KI‑Voicebot SAMI beantwortet 67 % der Anrufe im Standesamt
Die Stadt Düsseldorf nutzt seit einem Jahr KI im Verwaltungsalltag. KI‑gestützte Chat‑ und Voicebots geben Bürgern rund um die Uhr Auskünfte. Der Voicebot SAMI beantwortet 67 % der Standesamts‑Anrufe. Im Amt für Wohnungswesen bearbeitet KI 23 500 Wohngeldanträge (52 000 Poststücke) pro Jahr. Im Amt für Migration prüft KI Unterlagen auf Vollständigkeit. Über 500 Sensoren überwachen die Feuchtigkeit von Stadtbäumen. Weitere KI‑Anwendungen und eine stadtweite Conversational‑AI‑Plattform sind geplant.
Das Wichtigste in Kürze
- 67 % der Standesamts‑Anrufe werden vom KI‑Voicebot SAMI beantwortet
- 23 500 Wohngeldanträge (52 000 Poststücke) wurden im letzten Jahr mit KI bearbeitet
- Mehr als 500 Sensoren überwachen die Feuchtigkeit von Stadtbäumen
- Weitere KI‑Anwendungen und eine Conversational‑AI‑Plattform sind in Planung
Was ist passiert?
Vor einem Jahr verabschiedete die Landeshauptstadt Düsseldorf eine KI‑Strategie. Ziel war, Künstliche Intelligenz dort einzusetzen, wo sie konkreten Nutzen für Bürger, Verwaltung und Stadtentwicklung schafft. Zwölf Monate später sind erste Anwendungen fester Bestandteil des Verwaltungsalltags. KI‑gestützte Chat‑ und Voicebots beantworten häufig gestellte Fragen und ermöglichen Auskünfte unabhängig von Öffnungszeiten. Der Voicebot SAMI beantwortet bereits 67 % der Anrufe mit Anfragen im Standesamt. Im Amt für Wohnungswesen wertet KI Unterlagen aus, erkennt fehlende Angaben und hat im vergangenen Jahr 23 500 Wohngeldanträge bearbeitet, was 52 000 Poststücken entspricht. Im Amt für Migration und Integration prüft KI eingereichte Unterlagen auf Plausibilität und Vollständigkeit, während fachliche Entscheidungen bei den Beschäftigten bleiben. Olaf Wagner, Beigeordneter für Personal, Organisation, Bürgerservices und Digitalisierung, betont den schrittweisen Ausbau zu stadtweiten Standards. Parallel dazu baut Düsseldorf eine zentrale urbane Datenplattform aus und erweitert die Datenerfassung über mehr als 500 Sensoren für Umweltmonitoring, Verkehr, Infrastruktur und Bewässerung von Jungbäumen. Der Digitale Zwilling verknüpft Geodaten, simuliert städtebauliche Entwicklungen und unterstützt Entscheidungsprozesse. KI wird eingesetzt, um die wachsenden Datenmengen auszuwerten, Zusammenhänge zu erkennen und Prognosen zu erstellen.
Hintergrund
Die KI‑Strategie der Stadt Düsseldorf wurde vor einem Jahr beschlossen, um KI gezielt dort einzusetzen, wo sie Verwaltungsprozesse verbessert, Mitarbeitende entlastet und den Service für Bürgerinnen und Bürger erhöht.
Was bedeutet das?
Durch den KI‑Voicebot SAMI erhalten Bürger schneller Auskünfte im Standesamt. Die KI‑gestützte Bearbeitung von Wohngeldanträgen reduziert Bearbeitungszeit und Fehlerraten bei 23 500 Anträgen pro Jahr. Die Sensoren ermöglichen eine ressourcenschonende Bewässerung von über 500 Stadtbäumen. Die Maßnahmen führen zu einer spürbaren Serviceverbesserung für die Bevölkerung.
Wie geht es weiter?
In den kommenden Monaten soll die Stadt weitere KI‑gestützte digitale Antragstrecken einführen, z. B. für den Wohnberechtigungsschein. Eine stadtweite Conversational‑AI‑Plattform wird aufgebaut, um alle Chatbots, Voicebots und KI‑Assistenten zu integrieren. Schulungen, Informationsangebote und eine verwaltungsweite KI‑Community stärken die Kompetenz der Mitarbeitenden. Verbindliche Governance‑Strukturen sichern einen rechtssicheren, transparenten und verantwortungsvollen KI‑Einsatz.
Ort
Quellen
- Stadt Duesseldorf
Hinweis: Hinweis: Diese Zusammenfassung wurde von einer KI erstellt.