Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 23/ 32/2019

Benrodestraße 46, Rathaus Benrath - Denkmalgerechte Innensanierung und Zusammenlegung des Bezirkssoz

Kein Beratungstermin veröffentlicht Im Ratsinformationssystem ist derzeit kein belastbarer Beratungstermin verknüpft.
Benrodestraße 46 · Stadtbezirk 9 (Wersten, Holthausen)örtlicher Bezug 2Dokumente 28. März 2019veröffentlicht

Themen

Beschluss & Empfehlung

  • Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung, für das Projekt
  • Bei allen geplanten Arbeiten sind umfangreiche Abstimmungen mit der Denkmalbe-hörde, der Stelle für Arbeitssicherheit und einem Brandschutzgutachter notwendig.
  • Für die Ausführung der Baumaßnahmen muss das Gebäude freigezogen werden. Es sollen als Interimslösung Bürocontainer auf der Grünfläche vor dem Gebäude errich-tet werden. Für das Bürgerbüro wird für die Unterbringung eine Lösung für die strengen Sicherheitsvorschriften zur Lagerung von Dokumenten erarbeitet. Ein Teil der Bürofläche soll in der angemieteten Burscheider Straße 27 mit untergebracht werden. Die Ausstellung des Heimatvereins muss während der Bauzeit verlagert werden. In Abstimmung mit der Bezirksvertretung 9 werden die ca. 8-10 Sitzungen während der Bauzeit voraussichtlich in einer benachbarten Schulaula durchgeführt.

URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00339941.pdf Published Time: Mon, 12 Aug 2019 14:46:39 GMT Number of Pages: 5 Markdown Content: Vorlage 23/ 32/2019 > Seite 1 von 5 > RSD Vorlage X öffentlich nicht öffentlich Beschlussvorlage zur Herbeiführung eines Bedarfsbeschlusses

Automatisch aus dem Originaldokument aufbereitet.

