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APS/055/2026
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Beschlussvorlage
Betrifft:
Plan Nr. 01/034 - Soziale Erhaltungssatzung - Golzheim / Derendorf / Pempelfort - Satzung
Fachbereich:
61 - Stadtplanungsamt
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordnete Cornelia Zuschke
Beratungsfolge:
Gremium SitzungsdatumBeratungsqualität
Bezirksvertretung 109.10.2026Anhörung
Ausschuss für Wohnungswesen
12.10.2026Vorberatung
und Modernisierung
Ausschuss für Planung und
14.10.2026Vorberatung
Stadtentwicklung
Haupt- und Finanzausschuss02.11.2026Vorberatung
Rat 12.11.2026Entscheidung
Sitzung des APS am 14.10.2026 Vorlage Nr. APS/055/2026
Plan Nr. 01/034 Satzung
- Soziale Erhaltungssatzung
Golzheim / Derendorf / Pempelfort -
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Vorlage Nr. APS/055/2026
Plan Nr. 01/034
Soziale Erhaltungssatzung Golzheim / Derendorf / Pempelfort
- Satzung
Beschlussentwurf:
BV Die Bezirksvertretung 1 wird hiermit gem. § 3 Abs. 10 Nr. 3 der
Bezirkssatzung zum Plan Nr. 01/034 - Golzheim / Derendorf /
Pempelfort - angehört und empfiehlt dem Rat der Stadt eine
vorlagegemäße Beschlussfassung.
AWM Der Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung empfiehlt dem
Rat der Stadt im Rahmen seiner Vorberatung gem. § 2 Abs. 1 der
Zuständigkeitsordnung eine vorlagegemäße Beschlussfassung.
APS Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung empfiehlt dem Rat
der Stadt im Rahmen seiner Vorberatung gem. § 2 Abs. 1 der
Zuständigkeitsordnung eine vorlagegemäße Beschlussfassung.
HFA Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt im
Rahmen seiner Vorberatung eine vorlagegemäße Beschlussfassung.
Rat Der Rat der Stadt beschließt gemäß § 172 Abs. 1 Nr. 2 Baugesetzbuch
(BauGB) in der derzeit gültigen Fassung,
- für ein Gebiet nördlich entlang der Roß-, Tannen-, Ulmen- und
Spichernstraße, östlich entlang der Rather-, Yorck-, Tußmann-
und Schinkelstraße, südlich entlang der Adler-, Vagede- und
Duisburger Straße und westlich hauptsächlich entlang der
Duisburger Straße, Venloer-, Fischer-, Kaiserswerther- und
Rolandstraße,
- maßgebend ist der im Plan Nr. 01/034 - Golzheim / Derendorf /
Pempelfort - dargestellte Geltungsbereich, -
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eine Satzung zur Erhaltung der Zusammensetzung der
Wohnbevölkerung (Soziale Erhaltungssatzung) Plan Nr. 01/034 -
Golzheim / Derendorf / Pempelfort -, als Satzung entsprechend der
Anlage zur vorliegenden Vorlage mit der Begründung.
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Satzung zur Erhaltung der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung
(Soziale Erhaltungssatzung) gemäß § 172 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 des
Baugesetzbuchs (BauGB) für das Gebiet „Golzheim / Derendorf /
Pempelfort" der Landeshauptstadt Düsseldorf
Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat am ............... aufgrund des § 172 Absatz
1 Satz 1 Nummer 2 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung
vom 3. November 2017 (BGBl. I S. 3634), zuletzt geändert durch
Artikel 8 des Gesetzes vom 23. Juli 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 226) und des § 7 der
Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14. Juli 1994
(GV. NRW. S. 666), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 10. Juli 2025
(GV. NRW. S. 618), in Kraft getreten am 1. Januar 2026, folgende Satzung
beschlossen:
§ 1
Örtlicher Geltungsbereich
Der örtliche Geltungsbereich dieser Satzung umfasst die Grundstücke innerhalb des
Plans Nr. 01/034 - Golzheim / Derendorf / Pempelfort - dargestellten Gebiets im
Stadtbezirk 1. Der Plan ist Bestandteil dieser Satzung.
§ 2
Sachlicher Geltungsbereich, Erhaltungsziel
(1)Mit dieser Satzung wird der in § 1 angegebene Geltungsbereich als Gebiet
bezeichnet, in dem es aus besonderen städtebaulichen Gründen erforderlich
ist, die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung zu erhalten (§ 172 Absatz 1
Satz 1 Nummer 2, Absatz 4 BauGB).
(2)Eine Genehmigungs-, Zustimmungs- oder Erlaubnispflicht nach anderen
Vorschriften bleibt unberührt. Dies betrifft insbesondere die Vorschriften des
Baugesetzbuchs, der Landesbauordnung NRW und des
Denkmalschutzgesetzes.
§ 3
Genehmigungsvorbehalt, Versagungsgründe, Verfahren
(1)Der Rückbau, die Änderung oder die Nutzungsänderung baulicher Anlagen in
dem in § 1 bezeichneten Geltungsbereich bedürfen einer Genehmigung. Die
Genehmigung darf nach Maßgabe des § 172 Absatz 4 Satz 1 BauGB nur
versagt werden, wenn die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung aus
besonderen städtebaulichen Gründen erhalten werden soll. Die Genehmigung
ist zu erteilen, wenn auch unter der Berücksichtigung des Allgemeinwohls die
Erhaltung der baulichen Anlage wirtschaftlich nicht mehr zumutbar ist. Sie ist
ferner zu erteilen, wenn die Änderung einer baulichen Anlage der Herstellung
des zeitgemäßen Ausstattungszustandes einer durchschnittlichen Wohnung
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unter Berücksichtigung der bauordnungsrechtlichen Mindestanforderungen
dient. Die Genehmigung ist auch zu erteilen, wenn die Änderung einer
baulichen Anlage der Anpassung an die baulichen oder anlagentechnischen
Mindestanforderungen des Gebäudeenergiegesetzes oder der
Energieeinsparverordnung dient.
(2)Der Genehmigungsvorbehalt des Absatzes 1 gilt auch für Vorhaben, die nach
der Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (Landesbauordnung -
BauO NRW) oder nach sonstigen gesetzlichen Vorschriften nicht
genehmigungsbedürftig sind.
(3)Der Genehmigungsvorbehalt gilt nicht für Grundstücke, die den in § 26
Nummer 2 BauGB bezeichneten Zwecken dienen, und die in § 26 Nummer 3
BauGB bezeichnet sind (§ 174 Absatz 1 BauGB). Vorhaben auf diesen
Grundstücken sind der Landeshauptstadt Düsseldorf in Textform anzuzeigen.
(4)Unbeschadet anderer Rechtsvorschriften besteht auf Grundlage dieser
Satzung keine Genehmigungspflicht für Maßnahmen zur Instandsetzung und
Instandhaltung und für die Erneuerung des Außenanstrichs.
(5)Der Antrag auf Genehmigung von Rückbau (Abbruch), Änderung,
Nutzungsänderung oder Errichtung einer baulichen Anlage ist schriftlich bei
der Stadtverwaltung Düsseldorf, Bauaufsichtsamt, zu stellen. Die
Genehmigung wird durch die Stadtverwaltung Düsseldorf erteilt (§ 173 Absatz
1 BauGB).
§ 4
Ordnungswidrigkeiten
Ordnungswidrig im Sinne des § 213 Absatz 1 Nummer 4 BauGB handelt die Person,
die eine bauliche Anlage im Geltungsbereich dieser Satzung ohne Genehmigung
zurückbaut oder ändert. Die Ordnungswidrigkeit kann gemäß § 213 Absatz 2 BauGB
mit einer Geldbuße geahndet werden.
