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ABA/008/2026
X öffentlich nicht öffentlich
Eingabe nach § 24 Gemeindeordnung NRW
Betrifft:
Parkplatzsituation in Pempelfort
Fachbereich :
01/13 - Ratsangelegenheiten und Stadtverfassung
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Anregungs- und
Beschwerdeausschuss
05.02.2026 Entscheidung
Kurzdarstellung:
Mehrere Anwohnende beschweren sich über die durch die Errichtung von
Mobilitätsstationen schwieriger gewordene Parkplatzsituation in Pempelfort.
Die Errichtung der Mobilitätsstationen durch die Connected Mobility Düsseldorf (CMD)
ist durch den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf beschlossen worden.
Der Anregungs- und Beschwerdeausschuss hat sich in seiner Sitzung am 04.12.2025
bereits aufgrund einer Eingabe zum Bau der Mobilitätsstation Scheibenstraße mit
dem Thema befasst.
Nach § 12 Absatz 2 Ziffer 4 der Hauptsatzung ist der Anregungs- und Beschwerde-
ausschuss für die erneute Behandlung von inhaltsgleichen Eingaben nicht zuständig.
Zu den weitergehenden Anregungen, die über die Errichtung der Mobilitätsstationen
hinausgehen, nimmt die Verwaltung ergänzend Stellung.
Anlagen:
Parksituation Pempelfort_Eingaben
Parksituation Pempelfort_Eingaben als Text anzeigen
Eingabe nach § 24 GO:
Parksituation in Pempelfort
Eingabe 1 vom 05.01.2026
Thema: Straßen und Verkehr
Anregung/ Beschwerde (Kurzfassung): Mobilstationen in Pempelfort
Begründung/ Schilderung der Situation:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe aus der RP erfahren, dass auch in der Scheibenstraße eine Mobilstation
gebaut werden soll. Bitte stoppen Sie dieses Unterfangen, denn wir haben jetzt
schon genug dieser Stationen im Viertel und wir Anwohner wissen nicht mehr, wo
wir parken sollen.
Ich selbst bin nicht betroffen, da ich mir schon vor Jahren einen Tiefgaragen-
stellplatz besorgt habe. Ich habe aber auch eine eine 86-jährige Mutter, die
ebenfalls in Pempelfort lebt und der ich Einkäufe wie Wasser- und Bierkästen
vorbeibringe oder die ich zu Ausflügen abhole, damit sie auch mal aus ihrer
Wohnung herauskommt.
Selbst vormittags findet man in der Bagelstraße keinen Platz mehr und muss
suchen. Seit der Einweihung der Mobilstation in der Arndtstraße hat sich die
Situation noch verschlimmert, da damals 20 Plätze weggefallen sind.
Vorher waren schon 30 Plätze weggefallen, als das Senkrechtparken auf der
Bagelstraße abgeschafft worden war, um einen Radweg aufzumalen. Den hätten
man gar nicht gebraucht, denn die Straße war schon immer einspurig und für
Radfahrer immer genug Platz.
Aus meiner Sicht muss es möglich sein, Fahrradstellplätze auch ohne das
Umwidmen von Autoparkplätzen fertigzustellen. Wir haben dafür doch genug breite
Bürgersteige wie z.B. am Rochusmarkt oder am Park Richtung Toulouser Allee. Ich
habe mein Fahrrad ja schließlich auch im Keller.
Ich werde meine Eingabe auch an die RP weiterleiten, um der Sache mehr Druck zu
verleihen. Die Geduld der Menschen in Pempelfort ist einfach aufgebraucht.
Mit freundlichen Grüßen
Nachtrag vom 07.01.2026:
Meine Eingabe ist nicht nur auf die Scheibenstraße gemünzt, sondern generell auf die
Situation in Pempelfort. Hier wurden aus meiner Sicht Tatsachen geschaffen, ohne
die Bürger ausreichend zu informieren und konsultieren.
Ich sehe es nicht so, dass die aktuelle Situation mit den vielen Platz raubenden
Mobilstationen von uns so hingenommen werden muss. Man kann das teilweise auch
wieder umbauen.
Oder man entzieht Gastronomen die Außenbereiche, die ihnen im Rahmen der
Corona-Pandemie zugewiesen wurden und die (wie z.B. im Fall des Vino Tinto &
Friends in der Bagelstraße) selbst im Winter nicht wieder den Autofahrern zur
Verfügung gestellt werden.
Wir haben auch so genug Gastro in Pempelfort und da das Parken ab 20 Uhr in der
Woche sowie samstags und sonntags gratis ist, finden wir Anwohner noch weniger
Plätze.
Es wäre schön, wenn nicht nur Radfahrer, sondern wirklich alle Verkehrsteilnehmer
eine Rolle bei Ihren Planungen spielen könnten. Der ÖPNV wird von der Stadt ja auch
seit Jahren vernachlässigt.