Originale durchsuchen

Dokumenttexte

Vorlage als Text anzeigen
Title: Vorlage 23/ 32/2019 URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00339941.pdf Published Time: Mon, 12 Aug 2019 14:46:39 GMT Number of Pages: 5 Markdown Content: Vorlage 23/ 32/2019 > Seite 1 von 5 > RSD Vorlage X öffentlich nicht öffentlich Beschlussvorlage zur Herbeiführung eines Bedarfsbeschlusses Beschlussdarstellung: Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung, für das Projekt Benrodestraße 46, Rathaus Benrath – Denkmalgerechte Innensanierung und Zusam-menlegung des Bezirkssozialdienstes die Planung durchzuführen sowie eine Kostenberechnung zu erstellen. Sachdarstellung: Vorläufige Gesamtkosten (brutto) 5.350.000 EUR Vorläufige jährliche Nettofolgekosten . /. EUR Bedarfslage Das Rathaus in Benrath entstand im Jahr 1906 nach den Plänen des Architekten Wal-ter Furthmann (1873-1945). Das repräsentative Bauwerk besteht aus einer dreiflü-geligen, freistehenden Anlage mit Walmdach. Es vereint Stilelemente der deutschen Renaissance, des Barocks und Jugendstils. Eingebettet in einer Grünanlage ist es weitestgehend von zeitgenössischen Bauten umgeben. Das Gebäude wurde 1984 in die Denkmalliste eingetragen. Nach der Sanierung des Daches und der Natursteinfassade in 2006 (Ausführungs-und Finanzierungsbeschluss 11/159/2005 vom 06.04.2006) sind zum Erhalt des Denkmals jetzt Arbeiten im Gebäudeinneren und der Innenhoffassade notwendig. In dem Gebäude sind folgende Nutzungen untergebracht: - Bezirksverwaltungsstelle 9 inklusive Sitzungssaal und Fraktionsräume - Bürgerbüro - Zweigstelle des Bezirkssozialdienstes (BSD) - Trauzimmer - Lagerflächen der Stiftung Schloss und Park Benrath - Private Mieter (Benrather Heimatverein, Groß-Benrather Haus- und Grundbe-sitzerverein e.V. und Vodafone) - Wohnung einer nebenamtlichen Hausmeisterin Im Zuge der Innensanierung sollen durch Flächenoptimierung, Nutzbarmachung von Lagerflächen und die Aufgabe der nebenamtlichen Hausmeisterdienstwohnung zu-sätzliche Büroraumflächen geschaffen werden. Hierdurch können die Bezirkssozial-dienste der Kolbergerstraße 19 und der Burscheider Straße 27 mit der Zweigstelle des BSD, welcher bereits im Benrather Rathaus untergebracht ist, zusammengelegt werden. Durch die Zentralisierung am Standort Benrodestraße 46, können die ande-ren Flächen in den zuvor genannten Standorten abgemietet werden. Vorlage 23/ 32/2019 > Seite 2 von 5 > RSD Vorlage Die Wände, Decken und Bodenbeläge, welche teilweise noch aus der Errichtungszeit stammen, zeigen erhebliche Instandhaltungsbedarfe. Die ursprünglichen Fenster und Türen weisen ebenfalls erhebliche Schäden auf und bieten mit der noch vorhandenen Einscheibenverglasung nicht mehr genügend Schutz vor Schlagregen und Wind. Die sanitären Leitungen des Gebäudes, wie Trinkwasser- und Heizungsleitungen, sind altersbedingt abgängig. Die Abwasserleitungen stammen zum größten Teil aus der Errichtungszeit. So treten immer wieder Leckagen auf. Die gesamte Elektroanlage ist überaltert und entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Aufgrund der beschriebenen Mängel an den Wasserleitungen bestehen im Souterrain Feuchtigkeitsschäden. Im Außenbereich läuft das Oberflächenwasser zum Gebäude und staut sich an den Kelleraußenwänden. Infolge dessen sind die Räume im Souter-rain nicht mehr als Bürofläche nutzbar. Die Flurbereiche und Treppenräume entsprechen nicht den aktuellen Brandschutzan-forderungen. Geplante Maßnahmen Die zusätzlich benötigten Büroflächen werden aus dem Umbau der Hausmeisterwoh-nung im Obergeschoss und der Nutzbarmachung des Souterrains als Bürofläche ge-neriert. Die in die Jahre gekommene Möblierung soll erneuert werden. Die nach der Sanierung eingerichteten Besprechungsräume sollen über ein digitales Buchungssys-tem von allen Einheiten genutzt werden können. Innenwände und Bodenbeläge, Innenhoffassade Alle Decken, Wände und Böden sollen wieder hergestellt werden und die Innen-hoffassade soll zur Vermeidung von Frostschäden einen Witterungsschutz erhalten. Die unter Denkmalschutz stehenden Fenster und Türen sollen ausgebaut, wiederher-gestellt und gestrichen werden. Zur Verbesserung des Wärmeschutzes soll eine Dich-tung an den Rahmen angebracht und innenseitig eine Vorsatzscheibe eingebaut wer-den. Ergänzend soll die oberste Geschossdecke - ohne den als Lager genutzten Dachraum - gedämmt werden. Mit diesen beiden Maßnahmen können ca. 40 % des Jahresenergiebedarfes eingespart werden. Technische Gebäudeausrüstung Die vorhandenen Wasserleitungen sollen umfassend erneuert werden. Soweit not-wendig, werden die Sanitärräume und die Grundleitungen saniert. Die gesamte elektrotechnische Anlage soll überholt werden. Es soll eine neue Tür-sprech- und Klingelanlage eingebaut werden. Feuchtigkeitsschäden Um die Feuchtigkeitsschäden an den Innenwänden des Souterrains zu beseitigen, wird das Gefälle der Außenanlage zur Ableitung des Oberflächenwassers geändert und die Ringleitung zur Abführung des Regenwassers saniert. An den Innenseiten der Außenwände wird im Souterrain ein Sanierputz angebracht, welcher eine Büronut-zung in diesem Bereich wieder möglich macht. Zusätzlich werden die Wände mit ei-ner Sockelheizung ausgestattet. Brandschutz Das Gebäude soll flächendeckend mit funkvernetzten Rauchmeldern ausgestattet werden. Die Türen zu notwendigen Fluren werden dichtschließend hergestellt. Vorlage 23/ 32/2019 > Seite 3 von 5 > RSD Vorlage Schadstoffe Es wurden vereinzelte Schadstoffe in Bauteilen gefunden die, soweit sie von Umbau-arbeiten betroffen sind, zu entfernen und gesondert zu entsorgen sind. Im Dachge-schoss sind weitere Untersuchungen notwendig. Das weitere Vorgehen zur Schadstoffbeseitigung soll in der sich an den Beschluss anschließenden Planung berücksichtigt werden. Barrierefreiheit An der Benrather Rathausstraße (östliche Gebäudeseite) besteht ein barrierefreier Eingang, bis zu dem ein taktiles Leitsystem hergerichtet werden soll. Der Aufzug, der das Erd- und Obergeschoss erschließt, wird zur Herstellung der Bar-rierefreiheit in das Souterrain verlängert. Im Obergeschoss befindet sich ein barriere-freies WC. Der Sitzungssaal soll mit einer Induktionsschleife für Menschen mit Hör-behinderung ausgestattet werden. Die Alarmierung der Brandmeldeanlage erfolgt im zwei-Sinne-Prinzip. Die Maßnahme wurde am 26.11.2018 im Runden Tisch Bauen vorgestellt: „Der Ru n-de Tisch stimmt der Baumaßnahme zu. Er nimmt zur Kenntnis, dass es vor dem Hin-tergrund der Bestimmungen zum Denkmalschutz zu Einschränkungen kommen müs-se, er gehe aber auch davon aus, dass bei der Abwägung der Interessenslagen kon-struktiv die größtmöglichen Lösungen zu Herstellung der Barrierefreiheit umgesetzt werden.“ Bei allen geplanten Arbeiten sind umfangreiche Abstimmungen mit der Denkmalbe-hörde, der Stelle für Arbeitssicherheit und einem Brandschutzgutachter notwendig. Bauablauf – Interimslösung Für die Ausführung der Baumaßnahmen muss das Gebäude freigezogen werden. Es sollen als Interimslösung Bürocontainer auf der Grünfläche vor dem Gebäude errich-tet werden. Für das Bürgerbüro wird für die Unterbringung eine Lösung für die strengen Sicherheitsvorschriften zur Lagerung von Dokumenten erarbeitet. Ein Teil der Bürofläche soll in der angemieteten Burscheider Straße 27 mit untergebracht werden. Die Ausstellung des Heimatvereins muss während der Bauzeit verlagert werden. In Abstimmung mit der Bezirksvertretung 9 werden die ca. 8-10 Sitzungen während der Bauzeit voraussichtlich in einer benachbarten Schulaula durchgeführt. Mit dieser Maßnahme erfolgt auch die Umsetzung der kurz- und mittelfristigen Be-dar fe, die sich im Zuge des Projekts „Sanierung städtischer Gebäude“ aus der G e-bäudebegehung ergeben haben. Kosten und Finanzierung Für die Durchführung der Gesamtmaßnahme sind Mittel in Höhe von ca. 5.350.000 EUR (brutto) erforderlich. Die Kostenermittlung hat die Qualität einer Kostenschät-zung. 1 Eine Hochrechnung des Baukostenindexes auf den geplanten Baubeginn 2021 ist in der Kostenschätzung nicht enthalten. > 1Erfahrungsgemäß können bei Kostenschätzungen die Abweichungen zu den tatsächlich entstehenden Kosten bis zu 30% betragen. Aufgrund der nachfolgend beschriebenen Risiken können diese Werte überschritten wer-den. Vorlage 23/ 32/2019 > Seite 4 von 5 > RSD Vorlage Für die Planung bis zum Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss werden Mittel in Höhe von insgesamt 550.000 EUR benötigt. Die Deckung erfolgt aus Planungsmitteln des Bauunterhaltes. Risiken in der Planung ergeben sich aus der Substanz des Altbaus. Diese kann zum Zeitpunkt der momentanen Planung nur stichprobenhaft erfasst werden. Die komple-xen Arbeiten in dem denkmalgeschützten Gebäude beinhalten zudem das Risiko, dass sich mit der abschließenden Abstimmung der Maßnahme mit dem Landeskon-servator noch Veränderungen ergeben können und die vertiefte Untersuchung der Schadstoffbelastung im Dachgeschoss noch erfolgt. Ein Kostenrisiko ergibt sich zudem aus der momentanen Marktsituation des Bauge-werbes. Terminplan Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss ca. 3. Quartal 2020 Baubeginn ca. 1. Quartal 2021 Bauzeit ca. 18 Monate Fertigstellung ca. 3. Quartal 2022 Anlagen: X beigefügt nicht vorhanden Nr. Anlage 01 Lageplan Alternative: Keine Amt / Institut: Amt für Gebäudemanagement Dezernentin / Dezernent: Frau Stadtkämmerin Schneider Vorlage 23/ 32/2019 > Seite 5 von 5 > RSD Vorlage Benrodestraße 46, Rathaus Benrath – Denkmalgerechte Innensanierung und Zusammenlegung des Bezirkssozialdienstes Beratungsfolge: Gremium Sitzungs-datum Ergebnis mit Abstimmungs-verhalten Wortlaut bei abweichenden Beschlüssen Bezirksvertretung 9 05.04.2019 wegen Beratung s- bedarfs vertagt Personal - und Organ i- sationsausschuss 02.05.2019 Einbringung der Vo rlage ist nicht erforde rlich Jugendhilfeausschuss 07.05.2019 -/- Bauausschuss 07.05.2019 -/- Haupt - und Finanzau s- schuss 13.05.201 9 -/- Rat 23.05.2019 -/-

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 23/ 32/2019