen seiner Mitwirkung gem. § 18 Abs. 4 der Zuständigkeitsordnung zu und empfiehlt dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung eine vorlagegemäße Beschlussfassung. APS I. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung beschließt gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) in der derzeit gültigen Fassung, für ein Gebiet zwischen dem Hafenbecken B im Westen/Nordwesten, dem Hafenbecken A im Osten und der südlich verlaufenden Holzstraße. - maßgebend ist die Festsetzung des räumlichen Geltungsbereiches gemäß § 9 Abs. 7 BauGB im Bebauungsplan-Entwurf Nr. 03/002 - Kesselstraße -, der Bestandteil dieses Beschlusses ist, - einen Bebauungsplan aufzustellen, der vorrangig folgende Planungsziele zur Grundlage haben soll: - Ausweisung von Gewerbegebieten, einer öffentlichen Grünfläche und einer Wasserfläche. Seite 4 II. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung stimmt der Behandlung der Äußerungen im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung aufgrund § 3 Abs. 1 BauGB gemäß Anlage 1 zur vorliegenden Vorlage zu und empfiehlt dem Rat der Stadt im Rahmen seiner Vorberatung gem. § 2 Abs. 1 der Zuständigkeitsordnung eine vorlagegemäße Beschlussfassung. III. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung stimmt der Behandlung der Stellungnahmen aus der/n Behördenbeteiligung/en aufgrund § 4 BauGB gemäß Anlage 2 zur vorliegenden Vorlage zu und empfiehlt dem Rat der Stadt im Rahmen seiner Vorberatung gem. § 2 Abs. 1 der Zuständigkeitsordnung eine vorlagegemäße Beschlussfassung. IV. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung stimmt dem Bebauungsplan-Entwurf Nr. 03/002 - Kesselstraße - und seiner Begründung einschließlich des Umweltberichtes für die Veröffentlichung im Internet und die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB zu. Sofern keine Stellungnahmen abgegeben werden, empfiehlt der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung dem Rat der Stadt, den vorliegenden Entwurf als Satzung zu beschließen. Seite 5 Sachdarstellung: Die Halbinsel Kesselstraße an der Nahtstelle zwischen dem Wirtschaftshafen und dem Medienhafen stellt eine der bedeutendsten städtebaulichen Potenzialflächen der Landeshauptstadt Düsseldorf dar. Die Flächen befinden sich im städtischen Eigentum. Zur Vorbereitung der städtebaulichen Entwicklung der Halbinsel wurde 2018/2019 ein zweiphasiger städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt, um ein Konzept für die Entwicklung eines belebten urbanen Hafenquartiers zu finden. Als Sieger ging das Architekturbüro DFZ Architekten, Hamburg, mit Loidl Landschaftsarchitekten, Berlin, aus dem Wettbewerb hervor. Das Wettbewerbsergebnis bildet die Basis der städtebaulichen Grundordnung des Plangebietes. Nachdem die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3(1) BauGB im Dezember 2024 und die Behördenbeteiligung nach § 4(2) BauGB im März 2026 durchgeführt wurde, steht als nächster Verfahrensschritt die öffentliche Auslegung nach § 3(2) BauGB an. Die städtebauliche Entwicklung der Halbinsel Kesselstraße wird den Abschluss der Medienhafenentwicklung bilden. Damit verbunden ist auch die Schaffung eines städtebaulichen Übergangs vom Medienhafen zum Wirtschaftshafen indem baulich und nutzungsbezogen auf die immissionsschutzrechtlichen Belange reagiert wird. Der Ausschluss von heranrückenden schutzwürdigen Nutzungen und das Vermeiden von schutzwürdigen Immissionsorten ist in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung. Zudem wird ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Hafenquartier auf der Halbinsel Kesselstraße umgesetzt. Dieses wird nicht nur durch ein vielfältiges Nutzungskonzept, bestehend aus Büro- und Dienstleistungen, Gewerbe (auch hafenaffines Gewerbe), Kunst/Kultur, Freizeit und Gastronomie erreicht, sondern auch durch eine ökologische Ausrichtung. Neben dem Thema der nachhaltigen Energiewirtschaft durch Steigerung des Anteils regenerativer Energien oder des Ausnutzungsgrades (Fernwärme) wird auch eine Verbesserung des Stadtklimas/Mikroklimas durch ein qualitatives Begrünungskonzept erreicht. Zudem werden innovative Mobilitätskonzepte substanzielle Beiträge zur Verkehrswende erbringen. Darüber hinaus können durch die Schaffung von Retentionsraum Hochwasserereignisse besser begegnet werden. Nach Abschluss des Bebauungsplanverfahrens Kesselstraße ist die Ausformulierung des Baurechts im kooperativen Verfahren oder entsprechenden Bieterverfahren zur Vermarktung der (Teil)Flächen vorgedacht. Gegenstand der Ausschreibungen werden u.a. Gestaltungsvorgaben sein, die über die Regelungs- und Gestaltungsvorgaben des Bebauungsplans hinausgehen können. Damit soll die Umsetzung der städtebaulichen Konzeption zusätzlich gestützt werden. Seite 6 Anlagen: 1. Bericht 3(1) 2. Behandlung Stgn. 4(2) 3. Begründung 4. Textliche Festsetzungen 5. Plan_Blatt1 6. Plan_Blatt2
1. Bericht 3(1) als Text anzeigen
Title: 00588548.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588548.pdf Published Time: Tue, 02 Jun 2026 08:50:46 GMT Number of Pages: 4 Markdown Content: Anlage 1 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 # Bericht zur # Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 (1) BauGB # vom 02.12.2024 bis 03.01.2025 # zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 03/002 # - Kesselstraße - # Stadtbezirk 3 - Stadtteil Hafen - 2 - > Bericht zur Öffentlichkeitsbeteiligung gem. § 3 (1) BauGB Stand: 14.01.2025 Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gem. § 3 (1) BauGB vom 02.12.2024 bis 03.01.2025 1. Bericht über die Durchführung der Veranstaltung „Stadtplanung zur Diskussion“ Ort: Bürgersaal Bilk, Bachstraße 145, 40217 Düsseldorf Zeit: 12.12.2024, 18:00 Uhr - 18:45 Uhr Anwesend: Frau 1. stv. Bezirksbürgermeisterin Sylvia Laflör ca. 10 Bürgerinnen und Bürger 2 Mitarbeitende der Verwaltung Die 1. stv. Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks, Frau Laflör, eröffnet die Versammlung, begrüßt alle Bürgerinnen und Bürger und freut sich auf eine gute Diskussion. Sie begrüßt weiter die Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung und übergibt das Wort an Frau Hoffmann vom Stadtplanungsamt. Frau Hoffmann stellt den Prozess zur Aufstellung eines Bebauungsplans vor und erläutert, an welcher Stelle sich das Verfahren mit der „Frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung“ derzeit befindet. Sie weist hierbei insbesondere auf die weiteren Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung am Planverfahren hin und stellt anschließend das städtebauliche Konzept für die Halbinsel Kesselstraße vor. Im Anschluss gibt Frau 1. stv. Bezirksbürgermeisterin Laflör das Wort an das Auditorium und bittet um Fragen, die von der Verwaltung beantwortet werden. Fragen zur geplanten Bebauung 1.1. Es wird angemerkt, dass es sich bei den Gebäuden des Rudelclubs um städtische Gebäude handelt. Antwort: Dieser Sachverhalt ist bekannt. 1.2. Es wird angefragt, warum der neue Standort des Ruderclubs im Hafenbecken A nicht im Geltungsbereich des Bebauungsplanes liegt? - 3 - > Bericht zur Öffentlichkeitsbeteiligung gem. § 3 (1) BauGB Stand: 14.01.2025 Antwort: Grundsätzlich steht der Geltungsbereich des Bebauungsplanes noch nicht abschließend fest. Dieser wird sich im weiteren Verfahren konkretisieren. Darüber hinaus wird im weiteren Verfahren zu klären sein, ob Regelungsbedarfe im Bebauungsplan zum Ruderclub bestehen. 1.3. Es wird angemerkt, dass im Bereich des Gebäudes „The Cradle“ eine Fläche für Außengastronomie benötigt wird und bis zur endgültigen Herstellung der Oberflächen eine Zwischenlösung erforderlich ist. Antwort: Im Rahmen der Verkehrs- und Freianlagenplanung wird eine Außengastronomiefläche auf den öffentlichen Flächen eingeplant. Eine qualitätvolle Zwischenlösung auf den öffentlichen Flächen ist bilateral mit dem Liegenschaftsamt abzustimmen. Im Bebauungsplan werden zu Außengastronomieflächen im öffentlichen Raum keine Regelungen getroffen. 1.4. Es wird sich nach Umfang und Lage der Retentionsraumschaffung erkundigt Antwort: Die Retentionsraumschaffung liegt im Bereich der Grünfläche und am Hafenbeckenkopf A. Das Volumen wird im weiteren Verfahren definiert. Die 1. stv. Bezirksbürgermeisterin Frau Laflör dankt am Ende der Veranstaltung der Verwaltung für die Teilnahme und Erläuterungen. Sie bedankt sich weiterhin bei den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern für das Interesse und die erfolgten Fragen und Stellungnahmen und wünscht allen noch einen schönen Abend. Die Veranstaltung wird um 18:45 Uhr beendet. - 4 - > Bericht zur Öffentlichkeitsbeteiligung gem. § 3 (1) BauGB Stand: 14.01.2025 2. Schriftlich vorgebrachte Äußerungen zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbe-teiligung gem. § 3 (1) BauGB Es wurden im Zeitraum vom 02.12.2024 bis 03.01.2025 folgende schriftlichen Äußerungen zur Öffentlichkeitsbeteiligung vorgebracht. 1.1. Es sind drei Stellungnahmen eingegangen, die nochmals die Erforderlichkeit einer Fläche für Außengastronomie im Bereich des Gebäudes „The Cradle“ betonen und darlegen, dass bis zur Herstellung der endgültigen Oberflächen eine qualitätvolle Interimslösung benötiget wird. Antwort Im Rahmen der Verkehrs- und Freianlagenplanung wird eine Außengastronomiefläche auf den öffentlichen Flächen eingeplant. Eine qualitätvolle Interimslösung auf den öffentlichen Flächen ist bilateral mit dem Liegenschaftsamt abzustimmen. Im Bebauungsplan werden zu Außengastronomieflächen im öffentlichen Raum keine Regelungen getroffen.