Mit freundlichen Grüßen
Eingabe 2 vom 08.01.2026
Thema:
Straßen und Verkehr
Anregung/ Beschwerde (Kurzfassung):
Parkplatzsituation Pempelfort
Begründung/ Schilderung der Situation:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich lebe nun seit vier Jahren in Pempelfort und beobachte die Entwicklung der
Parkplatzsituation. Ich bin beruflich auf ein Auto angewiesen und stelle fest, dass
Parken ohne immense Kosten oder Zeitaufwände im Viertel mittlerwei le fast
unmöglich geworden ist.
Das ohnehin geringe Angebot an Parkplätzen wird immer mehr eingeschränkt bzw.
ist relativ gesehen zu beobachten, dass die Nachfrage immer mehr das Angebot
übersteigt. Temporäre Parkverbotszonen (zum Beispiel durch Umzüge) u nd
Baustellen (zB Glasfaser) erschweren die Situation zusätzlich. Dazu kommt der
signifikante Ausbau an Sharing- und Ladestationen (letztere zumindest über Nacht
meistens leerstehend). Im Alltag hat sich gezeigt, dass spätestens nach 19:00 Uhr
keine Parkplätze mehr zu finden sind. Es bleibt realistisch gesehen nur die Option,
das Auto über Nacht im Parkverbot abzustellen.
Eine Alternative habe ich über einen gemieteten Parkplatz in einer Garage gesucht.
Der Preis ist allerdings in den letzten drei Jahren von 120 auf 180 Euro angehoben
worden und zwang mich aufgrund der hohen Kosten zu einer Kündigung. Ähnlich
sieht es preislich bei alternativen kommerziellen oder privaten Angeboten aus. Das
Angebot für subventionierte Anwohnerstellplätze wäre an sich sehr attraktiv, jedoch
liegen die Wartezeiten auf Anfrage bei über 18 Monaten.
Mir ist bewusst, dass das Platzangebot in der Stadt natürlich begrenzt ist. Ich bin
auch ein Befürworter des Ausbaus von Ladeinfrastruktur, Glasfaseranschlüssen und
anderen Weiterentwicklungen. Ich habe jedoch den Eindruck, dass die Stadt
Düsseldorf die Situation der Anwohner nicht ausreichend anerkennt.
Langfristig würde ich mir einen Ausbau von Anwohnerstellplätzen wünschen, um
dem Nachfrageüberhang zu begegnen. Kurzfristig wären a ber auch Maßnahmen
wünschenswert, um beispielsweise Falschparkern nachts und zu Randzeiten höhere
Toleranz zu zeigen, oder nachts das Parken an ungenutzten Ladestationen zu
ermöglichen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie mir die Position der Stadt und möglicherweise
geplante Maßnahmen darlegen können.
Mit freundlichen Grüßen,
Eingabe 3 vom 09.01.2026
Thema:
Straßen und Verkehr
Anregung/ Beschwerde (Kurzfassung):
Unzumutbare Parksituation für Anwohner rund um die Schinkelstraße/Pempelfort
durch Anlage Mobilitätsstation
Sehr geehrte Frau Kammler,
vorab Danke für die Bestätigung meiner Eingabe an den Anregungs - und
Beschwerdeausschuss der Stadt Düsseldorf - Mobilitätsstation Schinkelstraße und
Ihren Hinweis, dass die am 21.03.2024 beschlossen wurde.
Meiner Ansicht nach, wir Leben im Jahre 2026 können doch Entscheidungen die nicht
Bürger- und Zielgerecht sind, und nur weil es Fördergelder gab, doch noch Bürger-
Steuerzahlergerecht zeitnah revidiert werden.
Ziel meiner Eingabe- und Beschwerde ist es, daß ich als Anwohner und
Immobilienbesitzer auf der Schinkelstrasse, das Problem habe, das durch den
Wegfall von ca. 30 bis 40 Parkplätzen und der Anbringung von Ladestationen, die
Parkplatzsituation in bester Innenstadtlage die schon vorher Katastrophal war sich
durch die Installation der Mobilitätsstation und Ladesäulen sich noch einmal
verschärft hat und die Parkplatzsuche nun langsam bürgerkriegsnahe Zustände
annimmt.
Ich fühle mich als langjähriger Anwohner und Eigentümer sowie Steuerzahler auch
von der zuständigen Verwaltung über diese Problem nicht ernstgenommen und
ausreichen informiert.
Gern erwarte ich nun meinen zeitnahen Termin vor dem Anregungs - und
Beschwerdeausschuss der Stadt Düsseldorf, gerne auch m it Herrn Dr. Keller und
Herr Kral. - Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen