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SCHUA/003/2025
X öffentlich nicht öffentlich
Beschlussvorlage
Betrifft:
(MEP 2.0)
Fachbereich:
40 - Amt für Schule und Bildung
Dezernentin / Dezernent:
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Schulausschuss 04.02.2025 Vorberatung
Haupt- und Finanzausschuss 17.02.2025 Vorberatung
Rat 26.02.2025 Entscheidung
Beschlussdarstellung:
Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf
1. nimmt den beigefügten Medienentwicklungsplan der städtischen Schulen für
die Jahre 2025 bis 2029 zustimmend zur Kenntnis und beauftragt die
Verwaltung mit der Umsetzung der sich hieraus ergebenden notwendigen
Maßnahmen mit Gesamtkosten i.H.v. 140.904.578 E uro (davon 66.563.000
Euro investiv, 74.341.578 Euro konsumtiv).
2. beauftragt die Verwaltung dafür personelle Mehrbedarfe über 11,0 VZÄ mit
jährlichen Personalkosten i.H.v. 712.003 Euro in 2025 vorrangig durch
vorhandene Stellenvakanzen zu decken und zusam men mit den personellen
Mehrbedarfen über 26,0 VZÄ für die Jahre 2026-2029 mit jährlichen
Personalkosten i.H.v. 1.672.519 Euro in den Stellenplan 2026 einzubringen
und das Personal entsprechend einzustellen.
3. beauftragt die Verwaltung den „Arbeitskreis eSchool" zu einem „Fachforum:
Digitalisierung der Schulen" weiterzuentwickeln, um alle wesentlichen Akteure
der kommunalen Schullandschaft bei der Umsetzung des
Medienentwicklungsplanes angemessen partizipativ zu beteiligen.
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Sachdarstellung:
Die Digitalisierung stellt global gleichsam eine der größten Chancen wie
Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Entsprechend ist auch die Bedeutung
von Digitalisierung für den Bildungssektor. In Einklang mit den Vorgaben der
Kultusministerkonferenzen hat das Land Nordrhein-Westfalen in einem
Medienkompetenzrahmen pädagogische Leitlinien zur digital gestützten
Unterrichtsgestaltung erlassen. Alle Schulen sind angehalten die didaktische
Umsetzung dieses Medienkompetenzrahmens in schulinternen Medienkonzepten
zu konkretisieren.
Gemäß §79 Schulgesetz NRW ist der Schulträger zugleich verpflichtet, die
sächlichen und personellen Voraussetzungen für einen ordnungsgemäßen
Schulbetrieb sicherzustellen. Dies umfasst auch die notwendigen
Rahmenbedingungen für die Digitalisierung der Schulen als äußere
Schulträgerangelegenheit zu schaffen. Durch die kommunale
Medienentwicklungsplanung werden diese Rahmenbedingungen für die
städtischen Schulen definiert. Im erstmalig 2019 durch den Rat der
Landeshauptstadt Düsseldorf beschlossenen Medienentwicklungsplan (MEP 1.0)
wurden essentielle Digitalisierungsmaßnahmen definiert. Diese wurden mittlerweile
erfolgreich umgesetzt, bzw. befinden sich aktuell in der finalen Umsetzung. Um den
Schulen in der Trägerschaft der Landeshauptstadt Düsseldorf weiterhin die
notwendigen und zukunftsfähigen Grundlagen für die Schuldigitalisierung zur
Verfügung zu stellen und die spezifischen Bedarfe der Schulen adäquat bedienen zu
können, baut die beiliegende Fortschreibung der Medienentwicklungsplanung (MEP
2.0) auf den bereits erzielten Erfolgen nahtlos auf und schafft einen verlässlichen
Handlungsrahmen sowie Planungssicherheit für die Schulen für die Jahre 2025-2029.
Die Erstellung dieser Fortschreibung wurde seit 2023 in einem breit angelegten
Beteiligungsprozess mit Unterstützung durch die fachkundige
Unternehmensberatung BearingPoint GmbH vollzogen. Durch Interviews, Workshops,
Online-Umfragen und offene Beitragsmöglichkeiten wurden alle Stakeholder der
kommunalen Schullandschaft intensiv involviert. Alle Schulleitungen, die
Sprecher*innen der Schulformen, die Schulaufsicht, der örtliche Personalrat der
Lehrenden, der Jugendrat als Vertretung der Schüler*innen, die Elternschaft
Düsseldorfer Schulen als Vertretung der Erziehungsberechtigten, weitere Partner wie
das LVR Medienzentrum und diverse Fachstellen der Verwaltung haben somit zur
Ausgestaltung wesentlich beigetragen. Aus diesem Prozess wurden die notwendigen
Digitalisierungsmaßnahmen abgeleitet.
Gruppieren lassen sich die notwendigen Digitalisierungsmaßnahmen in die vier
Kategorien Infrastruktur, Ausstattung, pädagogische Dienste sowie Betrieb
und Support. Zu den hierin benannten Digitalisierungsmaßnahmen werden im MEP
2.0 auch die notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen benannt. Im
Bereich der Infrastruktur soll insbesondere eine leistungsfähige Netzinfrastruktur
als Basis für digitalgestützten Unterricht an Schulen aufrechterhalten und weiter
ausgebaut werden. Dies sichert u.a. die Qualität der Internetanbindung (1000
Mbit/s) an allen Schulstandorten und kann bei Bedarf skalierbar erweitert werden.
