Beschlussvorlage Aktenzeichen JHA/008/2025

Düsseldorfer Präventionsketten – Maßnahmen zur Minderung der Folgen von Kinderarmut (Armutsfonds) 2025

Ein Vorschlag der Verwaltung, über den der Rat oder ein Ausschuss abstimmt.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 16. Dezember 2024veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Aus „Beschlussdarstellung“

Der Jugendhilfeausschuss beschließt die Fortführung bestehender sowie die Durchführung neuer Maßnahmen zur Linderung der Folgen von Kinderarmut (Armutsfonds) für 2025 gemäß nachstehender Übersicht. Die Verwaltung wird ermächtigt, geringfügige Änderungen aufgrund veränderter Bedarfslagen im Rahmen der unterjährigen Mittelverausgabung umzusetzen.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Sachdarstellung“

Im Rahmen des Ausbaus und der Stärkung der Düsseldorfer Präventionsketten hat der Rat der Stadt 2018 die Verwaltung beauftragt, Ansätze zur Reduzierung von Kinderarmut zu entwickeln, umzusetzen und zu evaluieren. Der zu diesem Zweck eingerichtete „Armutsfonds" bietet die einmalige Möglichkeit, innovative Programme und Projekte zur Linderung der Folgen von Kinderarmut zu initiieren. Neben der Finanzierung kurzfristig notwendiger Hilfen, pragmatisch, schnell, bedarfsorientiert und zunächst unabhängig von einer langfristigen Planung, sollte auch darauf geachtet werden, erfolgreiche Maßnahmen in eine Regelförderung zu überführen, um über den Fonds weitere neue Ideen entwickeln zu können. Darüber hinaus wird das vom Rat beschlossene Handlungsfeld „Armutsbekämpfung" - im Kontext der Düsseldorfer Nachhaltigkeitsstrategie - vom Amt für Soziales und Jugend verantwortet und koordiniert. Im Rahmen der Umsetzung der vielfältigen Handlungsfelder zur Nachhaltigkeit ist das Ziel des Handlungsfeldes die Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur sowie bedarfsgerechter Maßnahmen zur Bekämpfung der Armutsfolgen - insbesondere der Kinder- und Jugendarmut.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 16. Dezember 2024. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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JHA/008/2025 X öffentlich nicht öffentlich Beschlussvorlage Betrifft: Düsseldorfer Präventionsketten - Maßnahmen zur Minderung der Folgen von Kinderarmut (Armutsfonds) 2025 Fachbereich: 51 - Amt für Soziales und Jugend / Jugend Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Burkhard Hintzsche Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Jugendhilfeausschuss 15.01.2025 Entscheidung Beschlussdarstellung: Der Jugendhilfeausschuss beschließt die Fortführung bestehender sowie die Durchführung neuer Maßnahmen zur Linderung der Folgen von Kinderarmut (Armutsfonds) für 2025 gemäß nachstehender Übersicht. Die Verwaltung wird ermächtigt, geringfügige Änderungen aufgrund veränderter Bedarfslagen im Rahmen der unterjährigen Mittelverausgabung umzusetzen. Sachdarstellung: Im Rahmen des Ausbaus und der Stärkung der Düsseldorfer Präventionsketten hat der Rat der Stadt 2018 die Verwaltung beauftragt, Ansätze zur Reduzierung von Kinderarmut zu entwickeln, umzusetzen und zu evaluieren. Der zu diesem Zweck eingerichtete „Armutsfonds" bietet die einmalige Möglichkeit, innovative Programme und Projekte zur Linderung der Folgen von Kinderarmut zu initiieren. Neben der Finanzierung kurzfristig notwendiger Hilfen, pragmatisch, schnell, bedarfsorientiert und zunächst unabhängig von einer