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ABA/013/2026
X öffentlich nicht öffentlich
Eingabe nach § 24 Gemeindeordnung NRW
Betrifft:
Modernisierung des Düsselpasses
Fachbereich :
01/13 - Ratsangelegenheiten und Stadtverfassung
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Anregungs- und
Beschwerdeausschuss
12.03.2026 -
Kurzdarstellung:
Es wird angeregt, den Düsselpass zu digitalisieren und mit Leistungen des Bildungs-
und Teilhabepaketes zu kombinieren.
Anlagen:
Düsselpass_Eingabe
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Anlage 1
zu Vorlage ABA/013/2026
Eingabe nach § 24 GO:
Modernisierung des Düsselpasses
Eingabe vom 20.01.2026
Thema: Jugend und Soziales
Anregung/ Beschwerde (Kurzfassung):
Anregung gemäß § 24 GO NRW - Modernisierung des Düsselpasses zu einer digitalen
Düsseldorf-Karte
Begründung/ Schilderung der Situation:
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit reiche ich eine Anregung gemäß § 24 der Gemeindeordnung NRW ein.
1. Gegenstand der Anregung
Ich rege an, den bestehenden Düsselpass technisch, organisatorisch und strukturell zu
modernisieren und perspektivisch durch eine einheitliche Düsseldorf-Karte zu ersetzen.
Ziel ist es, bestehende Berechtigungen für soziale, kulturelle und sportliche Teilhabe
einfacher, würdevoller und kosteneffizienter zugänglich zu machen.
2. Ausgangslage (Status quo)
Der Düsselpass ist derzeit ein papierbasierter Vergünstigungs- und Rabattpass.
Er setzt voraus, dass Anspruchsberechtigte ihre Berechtigung bei unterschiedlichen
Stellen wiederholt nachweisen und Leistungen aktiv beantragen müssen.
Im Bereich des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) führt dies dazu, dass:
- mehrere getrennte Anträge erforderlich sind,
- Nachweise mehrfach erbracht werden müssen,
- unterschiedliche Ansprechpartner beteiligt sind,
- und ein erheblicher Verwaltungs- und Personalaufwand entsteht.
Gerade Familien mit mehreren Kindern sind hiervon besonders betroffen.
3. Bürokratie- und Kostenaspekt
Ein BuT-Antrag erfordert in der Praxis mehrere Bearbeitungsschritte, Rückfragen und
Abrechnungen.
Konservativ gerechnet entstehen pro Antrag erhebliche Verwaltungs- und
Personalkosten.
Bei mehreren Leistungen und mehreren Kindern summieren sich diese Kosten, ohne
dass dadurch ein Mehrwert für die Betroffenen entsteht.
Ein erheblicher Teil der eingesetzten Mittel fließt in Verwaltung statt in tatsächliche
Teilhabe.
Anlage 1
zu Vorlage ABA/013/2026
Ein modernisierter Düsselpass bzw. eine Düsseldorf-Karte würde:
- die Berechtigung einmalig feststellen,
- Mehrfachprüfungen vermeiden,
- Antragsverfahren reduzieren oder ersetzen,
- Abrechnungen zentralisieren und automatisieren,
- und damit dauerhaft Verwaltungskosten senken.
Bürokratieabbau wirkt nicht einmalig, sondern jährlich wiederkehrend.
4. Zielbild: Düsseldorf-Karte
Die Düsseldorf-Karte soll:
- den Düsselpass perspektivisch ersetzen,
- Berechtigungen digital abbilden,
- als einheitlicher Nachweis für Teilhabeangebote dienen,
- perspektivisch eine direkte Abrechnung mit teilnehmenden Einrichtungen ermöglichen,
- und insbesondere Vereine und Ehrenamt von Bürokratie entlasten.
Es handelt sich ausdrücklich nicht um die Einführung neuer Leistungen, sondern um
eine effizientere Nutzung bestehender Angebote.
5. Anregung an den Ausschuss
Ich rege an,
die Verwaltung zu beauftragen, zu prüfen,
- wie der Düsselpass technisch und organisatorisch modernisiert werden kann,
- welche Einsparpotenziale durch Bürokratieabbau entstehen,
- und wie eine zentrale Abrechnung gestaltet werden könnte;
die Anregung öffentlich im Ausschuss zu beraten, da sie grundlegende Fragen von
Verwaltungseffizienz, Haushaltswirtschaft und sozialer Teilhabe betrifft.
Ich bitte gleichzeitig darum, dass diese Eingabe öffentlich behandelt wird.
Mit freundlichen Grüßen
(Name des Einsenders)