§ 5
Inkrafttreten
Diese Satzung tritt am dem Tage nach der Bekanntmachung in Kraft.
Anlagen:
1. Sachdarstellung
2. Vertiefende Untersuchung
3. Planurkunde_Blatt 1
4. Planurkunde_Blatt 2
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1. Sachdarstellung als Text anzeigen
Sachdarstellung
Ausgangslage
In vielen deutschen Städten hat sich der Wohnungsmarkt in den vergangenen Jahren spürbar
verändert. Steigende Grundstücks- und Immobilienpreise, eine hohe Nachfrage nach Wohnraum
sowie zunehmende Investitionen in bestehende Wohnquartiere haben vielerorts zu tiefgreifenden
Veränderungen geführt. Quartiere werden aufgewertet, Gebäude modernisiert und Wohnungen
hochwertig saniert. Diese Entwicklungen können einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des
Wohnungsbestandes - insbesondere hinsichtlich des Klimaschutzes und der Barrierefreiheit -
leisten.
Umfangreiche Modernisierungen und Aufwertungsmaßnahmen können - insbesondere soweit
hieraus umlagefähige Kosten oder eine grundlegende Neupositionierung von Wohnraum entste-
hen - mit steigenden Wohnkosten verbunden sein.
Für langjährige Bewohnerinnen und Bewohner mit mittleren oder geringen Einkommen wird es
dadurch zunehmend schwieriger, in ihrem vertrauten Wohnumfeld zu bleiben. Die Folge können
Verdrängungsprozesse, eine Veränderung der sozialen Zusammensetzung von Quartieren so-
wie der Verlust gewachsener Nachbarschaften und lokaler Versorgungsstrukturen sein.
Diese Entwicklung ist inzwischen in zahlreichen deutschen Großstädten zu beobachten. Sie stellt
Kommunen vor die Herausforderung, einerseits notwendige Investitionen in den Gebäudebe-
stand zu ermöglichen und andererseits die soziale Stabilität und Durchmischung ihrer Stadtquar-
tiere zu erhalten.
Mit der Sozialen Erhaltungssatzung nach § 172 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 Baugesetzbuch hat
der Bundesgesetzgeber den Kommunen ein städtebauliches Instrument zur Verfügung gestellt,
dessen gesetzlicher Zweck darin besteht, die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung in be-
stimmten Gebieten aus besonderen städtebaulichen Gründen zu erhalten. Hierzu können be-
stimmte bauliche Maßnahmen einem zusätzlichen Genehmigungsvorbehalt unterstellt werden.
Die Soziale Erhaltungssatzung stellt dabei kein Instrument zur allgemeinen Mietpreisregulierung
und keinen individuellen Mieterschutz dar. Sie kann insbesondere weder Mietsteigerungen gene-
rell verhindern noch einzelne Mietverhältnisse sichern. Ihre tatsächliche Wirkung auf Verdrän-
gungsprozesse sowie mögliche Auswirkungen auf Investitionen, Modernisierungen und Verwal-
tungsaufwand sind daher im Rahmen der Anwendung fortlaufend zu überprüfen.
Am 13. Mai 2025 ist mit der Sozialen Erhaltungssatzung Bilk-Mitte die erste Satzung dieser Art in
Düsseldorf in Kraft getreten. Die nun vorliegende Vorlage empfiehlt und begründet anhand einer
vertiefenden Untersuchung die Auswahl des zweiten Satzungsgebietes für eine Soziale Erhal-
tungssatzung Nr. 01/034 „Golzheim / Derendorf / Pempelfort".
Politische Beschlusslage
Die Verwaltung hat dezernats- und ämterübergreifend erste Abstimmungen vorgenommen sowie
methodische Überlegungen entwickelt. Diese wurden als Vorlage (APS/079/2020) am
18.06.2020 in den Rat nach Vorberatung im Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisie-
rung, im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften, im Ausschuss für
Planung und Stadtentwicklung sowie im Haupt- und Finanzausschuss eingebracht. Der Rat der
Stadt beauftragte die Verwaltung, die Entscheidungsgrundlage zum Erlass von Sozialen Erhal-
tungssatzungen in Düsseldorf zu erarbeiten und ein Gebiet im Stadtbezirk 3 zur Satzung vorzu-
schlagen.
Die Vorlage (APS/091/2024), die den politischen Gremien im November 2024 vorgelegt worden
ist, zeigt die Ergebnisse des gesamtstädtischen Screenings auf und erläutert die geplante wei-
tere Vorgehensweise. Dabei werden 8 der insgesamt 22 Untersuchungsräume priorisiert und für
die weitere Bearbeitung vorgeschlagen.
Stand: 15.09.2026, Vorlage Nr. APS/055/2026 1
Am 26. Februar 2025 beschließt der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf die erste Soziale Er-
haltungssatzung in Düsseldorf, „Bilk-Mitte" (APS/010/2025).
Aufbauend auf der bisherigen Beschlusslage und der in den Vorlagen skizzierten weiteren Vor-
gehensweise wird die Verwaltung durch einen Beschluss des APS beauftragt für die Bereiche
Golzheim / Derendorf / Pempelfort sowie Friedrichstadt / Unterbilk prioritär Satzungen zu erarbei-
ten (APS/109/2025).
Rechtliche Grundlagen
Die Soziale Erhaltungssatzung (alternativ auch als „Milieuschutzsatzung" bezeichnet) ist eine der
drei Arten von Erhaltungssatzungen des Baugesetzbuches (BauGB). Alle drei haben ihre
Rechtsgrundlage in § 172 Abs. 1 BauGB. Neben den auch in Düsseldorf vielfach erlassenen
städtebaulichen Erhaltungssatzungen nach Nr. 1 - selbständig oder integriert in einen Bebau-
ungsplan - und den bundesweit wenig gebräuchlichen Erhaltungssatzungen bei städtebaulichen
Umstrukturierungen nach Nr. 3, basiert die Soziale Erhaltungssatzung auf § 172 Abs. 1 Nr. 2
BauGB. Sie dient dazu, die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung aus besonderen städte-
baulichen Gründen vor Verdrängung zu schützen. Hierzu werden in der Satzung Gebiete be-
zeichnet, in denen zur Erhaltung der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung Genehmigungs-
vorbehalte notwendig sind. Mit dem Erlass der Satzung stehen der Rückbau, die Änderung und
die Nutzungsänderung von baulichen Anlagen unter einem zusätzlichen Genehmigungsvorbehalt
der Gemeinde.