langfristigen Planung, sollte auch darauf geachtet werden, erfolgreiche Maßnahmen in eine Regelförderung zu überführen, um über den Fonds weitere neue Ideen entwickeln zu können. Darüber hinaus wird das vom Rat beschlossene Handlungsfeld „Armutsbekämpfung" - im Kontext der Düsseldorfer Nachhaltigkeitsstrategie - vom Amt für Soziales und Jugend verantwortet und koordiniert. Im Rahmen der Umsetzung der vielfältigen Handlungsfelder zur Nachhaltigkeit ist das Ziel des Handlungsfeldes die Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur sowie bedarfsgerechter Maßnahmen zur Bekämpfung der Armutsfolgen - insbesondere der Kinder- und Jugendarmut. Seite 2 Der Etat des Armutsfonds sieht bis 2026 ein Fördervolumen von 500.000 Euro pro Jahr vor. Im Jahr 2024 wurde eine Vielzahl von Projekten zur Minderung von Armutsfolgen aus dem Armutsfonds gefördert, weitere Ansätze wurden zusätzlich finanziert. Mit Ablauf des Jahres 2024 sind sowohl einige Projekte aus dem Armutsfonds als auch Projekte mit Zusatzfinanzierung ausgelaufen, sodass alle relevanten und erfolgversprechenden Ansätze zur Minderung von Armut und Armutsfolgen bei Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Fami lien, die im Jahr 2025 fortgeführt/neu gestartet werden, aus den Mitteln des Armutsfonds realisiert werden können. Maßnahmen 2025 Präventionsmanagement im Quartier 164.128 € Ausweitung Stadtbezirksfonds 20.000 € „Relieve"- Kinder- und Jugendlichentherapie 35.000 € FORTUNA - Kinder in Bewegung bringen 43.715 € Projekt Oberbilk: Analyse und Maßnahmen 75.000 € "Übergänge stärken" - GGS Neustrelitzer Str. 20.000 € Sozialberatung an drei Stadtteiltreffs Kategorie C Stadtteiltreff SOS - Garath 45.000 € Stadtteiltreff Diakonie - Flingern Süd 45.000 € Stadtteiltreff AWO - Wersten Südost 45.000 € Neu: Mittagessen für Kinder und Jugendliche in der OT Wittenberger Weg 10.000 € gesamt 502.843 € Erläuterungen zu den einzelnen Maßnahmen: Präventionsmanagement im Quartier - „KitaGo" - Gesundheitsförderung in der Kindertagesstätte (Kita) Das Konzept „KitaGo" stellt eine Weiterentwicklung des bisherigen Projekts „Kita-U" dar und zielt darauf ab, die Gesundheitsorientierung in Kindertagesstätten zu fördern und eng mit den vorhandenen Netzwerken der Frühen Hilfen zu verknüpfen. Der angepasste Leitfaden und die Umbenennung des Projekts in „KitaGo" erfolgte auf Grundlage ämterübergreifender Konzeptionierungsworkshops. Aktuell wird das Angebot auf insgesamt 15 Kitas ausgeweitet. Die Umbenennung in „KitaGo" reflektiert den Fokus auf eine positiv konnotierte Prävention, die nicht medizinische Untersuchungen in den Vordergrund stellt, sondern die ganzheitliche Förderung der gesunden Entwicklung der Kinder. Für das damit verbundene und ausgeweitete Präventionsmanagement in den Quartieren Hassels-Nord, Wersten Süd-Ost, Rath, Flingern-Süd und Holthausen entstehen weiterhin zusätzliche Personalkosten bei freien Trägern in Höhe von 164.128 Euro. Diese Mehrkosten werden über den Armutsfonds sichergestellt. Die Realisierung einer Regelfinanzierung stellt nach Erprobung des fortgeschriebenen Konzeptes das Ziel für das Jahr 2026 dar. Ausweitung Stadtbezirksfonds Der Fonds in Höhe von 50.000 Euro ist bereits seit 2021 neu organisiert und mit einem Online-Zugang zur Beantragung für Fachkräfte ausgestattet. Die Mittel Seite 3 wurden jährlich entsprechend der Vorgaben vollständig verausgabt. Die Erweiterung des Fonds für individuelle