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Beschlussvorlage
Betrifft:
Eintrittspreisfestsetzung für die städtischen Museen
Beschlussdarstellung:
Der Rat der Stadt beschließt, ab dem 01.07.2005 in den städtischen Museen folgende
Eintrittspreise zu erheben:
Kulturinstitut Erwachsener
alt neu
ermäßigt
alt neu
Familienkarte
alt neu
Aquazoo 5,50 6,00 3,50 4,00 11,00
Heinrich-Heine-Institut 2,00 3,00 1,00 1,50 4,00
Filmmuseum* 3,00 1,50 6,00
Goethe-Museum 2,00 3,00 1,00 1,50 4,00
Hetjens-Museum* 3,00 1,50 6,00
Stadtmuseum** 2,60 3,00 1,30 1,50 5,20
Theatermuseum 2,00 3,00 1,00 1,50 4,00
* Unveränderte Eintrittspreise
** Im Stadtmuseum soll gem. dem vom Kulturausschuss im Sommer 2004 zustimmend zur
Kenntnis genommenen Konzept nur noch für Wechselausstellungen Eintritt erhoben werden.
Besondere Regelung bei Sonderausstellungen
: Festsetzung der Eintrittspreise durch den
Kulturdezernenten und Bekanntgabe gegenüber dem Kulturausschuss.
Ermäßigter Eintrittspreis für besondere Personengruppen gilt für:
S Schüler/innen, Student/innen und Auszubildende nach dem Ausbildungs- bzw.
Berufsförderungsgesetz ab dem vollendeten 18. Lebensjahr
S Gruppen ab 10 Personen
Inhaber/innen der Düsseldorfer Familienkarte erhalten einen Preisnachlaß von 20%.
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Freier Eintritt besteht grundsätzlich
S bei der Mahn- und Gedenkstätte
S im Kunstraum Düsseldorf
sowie für
S Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (incl. Schülergruppen)
S Mitglieder Freundeskreis (für das jeweilige Museum)
S Pressevertreter/innen (sowie Mitglieder AICA, ICOM, IKT und CECA)
S Mitglieder des Kulturausschusses
S Inhaber/innen Düsseldorf Welcome Card
S Schwerbehinderte
(100% - Begleitperson, wenn im Ausweis vermerkt)
S Inhaber/innen des Düsselpasses (gem. Ratsbeschluss vom 28.04.05)
S Inhaber/innen der Künstlerkarte (nur Filmmuseum, Hetjens-Museum, Stadtmuseum)
S Eröffnungsveranstaltungen, sofern hierfür Drittmittel zur Verfügung stehen.
In begründeten Einzelfällen kann die Verwaltung über Ausnahmen von den o.g.
Regelungen entscheiden, sofern dies im besonderen Interesse der Stadt liegt.
Sachdarstellung:
Der Rat der Stadt Düsseldorf hat in seiner Sitzung am 17.03.2005 beschlossen, Kindern
und Jugendlichen freien Eintritt in die städtischen Museen zu gewähren, und die
Verwaltung beauftragt, einen Abgleich mit anderen Vergünstigungen (wie z.B.
Düsseldorfer Familienkarte) herbeizuführen sowie mit den Betreibern der nichtstädtischen
Museen in Düsseldorf Gespräche über eine ähnliche Regelung in ihren Häusern zu
führen.
Die Museen der Stadt Düsseldorf machen Kindern und Jugendlichen ein vielseitiges,
interessantes und lehrreiches Angebot. Als jugendfreundliche Kulturstadt möchte
Düsseldorf Kindern und Jugendlichen durch die Beseitigung finanzieller Barrieren den
Zugang zu den Museen erleichtern und Familien finanziell entlasten. Gleichzeitig können
sich die Museen als jugendorientierte Kultureinrichtungen positionieren und mit
steigenden Besucherzahlen rechnen.
Im Sinne dieses besucherfreundlichen und familienorientierten Angebots wird die
Altersgrenze auf 18 Jahre festgelegt. Nach Ablauf eines Jahres werden die Ergebnisse
vorgestellt und überprüft.
Wegen des freien Eintritts für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren wird das von den
Instituten vorgehaltene Angebot der Familienkarte obsolet und entfällt.
Die Inhaber/innen der Düsseldorfer Familienkarte erhalten nach wie vor 20% Nachlass
auf die Eintrittspreise, was vor allem für Erwachsene interessant ist.
Die Einführung des freien Eintritts für Jugendliche bis 18 Jahre wird insgesamt zu
Mindereinnahmen von ca. EUR 290.000,- p.a. führen. Die dem Kulturausschuss im April
d.J. genannte, voraussichtliche Mindereinnahme von ca. EUR 260.000,- p.a. beruhte auf
einer Schätzung, die zum damaligen Zeitpunkt noch davon ausging, dass der freie
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Eintritt nur für Jugendliche bis 16 Jahre Gültigkeit haben sollte.
Der kostenfreie Eintritt in die Dauerausstellung des Stadtmuseums wird voraussichtlich
zu Mindereinnahmen in Höhe von weiteren ca. EUR 30.000,- p.a. führen.
Zeitgleich werden die Eintrittspreise für den Aquazoo, das Goethe-Museum, das
Heinrich-Heine-Institut, das Stadtmuseum (nur Wechselausstellungen) und das
Theatermuseum angehoben. Mit Ausnahme des Aquazoos, der seine Eintrittspreise
zuletzt 1999 anhob, wurden die Eintrittspreise für diese Häuser zuletzt vor mehr als
zehn Jahre angehoben.
In den letzten Jahren ist das Ausstellungsangebot der Institute durch die Überarbeitung
der Dauerausstellungen und zahlreiche Sonderausstellungen wesentlich erweitert und
kontinuierlich verbessert worden.
Die moderate Anhebung der Eintrittspreise entspricht u.a. auch dem Wunsch des
Kuratoriums der Anton- und-Katharina-Kippenberg-Stiftung, das in seiner Sitzung am
09.12.2004 beschlossen hat, die Eintrittspreise - wie oben festgehalten - zu erhöhen.
Wegen der Äquivalenz der Angebote von Heinrich-Heine-Institut, Goethe-Museum und
Theatermuseum sind die Preise einheitlich zu gestalten. Der freie Eintritt in die
Dauerausstellung des Stadtmuseums empfiehlt sich aufgrund der Neukonzeption des
Hauses.
Bisher war ferner geregelt, dass der Kulturausschuss im Einzelfall über freien bzw.
ermäßigten Eintritt zu entscheiden hatte. Diese Regelung hat sich in der Praxis als
undurchführbar erwiesen, da die Entscheidung des Kulturausschusses vielfach nicht
abgewartet werden konnte. Diese Entscheidungskompetenz soll nunmehr auf die
Verwaltung übertragen werden. Schon heute wird darauf hingewiesen, dass die
Verwaltung für den Weltjugendtag im August d.J. beabsichtigt, den Pilger/innen im
Heinrich-Heine-Institut, Theatermuseum, Stadtmuseum, Aquazoo, Goethe-Museum,
Filmmuseum und Hetjens-Museum freien Eintritt und den Helfer/innen des
Weltjugendtags ermäßigten Eintritt zu gewähren.
Beratungsfolge:
Gremium
Sitzungsdatu
m
Ergebnis
Kulturausschuss 18.05.2005 -/-
2
Haupt- und Finanzausschuss 23.05.2005 -/-
2
Rat 02.06.2005, -/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Alternative:
Keine
Amt:
Kulturamt
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Dezernentin / Dezernent:
Stadtdirektor Grosse-Brockhoff