2. Behandlung Stgn. 4(2) als Text anzeigen
Title: 00588549.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588549.pdf Published Time: Tue, 02 Jun 2026 08:50:47 GMT Number of Pages: 52 Markdown Content: Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 > Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 ## Stellungnahmen / Hinweise aus den Beteiligungen der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter ## Frühzeitige Behördenbeteiligung gemäß § 4 Abs. 1 BauGB vom 08.09.2025 bis 10.10.2025 ## sowie ## Behördenbeteiligung gemäß § 4 Abs. 2 BauGB vom 25.022026. bis 31.03.2026 ## zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 03/002 – Kesselstraße – Stand der Abwägung Beteiligung § 4 (1): November 2025 Stand der Abwägung Beteiligung § 4 (2): April 2026 Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 2 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 I. Liste der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter, die abwägungsrelevante Stellungnahmen / Hinweise zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 03/002 – Kesselstraße - vorgebracht haben 1. AWISTA GmbH 2. Bezirksregierung Düsseldorf 3. Deutsche Telekom Technik GmbH 4. DFS - Deutsche Flugsicherung GmbH 5. Flughafen Düsseldorf 6. Handwerkskammer Düsseldorf 7. Industrie- und Handelskammer Düsseldorf 8. Landesbetrieb Wald und Holz NRW - Regionalforstamt Niederrhein 9. Landesbetrieb der Naturschutzverbände NRW: NABU 10. LVR: Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland 11. Neuss-Düsseldorfer Häfen & Co. KG 12. Stadtwerke Düsseldorf AG – Liegenschaften 13. Amt 19 - Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz 14. Amt 20 – Kämmerei 15. Amt 37 – Feuerwehr; Brandschutz 16. Amt 37 – Feuerwehr; Kampfmitte 17. Amt 52 – Sportamt 18. Amt 53 – Gesundheitsamt 19. Amt 63 – Bauaufsichtsamt 20. Amt 65 – Liegenschaftsamt 21. Amt 66 – Amt für Verkehrsmanagement 22. Amt 67 – Stadtentwässerungsbetrieb 23. Amt 68 – Garten-, Friedhofs- und Forstamt Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 3 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 II. Behandlung der abwägungsrelevanten Stellungnahmen / Hinweise der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und Fachämter zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 03/002 - Kesselstraße -(Beantwortungsstand 4(1): 11.2025 / 4(2): 03.2026 Jahr) 1. AWISTA GmbH Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - 4(1) Keine Bedenken 4(2) − Im Bereich der Serpentinen benötigen wir eine Wendefläche für unsere Kehrmaschine. Daher muss der eingezeichnete Bereich (Schotterrase) mindestens eine Traglast von 5,2 t haben. − Im Bereich der Uferstraße ist eine durchgängige Fahrbahnbreite von 4,50 einzuhalten. − Es ist sicherzustellen, dass die Platzflächen über abgesenkte Bordsteine verfügen, sodass die Kehrmaschinen diese befahren können. − Pflanzkübel sind so zu platzieren, dass eine Mindestdurchfahrtsbreite von 1,50m gegeben ist. Gleiches gilt für die Platzierung der Bänke. − Bei Überbauung von Straßen und Wegen und sonstigen Flächen ist eine Durchfahrtshöhe von mind. 4,00m vorzusehen. Die Hinweise werden im weiteren Verfahren berücksichtigt. 2. Bezirksregierung Düsseldorf Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - 4(1) Das Plangebiet liegt etwa 640 m nordwestlich des Hubschraubersonderlandeplatzes am Prozessgebäude des Oberlandesgerichts Düsseldorf, unmittelbar unterhalb des nordwestlichen An- und Abflugsektors. Daher habe ich Der Nachweis der Verträglichkeit wird im Rahmen des jeweiligen Baugenehmigungsverfahrens erbracht. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 4 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) Niederlassung Düsseldorf als Betreiber des Hubschraubersonderlandeplatzes beteiligt und um Stellungnahme gebeten. Dieser führt aus, dass eine Bewertung und Stellungnahme durch einen luftfahrttechnischen Sachverständigen erforderlich ist (Kostentragung durch den jeweiligen Bauherrn). Es sollen nur die Bauvorhaben baulich umgesetzt werden, die den Vorgaben der vorhandenen Gutachten sowie der neu zu erstellenden gutachterlichen Stellungnahme entsprechen, oder die Flugkorridore nicht negativ tangieren. Des Weiteren ist der BLB NRW, hier Abteilung Portfoliomanagement der Niederlassung Düsseldorf, als Träger öffentlicher Belange an dem Verfahren zu beteiligen. Aufgrund o.g. Lage kann es zu Belästigungen durch Fluglärm kommen. Da es sich bei dem Fluglärm um seltene Ereignisse handelt und mit Gewerbegebiet kein besonders schutzwürdige Baugebiet festgesetzt wird, ist eine immissionsschutzrechtliche Begutachtung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens entbehrlich. 4(2) − Das Plangebiet befindet sich teilweise unterhalb eines genehmigten An- bzw. Abflugsektors. Durch Vorhabenträger, Mieter bzw. Eigentümer der überflogenen Gebäude muss also mit Hubschrauberflugbetrieb in geringer Höhe gerechnet werden. − An- bzw. abfliegende Hubschrauber verursachen erheblichen Lärm, insbesondere in den direkt überflogenen Gebäuden. Entsprechender Schallschutz ist ggf. erstrebenswert. Die Hinweise werden im Rahmen der Baugenehmigungsverfahren berücksichtigt. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 5 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - − Neben den Gebäuden an sich, dürfen auch technische Aufbauten wie z.B. Klimaanlagen oder Antennenmasten die Hindernisbegrenzungsflächen des Anflugsektors nicht durchstoßen. − In niedriger Höhe an- und abfliegende Hubschrauber verursachen starke Abwinde. Die äußere Gebäudehülle und das Dach sollten so ausgeführt werden, dass keine Gebäudeteile durch die Abwinde beschädigt oder herabgeweht werden können. − Lichtinstallationen an den Gebäuden sollten so ausgerichtet werden, dass an-bzw. abfliegende Hubschrauber nicht geblendet werden. − Ich weise bereits darauf hin, dass nicht nur die geplante Bebauung, sondern auch die zur Errichtung nötigen Baukrane und ähnliche Baugeräte Auswirkungen auf den An- und Abflugsektor haben und dem Dezernat 26 Luftverkehr mindestens 10 Arbeitstage vor der geplanten Aufstellung anzuzeigen sind. Eine temporäre Sperrung für die Aufstellung von Baukranen ist grundsätzlich möglich. Bei der noch ausstehenden Festlegung der Ersatzaufforstungen ist den agrarstrukturverträglichen und flächensparenden Varianten der Vorzug zu geben. Im weiteren Verfahren wird eine geeignete Ausgleichsfläche bestimmt. Innerhalb von GE-Gebietsflächen eröffnet sich die planungsrechtliche Möglichkeit auch Anlagen, die einen Betriebsbereich bilden oder Teil eines solchen Betriebsbereichs wären, zuzulassen (z. B. Gefahrstofflagerung). Die Ansiedlung von diesen Störfallbetrieben hat unter Sollte sich tatsächlich die Ansiedlung eines Störfallbetriebes im Plangebiet ergeben, wird im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens dessen Zulässigkeit geprüft. Eine Planungsvariante, die Störfallbetriebe im Plangebiet grundsätzlich ausschließt, ist Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 6 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - Beachtung des passiv planerischen Gefahrstoffschutzes, sprich unter der Rücksichtnahme benachbarter Schutzobjekte innerhalb als auch außerhalb des Plangebiets, zu erfolgen. Es besteht die Pflicht zur Berücksichtigung angemessener Abstände. Unter Berücksichtigung der Standortgegebenheiten und der Nachbarschaft ist eine weitere Planungsvariante zu empfehlen, die Zulässigkeit von Anlagen die einen Betriebsbereich i. S. v. § 3 Abs. 5a BImSchG bilden oder Teil eines solchen Betriebsbereichs wären, innerhalb der Plangebietsfläche grundsätzlich auszuschließen. Hierdurch wird eine Seveso-Relevanz im Hinblick auf benachbarte Schutzobjekte im Sinne des § 3 Abs. 5d BImSchG bzw. des Art. 13 der Seveso-III-Richtlinie innerhalb des Planbereichs als auch außerhalb des Bebauungsplans vermieden. planungsrechtlich nicht erforderlich. 3. Deutsche Telekom Technik GmbH Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Es wird gebeten die Verkehrswege/Planungen so an die vorhandenen umfangreichen Telekommunikationslinien der Telekom anzupassen, dass diese Telekommunikationslinien nicht verändert oder verlegt werden müssen. Ziel der Planung ist die Umsetzung des städtebaulichen Konzeptes. Wenn möglich werden die vorhandenen Telekommunikationslinien berücksichtigt. Es wird gebeten folgende fachliche Festsetzung in den Bebauungsplan aufzunehmen: In allen Straßen bzw. Gehwegen sind geeignete und ausreichende Trassen mit einer Leitungszone in einer Breite von ca. 1m für die Unterbringung der Telekommunikationslinien der Telekom vorzusehen. Hinsichtlich geplanter Baumpflanzungen ist das "Merkblatt Bäume, Derartige Festsetzungen können im Bebauungsplan nicht getroffen werden. Der Bebauungsplan wird aber ausreichend breite Verkehrsflächen zur Umsetzung der Telekommunikationslinien festsetzen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 7 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . unterirdische Leitungen und Kanäle" der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, Ausgabe 2013; siehe insbesondere Abschnitt 6, zu beachten. Es wird gebeten sicherzustellen, dass durch die Baumpflanzungen der Bau, die Unterhaltung und Erweiterung der Telekommunikationslinien der Telekom nicht behindert werden. 4(2) Keine Bedenken 4. DFS – Deutsche Flugsicherung GmbH Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort - 4(1) Das Plangebiet liegt ca. 7 km vom Flughafen Düsseldorf entfernt. Durch die geringe Entfernung zu den Radaranlagen am Flughafen können je nach Art und Höhe der Bebauung Belange der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH bezüglich §18a Luftverkehrsgesetz (LuftVG) berührt werden. Bauvorhaben sollten zur Einzelfallprüfung unter Angabe von Bauhöhen der zuständigen Luftfahrtbehörde vorgelegt werden. Die Hinweise werden im weiteren Verfahren berücksichtigt. 4(2) Siehe 4(1) Siehe 4(1) 5. Flughafen Düsseldorf Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Keine Bedenken 4(2) Sollten Gebäude errichtet werden, die eine Höhe von 100 m über der Erdoberfläche überschreiten, ist gemäß §14 LuftVG eine Überprüfung der Hindernissituation im Sinne eines luftverkehrsrechtlichen Antrages Der Bebauungsplan sieht keine Gebäude über 100 m vor. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 8 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . bei der Bezirksregierung Düsseldorf notwendig. 6. Handwerkskammer Düsseldorf Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Im weiteren Verfahren wird gebeten darauf zu achten, dass die zeichnerischen und textlichen Festsetzungen für die bestehenden Betriebsstandorte südlich der Holzsstraße ausreichend Entwicklungsmöglichkeiten für den bestehenden Handwerksbetrieb sowie für weitere gewerbliche Nachnutzungen eröffnen. So wird beispielsweise gebeten darauf zu achten, dass Gewerbebetriebe aller Art gemäß § 8 Abs. 2 BauNVO allgemein zulässig sind und die überbaubare Grundstücksfläche für Erweiterungsmöglichkeiten ausreichend dimensioniert wird. Die Anregung wird berücksichtigt. Auch die überbaubare Grundstücksfläche wird noch einmal erweitert. Der Planbegründung ist zu entnehmen, dass in den Gewerbegebieten Stellplätze nur in Tiefgargen zulässig seien, um den ruhenden Verkehr im Stadtbild zu reduzieren (vgl. Stadt Düsseldorf o.J., Begründung zum Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 03/002 -Kesselstraße - Stadtbezirk 3 -Stadtteil Hafen; S. 11). Angesichts der ansässigen Kfz-Werkstatt sowie der vorhandenen Stellplätze bitten wir darum, dass im Bereich der Kfz-Werkstatt oberirdische Stellplätze zulässig sind bzw. bleiben. Diese sind für den Kfz-Betrieb essenziell, sodass eine planungsrechtliche Unzulässigkeit oberirdischer Stellplätze eine Reduzierung des Kfz-Betriebes auf den Bestandsschutz bedeuten würde. Unseres Erachtens kann dem in Der Anregung wird gefolgt. Im Gewerbegebiet südlich der Holzstraße sind Stellplätze ohne Einschränkung grundsätzlich zulässig. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 9 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . der Planbegründung genannten städtebaulichen Belang bzw. der Reduzierung des ruhenden Verkehrs im Stadtbild auf dem Betriebsgrundstück bereits dadurch Rechnung getragen werden, dass sich die Stellplätze im rückwärtigen Grundstücksbereich befinden. Entlang der Holzstraße sowie in Richtung des urbanen Hafenquartiers an der Kesselstraße sind die bestehenden Stellplätze der Kfz-Werkstatt dementsprechend nicht ersichtlich. 4(2) Keine Bedenken 7. Industrie- und Handelskammer Düsseldorf Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . 4(1) Dem Rahmenkonzept für den Bebauungsplan Nr. 03/002 Kesselstraße liegt ein städtebaulicher Entwurf aus 2024 zugrunde. Dieser skizziert eine Bebauung in Form von mehrgeschossigen Gebäuden mit zahlreichen Hochpunkten mit 24-, 18 und drei 10-geschossigen Gebäuden. Am Kopf des Hafenbeckens ist der 24-geschossige Hochpunkt verortet. Im anschließenden Hafenbecken ist eine Hafentreppe skizziert. Das Rahmenkonzept greift mit seinen ersten Festsetzungen auf diese Skizze zurück. Die 158. Änderung des Flächennutzungsplanes wird so verstanden, dass genau diese Lage geeignet für hafenaffines Gewerbe sein soll. Es wird gebeten diese Unstimmigkeit zu erläutern. Zudem wird gefordert, dass der Ausschluss jeglicher Art von Wohnnutzung Teil der textlichen Festsetzungen wird. So wird Es handelt sich bei der Planung um einen Angebotsbebauungsplan und nicht um eine Investorenplanung. Dementsprechend gibt der Bebauungsplan hinsichtlich Art und Maß der baulichen Nutzungen und der Anzahl der Vollgeschosse einen maximalen städtebaulichen Rahmen vor, der aber nicht vollumfänglich ausgeschöpft werden muss. Welche Nutzungen im Detail realisiert werden, steht heute noch nicht fest. Am Hafenbeckenkopf B ist hafenaffines Gewerbe grundsätzlich zulässig. Hier soll sogar festgesetzt werden, dass nur hafenaffines Gewerbe zulässig ist. Daher besteht keine Unstimmigkeit zwischen der 158. Flächennutzungsplanänderung und dem Bebauungsplan. Wohnnutzungen sind im Plangebiet ausgeschlossen. Stellungnahme wird: gefolgt teilweise gefolgt nicht gefolgt zur Kenntnis genommen Seite 10 von 52 Stand: 12.05.2026, Anlage 2 zur Vorlage Nr. APS/049/2026 Stellungnahme / Hinweis Abwägung bzw. Antwort . sicher ein Unte

Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.