Die Genehmigung darf nur versagt werden, wenn die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung
in dem betreffenden Bereich aus besonderen städtebaulichen Gründen erhalten werden soll. §
172 Abs. 4 BauGB zählt Fälle auf, in denen die Genehmigung nicht versagt werden darf und ein
Genehmigungsanspruch besteht. Zu diesen Fällen gehört zum Beispiel die Konstellation, in der
auch unter Berücksichtigung des Allgemeinwohls die Erhaltung der baulichen Anlage wirtschaft-
lich nicht mehr zumutbar ist. Des Weiteren darf eine Genehmigung nicht versagt werden bei
Maßnahmen zur Herstellung des zeitgemäßen Ausstattungszustands einer (bundes-) durch-
schnittlichen Wohnung unter Berücksichtigung der Mindestanforderungen nach Landesbauord-
nung. Darüber hinaus sind solche Fälle zu genehmigen, in denen die Änderung der baulichen
Anlage der Anpassung an die baulichen oder anlagentechnischen Mindestanforderungen des
Gebäudeenergiegesetzes oder der Energieeinsparverordnung dient. Eine Genehmigung darf ge-
mäß § 172 Abs. 4 Nr. 2 bis 6 BauGB auch dann nicht versagt werden, wenn die Wohnungen im
Rahmen der Umwandlung in Wohnungseigentum zu einem Nachlass gehören, zur eigenen Nut-
zung an Familienangehörige veräußert oder innerhalb eines zeitlichen Rahmens nur an die Miet-
haushalte veräußert werden.
Die Landesregierungen sind nach § 172 Absatz 1 Satz 4 BauGB ermächtigt, für Gebiete einer
Sozialen Erhaltungssatzung durch Rechtsverordnung einen Genehmigungsvorbehalt für die Be-
gründung von Wohnungs- oder Teileigentum einzuführen. Eine entsprechende Rechtsverord-
nung besteht in Nordrhein-Westfalen derzeit nicht. Daher führt der Erlass einer Sozialen Erhal-
tungssatzung in Düsseldorf derzeit nicht dazu, dass die Umwandlung von Mietwohnungen in
Wohnungseigentum einem zusätzlichen Genehmigungsvorbehalt nach § 172 BauGB unterliegt.
Stand: 15.09.2026, Vorlage Nr. APS/055/2026 2
Abbildung 1: Handlungsoptionen der Sozialen Erhaltungssatzung
Mit einer Sozialen Erhaltungssatzung können Verdrängungsprozesse im Milieu abgemildert, je-
doch nicht gestoppt werden. Es ist möglich, Aufwertungsprozesse durch bauliche Maßnahmen
auf den zeitgemäßen Ausstattungsstandard von Wohnungen zu begrenzen. Einen konkreten
Schutz einzelner Miethaushalte oder die Deckelung der Miethöhe kann sie nicht leisten.
Städtebauliche Gründe
Der Gesetzestext des §172 Abs. 4 BauGB regelt, dass eine Genehmigung nur versagt werden
darf, wenn die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung aus besonderen städtebaulichen Grün-
den erhalten werden soll. Diese städtebaulichen Gründe können sich auf verschiedene Weisen
darstellen. Die betrifft zum einen die Bewertung der konkreten Sozialstruktur aus städtebaulicher
Sicht sowie die städtebaulichen Auswirkungen der befürchteten „Verdrängung" der Wohnbevöl-
kerung.
Findet eine Verdrängung der bestehenden, teilweise über Jahrzehnte gewachsenen Bevölke-
rungsstrukturen statt, so lösen sich gegebenenfalls vorhandene soziale und nachbarschaftliche
Netzwerke auf, die ansonsten für einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen.
Eine wesentliche Veränderung der Bevölkerungsstruktur kann dazu führen, dass vorhandene so-
ziale und technische Infrastrukturen nicht mehr ihrer bisherigen Nachfrage entsprechend ausge-
lastet werden und Anpassungsbedarfe entstehen
Neben dem Thema „Infrastruktur" liegt ein wesentlicher städtebaulicher Grund in der angemes-
senen Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum und der Verknappung von preisgünstigem
und bedarfsgerechtem Wohnraum. Mieterinnen und Mieter, die aus ihren Wohnungen verdrängt
werden, müssen sich entweder auf dem freien Wohnungsmarkt eine oftmals teurere Wohnung
suchen oder beanspruchen eine öffentlich geförderte Wohnung, sofern hierfür die Voraussetzun-
gen vorliegen. Für den durch Modernisierung verlorengehenden, günstigeren Wohnraum, stehen
der Stadt Düsseldorf nur begrenzte Möglichkeiten zur Verfügung, um adäquaten Ersatzwohn-
raum an anderer Stelle zu schaffen.
Hinzu kommt, dass die soziale Mischung der Bevölkerung durch das Einsetzen von Gentrifizie-
rungsprozessen und Clusterbildungen verloren geht. Da das Nebeneinander unterschiedlicher
Stand: 15.09.2026, Vorlage Nr. APS/055/2026 3
Bevölkerungs- und Einkommensgruppen ein wichtiges Ziel der Stadtentwicklung der Stadt Düs-
seldorf darstellt, das auch unter anderem im Rahmen von Planverfahren immer wieder forciert
wird, ist die Verdrängung von diversen Bevölkerungsgruppen aus städtebaulicher Sicht proble-
matisch.
Durch das Bevölkerungswachstum der letzten Jahrzehnte besteht in Düsseldorf ein erheblicher
Druck auf dem Immobilien- und insbesondere auf dem Wohnungsmarkt. In der Folge sind in den
letzten Jahren deutliche Preisanstiege bei Bodenpreisen, Wohneigentum und -mieten zu ver-
zeichnen. Hinzu kommt, dass trotz steigendem Gesamtbestand, das Angebot von verfügbaren
Mietwohnungen in Düsseldorf rückläufig ist. So werden 2023 fast 2.000 Wohnungen weniger zur
Miete angeboten als noch im Vorjahr (Statistikportal der Landeshauptstadt Düsseldorf). Auch aus
diesen Gründen hat die Landesregierung NRW im Jahr 2023 von der Ermächtigung zum Erlass
einer Rechtsverordnung gemäß § 201a Baugesetzbuch (BauGB) Gebrauch gemacht und Düs-
seldorf als Gebiet mit einem „angespannten Wohnungsmarkt" bestimmt. Der angespannten Situ-
ation wird seitens der Stadt Düsseldorf mit verschiedenen Maßnahmen entgegengewirkt, unter
anderem wurde durch den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf 2023 das „Düsseldorfer Bau-
landmodell" beschlossen, das sich eine gemeinwohlorientierte Baulandentwicklung zum Ziel ge-
setzt hat. Hierin werden verschiedene Handlungsfelder und Bausteine definiert, die sowohl auf
die Baulandentwicklung und -aktivierung, als auch auf die Weiterentwicklung im Gebäudebe-
stand ausgerichtet sind. Die Soziale Erhaltungssatzung ist ein Teil des „Düsseldorfer Bauland-
modells". Sie ist dem Handlungsfeld „Bestand bedarfs- und umweltgerecht anpassen" zugeord-
net und gehört neben dem Ankauf von Belegungsbindungen und der Wohnraumschutzsatzung
zu den drei Schwerpunktbausteinen des Wohnraumschutzes. Damit ist die Soziale Erhaltungs-
satzung ein Teil der Düsseldorfer Strategie für eine gemeinwohlorientierte Wohnbaulandentwick-
lung im Sinne der Weiterentwicklung des Gebäudebestands.
Methodik zur Identifizierung von Satzungsgebieten
Ein zentrales Element bei der Ermittlung von Gebieten für eine Soziale Erhaltungssatzung ist das
Indikatorenset. Mit Hilfe von statistischen Daten in Form verschiedener Indikatoren werden Be-
obachtungs- und Verdachtsgebiete ermittelt, die - ergänzt um eine städtebauliche Bewertung -
das Satzungsbiet ergeben können.
Analog zu anderen Anwenderstädten wurde für die Stadt Düsseldorf das Indikatorenset ebenfalls
in drei Dimensionen aufgeteilt, dabei handelt es sich um das „Aufwertungspotenzial", die „Ver-
drängungsgefahr" und den „Entwicklungsdruck". Auffälligkeiten in den verschiedenen Dimensio-
nen bilden die Voraussetzungen für ein potenzielles Satzungsgebiet entsprechend den Zielrich-
tungen einer Sozialen Erhaltungssatzung ab.
Stand: 15.09.2026, Vorlage Nr. APS/055/2026 4
Das „Aufwertungspotenzial" umfasst In-
dikatoren, die den Gebäude- und Woh-
nungsbestand widerspiegeln und in erster
Linie dazu dienen, die richtige Gebietsku-
lisse herauszufiltern und die größtmögli-
chen Potenziale für eine Aufwertung abzu-
decken. Zu diesem Zweck wurden Indika-
toren ausgewählt, welche die baulichen Ei-
genschaften des Wohnungsbestandes
nach potenziellen Aufwertungsmaßnah-
men sichtbar machen. Hierzu zählen unter
anderem das Baujahr, Mietpreise und der
Anteil an Mehrfamilienhäusern.
Die Indikatoren der „Verdrängungsge-
fahr" stellen die gewachsenen Milieustruk-
turen in einem Gebiet und die soziale Lage
der Wohnbevölkerung dar. Dabei handelt
es sich um verdrängungsgefährdete Grup-
pen, die bereits lange in ihrer Wohnung le-
ben, auf bestimmte Infrastrukturen ange-
Abbildung Abbildung 23: Zusammenspiel der Dimensionen: Zusammenspiel der Dimensionen
wiesen sind und denen es auf Grund gerin-
ger finanzieller Möglichkeiten schwerfallen
könnte, ihren Wohnstandort zu wechseln. Diese Merkmale treffen zum Beispiel oft auf Alleiner-
ziehende, Familien mit Kindern, Personen mit Sozialleistungsbezug gemäß SGB II beziehungs-
weise XII oder Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit zu.
Die dritte Dimension, der „Entwicklungsdruck", soll die Dynamik von Aufwertungs- und Wand-
lungsprozessen darstellen. Die verwendeten Indikatoren sind dynamisch und zeigen den Ent-
wicklungszeitraum der letzten fünf Jahre auf. Die Indikatoren bilden Veränderungsprozesse hin-
sichtlich der Bautätigkeiten und baulichen Veränderungen sowie der Entwicklung der Mietpreise
ab.
Die Kombination der Ergebnisse der drei Dimensionen soll bei Überschneidungen von Auffällig-
keiten ein potenzielles Satzungsgebiet herausarbeiten. Dementsprechend findet die Datenana-
lyse nur zur Bestimmung der geeigneten baulichen Rahmenbedingungen für ein potenzielles
Satzungsgebiet statt. Der „Düsseldorfer Weg" behandelt die bauliche von der sozialen Analyse
im ersten Schritt getrennt, um das Ergebnis des Screenings zu schärfen. Die Analyse der vor-
herrschenden Bevölkerungsstruktur (Dimension „Verdrängungsgefahr") erfolgt beschreibend in
einem nachfolgenden Schritt bei der Erstellung der Raumprofile. § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2
BauGB setzt keine bestimmte oder besonders schutzbedürftige Bevölkerungsstruktur voraus.
Grundsätzlich gilt jede Bevölkerungsstruktur als schützenswert, sofern ihre Erhaltung aus beson-
deren städtebaulichen Gründen geboten erscheint.
Stand: 15.09.2026, Vorlage Nr. APS/055/2026 5
Abbildung 3: Trennung der baulichen und sozialen Analyse
Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.
2. Vertiefende Untersuchung als Text anzeigen
Title: Vertiefende Untersuchung Soziale Erhaltungssatzung
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00598336.pdf
Published Time: Thu, 24 Sep 2026 08:53:28 GMT
Number of Pages: 155
Markdown Content:
Vertiefende Untersuchung
# zur Festlegung einer
# Sozialen Erhaltungssatzung
# Gemäß §172 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 Baugesetzbuch (BauGB)
# in den Stadtteilen Golzheim, Derendorf und Pempelfort Inhaltsverzeichnis
1 ANLASS .................................................................................................................................................... 4
2 RÜCKBLICK AUF DAS GESAMTSTÄDTISCHE SCREENING ............................................................................ 6
3 METHODISCHE VORGEHENSWEISE .......................................................................................................... 9
4 ÜBERGEORDNETE KONZEPTE UND SATZUNGEN .................................................................................... 14
5 RÄUMLICHE EINORDNUNG UND ANALYSE ............................................................................................. 18
5.1 STÄDTEBAULICHE MERKMALE UND ABGRENZUNG ........................................................................................... 18
5.2 STRUKTURDATEN ...................................................................................................................................... 21
5.3 BEWERTUNG DER STÄDTEBAULICHEN RAHMENBEDINGUNGEN ........................................................................... 24
6 ENTWICKLUNGSDRUCK .......................................................................................................................... 38
6.1 INDIKATOREN ENTWICKLUNGSDRUCK ............................................................................................................ 38
6.2 LUFTBILDANALYSE ..................................................................................................................................... 44
6.3 ENTWICKLUNGSIMPULSE EINZELHANDEL UND GEWERBLICHE NUTZUNGEN ........................................................... 52
6.4 STÄDTEBAULICHE ENTWICKLUNGEN ............................................................................................................. 55
7 AUFWERTUNGSPOTENZIAL .................................................................................................................... 60
7.1 INDIKATOREN AUFWERTUNGSPOTENZIAL ....................................................................................................... 60
7.2 POTENZIALFLÄCHEN .................................................................................................................................. 68
7.3 GRÜN - UND FREIFLÄCHEN .......................................................................................................................... 70
7.4 VERKEHRSANBINDUNG ............................................................................................................................... 73
8 VERDRÄNGUNGSGEFAHR ...................................................................................................................... 75
8.1 INDIKATOREN VERDRÄNGUNGSGEFAHR ......................................................................................................... 75
8.2 SOZIALE INFRASTRUKTUR ............................................................................................................................ 81
9 QUARTIERSBEZOGENE GESAMTBEWERTUNG ........................................................................................ 84
9.1 WOHNQUARTIER A ................................................................................................................................... 85
9.2 WOHNQUARTIER B ................................................................................................................................... 89
9.3 WOHNQUARTIER C ................................................................................................................................... 93
9.4 WOHNQUARTIER D ................................................................................................................................... 96
9.5 WOHNQUARTIER E ................................................................................................................................. 100
9.6 WOHNQUARTIER F ................................................................................................................................. 104
9.7 WOHNQUARTIER G ................................................................................................................................. 107
9.8 WOHNQUARTIER H ................................................................................................................................. 111
9.9 WOHNQUARTIER I .................................................................................................................................. 114
9.10 WOHNQUARTIER J .................................................................................................................................. 118
9.11 WOHNQUARTIER K ................................................................................................................................. 122 9.12 WOHNQUARTIER L.................................................................................................................................. 126
9.13 WOHNQUARTIER M ................................................................................................................................ 129
9.14 WOHNQUARTIER N................................................................................................................................. 132
9.15 WOHNQUARTIER 1 ................................................................................................................................. 136
9.16 WOHNQUARTIER 2 ................................................................................................................................. 139
9.17 WOHNQUARTIER 3 ................................................................................................................................. 142
9.18 WOHNQUARTIER 4 ................................................................................................................................. 145
9.19 WOHNQUARTIER 5 ................................................................................................................................. 148
10 ABGRENZUNG DES SATZUNGSGEBIET „GOLZHEIM / DERENDORF / PEMPELFORT“ .......................... 151 4
1 Anlass
Soziale Erhaltungssatzungen nach § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BauGB dienen dem Ziel, die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung in bestimmten Gebieten aus besonderen städtebaulichen Gründen zu erhalten. Zu diesem Zweck stellt die Satzung den Rückbau, die Änderung sowie die Nutzungsänderung baulicher Anlagen unter einen Genehmigungsvorbehalt, soweit solche Maßnahmen geeignet sind, städtebaulich relevante Veränderungs- oder Verdrängungsprozesse zu fördern. Die Satzung dient damit nicht dem allgemeinen Mieterschutz, sondern verfolgt hauptsächlich städtebauliche Ziele.. Vor diesem Hintergrund nutzt die Landeshauptstadt Düsseldorf die Aufstellung Sozialer Erhaltungssatzungen als ein Instrument der Stadtentwicklungspolitik, um in Quartieren mit erhöhtem Aufwertungs-und Verdrängungsdruck, der sich in Folge konkreter städtebaulicher Entwicklungen ergeben hat, steuernd eingreifen zu können. Nachdem im Mai 2025 die erste Soziale Erhaltungssatzung für Teile des Stadtteils Bilk in Kraft getreten ist, hat die Verwaltung die Anwendungsvoraussetzungen einer oder mehrerer Sozialer Erhaltungssatzungen
für den Untersuchungsraum 16 „Golzheim / Derendorf / Pempelfort“ geprüft. Die
Ergebnisse werden in der vorliegenden vertiefenden Untersuchung dargestellt.