Bedarfslagen in Höhe von 20.000 Euro wird gut angenommen, die Mittel jährlich ausgeschöpft. Um diese Leistung weiterhin vorhalten zu können und damit Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen zu unterstützen, erachtet die Verwaltung eine erneute Ausweitung des Stadtbezirksfonds für notwendig. Gleichwohl wird angestrebt, die zusätzlichen Mittel ab 2026 in den regulären Etat zu überführen. „Relieve" - Kinder- und Jugendlichentherapie Aus Fördermitteln des Programms „AUF!leben-Zukunft ist jetzt" der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung konnte die Jugend- und Elternberatung der Landeshaupt- stadt Düsseldorf ab März 2022 das niederschwellige therapeutische Angebot für Kinder und Jugendliche „AUF!leben: Kinder- und Jugendlichentherapie in Corona- Zeiten" anbieten. Der Bedarf nach intensiver und niederschwelliger therapeutischer Begleitung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durch kinder- und jugendlichentherapeutische Fachkräfte auf Honorarbasis, hat sich - auch nach dem Ende der Pandemie und mit Sichtbarwerden ihrer gesellschaftlichen Folgen - als angemessen und lösungsorientiert erwiesen. 2025 besteht erneut die Möglichkeit, den erprobten und bewährten Ansatz durch eine Honorarkraft der städtischen Jugend- und Elternberatungsstelle zu verlängern. Diese Gelegenheit soll genutzt werden, zumal eine Verstetigung über die gemeinsame Fachstelle zur Stärkung der psychischen Gesundheit nicht erfolgen kann. Daher ist es erforderlich, im Jahr 2025 erneut eine Anfrage an die Krankenkassen zu richten, um einen vergleichbaren Ansatz zu etablieren und zu finanzieren. Diesbezüglich wurden bereits erste Gespräche geführt. FORTUNA - Kinder in Bewegung bringen: Das sozialraumorientierte, erweiterte Bewegungs- und Sportangebot richtet sich an Kinder im Vorschul- und Grundschulalter. „Fortuna Düsseldorf" ist Initiator dieses Angebots und verfügt über eine hohe Anziehungskraft auf Kinder, Jugendliche und Familien. Im Vordergrund steht eine ganzheitliche Bewegungsförderung, die mit Sprachförderung kombiniert wird. Ziel ist es, dem Bewegungsmangel bei Kindern entgegenzuwirken und sie gezielt auf den Übergang in die Grundschule vorzubereiten. Die Umsetzung erfolgt in Flingern -Süd, einem Stadtteil mit hohem sozialem Handlungsbedarf. Die Steuerung des Modellprojektes erfolgt ämterübergreifend unter Federführung des Amtes für Soziales und Jugend. Das Konzept wird im Rahmen einer Evaluation durch die zuständige Fachabteilung im Amt für Soziales und Jugend bewertet und bei positivem Ergebnis in eine Regelförderung überführt. Das angepasste Konzept wird entsprechend in relevanten Gremien vorgestellt. Projekt Oberbilk - Analyse und Maßnahmen Die 2024 begonnene Analyse in Oberbilk zielt auf ein gesundes und chancengerechtes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in benachteiligt en Lebenslagen im Alter zwischen 0 und 18 Jahren sowie deren Familien in Oberbilk ab. Vorbild ist der gelungene Projektansatz „Fit in Grünau". Das Deutsche Diabeteszentrum (DDZ) setzt (nach dem Projekt in der Grünau im Stadtteil Heerdt) seit 2024 auch das Projekt Oberbilk vor Ort um. Seite 4 Nach einer ämter- und professionenübergreifenden Kick-off-Veranstaltung, die sämtliche Fachkräfte einbezog, die mit der Zielgruppe in Oberbilk arbeitet, wurde eine Bestandserfassung durchgeführt: Eine SWOT Analyse erfasste d ie Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken des Stadtteils. Die Institutionen in Oberbilk meldeten den Bestand sowie Bedarf an gesundheitsfördernden Aktivitäten, Projekten und Programmen zurück. Die gewonnenen Informationen wurden genutzt, um anschließend in lebensphasenbezogene Workshops mit sogenannten Schlüssel - akteuren des Stadtteils einzutreten. Zum einen können mit diesen Schlüsselpersonen 2025 bereits erste konkrete Maßnahmen erarbeitetet werden. Zum anderen fungieren sie als Türöffner für schwer erreichbare Zielgruppen, die es 2025 verstärkt direkt einzubeziehen gilt. Diese Workshops werden 2025 fortgesetzt. Ein vom Projektteam ausgerichtetes „Gesundheitsfest im Zirkuszelt" im WGZ -Park in Oberbilk im November 2024 wurde von Oberbilker Familien seh r gut und mit großer Dankbarkeit angenommen. In atmosphärischer Umgebung wurden auf spielerische Art und Weise Gesundheitsthemen und Freude an Bewegung vermittelt. Interviews mit den Eltern vor Ort gaben erste Hinweise auf die Bedürfnisse der Zielgruppe. 2025 wird es darum gehen, eine Vernetzungsstruktur für Oberbilk zu etablieren (beziehungsweise vorhandene Strukturen zu verknüpfen), die das Wissen und die Fähigkeiten aller Fachkräfte so bündelt, sodass eine tragfähige und effektive Zusammenarbeit über die Projektdauer hinaus möglich ist. Zudem steigt 2025 als Projektpartner zur Gesundheitsförderung die AOK Rheinland - Hamburg in das Projekt Oberbilk ein, erste Ansätze wurden dafür bereits entwickelt. Ein Bericht im Jugendhilfeausschuss und weiteren relevanten Gremien ist zum Jahresende 2025 geplant. „Übergänge stärken" - GGS-Neustrelitzer Straße: Seit 2021 wird der Projektansatz "Sicherung des Übergangs Grundschule - weiterführende Schule (Grundschule Neustrelitzer Straße und Jugendhilfeein- richtungen im Sozialraum) vom Träger SOS-Kinderdorf e.V. mit einer halben Stelle (0,5 VZÄ pädagogische Fachkraft) im Stadtteil Garath umgesetzt und über den Armutsfonds finanziert. Ziel ist es, vor allem sozial belastete Familien bei den Übergängen im Bildungssystem (hier zur weiterführenden Schule) zu begleiten und zu unterstützen. Im Sozialraum wurden systematisch neue sektorenübergreifende Unterstützungs - und Netzwerkstrukturen für die Zielgruppe aufgebaut sowie bestehende gefestigt und weiterentwickelt. Insbesondere die Verortung der zuständigen sozialpädagogischen Fachkraft an der Schule und die dadurch realisierbare intensive Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteur*innen und dem Netzwerk im Sozialraum ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Realisierung tragfähiger Übergänge. Bis zum Ende des Schuljahres 2024/2025 ist dieser Ansatz durch den Armutsfonds finanziell abgesichert. Das Konzept wird fortgeschrieben. Um hier weiterhin die Teilhabe- und Bildungschancen für die Schüler*innen unter Berücksichtigung aller Dimensionen des Inklusionsbegriffs zu erhöhen, ist die Verstetigung der Finanzierung durch den Einsatz von Landesmitteln geplant. Sozialberatung an drei Stadtteiltreffs der Kategorie C Fünf Düsseldorfer Stadtteil- und Familientreffs (Kategorie C) liegen in Quartieren mit hohem sozialem Handlungsbedarf und sind dort zentrale Anlaufstellen für Bürger*innen. Weiterhin erfüllen sie eine besondere Funktion in der örtlichen Vernetzungs- und Kooperationsstruktur und der Anbindung an die vorhandene Angebotslandschaft. In seiner Sitzung am 08.02.2023 hat der Jugendhilfeausschuss beschlossen, dass in Seite 5 den Stadtteiltreffs dieser