3. Begründung als Text anzeigen
Title: 00588550.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588550.pdf Published Time: Tue, 02 Jun 2026 08:50:48 GMT Number of Pages: 59 Markdown Content: - 1 - > Bebauungsplan Nr. 03/002 Stand: 12.05.2026, Vorlage Nr. APS/049/2026 # Begründung # zum Bebauungsplan- Entwurf Nr. 03/002 # - Kesselstraße - # - Stadtbezirk 3 - Stadtteil Hafen -- 2 - > Bebauungsplan Nr. 03/002 Stand: 12.05.2026, Vorlage Nr. APS/049/2026 Teil A - Städtebauliche Aspekte ........................................................................ 6 1 Planungsanlass ................................................................................. 6 2 Örtliche Verhältnisse.......................................................................... 6 2.1 Beschreibung des Plangebietes............................................................ 6 2.2 Bestand ........................................................................................... 6 2.3 Umgebung ....................................................................................... 6 2.4 Verkehr und Erschließung ................................................................... 7 2.5 Infrastruktur .................................................................................... 7 2.6 Grünstrukturen ................................................................................. 7 3 Gegenwärtiges Planungsrecht ............................................................. 7 3.1 Regionalplan..................................................................................... 7 3.2 Flächennutzungsplan (FNP)................................................................. 8 3.3 Landschaftsplan ................................................................................ 8 3.4 Bebauungs-, Durchführungs- und Fluchtlinienpläne, § 34, § 35 BauGB...... 8 4 Sonstige Satzungen, Pläne und Konzepte.............................................. 8 4.1 Raumwerk D .................................................................................... 8 4.2 Gewerbe- und Industriekernzonen ..................................................... 10 4.3 Hochhausrahmenplan (HRP) ............................................................. 10 4.4 Rahmenplan Einzelhandel ................................................................. 11 5 Ziele, Zwecke und wesentliche Auswirkungen des Bebauungsplanes ....... 11 5.1 Städtebauliches Wettbewerbsverfahren .............................................. 11 5.2 Städtebauliches Konzept .................................................................. 11 5.3 Freiraumkonzept und Wegeführung ................................................... 12 5.4 Verkehrskonzept ............................................................................. 13 5.5 Anpassung des Planungsrechts .......................................................... 13 6 Inhalt des Bebauungsplans ............................................................... 13 6.1 Art der baulichen Nutzung ................................................................ 13 6.2 Maß der baulichen Nutzung............................................................... 14 6.3 Überbaubare Grundstücksflächen ...................................................... 15 6.4 Abweichende Abstandsflächen ........................................................... 15 6.5 Stellplätze und Garagen, Bereiche für Ein- und Ausfahrt ....................... 15 6.6 Verkehrliche Erschließung................................................................. 16 6.7 Ver- und Entsorgung ....................................................................... 17 6.8 öffentliche Grünflächen .................................................................... 17 6.9 Wasserfläche .................................................................................. 17 6.10 Artenschutz .................................................................................... 17 6.11 Grünplanerische Inhalte ................................................................... 18 - 3 - > Bebauungsplan Nr. 03/002 Stand: 12.05.2026, Vorlage Nr. APS/049/2026 6.12 Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen ....................................... 19 6.13 Hochwasser .................................................................................... 21 6.14 Urbane Sturzfluten und Starkregen .................................................... 22 6.15 Bauordnungsrechtliche Festsetzungen ................................................ 22 7 Kennzeichnung ............................................................................... 22 7.1 Altstandorte ................................................................................... 22 7.2 Altablagerung ................................................................................. 23 7.3 Fläche mit gewerblicher Geruchsvorbelastung ..................................... 23 8 Nachrichtliche Übernahmen/ Hinweise ................................................ 23 8.1 Überschwemmungsgebiet ................................................................. 23 8.2 Hochwasserschutz ........................................................................... 23 8.3 Niederschlagswasserbeseitigung ........................................................ 24 8.4 Schmutzwasserbeseitigung ............................................................... 24 8.5 Standorte für Transformatoren .......................................................... 24 8.6 Löschwasserversorgung ................................................................... 24 8.7 Kampfmittel ................................................................................... 24 8.8 Dach- und Tiefgaragenbegrünung ...................................................... 24 8.9 Baumpflanzungen ........................................................................... 25 8.10 Artenschutz .................................................................................... 25 8.11 Urbane Sturzfluten und Starkregen .................................................... 26 8.12 Luftreinhalteplan und Umweltzone ..................................................... 26 8.13 Windkomfort .................................................................................. 26 8.14 Feste Brennstoffe ............................................................................ 26 8.15 Denkmalschutz ............................................................................... 26 9 Verfahren....................................................................................... 26 9.1 Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3(1) BauGB ................... 27 9.2 Behördenbeteiligung gemäß § 4(2) BauGB .......................................... 27 9.3 Öffentliche Auslegung gemäß § 3(2) BauGB ........................................ 27 10 Soziale Maßnahmen ......................................................................... 27 11 Bodenordnende Maßnahmen ............................................................. 27 12 Kosten für die Gemeinde .................................................................. 27 Teil B – Umweltbericht .................................................................................. 29 13 Zusammenfassung .......................................................................... 29 14 Beschreibung des Vorhabens ............................................................ 30 15 Ziele des Umweltschutzes im Gebiet .................................................. 30 16 Schutzgutbetrachtung ...................................................................... 31 16.1 Mensch .......................................................................................... 32 - 4 - > Bebauungsplan Nr. 03/002 Stand: 12.05.2026, Vorlage Nr. APS/049/2026 16.1.1 Verkehrslärm .................................................................................. 32 16.1.2 Gewerbeemissionen......................................................................... 32 16.1.3 Sport- und Freizeitlärm .................................................................... 34 16.1.4 Schifffahrtslärm .............................................................................. 34 16.1.5 Elektromagnetische Felder (EMF)....................................................... 35 16.1.6 Störfallbetriebsbereiche ................................................................... 35 16.1.7 Beseitigung und Verwertung von Abfällen ........................................... 36 16.1.8 Besonnung ..................................................................................... 36 16.1.9 Wind ............................................................................................. 36 16.2 Natur und Freiraum ......................................................................... 37 16.2.1 Flächennutzung und -versiegelung ..................................................... 37 16.2.2 Tiere, Pflanzen und Landschaft .......................................................... 38 16.2.3 Artenschutzrechtliche Prüfung ........................................................... 40 16.3 Boden............................................................................................ 41 16.3.1 Altablagerungen im Umfeld des Plangebietes....................................... 41 16.3.2 Altablagerungen im Plangebiet .......................................................... 41 16.3.3 Altstandorte im Plangebiet ................................................................ 41 16.3.4 Vorsorgender Bodenschutz ............................................................... 44 16.4 Wasser .......................................................................................... 45 16.4.1 Grundwasser .................................................................................. 45 16.4.2 Niederschlags- und Schmutzwasserbeseitigung ................................... 46 16.4.3 Urbane Sturzfluten und Starkregen .................................................... 47 16.4.4 Oberflächengewässer ....................................................................... 48 16.4.5 Wasserschutzgebiete ....................................................................... 48 16.4.6 Hochwasserbelange ......................................................................... 48 16.5 Luft ............................................................................................... 50 16.5.1 Lufthygiene .................................................................................... 50 16.5.2 Umweltfreundliche Mobilität .............................................................. 51 16.6 Klima ............................................................................................ 51 16.6.1 Globalklima .................................................................................... 51 16.6.2 Stadtklima und Klimaanpassung ........................................................ 52 16.7 Kulturelles Erbe und sonstige Sachgüter ............................................. 54 16.8 Wechselwirkungen sowie Kumulierung ............................................... 54 17 Geprüfte anderweitige Lösungsmöglichkeiten ...................................... 57 18 Prognose der Entwicklung des Umweltzustandes bei Nichtdurchführung der Planung (Nullvariante) .................................................................................. 57 19 Geplante Überwachungsmaßnahmen (Monitoring) ................................ 57 - 5 - > Bebauungsplan Nr. 03/002 Stand: 12.05.2026, Vorlage Nr. APS/049/2026 20 Weitere Angaben............................................................................. 58 - 6 - > Bebauungsplan Nr. 03/002 Stand: 12.05.2026, Vorlage Nr. APS/049/2026 # Teil A - Städtebauliche Aspekte 1 Planungsanlass Die weitgehend brachliegende Halbinsel Kesselstraße stellt eine der bedeutendsten städtebaulichen Potenzialflächen der Landeshauptstadt Düsseldorf dar. Die Flächen befinden sich im städtischen Eigentum. Durch die Lage in direkter Nachbarschaft zum Medienhafen bietet die Halbinsel zum einen Erweiterungsmöglichkeiten für diesen attraktiven Standort am Wasser und eröffnet zum anderen die Chance, den Abschluss zum westlich anschließenden Wirtschaftshafen zu definieren. Das Planverfahren dient der Entwicklung eines belebten urbanen Hafenquartiers im Bereich der Halbinsel Kesselstraße. Wohnnutzungen sind in diesem Zusammenhang explizit nicht vorgesehen, um ein Heranrücken von schutzwürdigen Nutzungen an den Wirtschaftshafen auszuschließen. 2 Örtliche Verhältnisse 2.1 Beschreibung des Plangebietes Das ca. 9,8 ha große, topographisch weitgehend ebene Plangebiet liegt im zentralen Bereich des Düsseldorfer Hafens. Es wird im Westen/Nordwesten durch das Hafenbecken B und im Osten durch das Hafenbecken A begrenzt. Südlich verläuft die Holzstraße. Im Südosten grenzen zwei organisch geformten Bürogebäude mit sechs-und sechzehn Geschossen an. Nordöstlich der Halbinsel Kesselstraße vorgelagert ist ein Pier geplant, der über Brückenbauwerke eine Verbindung zwischen den Halbinseln Speditionstraße und Weizenmühlenstraße schafft. Für die aufstehenden Gebäude sind Büronutzungen und im Erdgeschoss gastronomische Nutzungen vorgesehen. Der Bebauungsplan ist seit dem 26.09.2020 rechtsverbindlich. 2.2 Bestand Das Plangebiet liegt bis auf die vom Ruderclubs Germania Düsseldorf 1904 e.V. genutzten baulichen Anlagen und die Bestandsbebauung südlich der Holzstraße brach. Die „neue“ Kesselstraße ist als Baustraße bereits teilweise hergestellt. Zur Erschließung des Ruderclubs verläuft entlang des Hafenbeckens B die Uferstraße. 2.3 Umgebung Im östlich gelegenen Medienhafen befinden sich insbesondere Büronutzungen der Medienbranche sowie der Informations- und Kommunikationstechnologie, ergänzt durch zahlreiche gastronomische Angebote, Hotelnutzungen sowie diverse - 7 - > Bebauungsplan Nr. 03/002 Stand: 12.05.2026, Vorlage Nr. APS/049/2026 Freizeitnutzungen, wie beispielsweise Kino und Yachthafen. Die Architektur stellt sich sehr vielfältig dar und ist durch eine hohe, urbane Verdichtung gekennzeichnet. Im Bereich der Speditionstraße sind zudem auch Wohnnutzungen vorhanden. Im westlich angrenzenden Wirtschaftshafen sind gewerbliche Nutzungen verschiedenster Größe, wie der Düsseldorfer Containerhafen, diverse Logistikbetriebe und Lager angesiedelt. Auf der benachbarten Halbinsel Weizenmühlenstraße befinden sich zwei Mühlenbetriebe (Futter- und Lebensmittelmühlen) sowie ein Betrieb zum Umschlag von Kraftfahrzeugen. Einige Betriebe arbeiten im Dreischichtbetrieb tags und nachts. Darüber hinaus sind nicht wesentlich störende Gewerbebetriebe in der umgenutzten Plange Mühle angesiedelt. 2.4 Verkehr und Erschließung Das Plang

Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.