Die Abgrenzung des Untersuchungsraums 16 ist das Ergebnis einer gesamtstädtischen Untersuchung, die anhand eines datenbasierten Screenings insgesamt 22 Räume identifizieren konnte, die die Rahmenbedingungen für den Erlass einer Sozialen Erhaltungssatzung bieten. Von diesen 22 Räumen wurden 8 anhand der Bevölkerungsdichte priorisiert. Aufgrund des politischen Beschlusses aus dem APS vom 24. September 2025 wurde für eine vertiefende Untersuchung der
Untersuchungsraum 16 „Golzheim / Derendorf / Pempelfort“ ausgewählt, um die
Anwendungsvoraussetzungen für den Erlass einer Sozialen Erhaltungssatzung zu überprüfen. Der Untersuchungsraum 16, insbesondere der westliche Bereich im Stadtteil Golzheim, war in den letzten Jahren vermehrt im Fokus der medialen Berichterstattung. So wurde von den Bewohnerinnen und Bewohnern in den Quartieren immer wieder von Verdrängung und Luxusmodernisierungen berichtet –
diese Prozesse könnten durch den Erlass einer Soziale Erhaltungssatzung vermindert werden. Der Untersuchungsraum zählt neben dem Untersuchungsraum
11 „Unterbilk / Friedrichstadt“ zu den einwohnerreichsten, sodass hier potenziell (je
nach finaler Abgrenzung) sehr viele Mieterinnen und Mieter von den Schutzzielen der Sozialen Erhaltungssatzung profitieren könnten. 5
Im Rahmen der vertiefenden Untersuchung wird nachfolgend betrachtet, ob für den gesamten Untersuchungsraum, Teile davon oder für angrenzende Bereiche, Handlungsdruck besteht, die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung aus besonderen städtebaulichen Gründen zu erhalten. Dazu werden zunächst die allgemeinen Rahmenbedingungen beschrieben, anschließend anhand der einzelnen Dimensionen Daten ausgewertet und eine städtebauliche Analyse mit Hilfe verschiedener Untersuchungsmethoden durchgeführt. Die Analysen erfolgen auf der Basis der einzelnen Wohnquartiere, um die städtebaulichen Auswirkungen von potenziellen Verdrängungsprozessen noch besser abschätzen zu können und gleichzeitig den Geltungsbereich in seiner Abgrenzung zu schärfen. Die Ergebnisse des gesamtstädtischen Screenings bilden den Ausgangspunkt der vorliegenden vertiefenden Untersuchungen. Ziel der Untersuchung ist es, die im Screening identifizierten Auffälligkeiten anhand einer detaillierteren Auswertung der zugrunde gelegten Rohdaten sowie ergänzender städtebaulicher Untersuchungen zu überprüfen. Die vertiefenden Untersuchungen sind ergebnisoffen angelegt. Sie dienen der eigenständigen Bewertung, ob und in welchem Umfang die tatsächlichen Voraussetzungen für den Erlass einer Sozialen Erhaltungssatzung im Untersuchungsgebiet vorliegen. Die Ergebnisse des Screenings können hierbei bestätigt, relativiert oder widerlegt werden. Erst die Gesamtschau aller erhobenen Daten bildet die Grundlage für die Entscheidung über den Erlass und die räumliche Abgrenzung einer Sozialen Erhaltungssatzung. 6
2 Rückblick auf das gesamtstädtische Screening
Zur Identifizierung von potenziellen Satzungsgebieten wurde ein gesamtstädtisches Screening durchgeführt. Das Screening diente ausschließlich der Ermittlung von Untersuchungsräumen, die Bewertung, ob die Voraussetzungen für den Erlass einer Sozialen Erhaltungssatzung tatsächlich vorliegen, ist den erforderlichen vertiefenden Untersuchungen vorbehalten.
Im Ergebnis des Screenings wurden 22 Untersuchungsräume ermittelt, die grundsätzlich geeignete bauliche Rahmenbedingungen für den Erlass einer Sozialen Erhaltungssatzung aufweisen. Grundlage des Screenings bildete ein Indikatorenset aus insgesamt 13 Indikatoren 1. Diese wurden zwei Dimensionen zugeordnet, dem
„Aufwertungspotenzial “ und dem „Entwicklungsdruck “.
> Abbildung 1: Indikatorenset (umrandet: Indikatoren waren Teil der Indexbildung)
Als räumliche Analyseeinheit dienen die sogenannten Wohnquartiere. Dies sind Gebiete mit einer ähnlichen Baustruktur, die eine kleinräumige, quartiersscharfe Analyse des Düsseldorfer Wohnungsmarktes gewährleisten. Zur Auswertung der Ergebnisse des Screenings wurde ein statistisches Verfahren angewendet, welches sich an den Methoden anderer Städte (z. B. Hamburg, Frankfurt, Dresden, Leipzig) orientiert und es ermöglichte die Wohnquartiere miteinander vergleichen zu können. Für die Einstufung eines Wohnquartiers als Beobachtungsgebiete (orange dargestellt, leicht auffällige Wohnquartiere) oder Verdachtsgebiet (rot dargestellt, auffällige Wohnquartiere) wurden standardisierte Indizes gebildet und zusammengeführt. Dadurch konnten Unterschiede in den jeweiligen Maßeinheiten ausgeglichen und die Wohnquartiere unabhängig von der Skalierung der einzelnen Indikatoren miteinander vergleichen werden. Quartiere mit überdurchschnittlichen Abweichungen in mindestens einer Dimension wurden entsprechend klassifiziert. Im Ergebnis wurden
> 1Aufgrund statistischer Zusammenhänge sind 9 der 13 Indikatoren in die Indexbildung eingegangen
7
22 Räume ermittelt, die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilen, mit räumlichen Häufungen rund um den Innenstadtkern.