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Zudem liegt ein Schwerpunkt auf der Ertüchtigung der bisher monofunktional
genutzten Ganztagsräume an allen Grund- und Förderschulen um diese mit dem
sukzessiven Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz digital gestützt zukünftig
multifunktional nutzen zu können. Der Ausbau und die Nachverdichtung mit LAN und
WLAN soll ebenfalls an den Sporthallen der weiterführenden Schulen erfolgen, indem
die aktive und passive Infrastruktur entsprechend nachverdichtet wird.
Ebenfalls schafft der mit diesem MEP verbindlich eingeführte technische KIDS-
Standard (Kommunikations- und Informationstechnik in Düsseldorfer Schulen)
Planungssicherheit und die notwendige Dokumentation für eine zukunftsorientierte
passive Netzwerkinfrastruktur in allen Schulen.
Bezüglich der Ausstattung der Schulen werden u.a. konkrete und
schulformspezifische Ausstattungsquoten für IT-Endgeräte für Schülerinnen und
Schüler eingeführt. Die aktuellen Ausstattungsquoten werden dabei mindestens
beibehalten und im Dialog mit den Schulen anhand der schulinternen
Medienkonzepte bedarfsgerecht erweitert. Als sukzessive Erhöhung im
Fortschreibungszeitraum wird z.B. über alle Schulformen in den Jahrgangsstufen 2
bis 10 eine 1-zu-1-Ausstattung, sowie in den Jahrgangsstufen 11 bis 13 an den
allgemeinbildenden Schulen eine 1-zu-2-Ausstattung mit Tablets als didaktisch
erforderliche Ausstattung anerkannt.
Zur Ergänzung der kommunalen Ausstattung können außerdem an allen Schulen bei
Bedarf zusätzliche fremdfinanzierte IT-Endgeräten mit einem „Bring your own
Device"-Konzept betrieben werden. Die entsprechende Infrastruktur steht bereits zur
Verfügung. Wo pädagogisch benötigt erhalten alle Ganztagsräume interaktive Tafeln.
Des Weiteren werden alle weiterführende Schulen ein digitales Info-Board, zum
Beispiel für den Eingangsbereich, zur Informationsweitergabe an Kinder,
Erziehungsberechtigte und andere Besucher*innen erhalten.
Als Pädagogische Dienste werden den Schulen bereits digitale Lösungen von der
Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Ministerium für Schule und Bildun g NRW
bereitgestellt. Mit dem Aufbau einer zentralen und bedarfsorientierten IT-
Systemlandschaft wird den Schulen in Trägerschaft der Landeshauptstadt Düsseldorf
ein zusätzliches Angebot an digitalen Lösungen unter Berücksichtigung der Kriterien
Technologieoffenheit, Skalierbarkeit, IT-Sicherheit, Ausfallsicherheit und Modularität
unterbreitet. Ziel ist es dabei nicht, Funktionen redundant zur Landeslösung
anzubieten, sondern gezielt auf die Bedarfe der Schulen einzugehen und ein
vollständig digitalgestütztes Lehr- und Lernerlebnis anzubieten. Da eine einfache
Erhöhung der Anzahl der durch die Schulen genutzten digitalen Lösungen den
administrativen Aufwand an den Schulen weiter steigern würde, sollen die benötigten
digitalen Lösungen zentral durch den Schulträger zur Verfügung gestellt und
administriert werden. Somit trägt die IT-Systemlandschaft zur Homogenisierung der
Anwendungslandschaft der Schulen bei, indem Schulen einen Großteil ihrer Bedarfe
nicht mehr durch eigens verwaltete Lösungen abdecken müssen . In diesem Vorhaben
wird den Schulen die Basis für einen digitalgestützten Schulalltag geboten und
gleichzeitig der Administrationsaufwand auf Seite der Schulen minimiert.
Inkludiert ist hierbei auch der weitere Ausbau des Lizenzmanagements der
Landeshauptstadt Düsseldorf zur zentralen Administration der Lizenzen für
pädagogische Dienste.
Der reibungslose und sichere Betrieb von bereitgestellter IT-Hardware und digitalen
Systemen ist im schulischen Alltag eine Kernherausforderung. Das bisherige
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Baustein-System im Betrieb und Support bestehend aus externen
Dienstleistungen, einem professionellen Ticketsystem und IT-Support an Schulen hat
sich bewährt und soll entsprechend weitergeführt und ausgebaut werden. Dabei
werden Aufgaben, die als zentral für das Handeln der Landeshauptstadt Düsseldorf
gesehen werden, wie die direkte Betreuung der Schulen, durch eigenes Personal
erbracht. Weitere Aufgaben werden über externe Dienstleistungsverträge (i.d.R.
Managed Service Verträge) abgedeckt.
Kosten
konsumtive Kosten 74.341.578,00 €
+ investive Kosten 66.563.000,00 €
= Gesamtkosten 140.904.578,00 €
- abzgl. erwartetet Fördermittel Digitalpakt 2.0 10.000.000,00 €
Eigenanteil Landeshauptstadt Düsseldorf 130.904.578,00 €
Die jährlichen Folgekosten, maßgeblich Abschreibungsaufwände, orientieren sich an
der Nutzungsdauer und liegen bei maximal 21.269.608 Euro beginnend im ersten
Jahr mit 4.197.304 Euro.