4. Textliche Festsetzungen als Text anzeigen
Title: 00588551.pdf URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588551.pdf Published Time: Tue, 02 Jun 2026 08:50:48 GMT Number of Pages: 12 Markdown Content: Textliche Festsetzungen Bebauungsplan Nr. 03/002 -Kesselstraße- Stadtbezirk 3 - Stadtteil Hafen Dieser Plan enthält Festsetzungen nach § 9 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. November 2017 (Bundesgesetzblatt I S. 3634), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 22. Dezember 2025 (Bundesgesetzblatt 2025 I Nr. 348), der Baunutzungsverordnung (BauNVO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. November 2017 (Bundesgesetzblatt I S. 3786), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 3. Juli 2023 (Bundesgesetzblatt 2023 I Nr. 176) und der Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW 2018) vom 21. Juli 2018 (Gesetz- und Verordnungsblatt NRW S. 421), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 31. Oktober 2023 ( Gesetz- und Verordnungsblatt NRW S. 1172 ). Soweit in den textlichen Festsetzungen Bezug genommen wird auf technische Regelwerke - VDI - Richtlinien, DIN - Vorschriften oder Richtlinien anderer Art - werden diese zur Einsicht bei der auslegenden Stelle bereitgehalten. I. Textliche Festsetzungen (§ 9 BauGB) 1. Art der baulichen Nutzung 1.1. Gewerbegebiete 1 und Gewerbegebiet 1.2 (GE 1, GE 1.1 und GE 1.2) (§ 8 BauNVO i.V.m. § 1 BauNVO) 1.1.1 Zulässig sind: - Gewerbebetriebe aller Art einschließlich Anlagen zur Erzeugung von Strom oder Wärme aus solarer Strahlungsenergie oder Windenergie - Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude - Lagerhäuser - Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke - Einzelhandelsbetriebe mit nicht zentrenrelevanten Sortimenten gemäß Nr. 3 bis Nr. 7 der Düsseldorfer Sortimentsliste (Rahmenplan Einzelhandel der Landeshauptstadt Düsseldorf 2016, siehe textliche Festsetzung Nr. 1.3 Düsseldorfer Sortimentsliste) - Einzelhandelsbetriebe in Form von Nachbarschaftsläden (Convenience Stores) mit einer Verkaufsfläche bis maximal 400 m² 1.1.2 Ausnahmsweise können zugelassen werden: - Vergnügungsstätten - öffentliche Betriebe 1.1.3 Unzulässig sind: - Lagerplätze - Tankstellen - Betriebe des Beherbergungsgewerbes - Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie für Betriebsinhaber und Betriebsleiter, die dem Gewerbebetrieb zugeordnet und ihm gegenüber in Grundfläche und Baumasse untergeordnet sind - Einzelhandelsbetriebe mit zentrenrelevanten Sortimenten gemäß Nr. 1 bis Nr. 2 der Düsseldorfer Sortimentsliste (Rahmenplan Einzelhandel der Landeshauptstadt Düsseldorf 2016, siehe textliche Festsetzung Nr. 1.3 Düsseldorfer Sortimentsliste) mit Ausnahme von Nachbarschaftsläden (Convenience Stores) 1.2. Gewerbegebiet 2 (GE 2) (§ 8 BauNVO i.V.m. § 1 BauNVO) 1.2.1 Zulässig sind: - Nur hafenaffine Gewerbebetriebe einschließlich Anlagen zur Erzeugung von Strom oder Wärme aus solarer Strahlungsenergie oder Windenergie. Eine hafenaffine Nutzung liegt vor bei: 1. Einrichtungen, Anlagen und Betrieben, die dem Güterumschlag zwischen See- und Landweg dienen (zum Beispiel Betriebe und Einrichtungen mit Schiffsumschlag, Lager- und Speditionsbetriebe, Betriebe der Verteilung von Massengütern, Umschlags- und Transportanlagen, Transportwege wie z.B. Hafenbecken, Straßen, Gleisanlagen sowie dem Betrieb zugeordnete Nebennutzungen sowie zugeordnete Verwaltungsgebäude und Werkstätten) und bei 2. Betrieben des Dienstleistungsgewerbes im Güterverkehr sowie produzierende Gewerbe- und Industriebetriebe, die einen funktionalen Zusammenhang mit dem Umschlag oder den Betrieb eines Hafens aufweisen. - Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude - Lagerhäuser - Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke - Einzelhandelsbetriebe mit nicht zentrenrelevanten Sortimenten gemäß Nr. 3 bis Nr. 7 der Düsseldorfer Sortimentsliste (Rahmenplan Einzelhandel der Landeshauptstadt Düsseldorf 2016, siehe textliche Festsetzung Nr. 1.3 Düsseldorfer Sortimentsliste) - Einzelhandelsbetriebe in Form von Nachbarschaftsläden (Convenience Stores) mit einer Verkaufsfläche bis maximal 400 m² 1.2.2 Ausnahmsweise können zugelassen werden: - Vergnügungsstätten - öffentliche Betriebe 1.2.3 Unzulässig sind: - Lagerplätze - Tankstellen - Betriebe des Beherbergungsgewerbes - Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie für Betriebsinhaber und Betriebsleiter, die dem Gewerbebetrieb zugeordnet und ihm gegenüber in Grundfläche und Baumasse untergeordnet sind > -Einzelhandelsbetriebe mit zentrenrelevanten Sortimenten gemäß Nr. 1 bis Nr. 2 der Düsseldorfer Sortimentsliste (Rahmenplan Einzelhandel der Landeshauptstadt Düsseldorf 2016, siehe VI. Düsseldorfer Sortimentsliste) mit Ausnahme von Nachbarschaftsläden (Convenience Stores) > 1.3. Düsseldorfer Sortimentsliste 2016 ## Düsseldorfer Sortimentsliste 2016 ## Abgestimmt auf die Sortimentsliste für das Regionale Einzelhandelskonzept für das westliche Ruhrgebiet und Düsseldorf (mit der Ausnahme des Sortimentes Fahrräder und Zubehör) ## Sortimente mit Zentrenrelevanz Sortimente ohne Zentrenrelevanz ## 1. Nahversorgungsrelevante Sortimente (periodischer Bedarf) ## 1.1 Nahrungs- und Genussmittel ## 1.2 Pharmazeutika, Reformwaren ## 1.3 Drogerie, Körperpflege (Drogeriewaren, Wasch- und Putzmittel) ## 1.4 Tiere und Tiernahrung, Zooartikel ## 1.5 (Schnitt-) Blumen ## 1.6 Zeitungen, Zeitschriften ## 3. Baumarktspezifische Kernsortimente ## 3.1 Baustoffe (Holz, Metall, Kunststoffe, Steine, Fliesen, Dämmstoffe, Mörtel etc.) ## 3.2 Bauelemente (Fenster, Türen, Verkleidungen, Rollläden, Markisen etc.) ## 3.3 Installationsmaterial (Elektro, Sanitär, Heizung, Öfen etc.) ## 3.4 Bad- und Sanitäreinrichtungen ## 3.5 Farben, Lacke und Tapeten ## 3.6 Bodenbeläge ## 3.7 Beschläge und Eisenwaren ## 3.8 Werkzeuge, Geräte, Gerüste und Leitern ## 2. Zentrenrelevante Sortimente (aperiodischer Bedarf) ## 2.1 Persönlicher Bedarf ## 2.1.1 Bekleidung (auch Sportbekleidung), Lederwaren und Schuhe ## 2.1.2 Parfümerie- und Kosmetikartikel ## 2.1.3 Uhren und Schmuck ## 2.1.4 Sanitätswaren ## 2.2 Wohn- und Haushaltsbedarf ## 2.2.1 Wohnaccessoires, Antiquitäten, Dekorationsartikel ## 2.2.2 Haus- und Heimtextilien (Gardinen und Zubehör, Stoffe ## 4. Gartenmarktspezifische Kernsortimente ## 4.1 Gartenbedarf ## 4.1.1 Pflanzen, Bäume und Sträucher ## 4.1.2 Pflanzgefäße ## 4.1.3 Gartengeräte ## 4.1.4 Erde, Torf, Düngemittel ## 4.1.5 Pflanzenschutzmittel ## 4.2 Garteneinrichtungen ## 4.2.1 Materialien für den Bau von Außenanlagen, Wegen, Terrassen, Teichen, Pergolen, Zäune und Einfriedungen und Kurzwaren, ## Handarbeitsmaterialien, Wolle, Nähmaschinen) ## 2.2.3 Glas, Porzellan und Keramik ## 2.2.4 Haushaltswaren und Elektrokleingeräte ## 2.2.5 Kunst, Bilder, Kunstgewerbe und Kunsthandwerk, Bilderrahmen, Galanteriewaren und Geschenkartikel ## 2.3 Freizeit- und sonstiger Bedarf ## 2.3.1 Bastelartikel und Spielwaren ## 2.3.2 Medien (Bücher, Zeitschriften, bespielte Speichermedien, Tonträger, Computerspiele, Computersoftware) ## 2.3.3 Büroartikel, Papier, Schreibwaren ## 2.3.4 Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (Computer und Zubehör, unbespielte Speichermedien) ## 2.3.5 Foto, Video, Optik, Akustik ## 2.3.6 Sport- und Freizeitartikel ## 2.3.7 Sportgeräte, Campingartikel, Waffen und Jagdbedarf ## 2.3.8 Musikinstrumente und Zubehör, Musikalien ## 4.2.2 Gartenhäuser und Gewächshäuser ## 4.3 Garten- und Balkonmöbel ## 5. Möbel ## 5.1 Wohnmöbel und Küchenmöbel ## 5.2 Büromöbel und Büromaschinen ## 5.3 Elektrogroßgeräte für den Haushalt ## 5.4 Beleuchtungskörper und Lampen ## 5.5 Teppichböden und Teppiche ## 5.6 Kinderwagen ## 6. Fahrzeuge und Fahrräder ## 6.1 Kraftfahrzeuge aller Art (inklusive Motorräder, Motorradfunktionsbekleidung und Zubehör), Anhänger ## 6.2 Kfz-Teile und -Zubehör ## 6.3 Boote und Zubehör ## 6.4 Fahrräder und Zubehör ## 7. Brennstoffe, Mineralölerzeugnisse, Chemikalien, Technische Gase > 2. Stellplätze > (§ 12 BauNVO) > In den Gewerbegebieten 1, 1.1 und 2 (GE 1, GE 1.1 und GE 2) sind Stellplätze ausschließlich in Tiefgaragen oder Garagengeschossen zulässig. 