> Abbildung 2: Screening Ergebnis
Zur Vereinfachung wurden die Wohnquartiere zu größeren Untersuchungsräumen zusammengefasst und anschließend anhand der Bevölkerungsdichte priorisiert, darunter auch der Untersuchungsraum 16. Die Priorisierung anhand der Bevölkerungsdichte diente ausschließlich der Reihenfolge der weiteren Bearbeitung. Hierin liegt keine Aussage über die materielle Eignung eines Untersuchungsraums für den Erlass einer Sozialen Erhaltungssatzung. 8
Im weiteren Verlauf der gesamtstädtischen Untersuchung wurden die priorisierten Räume detaillierter analysiert und im Zuge dessen um die zusätzliche Dimension der
„Verdrängungsgefahr “ ergänzt. Diese umfasst sieben weitere Indikatoren zur Bewertung der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung im jeweiligen Untersuchungsraum. Die zusätzliche Betrachtung der Verdrängungsgefahr unterstützt die Prognose dazu, welche städtebaulichen Folgen aus den festgestellten Entwicklungsprozessen für die bestehende Wohnbevölkerung zu erwarten sind.
§ 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BauGB setzt keine bestimmte oder besonders schutzbedürftige Bevölkerungsstruktur voraus.
Grundsätzlich gilt jede Bevölkerungsstruktur als schützenswert, sofern ihre Erhaltung aus besonderen städtebaulichen Gründen geboten erscheint. Bei der Indikatorenauswahl lag jedoch ein besonderer Fokus auf sogenannten verdrängungsgefährdeten Gruppen, also Personen, die im Falle einer Verdrängung geringere Chancen haben, adäquaten Ersatzwohnraum auf dem Düsseldorfer Wohnungsmarkt zu finden.
> Abbildung 3: Indikatorenset Verdrängungsgefahr
9
3 Methodische Vorgehensweise
Die vorliegende vertiefende Untersuchung baut auf den Ergebnissen des gesamtstädtischen Screenings auf. Hier wurden Quartiere als auffällig dargestellt, wenn in den Dimensionen „Entwicklungsdruck“ und/oder „Aufwertungspotenzial“
Abweichungen vom städtischen Durchschnittswert festzustellen waren. Ziel der Untersuchung ist es nun, die Ergebnisse des Screenings anhand einer eigenständigen Auswertung der zugrunde liegenden Daten sowie ergänzender städt
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4. Planurkunde_Blatt 2 als Text anzeigen
Title: 01-034_SES-Derendorf-Pempelfort-Golzheim_Blatt 2_2026-08-12
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Published Time: Thu, 24 Sep 2026 08:54:12 GMT
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420
> Marc-Chagall-Straße
Maurice-Ravel-Park Kaiserswerther Straße
636
> Tußmannstraße
30
614
> Toulouser Allee
766
> Annastraße Tußmannstraße
P
P
U
P
PP
U
P
## Gemarkung Pempelfort Gemarkung Pempelfort Gemarkung Derendorf Flur 7 Gemarkung Pempelfort Flur 3 Flur 1 Flur 2
IX
> 7
Emilie-Preyer-
> 27
V
1174
> 134
IIV III
> 9
1169
I
> 134
VI
417
I
> 14
161
III I
620 1045
VII
42
IVI
348
> 15 85
II
48
394 239
> 36 822
131 293 813
I
463
III I
663
I
288 462
VVV
603
> 30
VIIVIII
734
IIII
323
IV
468
III
> 652
49 827
> 2
VI
711
VI
24 53
-I II IV II III
> 2
115 564
> 14
IV I
> 43
661 15
25
623 133
V
413
IV V
> 142
32 11 a
IIV VVIIIII
Lennéstraße
III
211
V
12
384 720
13 47 85
564
I
351
> 13 12
II
709
> 45
1049 237
I
> 45
185 423
IV IV IIIV-I
401
III
43
I
419
IV Berufskolleg
30 26
176
II
> 39 a
I
398 519 706 212
III IV I
286
IV
473
III
67 a 27 20 5
1105
> 47
448 684
21
V
1175
VIVI
> 31
V
> 11
> Winkelsfelder Straße
II V
> Nordstraße
523 472 109
IV
1131
> 36
IV
> 9
VIII IIV IV IIIV II V
> 25 a
32
IV
96
II
370 423
II V
217
IV
> 4
30
VI IV II II
> 62
V
40
I
416 16 583 804
I
16 c
I
> 1
VIV I
> 597
517
98
619
25
658
IV IIV
> 35
VIII
> 67
> Moltkestraße
566
III
46
24
III
485
V
4
IV V
> 26
V
61
739
V
30
VVVI
> Schinkelstraße Sternstraße
22
VIV III V
552
> 10
574
IV IV
751
VI IVI
> 17
713
IVII I
> 2
I
410
IV VI IIV
> 3
V
> 600
> 3
49
391
VI
41
VI III I
77
I
36
V
> 6 a
II
> 11 a
IVIV I
> 73
> 565
V
1030
IVI
> 35
375 155
II
118
70 39
24
IIVI IV
407
IVIIV
947 385
I
42 3
IV
> 517
VI VII IV
580
36 23 22
VIII IIII III
20
224
I
72 698
II
55
III
42
VVI
662
V
41
XXVIII III
82
I
184 32 1150
VIII V
435
> 44
V
334
V
> 38
1097
> 14
V
269
IVI
> 35
-I III
339
> 1
IV
> 48 35 79
1122
> 1
58
I
714
112
IV
37 66
746
31 10 12 66
406
I
456
IV I
136 12
IX I
> 56
572
IV II
18 3
513 375
I
298 142
IIIV
> 40
1132 62
IIV
305
II
487 828
> L 56
I
28 429
IIIII III IV
344
> 24
II
12 50
II I
1087
IV
59 813
48
322
26 b 51
I-I
488
2 a 48
III IV
36
> 32
95 52
17 116 63
Grundschule Lennéstraße VIV IV VI
> 26
IV
202
IV VIV
495
I
> 12
II VII
651 138
VIV VI
20
28
> 56
IV
454
III VI VIII
> 830
VII
311
III I
17
V
15
I
14 37
476 659
I
107
> 50 d
VI
29
III
> 34
321
III III IV
357
> 9
81
IV I
Parkstraße
V
> 16
411 333