Kategorie auch eine niederschwellige Sozialberatung vorzuhalten ist. Eine finanzielle Absicherung der Sozialberatung an allen Standorten konnte bisher noch nicht sichergestellt werden. Im Oktober 2024 ist ein Planungsprojekt zur Sozialberatung in Düsseldorf gestartet, erste Ergebnisse für eine trag- und zukunftsfähige Gesamtstruktur der Sozialberatungslandschaft in Düsseldorf werden im Sommer 2025 erwartet. Über den Armutsfonds soll deshalb eine weitere Zwischenfinanzierung für 2025 erfolgen. Neu: Mittagessen in der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung OT Wittenberger Weg Die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung OT Wittenberger Weg des Trägers SKFM bietet Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtteil Garath einen abwechslungsreichen und fördernden Raum. Zweimal wöchentlich findet ein Kochangebot in der Einrichtung statt - eines wird durch das Projekt „children" unterstützt. Kinder und Jugendliche ohne schulischen Ganztagsplatz besuchen die Einrichtung verstärkt, oft bis in die Abendstunden. Die Kinder und Jugendlichen kommen hungrig von der Schule in die OT, daher ist es besonders wichtig, ihnen eine warme Mahlzeit und ein unterstützendes Umfeld zu bieten. Für acht Kinder gibt es eine Hausaufgabenbetreuung in der Einrichtung. Die Kinder sind für mindestens ein Schulhalbjahr verbindlich angemeldet. Das Angebot ist kostenlos. Für die Umsetzung des warmen Mittagessens benötigt die OT eine finanzielle Unterstützung in Höhe von circa 840 Euro monatlich. Diese Mittel sind für die Bereitstellung von 60 Mittagessen an drei Tagen in der Woche vorgesehen. Ein Mittagessen kostet derzeit 3,50 Euro. Hinzu kommen die einmaligen Anschaffungskosten für Warmhaltegeräte und Transportwagen. 2024 ausgelaufene Maßnahmen: FreizeitFit4Kids FreizeitFit4Kids (FF4K) ist ein in Düsseldorf etabliertes Programm, das Kindern und Jugendlichen altersgerechte und anregende Angebote zu mehr Bewegung, ausgewogener Ernährung und Stressregulation macht. Darüber hinaus werden pädagogische Fachkräfte im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention geschult und vernetzt. FF4K wird seit 2015 in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen und in Häusern für Kinder, Jugendliche und Familien umgesetzt und durch den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz sowie im Rahmen regelmäßig stattfindender träger- und ämterübergreifender Netzwerktreffen zum Thema Sport und Gesundheit begleitet. Eine Regelfinanzierung des Programms erfolgt über den aktuellen Kinder- und Jugendförderplan. Auf der Grundlage des gestiegenen Handlungsbedarfs und der Rückmeldungen der pädagogischen Fachkräfte in den Kinder - und Jugendfreizeitein- richtungen wurden weitere Module entwickelt und etabliert. Mit Hilfe eines leitfadengestützten Interviews wurden fördernde und hemmende Faktoren identifiziert, um gegebenenfalls etablierte Module anzupassen und gemeinsam neue Module zu entwickeln. Die Umsetzung erfolgt in Stadtteilen mit hohem sozialem Handlungsbedarf. Seite 6 "Übergänge stärken": Niedrigschwellige sozialarbeiterische Betreuung im Stadtteiltreff Hassels-Nord Seit 2018 wurde ein Konzept zur frühen Förderung von Kindern bildungsferner Familien im Ernst-Lange-Haus der Diakonie in Hassels-Nord umgesetzt. Das Ziel des Projektes bestand darin, Eltern, die bislang kein Interesse an eine

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen JHA/008/2025