3. Dach und Technikaufbauten (§ 16 und § 18 BauNVO i.V.m. § 89 BauO NRW) Dach- und Technikaufbauten sind unzulässig. Aufzugsüberfahrten und haustechnische Anlagen sind in die Gebäudekubatur zu integrieren. Ausgenommen davon sind Anlagen zur regenerativen Energiegewinnung, Anlagen zur Fassadenreinigung und Anlagen zur Unterhaltung von Gebäudebegrünung. 4. Höhenlage (§ 9 Abs. 3 BauGB i.V.m. § 9 Abs. 1 BauGB) 4.1 Die Verkehrsflächen zur Erschließung der Ein- und Ausfahrtbereiche der Baugebiete und die Verkehrsflächen besonderer Zweckbestimmung „Verkehrsberuhigter Bereich“ und „Fuß- und Radweg“ müssen eine Höhenlage von 36,55 m ü NHN aufweisen. 4.2 Die Grundstücke in den Gewerbegebieten müssen eine Höhenlage von mindestens 36,75 m ü. NHN aufweisen. 5 Maß der baulichen Nutzung (§ 19 Abs. 4 BauNVO) Eine Überschreitung der festgesetzten Grundflächenzahl von 0,7 und 0,9 durch Unterbauung mit Tiefgaragen bis 1,0 ist zulässig. 6 Überbaubare Grundstücksflächen, Baugrenzen und vom Bauordnungsrecht abweichende Maße der Abstandsflächen (§ 9 Abs. 1 Nr. 2 und 2a BauGB, § 23 BauNVO) Für die festgesetzten überbaubaren Grundstücksflächen beträgt die erforderliche Tiefe der Abstandsfläche für den − Abschnitt A-B 0,12 H − Abschnitt C-D 0,033 H 7 Artenschutzmaßnamen (§ 9 Abs. 1 Nr. 20 BauGB i. V. m. § 7 Abs. 2 Nr. 13 a) und b), bb) und § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG) 7.1 Vermeidung von Vogelschlag Das Risiko der signifikanten Erhöhung von Vogelkollisionen an Glas- und spiegelnden Fassadenflächen ist i.S.d. § 44 Abs. 1 Nr. 1 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) zu minimieren. Zur Vermeidung des Vogelschlagrisikos ist der von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach herausgegebene Leitfaden „Vogelfreundliches Bauen mit Glas und Licht“ (2022) zu beachten. − Sofern zusammenhängende Glas- und Fassadenflächen, wie beispielsweise nebeneinanderliegende Bürofenster, Terrassentüren und/oder spiegelnde, transparente und reflektierende Fassaden vorgesehen sind, die eine Eignung aufweisen, Vögeln eine nicht vorhandene Durchflugsmöglichkeit zu suggerieren (z. B. durch Durchsehbarkeit oder durch die Spiegelung von Gehölzstrukturen, Wasserflächen, freiem Himmel), sind vorsorglich Maßnahmen nach dem jeweils bei Eingang des Bauantrags vorliegenden Stand der Technik zu treffen. − Bei den Glas- und Fassadenelementen ist der Außenreflexionsgrad grundsätzlich auf max. 15 % zu beschränken. Situationsabhängig sind außerdem Maßnahmen durchzuführen, um Glas- und Fassadenelemente als Hindernisse für das Vogelauge sichtbar zu machen, und die nachweislich das Vogelschlagrisiko auf unter 10 % reduzieren. Dies können beispielsweise transluzente, mattierte, bombierte oder strukturierte Gläser, Sandstrahlungen, Siebdrucke, farbige Folien, die Gliederung der Fassade oder ein mehrschichtiger Fassadenaufbau sein. Geeignete Materialien werden in den Leitfäden „Vogelfreundliches Bauen mit Glas und Licht“ (Schweizerische Vogelwarte Sempach, 2022) und "Vermeidung von Vogelverlusten an Glasscheiben" (Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten, 2021) benannt. Es können auch andere Materialien verwendet werden, soweit durch ein Sachverständigenbüro für Artenschutz nachgewiesen wird, dass mit diesen die beschriebenen Anforderungen an die Vermeidung von Vogelschlag erreicht werden können. − Ein mit der Unteren Naturschutzbehörde einvernehmlich abgestimmtes Maßnahmenkonzept ist im Rahmen des Bauantrags oder spätestens bis Rohbauabnahme vorzulegen. 7.2 Fledermauskästen als Ersatz für entfallende Habitate Als Ersatz für wegfallende Fledermaushabitate sind mindestens vier Großraumhöhlen und 6 kleinräumige Ersatz-Quartiere für Fledermäuse an verbleibenden Bäumen der öffentlichen Grünfläche zu installieren. Für den Wegfall von Fassadenquartieren müssen im Gewerbegebiet 1.1 (GE 1.1) vier wartungsfreie Ganzjahresquartiere und in den Gewerbegebieten 1 (GE 1) pro Baugebiet jeweils 2 wartungsfreie Ganzjahresquartiere für Fledermäuse fachgerecht eingemauert oder dauerhaft von außen angebracht werden. Hinsichtlich der Maßnahme sind die Vorgaben des Leitadens "Wirksamkeit von Artenschutzmaßnahmen" (Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, 2013) zu beachten und die fachgerechte Umsetzung durch ökologisches Fachpersonal zu begleiten. Die Standorte der Ersatz-Quartiere sind mit der Unteren Naturschutzbehörde abzustimmen. Die Installation ist fotodokumentarisch nachzuweisen. 8 Bauliche und sonstige technische Vorkehrungen zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen (§ 9 Abs. 1 Nr. 23 und 24 BauGB) 8.1 Schalldämmmaße der Außenbauteile Bei Errichtung, Änderung und Nutzungsänderung von Gebäuden mit schutzbedürftigen Räumen gemäß DIN 4109 sind technische Vorkehrungen zum baulichen Schallschutz gegen Außenlärm entsprechend der jeweils zum Zeitpunkt der Einreichung des Bauantrages bzw. bei genehmigungsfreien oder genehmigungsfrei gestellten Bauvorhaben zu Beginn des Ausführungszeitpunktes als technische Baubestimmung eingeführten Fassung der DIN 4109 vorzusehen. Für die Bestimmung des Schalldämmmaßes für die Außenbauteile von schutzbedürftigen Räumen ist nach DIN 4109 bei der Ausführungsplanung der maßgebliche Außenlärmpegel heranzuziehen, der im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens ermittelt wurde, soweit nicht dauerhafte und wesentliche Veränderungen der Lärmsituation vorliegen. Als Mindestanforderung ist hierbei ein maßgeblicher Außenlärmpegel von 65 dB(A) im Tages- und Nachtzeitraum zu berücksichtigen. 8.2 Verkehrslärm – passive Schallschutzmaßnahmen 8.2.1 Belüftung bei geschlossenen Fenstern von Übernachtungsräumen in Kindertagesstätten An Gebäudefronten, die an den mit Schrägschraffur (/////) gekennzeichneten Baugrenzen, parallel zu diesen oder in einem Winkel bis 90° zu diesen stehen, ist bei Errichtung, Änderung und Nutzungsänderung von Gebäuden für Übernachtungsräume in Kindertagesstätten, die nur Fenster zu den Fassaden mit dieser Signatur besitzen, eine ausreichende Luftwechselrate bei geschlossenen Fenstern und Türen sicherzustellen. Dabei ist zu gewährleisten, dass das erforderliche Schalldämmmaß des Außenbauteils nicht unterschritten wird. 8.2.2 Belüftung bei geschlossenen Fenstern von Büro- und Unterrichtsräumen (B) An Gebäudefronten, die an den mit B gekennzeichneten Baugrenzen oder Baulinien, parallel zu diesen oder in einem Winkel bis 90 °zu diesen stehen (entspricht einem Beurteilungspegel von ≥ 68 dB(A) tags), ist bei Errichtung, Änderung und Nutzungsänderung von Gebäuden für Büro- und Unterrichtsräume, die nur Fenster zu den Fassaden mit dieser Signatur und Kennze

Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.