IV
1141 11
IV IV I
170
104
141 599
38 24
III
> 42
III I
691
VI
625
IV
> 11
IV
437
> Quartier
118
IV V
410 796
> 21
IV IV IVII
> 51
115
> 566
5
IIV
373
I
> Nettelbeckstraße
III VIII
6
III
422
V
> 30
IIII I
> 15
15
V-I
> 34
VI
> 32
V
1051 372 524
V
> 24
344
II
223
> 57
II
> 27 32
27 777 1037
VIV -I
30
15
I
36
22
V
> 15
II IVI I
> 83
342
> 1 a
23
IVVII
460
16
I
> 50 b
II
10 35
403
> 26
84
452
VI III II
55 30
III
25 690 756
III
327
I
> 14
597
II
131
> 46
32
601
V
> 4
Clara-Schumann-Musikschule
> 79
II I
> Bagelstraße
30
IVI
26
IV IV
> 38
VII -I
> 52
IV
> 5
IV
> 11
619
> 47
I
1096
VIV IV
525 163 978
> 53
V
> 67
I
332
IV
27
39 567
> 8
Marschallstraße
I
> Bolzplatz
27 31 773
VII IIVI VIII VVI I
> 1 a
742
> 65
323
II
648
IV III
> 56
1171
I
745
III
764
IVI
1016 1052
> L 56
51
I
> 90 57
IV
> 112
309
I
52
I
> 4
IV
21
123
IVI I
> 146 70
9
I
31
IIII I
190
III
35 31 46
VI VVVII
25 34
615
VI I
> Blücherstraße
I
558
VI
2
1172 271
> 57
569
II V
611
III
582
I
40
I
210
IV
218
3
388 137 573
VII III
859
III
29
153
> 87
IV
> 25
II
14 688
I
> 40 49
VVII
26 27
VIIII III
112
VII
18
741
I
130
VI IV
> 25
I-I
35
IV VVIVIV IV
8
1168
> 52
1149
VI
> 21
359
-I IIV III
> 70
III
657
I
> 5
> Nordstraße
28 b 2 a 35
128 875 925
IV VI I
> 77
IIII V
168 9
I
28
VII I
1177
IV IIIV V
715
IIV
> 96
677 285
V
> 22
VVI IVI VII III
> 41
31 27
II
> 52 27
VI
644
VIV IV I
400
> 10
649 752 505
> 68
799
V
1167
IV
414
IIV
> 22
II II
545 565
> 51
30
I
47 29
IIII I
> 55
2
V
> 1
III
374
VVIV
> 39
II
471
23
686
8
25
33
> Nordstraße
III
549
I
> 1138
VII VII III
556
VI
> 50
103
V
> 10
III IIII
> 12
> nördliche Düssel
111 a
28
> 51 33
I
> 13
I
529
II
> 39 38
I
106
IVI
26 259
> 42
376 335
II
1137
I
33
II
998
II
56
I
> 69
II I
36
IIVIV
1125
IV
> 46
512
-I
341 492
16 8
IV VI IV
5665
> 11
VIV
> 52
III I
525 718 691
IV VI
946
III II VV
473
IV
> 28
IV
38
565
VIV
467 543
IVIV
564 19
42 750 102
-V IV
26
IV III
629
IV
> 114
Platz
VI
38
383 548 721
III
133
IIIII VIV I
> 16
IV
189
Bagelstraße
1044
II
228 379
86
382
19
302
34
IV
646 358
I
> 1 a
5121
Sittarder Straße
I
> 152
I
400
VIV
483 47
> 17
V
7
III VII I
94
I
25
IIV I
Liebigstraße
680
II
5 b
234
I
36
> 150
> L 56
183
IV
> 23
IV
> 54
I
> Prinz-Georg-Straße
> 26
83
> 12 6
I
253
IV
127
IVVIII
122
IVIV
16
19
-I
> 6
III
46
VI IV I
1
VIII
13
-I IIV
> 13 a 37
779
> 3
41 29
V-I
> 8
226
> 11
VIIV
289
II
> 59
IIV IIII
118
216
> 47
I
326
> 2
III V
Moltkestraße
332
140
IIIV
1050
IV
28
450 1082
113
31
> 84
IV I
344
I-I
1084 719
> 29
III
62 58
44 17
IV
16 72
I
26
III IV
> 50
IV III III
518
34
IV IV
494 352 772 35
VIII I
257
I
635
> 31
16
> 7
II IV I
290
I
> 593
V
60 78 38
29
> 15
IV I
574
> 23
I
36 353 68 a
IV
> 5
442
9
IV IV IIII IIII
363
VI
626
II II III I
20
VIV IV
349
V
148
> Toulouser Allee
106
II
51
IV
7
356
> 7
II
> 24
III
31 1
89
IVI III -I
75
I
> 31
120
> 58 11
5 a
I
364 192 743 806
30
VSt. Rochus-Grundschule II
1089
IV -I
783 20 22
Parkstraße
V
80 29 75
V
2
II IIIV
Augustastraße
VV
728 604
IV I
32
54
III III V
> 24 12 3
V
> 154
III VI
147
VIV VI
265
VI
15
IVII
634
37
II
> 58
33
57
Moltkestraße
V
488 730
IIV
79
I
7
67
I-I I
51 526
IV I
159
> 618
IV VVII
> 63
VVI
> 83
63 208
2
199
IIVIII
47
IV
329
I
> 74
345
I
> 16
115
VI
> 97
1126
> 13
IV V
16 a
VVV
29
496
I
786
> 56
21
II
85
> 19 a
II
405 395 8
5
> 599
391
> 18
I
143
> 108
IV VVI I
683
II
206 230
V-I
> 18 27
I
374
IV III
41
IV
L 455
VI
> 53
23
I
618
IVI
122
> 11 2
VVII III II
120 10
638
V
712
II I
> 6
IV
119 114 621
IV
43
-II -I II
> 136
IV
> 4
694
> Fischerstraße
> 431
617
> 27 a
III I
33
> 2 b
V
> 126
VI
493
IVVII VI IV
> 5
387
40 4
IV I
21
I
446 730
> 11
330
IV
> 62
V
650 254 197
> 11
III
> 8
I
> 25 51
III
669
II III IV
83
IV
258
> 51 106
I
> 74
IV
721
14
VII
624
III -I II
100 23
I
> 46
III V
186
VII IIII
316
> 41
II
820 411 33
VIV -I IV
553 38 378
IVV
44 34
> 8
II V
107
IV
770
II
> 36
V
> 17
VIII
> 32
44
IV
1142
IIVI
456
I
44 a
II
> 110
IV
707
> 65
7
548
I
> 22
I
1157
> 3
II
15
-I
27
III I
416 346
VI IV
> 19
-I
> 69
IV IIV
> 13
IVI II
380
V
> 5
1 a
III Heilig Geist III VII
> 36
Maria-und-Josef-Otten-Platz
577
III VII
547
V
1138 544
> 29
VI IV I
114
441
II
754 491
Klever Straße
> 40
II
> 10
III III
> 10 2
630
564
II I
7
220 30 310
> 12
II I
Oppenheimer-
-I I
2
571
IV
75
10
V
289
VIII
354
> 2
61
III
> 69
VVI IV V
> 75
III III I
11
179 576
> 589
II I
1
IIII
> 59 55
I
121
> 13 1 a
III VIIV
80 32
II V
29
III
538
8
9
100
377
IV III
740 362
IV
19
VI I
37
IV
64
VII
10 27 35 4
143
I
765
IX I
> 1
IV III
26
> 80
V
> 447
17 28
III
23
I
> 40
40
> 5
12 25
252
15
VI
> 5
VI I
28 63 a
137
VVIIV
373 188 16 25
I
> 25
II VI
113
VIIV
736
VII
> 24
IVIV V
> 51
45
114
55
I
474
> 15
V
> 14
II IVI
336
