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Ö Vorlagen - Nr. 52/ 45/2004
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Beschlussvorlage
Betrifft:
Multifunktionale Eishalle in Düsseldorf-Rath, Theodorstraße
Beschlussdarstellung:
Der Rat beauftragt die Verwaltung, eine multifunktionale Eishalle an der Theodorstraße
zu realisieren, den Bau möglicherweise auch auf der Basis eines Investorenmodells
vorzubereiten und die entsprechenden Verträge zu erarbeiten. Der Stadtkämmerer wird
ermächtigt die für den vorzubereitenden Bau- und Finanzierungsbeschluss notwendigen
Planungsmittel, die auch zur juristischen Erarbeitung der Investorverträge verwendet
werden können, zur Verfügung zu stellen.
Sachdarstellung:
An der Theodorstraße in Düsseldorf - Rath ist beabsichtigt, eine Eishalle zu errichten.
Das Konzept der Halle soll Veranstaltungen ermöglichen, in den sportlichen Bereichen
Eishockey, Tennis, Tanzen, Handball, Baskettball und Reiten. Daneben sollen weitere
Nutzungen mit bestuhlten und unbestuhlten Themenveranstaltungen stattfinden können.
Insgesamt sollen für den Veranstaltungsbetrieb ohne Innenraum 11.500 Zuschauerplätze
geschaffen werden. Davon sollen ca. 8.500 als Sitzplätze und ca. 3.000 als Stehplätze
entstehen.
Bei Konzerten mit einer Kopfbühne entfallen auf den Rängen Sitz- bzw. Stehplätze, die
durch eine Innenraumbestuhlung von ca. 2000 Sitzplätze wieder kompensiert werden
sollen.
Auf ca. 1.000 m² sollen ca. 20 bis 30 Logen mit einer variablen Aufteilung entstehen, die
neben einem Businessclub von ca. 600 bis 800 m², jeweils mit Bewirtung den VIP-Bereich
bilden. Die VIP- Parkplätze sollen im Untergeschoss untergebracht werden.
Weiterhin soll ein Themenrestaurant, Kioske und Fanshops entstehen.
Die mediengerechte Ausstattung für Rundfunk und Fernsehen soll mit einem Presseclub
von ca. 200 m² abgerundet werden.
Ein Konzept für die erforderlichen Außenparkplätze ist im Rahmen der Planung zu
entwickeln.
Die architektonische Außengestaltung soll in der Fassade das Merkmal der Eishalle
weithin sichtbar darstellen.
Die Fertigstellung soll zum Beginn der DEL-Saison August 2006 erreicht werden.
Das Eisstadion an der Brehmstraße hat weiterhin Bestand. Auf Grund der örtlichen
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baulichen, baurechtlichen und städtebaulichen Rahmenbedingungen ist jedoch eine
zukunftsorientierte Entwicklung der Sportstätte Eisstadion nicht mehr gegeben. Die
Anforderungen an eine moderne sport- und marketinggerechte Austragungsstätte für den
Spitzensport können an diesem Standort nicht erfüllt werden.
Eine verstärkte und optimierte Nachwuchs- und Talentförderung könnte jedoch,
zukunftsorientiert für alle Disziplinen des Eissportes, im Eisstadion durchgeführt werden.
Die Trainings- und Wettkampfbedingungen würden sich für den Jugendbereich dadurch
erheblich verbessern.
Die Bevölkerung könnte das Eisstadion in einem größeren Rahmen als bisher für den
Eissport nutzen. Das Angebot für den Breitensport in Düsseldorf würde dadurch erheblich
verbessert.
Alternative:
Keine
Amt:
Sportamt
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordneter Kruse
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