5. Plan_Blatt1 als Text anzeigen
Title: 03-002_Vorentwurf_Bl 1_2026-05-26 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588552.pdf Published Time: Tue, 02 Jun 2026 08:50:50 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content: ## H > Zufahrt > Ausfahrt > Platten 34,78 34,78 34,89 35,13 35,05 35,13 35,03 34,51 34,67 34,74 34,88 34,66 34,93 34,73 34,53 34,55 34,71 35,30 34,45 34,57 34,74 35,09 34,99 34,58 35,03 34,81 34,64 34,90 34,73 34,85 > 36,56 > 35,04 35,23 34,95 34,82 34,87 34,93 34,61 34,58 34,60 34,94 35,08 34,79 35,08 34,97 34,90 34,97 35,00 34,48 34,90 34,86 34,86 34,32 34,43 34,20 35,00 34,65 34,51 34,49 34,88 34,80 34,51 35,18 34,87 34,91 34,69 34,92 34,70 35,65 34,82 34,81 34,81 35,13 34,29 34,89 34,47 35,00 34,38 34,60 34,85 34,42 35,02 34,47 34,73 35,13 35,30 35,39 34,57 33,77 35,09 35,90 36,78 KD36,53 36,59 36,69 36,49 36,56 > 36,62 > 36,46 36,62 36,53 > 36,76 36,81 36,72 36,73 KD36,69 36,70 36,75 36,75 36,77 36,72 36,74 36,76 37,03 KD36,84 36,80 36,89 36,71 KD36,63 KD36,72 36,68 36,71 36,71 36,58 KD36,77 KD36,71 KD36,71 36,78 36,42 KD36,46 36,42 36,75 KD36,51 36,45 36,77 36,79 36,80 36,71 34,68 33,19 34,89 33,32 34,85 33,91 33,56 34,34 33,47 33,74 33,74 34,83 34,02 33,84 34,94 34,90 33,94 33,92 33,83 34,33 33,99 34,09 33,96 33,92 34,02 34,09 33,93 34,25 34,08 34,21 34,16 36,75 36,75 KD34,55 36,58 KD36,81 36,85 > 36,54 KD36,74 34,79 34,78 34,85 34,98 34,91 35,25 35,53 35,91 36,87 38,07 36,58 36,28 36,39 36,52 36,35 36,53 36,63 36,57 36,63 36,57 36,58 36,51 36,44 36,00 35,73 35,90 35,85 36,58 35,72 35,80 35,66 35,85 35,90 35,87 35,84 35,78 35,80 36,48 36,52 36,69 36,52 35,83 36,65 36,60 36,72 36,73 36,73 36,26 36,53 36,02 36,54 36,54 35,99 36,59 36,54 36,62 KD35,81 KD36,15 36,53 37,00 35,26 36,24 36,66 36,32 36,71 36,51 36,70 36,70 > 34,75 > 34,74 34,63 34,63 > 34,70 34,67 34,68 34,58 34,73 KD34,70 34,88 34,59 34,61 KD34,61 36,54 35,73 35,64 35,87 KD36,23 36,25 36,25 36,27 36,22 36,21 36,33 36,26 36,34 36,34 36,14 36,34 36,31 36,28 36,24 36,39 36,39 36,54 35,74 36,41 35,57 35,34 35,13 34,95 34,66 35,33 35,92 36,31 36,41 34,06 34,05 34,30 36,32 34,01 34,68 34,66 34,73 34,70 34,72 34,79 34,80 34,84 34,79 34,78 34,76 34,76 34,84 34,66 34,68 34,65 34,65 35,15 34,61 34,57 34,52 34,66 34,80 34,75 34,60 34,67 34,64 34,69 34,70 KD34,63 34,69 34,18 34,09 34,25 KD34,53 KD34,54 34,77 34,54 34,06 34,55 30,27 33,66 34,15 34,49 34,28 34,57 KD34,60 34,54 34,62 34,66 34,68 34,78 34,54 34,31 34,24 34,12 34,13 34,04 36,26 35,45 34,97 34,73 36,40 KD36,41 36,11 35,06 34,50 36,17 35,90 KD35,52 > Asphalt > Asphalt > Haltestelle > Haltestelle 35,8800 38,49 38,50 38,43 38,49 38,48 38,49 38,44 38,44 38,43 38,44 38,42 38,30 KD38,51 38,35 KD38,31 38,49 38,46 38,24 38,16 KD38,20 38,02 38,08 KD37,91 38,02 38,15 35,72 35,64 38,09 35,62 35,85 35,85 35,86 35,86 35,58 35,60 35,48 35,49 35,50 35,38 35,32 36,27 KD36,76 36,41 36,45 36,44 36,33 36,28 36,19 KD36,68 35,79 35,76 35,74 35,63 35,76 35,59 35,59 35,61 36,02 > 35,81 35,12 35,84 35,23 34,92 35,34 35,13 35,14 35,02 35,33 35,39 35,24 34,84 35,26 35,28 34,97 35,01 34,98 34,56 34,59 34,61 34,41 34,67 34,90 34,96 36,76 36,70 36,60 36,69 36,75 36,35 35,37 35,36 36,49 36,42 36,39 36,28 36,45 36,40 36,21 35,89 35,55 35,21 35,62 35,34 35,30 35,25 35,07 36,10 36,06 36,05 36,03 35,99 36,04 35,37 35,59 35,96 36,49 36,39 36,36 36,47 36,59 36,73 35,40 35,58 35,58 35,27 35,18 35,72 36,08 36,37 36,34 35,31 35,87 35,25 35,49 35,38 36,22 35,72 35,82 34,84 34,47 34,45 34,46 34,29 34,76 34,18 34,84 34,70 34,87 34,16 34,34 34,22 34,69 34,70 34,5940 > 36,82 34,80 34,96 35,25 35,26 36,69 36,65 34,93 34,98 34,96 34,95 34,89 35,26 34,37 34,37 35,51 36,08 36,50 36,72 36,55 36,51 34,61 34,41 34,64 34,70 34,59 34,85 34,90 35,10 35,58 35,81 36,05 35,75 35,57 35,79 36,00 36,05 KD35,72 35,81 35,87 35,80 36,03 36,05 36,53 36,00 36,09 35,35 36,52 36,57 35,2030 38,12 35,46 KD35,27 35,33 KD34,98 KD34,97 34,60 34,57 34,62 KD34,65 36,36 36,55 36,43 36,00 35,99 36,00 36,16 36,15 36,38 35,97 36,56 36,22 36,33 36,04 36,14 35,36 35,41 35,18 35,51 36,64 36,80 35,76 35,72 36,03 36,79 KD36,02 36,04 35,97 35,69 35,43 35,51 35,97 36,10 35,85 35,87 35,98 > 36,19 36,35 KD36,39 > 36,18 36,50 36,72 36,89 36,67 36,63 36,61 36,72 36,80 36,82 36,81 36,82 36,91 36,80 36,66 36,54 36,02 38,19 36,19 38,22 36,38 KD36,31 35,77 38,15 KD36,02 35,93 35,36 35,95 38,18 38,20 36,85 38,32 KD36,69 38,07 35,42 35,30 35,54 35,36 35,30 35,09 35,09 35,35 35,72 35,21 35,30 35,26 35,89 35,31 35,53 35,42 35,72 36,43 36,18 KD36,69 > 36,57 36,74 35,00 34,92 34,99 35,10 35,79 35,12 34,98 34,97 34,19 34,03 37,80 KD37,55 > 35,27 34,96 > 34,58 34,62 > 34,64 > 34,48 > 34,56 > 34,69 34,80 34,79 34,82 29,66 34,86 34,81 36,51 36,50 36,35 22 72 37,87 35,29 34,96 34,60 34,68 34,73 34,74 34,77 34,56 34,79 34,79 34,79 34,79 34,82 34,80 34,81 34,81 34,81 34,72 34,81 34,81 29,66 34,92 34,91 34,67 > 34,92 > 34,88 29,69 > 34,86 > 34,87 > 34,89 > 34,89 34,82 > 34,89 KD34,91 > 34,85 29,69 > 34,90 > 34,87 > 34,90 34,91 34,85 > 34,87 34,90 34,82 34,93 34,91 34,86 34,79 34,89 35,01 34,93 34,93 34,93 > 34,74 > 34,94 > 34,89 > 34,90 > 36,71 35,14 36,65 > 36,41 36,57 > 36,47 > 36,62 > 36,61 KD36,25 35,32 35,51 > 35,66 35,71 35,70 35,56 KD36,68 35,89 35,89 35,75 35,71 KD35,82 35,84 35,41 34,39 34,62 34,64 34,56 34,57 34,4510 > 34,71 > 34,70 > 34,74 > 34,73 > 34,75 34,59 34,63 34,63 34,54 29,6710 34,54 34,56 34,50 34,59 34,57 34,50 34,55 34,63 34,64 > 34,68 34,67 > 34,70 34,51 34,82 34,74 36,58 36,53 36,39 36,41 36,60 36,73 36,45 36,47 > 34,90 35,18 36,51 > 36,48 > 35,37 36,52 36,45 34,87 35,08 35,03 34,99 36,97 37,52 37,55 36,83 38,07 38,03 38,21 38,02 38,15 38,15 38,12 37,97 38,12 38,02 36,88 36,69 36,54 36,15 36,00 38,61 38,28 38,48 38,27 ## Flur 40 Gemarkung Hamm 25 I 571 228 I > 13 a III > 13 475 II 490 I 3 759 IV > Plockstraß 750 661 > 5 -IV 231 I 453 272 17 II 557 > Hafenbecken B 15 539 210 662 -II 3 > 8 738 III 675 207 III > 11 IV > 1 33 217 610 229 749 -V VI 664 Holzstraße 300 552 732 735 > 7 179 IV 317 > 11 743 > 19 II 718 254 > 26 IX 481 Kaistraße 730 II 181 688 I 409 648 -V 728 640 VII VII II I-IV 602 VI 540 687 IV 11 617 II 9236 739 678 756 11 a III 39 19 > 2 314 594 II > 12 > 10 I > 2 a > Weizenmühlenstraße 189 II 757 > Speditionstraße 107 4 a 2 597 I 522 Holzstraße 262 190 347 II 275 193 310 IIII 726 126 751 IIX 666 2 573 2 299 240 > Julo-Levin 224 6 484 471 > 6 I 241 752 685 IVIII 157 727 VIII 5 > 13 395 IV 537 I 748 VII I 211 274 237 VIII 4 519 188 II > 8 595 29 VII I > Kesselstraße 312 208 755 125 VIII 124 600 II 716 10 9 IV I 551 746 I Holzstraße II 310 I 106 > 21 Zollhof IV > Franziusstraße 684 13 192 647 26 544 184 I 598 Franziusstraße 680 199 287 733 XX 309 I 659 12 XVII > Hafenbecken A > 13 a 8 I 33 336 IV 638 197 126 663 351 2 VII 4 233 I 215 546 4 XX 495 183 Wasserwerk 350 681 > 9 IX 5 691 554 665 Holzstraße 742 I 4 I 669 III 4606 553 > 11w Holzstraße 549 216 192 > 5 673 116 242 III 212 > 17 III 270 III I 758 631 186 IX 550 IX II 488 II III 1 -II 227 -II 303 140 > 16 I 302 I 286 XVI IIX > Plockstraße 489 222 35 547 I 31 5 III 657 -III 745 555 II 108 187 17 482 III IIII 417 298 Hammer Dorfstraße 736 IIIV I 636 XX I > 15 212 XIX IV 170 I 677 337 612 IX > 7 I 518 498 VI 18 I 132 604 IIV > Weizenmühlenstraße IXVI II 753 IV 307 > Hafenbecken C 737 > 3 > Kesselstraße -II 491 41 545 7 III 668 IVII II > 2 III 762 > 4 I 761 485 IV V 603 226 223 II IIII II 230 8 III 569 695 269 3 > 20 VI 276 I > 5 699 6408 268 III 702 538 682 521 740 130 II > 4 II 723 I 7 III IV I > Weizenmühlenstraße 24 I 472 301 238 6232 > 1 II 754 667 191 > 28 In der Buhlack 760 I 213 I/-I I 724 239 187 III 12 II -I IV > 7 a II 747 III I 9741 27 > 7 I 15 I 12 I 731 I 721 > 169 > 191 > Richtfunkstrecke Richtfunkstrecke Richtfunkstrecke ## ÜÜ > AS 9816 AS 9784 AS 9926 AS 9908 AA 49 > AA 49 > AS 9908 CADB B > B > B NÖF B B NÖF NÖF > B > B 3 # > 3 > # 3 # > #3,5 3 # #25,0 > #9,0 115° > 30,5 > 90° > #25,0 #46,0 #25,0 #52,0 > #35,5 > #31,0 > #76,0 > #35,0 #25,0 #52,0 #52,0 > #21,0 #51,0 #25,0 > #21,5 #17,9 11,4 # 6,5 # > #29,0 #50,0 > #19,5 > #21,5 21,00 > 15,0 14,0 16,0 22,0 > 6,5 > # #17,50 > 3 > # > 7,2 > 10,1 # GE 1.2 V # GE 2 V # GE 1 VII XXXXXXIV ## Verkehrsfläche besonderer Zweckbestimmung ## (Straßenbahn, Mobilitätshub) ## Verkehrsfläche besonderer Zweckbestimmung GRZ 0,9 GFZ GRZ 0,7 GFZ # GE 1 VII GRZ 0,7 GFZ # GE 1 VII GRZ 0,7 GFZ # GE 1.1 VII GRZ 0,9 GFZ XVIII # Öffentliche Grünfläche ## (Parkanlage) GRZ 0,8 GFZ ## Verkehrsfläche besonderer Zweckbestimmung 7,4 5,0 5,0 4,0 7,2 2,4 # Bebauungsplan PLANUNTERLAGE: Amtliches Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS) Der Oberbürgermeister Stadtplanungsamt Im Auftrag Der Oberbürgermeister Vermessungs- und Katasteramt Im Auftrag Der Ratsausschuss für Planung und Stadtentwicklung der Stadt hat am die Aufstellung eines Bebauungsplans gem. § 2 Abs. 1 BauGB beschlossen. Die aufgrund des Beschlusses des Ratsausschusses für Planung und Stadtentwicklung der Stadt vom nach § 3 Abs. 1 BauGB durch-zuführende Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgte am Der Ratsausschuss für Planung und Stadtentwicklung der Stadt hat am beschlossen, seinen am gefassten Beschluss zu ändern. Der Ratsausschuss für Planung und Stadtentwicklung der Stadt hat am dem Entwurf und seiner Begründung für die Veröffentlichung im Internet und für die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB zugestimmt. Der Ratsausschuss für Planung und Stadtentwicklung der Stadt hat am den Änderungen und Ergänzungen und der erneuten Veröffentlichung im Internet und der zeitgleichen öffentlichen Aus-legung gemäß § 3 Abs. 2 i.V.m. § 4a Abs. 3 BauGB zugestimmt. Dieser Plan wurde mit der Begründung gemäß § 3 Abs. 2 i.V.m. § 4a Abs. 3 BauGB nach ortsüblicher Bekanntmachung im Internet und im Düsseldorfer Amtsblatt Nr. vom in der Zeit vom bis einschließlich bezüglich / aufgrund der Änderungen und Ergänzungen im Internet veröffentlicht und hat zeitgleich öffentlich ausgelegen. Der Beschluss des Rates vom und die Veröffentlichung im Internet sowie die öffentliche Aus-legung dieses Bebauungsplanes mit der Begründung sind laut Bekanntmachungsanordnung vom im Internet und im Düsseldorfer Amtsblatt Nr. vom gemäß § 10 Abs. 3 BauGB orts-üblich bekannt gemacht worden. Angefertigt: Düsseldorf, den 61/12 - B -Düsseldorf, den Der Oberbürgermeister Stadtplanungsamt Im Auftrag Der Oberbürgermeister Stadtplanungsamt Im Auftrag Der Oberbürgermeister Stadtplanungsamt Im Auftrag Der Oberbürgermeister Stadtplanungsamt Im Auftrag Der Oberbürgermeister Stadtplanungsamt Im Auftrag Der Oberbürgermeister Stadtplanungsamt Im Auftrag Der Oberbürgermeister Stadtplanungsamt Im Auftrag Oberbürgermeister Der Oberbürgermeister Stadtplanungsamt Im Auftrag 61/12 - B -Düsseldorf, den 61/12 - B -Düsseldorf, den 61/12 - B -Düsseldorf, den 61/12 - B -Düsseldorf, den 61/12 - B -Düsseldorf, den 61/12 - B -Düsseldorf, den 61/12 - B -Düsseldorf, den 61/12 - B -Düsseldorf, den BEGRENZUNGSLINIEN gemäß Baunutzungsverordnung in der Fassung vom 21.11.2017 (BGBl. I S. 3786) ART DER BAULICHEN NUTZUNG MASS DER BAULICHEN NUTZUNG BAUWEISE SONSTIGES # Nr. reines Wohngebiet Kleinsiedlungsgebiet allgemeines Wohngebiet besonderes Wohngebiet Mischgebiet Kerngebiet urbanes Gebiet Gewerbegebiet Industriegebiet eingeschränktes Gewerbegebiet Sondergebiet Stand der Planunterlage: Lagebezugssystem: Höhenbezugssystem: WS WR WA WB MI MU MK GE GEe GI SO 1. WS WR WA WB MI MU MK GE GEe GI SO 2. MD MD 1. überbaubare Fläche 2. nicht überbaubare Fläche Straßenverkehrsflächen Dorfgebiet Kreisgrenze (Stadtgrenze) Gemarkungsgrenze Flurgrenze Gebäudegrenze Topographische Linie (Mauer, Zaun, Fahrbahn-rand usw.) Bundesstraße mit Nummer Landstraße mit Nummer Kreisstraße mit Nummer Flurstücksgrenze K 7 L 228 B 326 Gebäude mit Zahl der Vollgeschosse und Hausnummer ## III 31 Arkarde, Durchfahrt, offene Halle Baum Geländehöhe in Meter über NHN 33,21 Grenze des räumlichen Geltungsbereichs Baulinie Baugrenze Straßenbegrenzungslinie bzw. Begrenzung sonstiger öffentlicher Verkehrsflächen Abgrenzung unterschiedlicher Nutzung oder Abgrenzung des Maßes der Nutzung innerhalb eines Baugebietes Wenn die Straßenbegrenzungslinie mit der Baulinie bzw. der Baugrenze zusammmenfällt, ist die Signatur der Baulinie bzw. der Baugrenze eingetragen worden. Höchstgrenze Zahl der Vollgeschosse zwingend Mindest- und Höchstmaß Grundflächenzahl Geschoßfläche Geschoßflächenzahl Gebäudehöhe Mindestwandhöhe Maximale Wandhöhe bezogen auf Meter über NHN z.B. z.B. z.B. z.B. z.B. z.B. GH WH min. WH max. III III-IV 0,4 1,0 GF 1.000 m² III offene Bauweise abweichende Bauweise geschlossene Bauweise nur Doppelhäuser zulässig nur Einzel- und Doppelhäuser zulässig nur Hausgruppen zulässig nur Einzelhäuser zulässig oga E ED D H Flächen für oberirdische Stellplätze (St) Garagen (Ga) Tiefgarage (TGa) Zufahrten, Rampen entsprechend der jeweiligen Beschriftung z.B. Ga Einfriedungsmauer ggf. mit Höhenangabe (§ 89 BauO NRW) zul. erf. Garagengeschoss Oberkante über Straßenhöhe in Meter über NHN Außenkante Tiefgarage OK Gg AK TGa 33,21 als Parkplatz vorgesehen PFirstrichtung Satteldach Flachdach Dachneigung Pultdach SD FD Dn PD Mit Geh-, Fahr- und Leitungs-rechten zu belastende Flächen (§ 9 Abs. 1 Nr. 21 BauGB) bei schmalen Flächen GFL GFL Der Rat der Stadt hat diesen Plan einschließlich der Änderungen und Ergänzungen in seiner Sitzung am gemäß § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung beschlossen. Dieser Plan wurde

Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.

6. Plan_Blatt2 als Text anzeigen
Title: 03-002_Vorentwurf_Bl 2_2026-05-26 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00588553.pdf Published Time: Tue, 02 Jun 2026 08:50:51 GMT Number of Pages: 1 Markdown Content: Dieser Plan enthält Festsetzungen nach § 9 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. November 2017 (Bundesgesetzblatt I S. 3634), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 22. Dezember 2025 (Bundesgesetzblatt 2025 I Nr. 348), der Baunutzungsverordnung (BauNVO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. November 2017 (Bundesgesetzblatt I S. 3786), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 3. Juli 2023 (Bundesgesetzblatt 2023 I Nr. 176) und der Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW 2018) vom 21. Juli 2018 (Gesetz- und Verordnungsblatt NRW S. 421), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 31. Oktober 2023 (Gesetz- und Verordnungsblatt NRW S. 1172). Soweit in den textlichen Festsetzungen Bezug genommen wird auf technische Regelwerke - VDI - Richtlinien, DIN - Vorschriften oder Richtlinien anderer Art - werden diese zur Einsicht bei der auslegenden Stelle bereitgehalten. I. Textliche Festsetzungen (§ 9 BauGB) 1. Art der baulichen Nutzung (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB) 1.1 Gewerbegebiete 1 und Gewerbegebiet 1.2 (GE 1, GE 1.1 und GE 1.2) (§ 8 BauNVO i.V.m. § 1 BauNVO) 1.1.1 Zulässig sind: - Gewerbebetriebe aller Art einschließlich Anlagen zur Erzeugung von Strom oder Wärme aus solarer Strahlungsenergie oder Windenergie, - Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude, - Lagerhäuser, - Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke, - Einzelhandelsbetriebe mit nicht zentrenrelevanten Sortimenten gemäß Nr. 3 bis Nr. 7 der Düsseldorfer Sortimentsliste (Rahmenplan Einzelhandel der Landeshauptstadt Düsseldorf 2016, siehe textliche Festsetzungen, Nr. 1.3 Düsseldorfer Sortimentsliste), - Einzelhandelsbetriebe in Form von Nachbarschaftsläden (Convenience Stores) mit einer Verkaufsfläche bis maximal 400 m². 1.1.2 Ausnahmsweise können zugelassen werden: - Vergnügungsstätten, - öffentliche Betriebe. 1.1.3 Unzulässig sind: - Lagerplätze, - Tankstellen, - Betriebe des Beherbergungsgewerbes, - Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie für Betriebsinhaber und Betriebsleiter, die dem Gewerbebetrieb zugeordnet und ihm gegenüber in Grundfläche und Baumasse untergeordnet sind, - Einzelhandelsbetriebe mit zentrenrelevanten Sortimenten gemäß Nr. 1 bis Nr. 2 der Düsseldorfer Sortimentsliste (Rahmenplan Einzelhandel der Landeshauptstadt Düsseldorf 2016, siehe textliche Festsetzungen, Nr. 1.3 Düsseldorfer Sortimentsliste) mit Ausnahme von Nachbarschaftsläden (Convenience Stores). 1.2 Gewerbegebiet 2 (GE 2) (§ 8 BauNVO i.V.m. § 1 BauNVO) 1.2.1 Zulässig sind: - Nur hafenaffine Gewerbebetriebe einschließlich Anlagen zur Erzeugung von Strom oder Wärme aus solarer Strahlungsenergie oder Windenergie. Eine hafenaffine Nutzung liegt vor bei: 1. Einrichtungen, Anlagen und Betrieben, die dem Güterumschlag zwischen See- und Landweg dienen (zum Beispiel Betriebe und Einrichtungen mit Schiffsumschlag, Lager- und Speditionsbetriebe, Betriebe der Verteilung von Massengütern, Umschlags- und Transportanlagen, Transportwege wie z.B. Hafenbecken, Straßen, Gleisanlagen sowie dem Betrieb zugeordnete Nebennutzungen sowie zugeordnete Verwaltungsgebäude und Werkstätten) und bei 2. Betrieben des Dienstleistungsgewerbes im Güterverkehr sowie produzierende Gewerbe- und Industriebetriebe, die einen funktionalen Zusammenhang mit dem Umschlag oder den Betrieb eines Hafens aufweisen. - Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude, - Lagerhäuser, - Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke, - Einzelhandelsbetriebe mit nicht zentrenrelevanten Sortimenten gemäß Nr. 3 bis Nr. 7 der Düsseldorfer Sortimentsliste (Rahmenplan Einzelhandel der Landeshauptstadt Düsseldorf 2016, siehe textliche Festsetzungen, Nr. 1.3 Düsseldorfer Sortimentsliste), - Einzelhandelsbetriebe in Form von Nachbarschaftsläden (Convenience Stores) mit einer Verkaufsfläche bis maximal 400 m². 1.2.2 Ausnahmsweise können zugelassen werden: - Vergnügungsstätten, - öffentliche Betriebe. 1.2.3 Unzulässig sind: - Lagerplätze, - Tankstellen, - Betriebe des Beherbergungsgewerbes, - Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie für Betriebsinhaber und Betriebsleiter, die dem Gewerbebetrieb zugeordnet und ihm gegenüber in Grundfläche und Baumasse untergeordnet sind, - Einzelhandelsbetriebe mit zentrenrelevanten Sortimenten gemäß Nr. 1 bis Nr. 2 der Düsseldorfer Sortimentsliste (Rahmenplan Einzelhandel der Landeshauptstadt Düsseldorf 2016, siehe textliche Festsetzungen, Nr. 1.3 Düsseldorfer Sortimentsliste) mit Ausnahme von Nachbarschaftsläden (Convenience Stores). 