> 8
II V
36
160 575
III IIV V
> 4
I
668 132
IIV II
65
VII
> 58
VIV
666
11
VIV VI
88
I
533 12
V
22
I
> 20
331 31
VI
16 1
455 44
IIX
873 123
> 75
234 778
41
IV
111
> 32 54 56
55
V
49 1022
V
96 489
III
738
-I IV III III III IIIII
300 31
II
> 12
IV III III
> 17 25
23
180
IIV VIV VV
23
130
> 45 33
IV
560 293 39 61
> 71
II
381
> 73
200
IV
428
VI V
> 45
291
III
> 8
I
18
390
9
> Schloßstraße
> 103 24
762 1136
III
689 763
> 17
IV
10 8
641 167
II
34 453
> 17
IIV VIV VI
> 39
IV II
45 111
III I
11
III
26 40 b
327 647
> 28
II
282
> 40
79 20
I
39
III
111
396
> 56 18
II
697 292
IV III
227
24
IIV -V III
> 128
I
16
V
687
IV I
Sternstraße
144
> 67 24
IV V
29
III
14 693 685
IV
> 4
281
IIV
> 6
VIV
679
> 15
V
> 86
V
> 29
I
607
Luise-
I
20
496
III II
1099
I
719
II
125
> Winkelsfelder Straße
50 581 926
IV
74 110
IV
523
IV I-I V
595 568
VVIV
> 22
633 242 272
> 8
III
> 25
654
> 53
III I
1099 104 149
35 58
613
VIIII
347
> 48
II
360
58
III II-I VV
590 826
-I
340
V
361 688
II II I
> 76
II I
> 13
II
> 29
II IIII
> 28
VIII
> 27
I
404 129 238 330
III
> L 56
674
> Prinz-Georg-Straße
207 608
VII
346
V
368
> 50
229
V
312
VV
37
IV
81 52
52 182
II III IV
38
IV II -I III
1100 1006 835 74
8
VI III III
82
450
VIII
543
15
III II
457
I
> 70
358
VI
44 421
IV
> Rochusstraße
169 236 799
III
35 221
VV
731
56
782
I
86 70
IV
> 27
4
IV
> 30
II
798
88
I
60
I
> 23
VI
> 17 9
I
594
V
1077
74
V
769 447
IV
> 20
47 41 917
542
11
V
32 VII
43
> 7
VV
336
> 12
20
V
418
VI
24
VI I
16
V
> 6
III III -I I
465
I
> 2
VIII IIV
194
I
544
> 65 15
I
3
VIII
225
IV
33 34 46 28 1
IVI IV
261
V
521
IV IV
> 20
162
IV III I
489 832
56
IV
14
19
11
V
41
> Kaiserswerther Straße
I
640
IV
150
III IIV II V
> 38
1
VV
29 35
86 30
III
> 33
1098 219 977 328
> 5
III
23
IV II
28
VIV
702
> 19
717 21 29
V
638 129 1078 841
-I
> 4
III
287
VI
768
> 1
28 44
IV
> 2
455
> 40
13
IV
341
IIV V
> 9
8
IV
166
58
I
39
VI
429
II
27
466
II IIV IV I-I -II
> 37
869
> 6
236 71 53 369
V
629
V
> Prinz-Georg-Straße
20
I
> 18
III
279
III VII
> 19
VI
> 20 109
VII
> 55
31
V
10 652
VI
61
398
> 31
10
136
> 55 25
1148
VI
32
> 49 14
V
90
I
> 6
II
43
VI
> 53
720 372
IV
Platz
II
42
St. Adolfus I
409
VV
59
IIV V
193
I
> 18
II
30
VI III
505
II
26
II III IV
14
IV I
> 1 b
II
35 50 c 30
VVI
1015
> 9
IV
759
III
299
I
923
> 21
22
546 376
VII
345
IVI
142
IIIII
> 11 a 23
III
23
357
IV
> 43
816
> Toulouser Allee
I
639
VI IVI-I
> 8
526
6
II
84
IV
> 15
IV
> 1
III II
> 94 62
31
VIV
125 676
I
986
27
VIV IV
16
IIV
4
II
> 11
95
V
584 451
I
622 214 507
5
IV
576
> 8 a
796
> 526 10 44
I
554 1100 5
> 9
472 979
III
500 122 87
II
295
IV -II I
39
I
366
44 36
I
10 61
VI II II
> 89
606
34
IV
499
> 63 22
21
350 1018
-I
415 555
Cordobastraße
324 71
III
> 21
III
> 16
18
32 28 5
IV IV I
45
7 VI
75
III
623
> 15
749 1164 753
VII
6
V
31 a
VVI
478
76 63
812
101
IIV
63 32
260 4
II II
117
42 a
412
97 11 63
I
> 117
317
> 10
IV IV IIV V
6
> 21
VI-I
> 16
102
VI
27
25
IV V
38
II
53
I-I
> 28
28
-II
660
> 113 4
IV
295
III
445
IVI
612 1081
I
> 46
IV I
1053
II IIV
> 14
VIIIVI
> Derendorfer Straße
VIII
231
> 4
IIIII IV
37
I
33
IV VI VI
2
IV
19 13
IIV
120 34
V
> 23
II IV
> 5
39
V 807
VI
34
I
117
V
766
110
IVI
> 60
IV
> 15 a 84
59
IIV
9
I
1 a
Franklinstraße
39 20
I
> 580
> 55
692
V
34
V
Franklinstraße
II
> 11 21
110
IIVII II III IV
705
V
569
> 27
I
229
> 51
636
IIIV
> 13 2
VIII
> 47
VV
187 402 667 360
I
> 118
99
VIII II IV
628
IV
874
IV IV IVII I
42
II
> 32 54
14
722
I
8
II
605
V
> 54
1173
IV
406 50
> 9
17
II
631
IV VI
> 78
V
246
IVI
1165 504 34
I
484
IV
> 325
I
42 655
I
151 514
V
19 6
1009 205
II
> 9
59
22 98
III
537
III
128
V
> 83
367
III
1166
2
389
II II
1026
I
627
> Central
235
VI I
67
II
134 506 425
I
335
VV
407 181
124
IV I
112
469
> 7
VI
653 40
II III III II
17 a
338
> 66
383
II
44
-I
63
II IIV V
990
2
IIII
577
> 50
I
399
> 7
I
635 539
V
> Derendorfer Straße nördl. Düssel
682
> 586
> 25
388
90 56
1124
IV VIVIV
> 10
725
VIII
126 10 808
> 588
540
II
25
I
> 15
III
294
III
> 115
VII
> Goebenstraße
I
> 33
737
I
1107
IV
185
18 36 931
171
> 50 a
IV V
110
57
VII
> 88
IV
698 631
II IV IVI
> 1
VII
307
III
588
I
236
> 45 101
1042 348 93
I
7
20
38 6
III
536
VII
755
VIII
> 32
V
> 7
393
VI
> 19
10 98
-I
249
-I
25
I
533
I
> L 55
VI
401
> 68
1063 191
VII
37
VIIV III VV
> 132
VI
390
II
> Eulerstraße
V
499
I
52
145
IIV VVI III
24 92
I
> 49
III
334
I
> 595
VI III
215 586 527 124
12 a
V
589
I
42
429 12
III IIV III
> 44
IV V
48
> 3
44
I
394
> 76
37
14 345
IV VI
1140
-I I
696 823
VI IIV III I
> 33
352
23
V
8
5
247
> 81
V
811
IVVI
699
IV III
44 b
IVI IIV
> 24
96 40 c 442
IV V
1048
VVI IV VI III IV
> Prinz-Georg-Straße
598 520
III III
Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.