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AGS/052/2024
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Düsseldorf, 29.10.2024
Ratsfraktion - Die Linke
An den Vorsitzenden des
Ausschusses für Gesundheit und Soziales
Herrn Andreas-Paul Stieber
Haushaltsantrag der Ratsfraktion DIE LINKE. Düsseldorf zur Sitzung des
AGS am 05.11.2024
Betrifft:
Zusätzliche Stellen für den SKFM e.V. zur Lösung der Situation an der Flurstraße 45
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
zur Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 5. November 2024
stellt DIE LINKE Ratsfraktion Düsseldorf folgenden Haushaltsantrag:
Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales beschließt die Finanzierung von
zwei weiteren Stellen (2,0 VZÄ) für den SKFM e.V. im
Kontaktcafé/Tagesstruktur Flur45. Der Haushaltsansatz wird entsprechend
angepasst.
Begründung:
Seit ihrer Einrichtung ist die Suchthilfeeinrichtung an der Flurstr. 45 des SKFM e.V.
regelmäßiges Gesprächsthema in politischen Gremien, Medien und unter den
Anwohnerinnen und Anwohnern. In einer eng bebauten Stadt, in der immer weniger
Freiflächen zur Verfügung stehen und von Armut Betroffene eher an die Stadtränder
gedrängt werden, ist die offene Drogenszene für Passant:innen, Anwohner:innen und
Gewerbetreibende schwer zu ertragen.
Aus Sicht der Ratsfraktion DIE LINKE ist es nicht nachvollziehbar, warum die Last der
Vermittlung zwischen Klient:innen und Anwohner:innen unter anderem bei den
Trägern liegt, die in der konkreten Versorgung dringender gebraucht werden. Es
braucht eine Entzerrung der Suchthilfezentren in der Stadt und dezidierte
Aufenthaltsplätze, an denen die Konsument:innen bei Bedarf auch Anbindung an die
Hilfesysteme finden können. Es gibt zu wenig Konsumräume in der Stadt; zu wenig
Personal in der Versorgung von Suchtkranken. In vielen Bereichen müssen die
Angebote über Wartelisten organisiert werden - Zeit zu warten gibt es unter
Konsument:innen aber kaum. Hilfen orientieren sich in der Regel nicht mehr am
Bedarf derer, die Hilfe benötigen, sondern an den Kapazitäten derer, die die Hilfen
anbieten können. Diese Forderungen sind nicht neu.
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Die Stellen für Quartiersmanagement im Sozialraum können als Vernetzungshilfe
dienen. Für die Flurstraße wären zusätzliche Stellen für den SKFM e.V. als
ausrichtenden Träger gleichzeitig eine Möglichkeit, die dringend benötigten Hilfen
weiterhin anbieten und gegebenenfalls ausbauen zu können und die Situation rund
um den Karl-Wagner-Platz mit Streetworker:innen zu begleiten.
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Born Renate Steinsberger Cornelia Schlemper
F.d.R. Sönke Voigt
Thema
Produkt/
Maßnahme
Zeile
Konto
Haushaltsjahr
Beträge in EUR
Verbesserung (+)/ Verschlechterung (-)