Finanzierung
siehe Anlage 01
Für die Finanzierung der Maßnahme ist die Aufnahme externer Investitions- und/oder
Liquiditätskredite mit entsprechenden Auswirkungen auf den Ergebnishaushalt
erforderlich.
Personal
Die Gesamtinvestition zum Erhalt des Status des Quo und den benötigten
Weiterentwicklungen beläuft sich für die Jahre 2025 bis 2029 auf gerundet
140.900.000 Euro zuzüglich interner Personalkosten. Die zusätzlichen Personalkosten
für drei Stellen Endgerätebetreuung, einer Stelle IT-Systembetreuung, zwei Stellen
Fachberatung, zwei Stellen Gruppenleitung Service & Support sowie 29 Stellen IT-
Support belaufen sich nach Vollbesetzung auf Grundlage der
Personalkostendurchschnittssätze nach KGSt für 2025 auf 2.384.522 Euro jährlich.
Die personellen Mehrbedarfe über 11,0 VZÄ in 2025 werden dabei vorrangig durch
vorhandene Stellenvakanzen gedeckt und zusammen mit d en personellen
Mehrbedarfen über 26,0 VZÄ für die Jahre 2026-2029 in den Stellenplan 2026
eingebracht und das Personal entsprechend sukzessive eingestellt.
Anteilige Fremdfinanzierungen werden in der Gesamtlaufzeit erwartet, sind aktuell
jedoch noch nicht in konkreten Förderrichtlinien abrufbar. Wie im ersten MEP wird die
Verwaltung auch in der Laufzeit des MEP 2.0 alle potentiellen Förderungen von
schulischer Digitalisierung, insbesondere den erwarteten Digitalpakt 2.0, beantragen
und umsetzen. Am 13.12.2024 haben die Länder und der Bund Eckpunkte des
Digitalpakt 2.0 beschlossen. Danach sollen bis 2030 insgesamt fünf Milliarden Euro
für die Digitalisierung von Schulen in der BRD bereitgestellt werden. Eine anteilige
Deckung des zusätzlichen Mittelbedarfes des MEP 2.0 aus einem Digitalpakt 2.0 ist
hier absehbar, darf aber keine Bedingung für die Umsetzung der skizzierten
notwendigen Maßnahmen sein.
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Begleitend zur operativen Umsetzung der Digitalisierung der Schulen durch die
Verwaltung wurde durch den Schulausschuss im Jahr 2001 der „Arbeitskreis eSchool"
(AK-eSchool) beauftragt als beratendes und fachspezifisches Konsensgremium
Fragen zur Digitalisierung der Düsseldorfer Schulen zu thematisieren. Im Arbeitskreis
wurden seitdem Berichte über Verwaltungsabläufe, sowie Innovationsprojekte,
Strategien zur Ausstattung der Schulen und Anforderungen aus den Schulformen
besprochen. Dieser regelhafte Austausch zwischen allen relevanten Akteuren hat sich
über zwei Jahrzehnte positiv etabliert und soll im partizipativen Grundgedanken
beibehalten werden. Entgegen der ursprünglichen Ausgangslage aus dem Jahr 2001
ist die Digitalisierung jedoch kein Nischenthema mehr, sondern in der Breite für alle
Schulen mittlerweile alltagsrelevant. Entsprechend hat sich ein grundsätzliches
Teilnahmeinteresse am AK-eSchool derart gesteigert, dass der regelhaft eingeladene
Adressatenkreis über die Jahre auf knapp 80 Personen angewachsen ist. Eine
ausgiebige Interaktion aller Teilnehmenden im Sinne eines Arbeitskreises ist nur noch
bedingt möglich. Zum intensiven Fachaustausch über Einzelthemen wurden daher
bereits in den letzten Jahren Arbeitsgruppen aus dem AK-eSchool heraus
anlassbezogen initiiert. Um dem Informationsbedürfnis aller Schulen und aller für die
Digitalisierung der städtischen Schulen anderen relevanten Akteuren zukünftig weiter
gerecht zu werden ist der bisherige AK-eSchool zu einem „Fachforum:
Digitalisierung der Schulen" weiterzuentwickeln. Dem breiten Adressatenkreis
kann so in verschiedenen Informations- und Partizipationsformaten (wie
Arbeitsgruppen, Workshops und hybriden Informationsveranstaltungen) Rechnung
getragen und die Umsetzung des Medienentwicklungsplanes angemessen begleitet
und gemeinsam ausgestaltet werden.
Anlagen:
(MEP 2.0) - Anlage 1 Finanzierung
(MEP 2.0) - Anlage 2 MEP 2.0
(MEP 2.0) - Anlage 3 KIDS-Standard
Medienentwicklungsplanung der städtischen Schulen für die Jahre 2025 bis 2029 (MEP 2.0) - Anlage 1 Finanzierung als Text anzeigen
Title: (Medienentwicklungsplanung der städtischen Schulen für die Jahre 2025 bis 2029 \(MEP 2.0\) - Anlage 1 Finanzierung.xlsx)
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00541905.pdf
Published Time: Wed, 15 Jan 2025 12:11:27 GMT
Number of Pages: 1
Markdown Content:
*Nr. der zutreffenden Mittelbereitstellung bitte angeben
1 = Haushaltsplan- Entwurf
2 = Veränderungsverzeichnis
3 = überplanmäßige / außerplanmäßige Bereitstellung
Finanzierung 4 = Umstellung im Budget
Medienentwicklungsplan 2.0 5 = Mittel sind bereits veranschlagt bzw. verausgabt / vereinnahmt
6 = Sonstiges (Begründung siehe unten)
Jahr 2025 2026 2027 2028 2029
Konto
Auftragssachkonto (7er PSP ; Sachkonto, Bezeichnung)
Produktsachkonto (Profitcenter, Sachkonto, Bezeichnung) in EUR in EUR
Nr. Nr. Nr. Nr. Nr.