1.3 Düsseldorfer Sortimentsliste 2016 Düsseldorfer Sortimentsliste 2016 Abgestimmt auf die Sortimentsliste für das Regionale Einzelhandelskonzept für das westliche Ruhrgebiet und Düsseldorf (mit der Ausnahme des Sortimentes Fahrräder und Zubehör) Sortimente mit Zentrenrelevanz Sortimente ohne Zentrenrelevanz 1. Nahversorgungsrelevante Sortimente (periodischer Bedarf) 1.1 Nahrungs- und Genussmittel 1.2 Pharmazeutika, Reformwaren 1.3 Drogerie, Körperpflege (Drogeriewaren, Wasch- und Putzmittel) 1.4 Tiere und Tiernahrung, Zooartikel 1.5 (Schnitt-) Blumen 1.6 Zeitungen, Zeitschriften 3. Baumarktspezifische Kernsortimente 3.1 Baustoffe (Holz, Metall, Kunststoffe, Steine, Fliesen, Dämmstoffe, Mörtel etc.) 3.2 Bauelemente (Fenster, Türen, Verkleidungen, Rollläden, Markisen etc.) 3.3 Installationsmaterial (Elektro, Sanitär, Heizung, Öfen etc.) 3.4 Bad- und Sanitäreinrichtungen 3.5 Farben, Lacke und Tapeten 3.6 Bodenbeläge 3.7 Beschläge und Eisenwaren 3.8 Werkzeuge, Geräte, Gerüste und Leitern 2. Zentrenrelevante Sortimente (aperiodischer Bedarf) 2.1 Persönlicher Bedarf 2.1.1 Bekleidung (auch Sportbekleidung), Lederwaren und Schuhe 2.1.2 Parfümerie- und Kosmetikartikel 2.1.3 Uhren und Schmuck 2.1.4 Sanitätswaren 2.2 Wohn- und Haushaltsbedarf 2.2.1 Wohnaccessoires, Antiquitäten, Dekorationsartikel 2.2.2 Haus- und Heimtextilien (Gardinen und Zubehör, Stoffe und Kurzwaren, Handarbeitsmaterialien, Wolle, Nähmaschinen) 2.2.3 Glas, Porzellan und Keramik 4. Gartenmarktspezifische Kernsortimente 4.1 Gartenbedarf 4.1.1 Pflanzen, Bäume und Sträucher 4.1.2 Pflanzgefäße 4.1.3 Gartengeräte 4.1.4 Erde, Torf, Düngemittel 4.1.5 Pflanzenschutzmittel 4.2 Garteneinrichtungen 4.2.1 Materialien für den Bau von Außenanlagen, Wegen, Terrassen, Teichen, Pergolen, Zäune und Einfriedungen 4.2.2 Gartenhäuser und Gewächshäuser 4.3 Garten- und Balkonmöbel 2.2.4 Haushaltswaren und Elektrokleingeräte 2.2.5 Kunst, Bilder, Kunstgewerbe und Kunsthandwerk, Bilderrahmen, Galanteriewaren und Geschenkartikel 2.3 Freizeit- und sonstiger Bedarf 2.3.1 Bastelartikel und Spielwaren 2.3.2 Medien (Bücher, Zeitschriften, bespielte Speichermedien, Tonträger, Computerspiele, Computersoftware) 2.3.3 Büroartikel, Papier, Schreibwaren 2.3.4 Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (Computer und Zubehör, unbespielte Speichermedien) 2.3.5 Foto, Video, Optik, Akustik 2.3.6 Sport- und Freizeitartikel 2.3.7 Sportgeräte, Campingartikel, Waffen und Jagdbedarf 2.3.8 Musikinstrumente und Zubehör, Musikalien 5. Möbel 5.1 Wohnmöbel und Küchenmöbel 5.2 Büromöbel und Büromaschinen 5.3 Elektrogroßgeräte für den Haushalt 5.4 Beleuchtungskörper und Lampen 5.5 Teppichböden und Teppiche 5.6 Kinderwagen 6. Fahrzeuge und Fahrräder 6.1 Kraftfahrzeuge aller Art (inklusive Motorräder, Motorradfunktionsbekleidung und Zubehör), Anhänger 6.2 Kfz-Teile und -Zubehör 6.3 Boote und Zubehör 6.4 Fahrräder und Zubehör 7. Brennstoffe, Mineralölerzeugnisse, Chemikalien, Technische Gase 2. Stellplätze (§ 12 BauNVO) In den Gewerbegebieten 1, 1.1 und 2 (GE 1, GE 1.1 und GE 2) sind Stellplätze ausschließlich in Tiefgaragen oder Garagengeschossen zulässig. 3. Dach und Technikaufbauten (§ 16 und § 18 BauNVO i.V.m. § 89 BauO NRW) Dach- und Technikaufbauten sind unzulässig. Aufzugsüberfahrten und haustechnische Anlagen sind in die Gebäudekubatur zu integrieren. Ausgenommen davon sind Anlagen zur regenerativen Energiegewinnung, Anlagen zur Fassadenreinigung und Anlagen zur Unterhaltung von Gebäudebegrünung. 4. Höhenlage (§ 9 Abs. 3 BauGB i.V.m. § 9 Abs. 1 BauGB) 4.1 Die Verkehrsflächen zur Erschließung der Ein- und Ausfahrtbereiche der Baugebiete und die Verkehrsflächen besonderer Zweckbestimmung „Verkehrsberuhigter Bereich“ und „Fuß- und Radweg“ müssen eine Höhenlage von 36,55 m ü NHN aufweisen. 4.2 Die Grundstücke in den Gewerbegebieten müssen eine Höhenlage von mindestens 36,75 m ü. NHN aufweisen. 5. Maß der baulichen Nutzung (§ 19 Abs. 4 BauNVO) Eine Überschreitung der festgesetzten Grundflächenzahl von 0,7 und 0,9 durch Unterbauung mit Tiefgaragen bis 1,0 ist zulässig. 6. Überbaubare Grundstücksflächen, Baugrenzen und vom Bauordnungsrecht abweichende Maße der Abstandsflächen (§ 9 Abs. 1 Nr. 2 und 2a BauGB, § 23 BauNVO) Für die festgesetzten überbaubaren Grundstücksflächen beträgt die erforderliche Tiefe der Abstandsfläche für den - Abschnitt A-B 0,12 H - Abschnitt C-D 0,033 H 7. Artenschutzmaßnamen (§ 9 Abs. 1 Nr. 20 BauGB i. V. m. § 7 Abs. 2 Nr. 13 a) und b), bb) und § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG) 7.1 Vermeidung von Vogelschlag Das Risiko der signifikanten Erhöhung von Vogelkollisionen an Glas- und spiegelnden Fassadenflächen ist i.S.d. § 44 Abs. 1 Nr. 1 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) zu minimieren. Zur Vermeidung des Vogelschlagrisikos ist der von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach herausgegebene Leitfaden „Vogelfreundliches Bauen mit Glas und Licht“ (2022) zu beachten. Sofern zusammenhängende Glas- und Fassadenflächen, wie beispielsweise nebeneinanderliegende Bürofenster, Terrassentüren und/oder spiegelnde, transparente und reflektierende Fassaden vorgesehen sind, die eine Eignung aufweisen, Vögeln eine nicht vorhandene Durchflugsmöglichkeit zu suggerieren (z. B. durch Durchsehbarkeit oder durch die Spiegelung von Gehölzstrukturen, Wasserflächen, freiem Himmel), sind vorsorglich Maßnahmen nach dem jeweils bei Eingang des Bauantrags vorliegenden Stand der Technik zu treffen. Bei den Glas- und Fassadenelementen ist der Außenreflexionsgrad grundsätzlich auf max. 15 % zu beschränken. Situationsabhängig sind außerdem Maßnahmen durchzuführen, um Glas- und Fassadenelemente als Hindernisse für das Vogelauge sichtbar zu machen, und die nachweislich das Vogelschlagrisiko auf unter 10 % reduzieren. Dies können beispielsweise transluzente, mattierte, bombierte oder strukturierte Gläser, Sandstrahlungen, Siebdrucke, farbige Folien, die Gliederung der Fassade oder ein mehrschichtiger Fassadenaufbau sein. Geeignete Materialien werden in den Leitfäden „Vogelfreundliches Bauen mit Glas und Licht“ (Schweizerische Vogelwarte Sempach, 2022) und "Vermeidung von Vogelverlusten an Glasscheiben" (Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten, 2021) benannt. Es können auch andere Materialien verwendet werden, soweit durch ein Sachverständigenbüro für Artenschutz nachgewiesen wird, dass mit diesen die beschriebenen Anforderungen an die Vermeidung von Vogelschlag erreicht werden können. Ein mit der Unteren Naturschutzbehörde einvernehmlich abgestimmtes Maßnahmenkonzept ist im Rahmen des Bauantrags oder spätestens bis Rohbauabnahme vorzulegen. 7.2 Fledermauskästen als Ersatz für entfallende Habitate Als Ersatz für wegfallende Fledermaushabitate sind mindestens vier Großraumhöhlen und 6 kleinräumige Ersatz-Quartiere für Fledermäuse an verbleibenden Bäumen der öffentlichen Grünfläche zu installieren. Für den Wegfall von Fassadenquartieren müssen im Gewerbegebiet 1.1 (GE 1.1) vier wartungsfreie Ganzjahresquartiere und in den Gewerbegebieten 1 (GE 1) pro Baugebiet jeweils 2 wartungsfreie Ganzjahresquartiere für Fledermäuse fachgerecht eingemauert oder dauerhaft von außen angebracht werden. Hinsichtlich der Maßnahme sind die Vorgaben des Leitadens "Wirksamkeit von Artenschutzmaßnahmen" (Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, 2013) zu beachten und die fachgerechte Umsetzung durch ökologisches Fachpersonal zu begleiten. Die Standorte der Ersatz-Quartiere sind mit der Unteren Naturschutzbehörde abzustimmen. Die Installation ist fotodokumentarisch nachzuweisen. 8. Bauliche und sonstige technische Vorkehrungen zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen (§ 9 Abs. 1 Nr. 23 und 24 BauGB) 8.1 Schalldämmmaße der Außenbauteile Bei Errichtung, Änderung und Nutzungsänderung von Gebäuden mit schutzbedürftigen Räumen gemäß DIN 4109 sind technische Vorkehrungen zum baulichen Schallschutz gegen Außenlärm entsprechend der jeweils zum Zeitpunkt der Einreichung des Bauantrages bzw. bei genehmigungsfreien oder genehmigungsfrei gestellten Bauvorhaben zu Beginn des Ausführungszeitpunktes als technische Baubestimmung eingeführten Fassung der DIN 4109 vorzusehen. Für die Bestimmung des Schalldämmmaßes für die Außenbauteile von schutzbedürftigen Räumen ist nach DIN 4109 bei der Ausführungsplanung der maßgebliche Außenlärmpegel heranzuziehen, der im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens ermittelt wurde, soweit nicht dauerhafte und wesentliche Veränderungen der Lärmsituation vorliegen. Als Mindestanforderung ist hierbei ein maßgeblicher Außenlärmpegel von 65 dB(A) im Tages- und Nachtzeitraum zu berücksichtigen. 8.2 Verkehrslärm – passive Schallschutzmaßnahmen 8.2.1 Belüftung bei geschlossenen Fenstern von Übernachtungsräumen in Kindertagesstätten An Gebäudefronten, die an den mit Schrägschraffur (/////) gekennzeichneten Baugrenzen, parallel zu diesen oder in einem Winkel bis 90° zu diesen stehen, ist bei Errichtung, Änderung und Nutzungsänderung von Gebäuden für Übernachtungsräume in Kindertagesstätten, die nur Fenster zu den Fassaden mit dieser Signatur besitzen, eine ausreichende Luftwechselrate bei geschlossenen Fenstern und Türen sicherzustellen. Dabei ist zu gewährleisten, dass das erforderliche Schalldämmmaß des Außenbauteils nicht unterschritten wird. 8.2.2 Belüftung bei geschlossenen Fenstern von Büro- und Unterrichtsräumen (B) An Gebäudefronten, die an den mit B gekennzeichneten Baugrenzen oder Baulinien, parallel zu diesen oder in einem Winkel bis 90°zu diesen stehen (entspricht einem Beurteilungspegel von ≥ 68 dB(A) tags), ist bei Errichtung, Änderung und Nutzungsänderung von Gebäuden für Büro- und Unterrichtsräume, die nur Fenster zu den Fassaden mit dieser Signatur und Kennzeichnung besitzen, eine ausreichende Luftwechselrate bei geschlossenen Fenstern und Türen sicherzustellen. Dabei ist zu gewährleisten, dass das erforderliche Schalldämmmaß des Außenbauteils nicht unterschritten wird. 8.2.3 Ausschluss von öffenbaren Fenstern für Übernachtungsräume in Kindertagesstätten (NÖF) An Gebäudefronten, die an den mit NÖF gekennzeichneten Baugrenzen oder Baulinien, parallel zu diesen oder in einem Winkel bis 90° zu diesen s

Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen APS/049/2026