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BV6/140/2026
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Informationsvorlage
Betrifft:
Änderung der Verkehrsführung auf dem Lichtenbroicher Weg zwischen Kreisverkehr und
Einmündung in die Hamborner Straße/Theodorstraße - Vorlage BV6/046/2026
Amt / Institut:
Bezirksverwaltungsstelle 6
Beratungsfolge:
Gremium SitzungsdatumBeratungsqualität
Bezirksvertretung 614.10.2026Kenntnisnahme
Sachdarstellung:
Die Bezirksvertretung 6 hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung am 11.03.2026 gebeten, die
folgende Änderung der Verkehrsführung vorzunehmen:
1.Die Ausfahrt aus dem Kreisverkehr nach Süden in Richtung Hamborner
Straße/Theodorstraße sollte in zwei Spuren möglich sein. Hierzu wäre auf der
rechten Seite der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr ein Rückbau des Gehwegs
zugunsten des rechten Fahrstreifens erforderlich.
2.Die Verkehrsführung sollte auf ein Abbiegen vom linken Fahrstreifen nach links auf
die Theodorstraße und vom rechten Fahrstreifen nach rechts auf die Hamborner
Straße eingeschränkt werden.
Das Amt für Verkehrsmanagement (Amt 66) nimmt dazu wie folgt Stellung:
Ein zweistreifiges Ausfahren aus dem Kreisverkehr Franz-Rennefeld-Weg / Theodorstraße
unter Rückbau des Gehwegs wird seitens der Verwaltung nicht als zielführend angesehen.
Es ist nicht zu erwarten, dass hierdurch die Rückstausituation nachhaltig verbessert wird.
Weiterhin würde der hierfür erforderliche Rückbau des Gehwegs zu einer Verschlechterung
der Bedingungen für den Fußverkehr führen und wird daher nicht befürwortet.
Die vorgeschlagene Änderung der Fahrstreifenführung mit einer getrennten Zuordnung der
Fahrstreifen ist umsetzbar. Die Ausführung steht unter dem Vorbehalt der vorläufigen
Haushaltsführung und der aktuellen Haushaltssituation.
Für weitergehende Verbesserungen der Situation ist eine Anpassung der
Lichtsignalsteuerung notwendig. Bei der betroffenen Lichtsignalanlage handelt es sich um
ein älteres Steuergerät, das eine kurzfristige Anpassung der Signalsteuerung nicht zulässt.
Für den Knotenpunkt liegt bereits eine überarbeitete Steuerung der Lichtsignalanlage aus
dem ÖV-Projekt vor. Diese sieht unter anderem angepasste Freigabezeiten sowie
verkehrsabhängige Eingriffe vor, wenn sich ein Rückstau bis in den Kreisverkehr hinein
bildet. Darüber hinaus ist im Rahmen dieser Anpassung auch die Signalisierung des freien
Rechtsabbiegers vorgesehen.
Die Umsetzung dieser Maßnahmen setzt jedoch die Erneuerung des vorhandenen
Steuergeräts voraus. Aufgrund der damit verbundenen hohen Kosten kann aktuell, aufgrund
der derzeitigen Haushaltssituation, kein Zeitpunkt benannt werden.
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