MEP 2.0 Infrastruktur / Ausstattung
21.211.40 7.00030040.A0 78310000 MEP Endgeräte/Infrastruktur Auszahlung >410
EUR 5 2.682.896 5 1.682.896 5 1.682.896 5 1.682.896 5 1.682.896 9.414.480
21.211.40 7.00030040.A0 78310000 MEP Endgeräte/Infrastruktur Auszahlung >410
EUR 0 1 13.325.071 1 16.141.845 1 15.001.683 1 12.679.921 57.148.520
21.211.40 7.00030040.K0 54313800 MEP Endgeräte/Infrastruktur Auszahlung <410
EUR 5 4.196.357 5 2.175.737 5 2.129.932 5 2.084.127 5 2.084.127 12.670.280
21.211.40 1.10.21.211.40 52810200 sonst. Sachleistungen eSchool 0 1 669.240 1 339.046 1 341.012 1 410.432 1.759.730
21.211.40 1.10.21.211.40 52810200 sonst. Sachleistungen eSchool 5 71.390 5 66.820 5 64.993 5 63.165 5 63.165 329.533
MEP 2.0 Infrastruktur Bauleistungen
21.211.40 1.10.21.211.40 52413000 Unterhaltung Grundstücke und baul. Anlagen 0 1 3.070.975 1 3.350.975 1 4.966.600 1 714.700 12.103.250
Dienstleistungen
21.211.40 1.10.21.211.40 52550200 Unterhaltung eSchool 5 30.866 5 29.323 5 28.705 5 28.088 5 28.088 145.070
21.211.40 1.10.21.211.40 52910200 sonst. Dienstleistungen eSchool 0 1 8.838.101 1 8.017.499 1 7.976.889 1 8.719.104 33.551.593
21.211.40 1.10.21.211.40 52910200 sonst. Dienstleistungen eSchool 5 3.948.897 5 2.516.452 5 2.463.474 5 2.410.496 5 2.410.496 13.749.815
21.211.40 1.10.21.211.40 54310100 Geschäftsaufwendungen eSchool 5 6.874 5 6.530 5 6.393 5 6.255 5 6.255 32.307
Einzahlungen
21 211 40 7.00030040.E0 68110000 Endgeräte/Infrastruktur Investitionszuwendungen
0 1 1.250.000 1 1.250.000 1 1.250.000 1 1.250.000 5.000.000
21 211 40 1.10.21.211.40 41410000 Zuwendungen für laufende Zwecke 0 1 1.250.000 1 1.250.000 1 1.250.000 1 1.250.000 5.000.000
Summe Einzahlungen 2.500.000 2.500.000 2.500.000 2.500.000 10.000.000
Summe Auszahlungen 10.937.280 32.381.145 34.225.758 34.561.211 28.799.184 140.904.578
Gesamtkosten (Auszahlungen- Einzahlungen ohne Eigenleistung 10.937.280 29.881.145 31.725.758 32.061.211 26.299.184 130.904.578
Gesamt
Mittelbereitstellung in
EUR
Mittelbereitstellung Mittelbereitstellung Mittelbereitstellung Mittelbereitstellung Mittelbereitstellung
in EUR in EUR in EUR
Medienentwicklungsplanung der städtischen Schulen für die Jahre 2025 bis 2029 (MEP 2.0) - Anlage 2 MEP 2.0 als Text anzeigen
Title: (Microsoft Word - Medienentwicklungsplanung der städtischen Schulen für die Jahre 2025 bis 2029 \(MEP 2.0\) - Anlage 2 MEP 2.0.doc)
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00541906.pdf
Published Time: Wed, 15 Jan 2025 12:11:28 GMT
Number of Pages: 73
Markdown Content:
# 9 Landeshauptstadt Düsseldorf
# Amt für Schule und Bildung
# 2025 - 2029
# Düsseldorf Nähe trifft Freiheit
# MEDIENENTWICKLUNGSPLAN 2.0
# Landeshauptstadt Düsseldorf Seite 1
# Inhalt
Vorwort .......................................................................................................................................... 3
Einleitung ...................................................................................................................................... 4
Die Rolle der Digitalisierung in der heutigen Bildung ................................................................ 4
Aufgaben des Schulträgers ............................................................................................................. 5
Kommunale Ziele der Medienentwicklungsplanung......................................................................... 6
Stakeholdermanagement ................................................................................................................ 7
Infrastruktur .................................................................................................................................. 9
Internetanbindung ......................................................................................................................... 10
Passive Netzwerkinfrastruktur Elektro, LAN und WLAN innerhalb der Schule............................... 11
Aktive Infrastruktur ........................................................................................................................ 14
Zentrale Infrastruktur..................................................................................................................... 15
IT-Sicherheit.................................................................................................................................. 21
Finanzbedarf ................................................................................................................................. 23
Handlungsempfehlungen .............................................................................................................. 27
Ausstattungskonzepte................................................................................................................ 31
IT-Endgeräte ................................................................................................................................. 32
Bring your own Device .................................................................................................................. 40
Visualisierungstechnik................................................................................................................... 41
IT-Raumausstattung der Schulen in Trägerschaft der Landeshauptstadt Düsseldorf..................... 42
Finanzbedarf ................................................................................................................................. 44
Handlungsempfehlungen .............................................................................................................. 46
Pädagogische Dienste ................................................................................................................ 48
Erweiterte Software und Lizenzen ................................................................................................. 49
Zentrale Lernplattform ................................................................................................................... 49
Finanzbedarf ................................................................................................................................. 51
Handlungsempfehlungen .............................................................................................................. 52
Betrieb und Support ................................................................................................................... 53
Service und Support Konzept........................................................................................................ 53
Finanzbedarf und Stellenplan........................................................................................................ 59 Seite 2
Handlungsempfehlungen .............................................................................................................. 61
Haushalts- und Stellenplan ........................................................................................................ 62
Haushaltsplan ............................................................................................................................... 62
Stellenplan .................................................................................................................................... 67
Fazit ............................................................................................................................................. 68
Anhang ........................................................................................................................................ 70
Berechnungsgrundlagen ............................................................................................................... 70
Aufschlüsselung IT-Endgeräte Berufskollegs ................................................................................ 71 Seite 3
# Vorwort
Sehr geehrte Damen und Herren, die Landeshauptstadt Düsseldorf hat frühzeitig erkannt, dass eine moderne und zukunftsorientierte digitale Infrastruktur die Basis für einen fortschrittlichen und erfolgreichen Unterricht bildet und hat sich im Umsetzungszeitraum des letzten Medienentwicklungsplans bundesweit als Wegbereiter für Schuldigitalisierung etabliert. Die Medienentwicklungsplanung bildet dabei die wesentliche Kon-zeption des Schulträgers, die Zukunft der digitalen Bildung aktiv zu gestalten. Untermauert wird dieses Selbstverständnis durch die Bereitschaft der Landeshauptstadt Düsseldorf, substanzielle Investitionen im Bereich der schulischen Bildung zu tätigen. Der im Jahr 2019 beschlossene Medienentwicklungsplan (MEP 1.0) hat bemerkenswerte Fort-schritte in der Digitalisierung der Schulen der Landeshauptstadt Düsseldorf geschaffen. Mit der er-folgreichen Umsetzung aller im MEP 1.0 beschlossenen Maßnahmen wurde die digitale Infrastruk-tur der Düsseldorfer Schulen erheblich verbessert und der Grundstein für die Umsetzung innovati-ver Lehr- und Lernmethoden in einem digitalgestützten Unterricht gelegt. Diese Erfolge sind das Ergebnis einer engagierten und effektiven Zusammenarbeit zwischen Schulen, Politik, Verwaltung und weiteren kommunalen Akteuren der Schullandschaft. Das Ziel der Medienentwicklungsplanung für die kommenden Jahre ist und bleibt fokussiert: Alle Lernenden in Düsseldorf sollen Zugang zu den besten digitalen Lernmitteln haben und optimal auf die Anforderungen einer digitalen Welt vorbereitet werden. Die Landeshauptstadt Düsseldorf wird auch in den kommenden Jahren weiter daran arbeiten, den Schulen eine optimale Ausstattung zur Verfügung zu stellen, zu unterhalten und bedarfsgerecht auszubauen, um weiterhin erfolgreich und innovativ die Digitalisierung der Schulen zu ermöglichen. Dieses Ziel kann aufgrund des gesetzlich eingeschränkten Wirkungs- und Handlungsbereichs der Landeshauptstadt Düsseldorf in seiner Rolle als Schulträger nur über eine konstruktive Zusam-menarbeit mit den Düsseldorfer Schulen erreicht werden. In dieser Zusammenarbeit schafft der Schulträger über die Bereitstellung der schulischen IT-Infrastruktur die Basis und den Rahmen für die Arbeit der einzelnen Schulen. Diese sind für die pädagogische Gestaltung und die adäquate Nutzung der bereitgestellten IT-Infrastruktur verantwortlich. Lehrende haben die Freiheit und Ver-antwortung, die bereitgestellten Ressourcen kreativ und individuell in den Unterricht zu integrieren. Sie entwickeln Konzepte, wählen geeignete digitale Werkzeuge aus und gestalten den Unterricht so, dass Lernende optimal von den neuen Möglichkeiten profitieren. Der folgende Medienentwicklungsplan gibt einen detaillierten Einblick in Methodik, Strategien und konkrete Maßnahmen sowie erforderliche Ressourcen, die ergriffen werden, um die Vision zu ver-wirklichen. Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre und allen Schulen weiter viel Erfolg bei ihren kon-kreten Digitalisierungsvorhaben. Burkhard Hintzsche (Stadtdirektor) Seite 4
# Einleitung
# Die Rolle der Digitalisierung in der heutigen Bildung
Die Integration digitaler Medien in das Bildungssystem hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Insbesondere seit 2020 hat sich in Zeiten der Pandemie in Nordrhein-West-falen (NRW) viel verändert. Der Digitalisierungsprozess wurde beschleunigt und führte zu einem massiven Schub in der Digitalisierung der schulischen Bildung:
Schulentwicklung
Die Aussagen aus dem MEP 1.0 haben weiterhin einen großen Stellenwert in der Betrachtung der pädagogischen Digitalisierungsprozesse. Darauf aufbauend, haben sich in den letzten Jahren die Anforderungen und Inhalte für Lehren und Lernen in der digitalen Welt weiterentwickelt.
Medienkompetenzrahmen NRW Kompetenzbereich 6
Robotik und Coding 1 ist in allen Schulformen zu einem verbindlichen Thema geworden. Die Inhalte sollen mit ihren jeweils spezifischen Perspektiven über die Fächer hinweg als Querschnittsaufgabe gefördert werden.
Künstliche Intelligenz (KI)
Zentral ist die Entwicklung pädagogischer Konzepte zur Implementierung der KI-Systeme. Das Mi-nisterium für Schule und Bildung NRW hat dazu einen Handlungsfaden veröffentlicht, der hilfreiche Informationen und mögliche Konsequenzen für die Schule beschreibt.
Neue Prüfungsformate: Weiterentwicklung der gymnasialen Oberstufe in NRW 2
Das neue Prüfungsformat bietet die Möglichkeit, auch digital gestützt verstärkt kollaborative, krea-tive und kommunikative Kompetenzen sowie kritisches Denken (4K-Modell) im Rahmen der Abitur-prüfung unter Beweis stellen zu können. Hierbei werden die Möglichkeiten der Digitalisierung und der generativen Assistenzsysteme der KI gezielt als zusätzliche Chancen für die Ausgestaltung dieses neuen Abiturprüfungsformats gesehen.
# Chancen und Potenziale
Die Rolle digitaler Medien in der heutigen Bildung ist umfangreich und transformativ, da sie das Lehren und Lernen in vielerlei Hinsicht verändert und bereichert hat. Hier sind einige der wichtigs-ten Aspekte:
> 1Coding und Robotik gehören im Kontext Schule zum sechsten Kompetenzbereich des Medienkompetenzrahmens NRW. Dieser ist für alle Schulen in NRW verpflichtende Basis für die Konzeption des Unterrichtes [https://www.zfdl-krefeld.de/coding-und-robotik-in-schule/]: "Der Bereich Problemlösen und Modellieren verankert eine informatische Grundbildung als elementaren Bestandteil im Bildungssystem. Neben Strategien zur Problemlösung werden Grundfertigkeiten im Programmieren vermittelt sowie die Einflüsse von Algorithmen und die Auswirkung der Automatisierung von Prozessen in der digitalen Welt reflektiert." Beim Verständnis von digitalen Medien helfen Grundkenntnisse im Bereich Programmierung. Lernroboter eignen sich gut, bereits jungen Kindern die realen Auswirkungen von abstrakten Lösungsprozessen erlebbar zu machen. Im MediaLab kann eine Auswahl gängiger Lernroboter erkundet und auch ausgeliehen werden.
> 2https://www.schulministerium.nrw/weiterentwicklung-der-gymnasialen-oberstufe
Seite 5
Zugang zu Informationen und Ressourcen
Digitale Medien bieten einen nahezu unbegrenzten Zugang zu Informationen und Bildungsressour-cen. Lernende können auf eine Vielzahl von Online-Bibliotheken, Datenbanken, e-Books, wissen-schaftlichen Artikeln und Multimedia-Inhalten zugreifen. Dies fördert das selbstgesteuerte Lernen und ermöglicht es den Lernenden, Wissen nach Bedarf und Interessen zu vertiefen.
Interaktive und multimediale Inhalte
Digitale Medien ermöglichen die Erstellung und Nutzung interaktiver Lernmaterialien wie Videos, Animationen, interaktiver Simulationen und Spiele. Diese multimedialen Inhalte können komplexe Konzepte anschaulich erklären und das Verständnis und die Motivation der Lernenden erhöhen.
Personalisierung des Lernens
Durch digitale Plattformen und Lernmanagementsysteme kann das Lernen individuell angepasst werden. Lernende können ihren Lernfortschritt verfolgen, Feedback in Echtzeit erhalten und auf personalisierte Lernpfade zugreifen, die auf ihren individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten ba-sieren.
Kollaboration und Kommunikation
Digitale Medien fördern die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Lehrenden und Ler-nenden. Online-Foren, soziale Medien, Videokonferenzen und kollaborative Plattformen ermögli-chen den Austausch von Ideen und das gemeinsame Arbeiten an Projekten.
Flexibilität und Zugänglichkeit
E-Learning und Blendend-Learning-Modelle 3 bieten eine flexible Lernumgebung, die es den Ler-nenden ermöglicht, in ihrer eigenen Geschwindigkeit zu lernen. Dies ist besonders vorteilhaft für berufstätige Erwachsene und Menschen mit besonderen Bedürfnissen.
Innovative Lehrmethoden
Digitale Medien ermöglichen neue pädagogische Ansätze wie Flipped Classroom 4, Gamification 5
und projektbasiertes Lernen mit cloudbasierten Systemen. Diese Methoden können das Engage-ment und die Beteiligung der Lernenden erhöhen und eine tiefere Auseinandersetzung mit den Lerninhalten fördern. Zukünftig kann und soll auch auf weitere Innovationen durch Lehrende rea-giert werden, die Lehr- und Lerntrends in ihr Handeln einfließen lassen und hierfür vom Schulträ-ger alle nötigen Grundlagen bereitgestellt bekommen.
# Aufgaben des Schulträgers
Gemäß §79 Schulgesetz (SchulG) NRW ist der Schulträger verpflichtet, die sächlichen und perso-nellen Voraussetzungen für einen ordnungsgemäßen Schulbetrieb sicherzustellen. Dies umfasst insbesondere die Bereitstellung und Unterhaltung der notwendigen Schulgebäude, der schulischen
> 3Blended Learning ist ein integratives Lernkonzept, das Präsenzunterricht und digitale Sequenzen in einem sinnvollen Lernarrangement effektiv verknüpft. Es zielt darauf ab, durch die sinnvolle Kombination unterschiedlicher Methoden und Medien den Lernprozess zu optimieren [https://www.schulentwicklung.nrw.de/q/individuelle-foerderung/glossar/blended-learning.html].
> 4Flipped classroom = „Umgedrehter Unterricht“ bezeichnet eine Unterrichtsmethode des integrierten Lernens, in der die Hausaufgaben und die Stoffvermittlung insofern vertauscht werden, als die Lerninhalte zu Hause von den Schülern erarbeitet werden und die Anwendung im Unterricht geschieht.
> 5Gamifizierung beschreibt den Transfer von Spielel
Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.
Medienentwicklungsplanung der städtischen Schulen für die Jahre 2025 bis 2029 (MEP 2.0) - Anlage 3 KIDS-Standard als Text anzeigen
Title: (Microsoft Word - Medienentwicklungsplanung der städtischen Schulen für die Jahre 2025 bis 2029 \(MEP 2.0\) - Anlage 3 KIDS-Standa)
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00541907.pdf
Published Time: Wed, 15 Jan 2025 12:11:33 GMT
Number of Pages: 64
Markdown Content:
# KIDS
# Standards zur Bereitstellung einer zeitgemäßen und zukunftsorientieren Kommunikationstechnik in Schulen der Landeshauptstadt Düsseldorf
ALS ANLAGE ZU DEN:
# Standards im Hochbau
# Schulen KIDS
Kommunikations- und Informationstechnik in Düsseldorfer Schulen
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# Inhalt
1 Einleitung ............................................................................................................................ 5
1.1 Vorwort ................................................................................................................................. 5
1.2 Grundlagen ........................................................................................................................... 5
1.3 Zugelassener Nutzerkreis dieser Unterlage .......................................................................... 6
2. Nutzungsbereiche/Netzwerkstruktur ................................................................................. 6
2.1 KIDS ..................................................................................................................................... 6
2.2 tNET ..................................................................................................................................... 6
2.3 Externe Träger ...................................................................................................................... 7
3. Informationsaustausch/Planungsleistung ........................................................................ 8
3.1 CAD-Konventionen (KIDS) * ................................................................................................. 8
3.2 Projektarbeit ......................................................................................................................... 9
3.3 Maßnahmen ohne externe Unterstützung ............................................................................. 9
3.4 Maßnahmen mit externer Unterstützung ............................................................................. 10
4. Planung und Ausführung ................................................................................................. 11
4.1 Installationsmaterial im Innenbereich .................................................................................. 11
4.2 Schutzpotentialausgleich .................................................................................................... 11
4.3 Kabelspezifikation ............................................................................................................... 13
4.3.1 Twisted-Pair-Kabel (Kupferdatenkabel) ........................................................................... 13
4.3.2 Mono-/Singlemode und Multimode.................................................................................. 13
4.3.3 Koaxialkabel ................................................................................................................... 15
4.4 Längenrestriktion ................................................................................................................ 15
4.5 Abschlüsse ......................................................................................................................... 15
4.5.1 Twisted-Pair-Kabel.......................................................................................................... 15
4.5.2 Telefonleitung ................................................................................................................. 16
4.5.3 Glasfaserkabel ................................................................................................................ 16
4.6 Abschlussmessung ............................................................................................................. 17
4.6.1 Twisted-Pair- -Verkabelung ............................................................................................. 17
4.6.2 Glasfaserkabel ................................................................................................................ 17 KIDS
Kommunikations- und Informationstechnik in Düsseldorfer Schulen
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4.6.2 Koaxialkabel ................................................................................................................... 18
4.7 Positionierung der erforderlichen Access-Points ................................................................. 18
4.8 Primär-, Sekundär- und Tertiärbereiche .............................................................................. 18
4.8.1 Primärbereich ................................................................................................................. 18
4.8.2 Sekundärbereich............................................................................................................. 18
4.8.3 Tertiärbereich .................................................................................................................. 18
4.9 Versorgungsleitungen: Primär, Sekundär und Tertiär .......................................................... 19
4.9.1 Verbindung: Primär ......................................................................................................... 19
4.9.2 Verbindung: Sekundär .................................................................................................... 21
4.9.3 Verbindung: Tertiär .......................................................................................................... 22
4.10 Netzwerk- und Installationsstruktur ................................................................................. 25
4.10.1 Netzwerkstruktur ............................................................................................................. 25
4.10.2 Installationsstruktur ......................................................................................................... 26
4.11 Anzahl und Positionierung der Datenanschlussdosen..................................................... 27
4.11.1 Allgemeiner pädagogisch genutzter Raum (auch Anlage: Z4.11.1) ................................. 28
4.11.2 Erste-Hilfe-Raum ............................................................................................................ 31
4.11.3 Sporthalle: Hallenbereich ................................................................................................ 31
4.11.4 Sporthalle: Regieraum .................................................................................................... 31
