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HFA/001/2025
X öffentlich nicht öffentlich
Beschlussvorlage
Betrifft:
Entsendung von Vertretern der Landeshauptstadt Düsseldorf in die Ausschüsse der
Deutschen Sektion sowie zur Delegiertenversammlung des Rates der Gemeinden und
Regionen Europas (RGRE)„
Fachbereich:
01/17 - Büro für Internationale und Europäische Angelegenheiten
Dezernentin / Dezernent:
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Haupt- und Finanzausschuss 27.01.2025 Entscheidung
Rat 06.02.2025 Entscheidung
Beschlussdarstellung:
a) Der Rat der Stadt beschließt, folgende sechs Ratsmitglieder als Vertreter der
Landeshauptstadt Düsseldorf in die Ausschüsse (Deutsch-Polnischer Ausschuss,
Deutsch-Französischer Ausschuss, Ausschuss für Kommunale
Entwicklungszusammenarbeit) der deutschen Sektion des Rates der Gemeinden
und Regionen Europas (RGRE) für die Dauer von drei Jahren zu entsenden:
1. Ratsfrau/Ratsherr (CDU)
2. Ratsfrau/Ratsherr (CDU)
3. Ratsfrau/Ratsherr (Bündnis 90/ Die Grünen)
4. Ratsfrau/Ratsherr (Bündnis 90/ Die Grünen)
5. Ratsfrau/Ratsherr (SPD)
6. Ratsfrau/Ratsherr (FDP)
b) Die gewählten Delegierten werden ebenfalls zur Delegiertenversammlung des
RGRE entsandt.
c) Auf der Delegiertenversammlung im April 2025 wird aus den vom Rat gewählten
Delegierten ein Vertreter gemäß § 9 Abs. 1 b der Satzung der Deutschen Sektion
des RGRE als Mitglied für den Hauptausschuss der Deutschen Sektion des RGRE
vorgeschlagen.
d) Der Haupt- und Finanzausschuss genehmigt die Dienstreisen zu den Sitzungen
der genannten Ausschüsse sowie zur Delegiertenversammlung und zum Kongress
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des Dachverbandes CEMR. Darüber hinaus genehmigt der Haupt - und
Finanzausschuss Dienstreisen interessierter Ratsmitglieder zu Arbeitskreis junger
Mandatsträger. Die Kosten werden aus dem Produkt 1.10.11.111.15.019
beglichen.
Sachdarstellung:
Der RGRE ist eine europaweite Organisation der kommunalen und regionalen
Gebietskörperschaften. Im RGRE sind 60 nationale Kommunalverbände aus 40
europäischen Ländern (Sektionen) zusammengeschlossen. Der RGRE repräsentiert
auf diese Weise in ganz Europa etwa 130.000 kommunale Gebietskörperschaften.
Die Deutsche Sektion des RGRE unterhält zur Zeit drei Ausschüsse: Den Deutsch-
Französischen Ausschuss, den Deutsch - Polnischen Ausschuss und den Ausschuss
für kommunale Entwicklungszusammenarbeit. I n allen drei Ausschüssen arbeiten
Kommunalpolitiker/innen aus den Mitgliedskommunen d er deutschen Sektion des
RGRE mit, die sich für das jeweilige Themengebiet besonders interessieren.
Für den Deutsch-Französischen und den Deutsch-Polnischen Ausschuss besteht die
Besonderheit darin, dass dies bilaterale Ausschüsse sind, d.h. sie setzen sich aus
deutschen und französischen bzw. deutschen und polnischen Kommunalpolitikern /
Kommunalpolitikerinnen zusammen, die jeweils von der französischen bzw.
polnischen RGRE-Sektion benannt werden. Beide haben die Intensivierung der
Städtepartnerschaften sowie die Förderung des grenzüberschreitenden Austauschs
zum Ziel. Ziele des Ausschusses für kommunale Entwicklungszusammenarbeit sind
vor allem die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für die kommunale
Entwicklungszusammenarbeit sowie die Verankerung v on Kommunen als
gleichberechtigte Partner von Bund und Ländern. Vor diesem Hintergrund empfiehlt
es sich, bei der Entsendung Mitglieder des AWIR zu berücksichtigen. Es wird darüber
hinaus empfohlen, dass der AWIR eine Zuordnung der entsandten Vertreter zu den
einzelnen Ausschüssen vornimmt sowie deren gegenseitige Vertretung regelt.
Die alle drei Jahre einzuberufende Delegiertenversammlung der deutschen Sektion
des RGRE wird voraussichtlich im April 2025 stattfinden.
Mit der Delegiertenversammlung der deutschen Sektion verbunden sind Wahlen für
die Führungspositionen des Verbandes (Präsident/Vizepräsidenten), die
Beschlussgremien (Präsidium/ Hauptausschuss) und die Fachausschüsse des RGRE.
Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat laut Satzung 6 Delegierte. Die
Landeshauptstadt Düsseldorf ist zudem Fördermitglied der deutschen Sektion des
RGRE. Nach der Satzung der Deutschen Sektion des RGRE werden einige Sitze in den
Beschlussgremien vorrangig mit Fördermitgliedern besetzt.
Über diese Gremien hinaus hat sich im ein eher informeller Arbeitskreis junger
Mandatsträger*innen etabliert. Dieser Arbeitskreis soll jungen Gewählten
(Ratsmitglieder bis 40 Jahre) einerseits als Plattform dienen, sich über
kommunalpolitische Anliegen mit Europabezug auszutauschen, und andererseits soll
der Arbeitskreis eine Schnittstelle zum Ausschuss „Young elected" im Council of
european municipalities and regions (CEMR) - dem europäischen Dachverband des
RGRE - bilden, um die Themen auf die europäische Ebene weiterzuleiten und sie
umgekehrt wieder auf die nationale Ebene zurück zu spiegeln. Ein Engagement in
diesem Arbeitskreis kann unabhängig von der Delegiertenversammlung erfolgen.