4.11.5 Fachraum: Naturwissenschaften ..................................................................................... 32
4.11.6 Fachraum: Vorbereitungsraum........................................................................................ 33
4.11.7 Fachraum: Werkraum/Maschinenraum ........................................................................... 33
4.11.8 Fachraum: Informatik ...................................................................................................... 34
4.11.9 Fachraum: Lehrküche/Schulungsraum ........................................................................... 34
4.11.10 Lehrerarbeitsplatz........................................................................................................ 35
4.11.11 Lehrerzimmer .............................................................................................................. 35
4.11.12 Verwaltung .................................................................................................................. 36
4.11.13 Aula/Versammlungsstätte ............................................................................................ 37
4.11.14 Mensa/Küche .............................................................................................................. 37
4.11.15 Schließsystem (Schließanlage) ................................................................................... 38
4.11.16 MSR-Technik ............................................................................................................... 38
4.11.17 Sammlungsräume / Materialräume ................................................................................... 38
4.12 Beschriftung .................................................................................................................... 39
4.12.1 Schrankbezeichnung ...................................................................................................... 39
4.12.2 Datenanschlussdose....................................................................................................... 39 KIDS
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4.12.3 Spleißbox........................................................................................................................ 40
4.12.4 Patchpanel...................................................................................................................... 40
4.13 Netzwerkschränke .......................................................................................................... 40
4.13.1 Schrankgrößen/Abmessungen........................................................................................ 40
4.13.2 Standort der Datenverteilerschränke............................................................................... 41
4.13.3 Elektroinstallation............................................................................................................ 41
4.13.4 19”-Komponenten ........................................................................................................... 42
4.13.5 Schrankkonfigurationen (Basis-/Erstausstattung)............................................................ 44
4.13.51 Einspeiseschrank ........................................................................................................ 44
4.13.52 Zentraler Netzwerkschrank (KIDS) .............................................................................. 45
4.13.53 Etagenverteilerschrank (KIDS) .................................................................................... 48
4.13.54 Zentraler Netzwerkschrank (tNET) .............................................................................. 50
4.13.55 Etagenverteilerschrank (tNET) .................................................................................... 52
5. Anwendungen ................................................................................................................... 53
5.1 Notfalltelefon ....................................................................................................................... 53
5.2 Ext. Träger .......................................................................................................................... 54
5.3 Schließsysteme .................................................................................................................. 54
5.4 MSR-Technik ...................................................................................................................... 55
5.5 Informationsbildschirme ...................................................................................................... 55
5.6 Sondernetzwerk .................................................................................................................. 55
6. Dokumentation.................................................................................................................. 56
6.1 Revisionsunterlagen ........................................................................................................... 56
6.1.1 Schrankansichten ........................................................................................................... 56
6.1.2 Standortübersicht als Strangschema .............................................................................. 57
6.1.3 Gebäudeübersicht (Darstellung als: Grundriss)............................................................... 57
6.1.4 Übersetzungslisten(Tertiär-Verkabelung) ........................................................................ 58
6.1.5 Übersetzungslisten (Primär und Sekundär-Verkabelung Netzwerk) ................................ 58
6.1.6 Messprotokolle................................................................................................................ 59
6.1.7 Sonstige Unterlagen ....................................................................................................... 59
6.2 Bereitstellung der Unterlagen .................................................................................................. 59
Anhang ........................................................................................................................................ 60
Literaturnachweise ........................................................................................................................ 60 KIDS
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# 1 Einleitung
# 1.1 Vorwort
Die Vielfalt der digital zu vernetzenden Geräte, zur Übertragung von Sprache und Daten, erfordert eine zukunftsorientierte Netzwerkstruktur in den Liegenschaften der Landeshauptstadt Düsseldorf. Im folgendem werden relevanten Informationen, die den Standard zur Umsetzung der passiven Netzwerkstruktur in Schulen vorgeben, aufgeführt. Die folgenden Vorgaben, kurz KIDS * (Kommunikations- und Informationstechnik in Düsseldorfer
Schulen) genannt, bilden alle unter dem Fach- und Nutzeramt abgestimmten Lösungen der digita-len Netzwerktechnik in Schulen der Landeshauptstadt Düsseldorf ab. Änderungen und Erweiterungen der Netzwerkvorgaben sind mit der Kommunikationstechnik von Amt 10 abzustimmen, um eine Übereinstimmung mit den allgemeinen städtischen Vorgaben für Kommunikationsinfrastrukturen zu gewährleisten.
Für die zuständige Sachbearbeitung und die beauftragten Fachplaner sind die folgenden Vorgaben bindend.
(*) Auch mit Erweiterung des Verwaltungs- und pädagogischen Netzes um das technische Netz-werk, steht die Bezeichnung KIDS weiterhin für den gebräuchlichen und namentlichen Bezug zu diesem Dokument. Ergänzend steht das Synonym KIDS für das Verwaltungs- und pädagogische Netzwerk und das Synonym tNET für das technische Netzwerk.
# 1.2 Grundlagen
Grundlage ist eine Verkabelung nach EN 50173 bzw. ISO/IEC 11801 in den drei Bereichen Tertiär ,
Sekundär und Primär .Als weitere Orientierungen dient die Unterlage des
Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen (AMEV).
Hier der Bereich „Planung, Bau
Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.