Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 52/ 71/2004

Neufassung Theodorstraße

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Theodorstraße · Stadtbezirk 6 (Rath, Mörsenbroich)örtlicher Bezug 1Dokument 7. Juli 2004veröffentlicht

Themen

Aus der amtlichen Vorlage

Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung, eine multifunktionale Eishalle an der Theodorstraße auf der Basis eines Investorenmodells zu realisieren. Die Stadt leistet dazu einen Baukostenzuschuss in Höhe von maximal 21,0 Mio. Euro (= 1/3 der Bausumme - ohne Parkpalette). Das zur Realisierung notwendige Grundstück ist von der Stadt zu erwerben und in Erbpacht als Sportgelände zur Verfügung zu stellen.

Auszug aus „Beschlussdarstellung“. Der Dokumenttext allein belegt keinen gefassten Beschluss. Originaldokument

Örtlicher Bezug

Wo passiert das?

Theodorstraße – Straßenverlauf zur Orientierung

Hervorgehoben ist die im amtlichen Titel genannte Straße. Die Karte zeigt nicht, dass die gesamte Straße betroffen ist; einzelne Gebäude oder Einrichtungen werden damit nicht genau verortet.

  • Genannte Straße zur Orientierung – keine genaue Maßnahmenfläche

Straßenverlauf: © OpenStreetMap-Mitwirkende · ODbL 1.0. Kartendaten vom . Automatisch dem amtlichen Titel zugeordnet. Auch bei älteren Vorgängen zeigt die Karte den Straßenverlauf dieses Datenstands, nicht den historischen Zustand.

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Ö Vorlagen - Nr. 52/ 71/2004 Seite 1 von 3 Betrifft: Multifunktionale Eishalle in Düsseldorf-Rath, Theodorstraße (Neufassung der Vorlage 52/45/2004) Beschlussdarstellung: Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung, eine multifunktionale Eishalle an der Theodorstraße auf der Basis eines Investorenmodells zu realisieren. Die Stadt leistet dazu einen Baukostenzuschuss in Höhe von maximal 21,0 Mio. Euro (= 1/3 der Bausumme - ohne Parkpalette). Das zur Realisierung notwendige Grundstück ist von der Stadt zu erwerben und in Erbpacht als Sportgelände zur Verfügung zu stellen. Sachdarstellung: An der Theodorstraße in Düsseldorf - Rath ist beabsichtigt, eine multifunktionale Eishalle zu errichten. Das Konzept der Halle soll Veranstaltungen in den sportlichen Bereichen Eishockey, Tennis, Tanzen, Handball, Basketball und Reiten ermöglichen. Daneben sollen weitere Nutzungen mit bestuhlten und unbestuhlten Themenveranstaltungen stattfinden können. Im Bereich des Spitzensports sollen nationale und internationale Eishockeyspiele in der Halle stattfinden können. Bei Sportveranstaltungen wie z.B. Tanzen wird die Eisfläche durch Schutz- und Abdeckböden gesichert und sportspezifisch für die entsprechende Sportart abgedeckt. Insgesamt sollen für den Veranstaltungsbetrieb ohne Innenraum 11.500 Zuschauerplätze geschaffen werden. Bei Konzerten mit einer Kopfbühne entfallen auf den Rängen Sitz- bzw. Stehplätze, die durch eine Innenraumbestuhlung von ca. 2000 Sitzplätzen wieder kompensiert werden sollen. Auf ca. 1.000 m² sollen ca. 20 bis 30 Logen mit einer variablen Aufteilung entstehen, die neben einem Businessclub von ca. 600 bis 800 m² jeweils mit Bewirtung den VIP-Bereich bilden. Die VIP- Parkplätze sollen im Untergeschoss untergebracht werden. Weiterhin sollen ein Themenrestaurant, Kioske und Fanshops entstehen. Die mediengerechte Ausstattung für Rundfunk und Fernsehen soll mit einem Presseclub von ca. 200 m² abgerundet werden. Ein Konzept für die erforderlichen Außenparkplätze ist im Rahmen der Planung zu entwickeln. RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr. 52/ 71/2004 Seite 2 von 3 Die architektonische Außengestaltung soll in der Fassade das Merkmal der Halle weithin sichtbar darstellen. Die Fertigstellung soll zum Beginn der DEL-Saison August 2006 erreicht werden. Nach bislang a ngestellten kalkulatorischen Überlegungen und Machbarkeitsberechnungen durch Herrn Guckert (CCD) werden jährliche Besucherzahlen je nach zugrunde gelegtem Szenario von 540.000 bis 850.000 Zuschauern zu erwarten sein. Außer den sportlichen Veranstaltungen (60 - 70) wurden in dieser Kalkulation 20 - 25 Konzerte und Firmen-Events sowie 200 bis 220 Tagungen kalkuliert. Diese - realistischen - Annahmen lassen in ihrer angegebenen Schwankungsbreite folgende Erlöse erwarten: In der ungünstigeren Variante - bezogen auf die geringere Besucherzahl und die geringere Anzahl der Veranstaltungen - ist mit durchschnittlichen jährlichen Erlösen von ca. 8,4 Mio. Euro zu rechnen. Nach Abzug des kalkulierten Aufwandes für Personal, Sachkosten, Wartung, Instand- haltung sowie dem veranstaltungsbezogenen Aufwand verbleibt ein durchschnittlich positives Jahresergebnis in Höhe von ca. 1,2 Mio. Euro zu erwarten. Bei realisierter optimistischer Einschätzung - bezogen auf die höheren Besucherzahlen und die höhere Anzahl der Veranstaltungen - ergibt sich ein noch positiveres Bild: Den erwarteten durchschnittlichen Erlösen von dann ca. 10,5 Mio. Euro stehen bei Abzug der vorgenannten Kostenkategorien durchschnittlich jährlich positive Ergebnisse in Höhe von ca. 3,2 Mio. Euro gegenüber. Unter Voraussetzung dieser Nutzung sind überschläglich reine Baukosten von ca. 40,0 Mio. Euro für die Halle anzusetzen. Zu den reinen Baukosten sind weitere Kosten für das Herrichten des Grundstücks ca. 0,5 Mio. Euro; eine Tiefgarage (ca. 400 Stellplätze), ca. 5,6 Mio. Euro; eine Parkpalette (ca.1500 Stellplätze) ca. 8,6 Mio. Euro; Außenanlagen, ca. 2,5 Mio. Euro, Ausstattung ca. 3,5 Mio. Euro und Baunebenkosten von ca. 10,9 Mio. Euro hinzuzurechnen. Insgesamt sind Gesamtbaukosten von ca. 72 Mio. Euro (ohne Parkpalette: ca. 63 Mio. Euro) zu veranschlagen. Die Parkpalette kann separat bewirtschaftet und dadurch refinanziert werden. Entsprechend der dargestellten Kalkulation wäre ein einmaliger maximaler Baukosten- zuschuss ohne Berücksichtigung der Parkpalette in Höhe von 21,0 Mio. Euro möglich und als städtische Beteiligung von 1/3 der Baukosten sinnvoll. Das erworbene Grundstück ist seitens der Stadt als Sportgelände auf Grundlage eines Erbbaurechtsvertrages an den Investor zu verpachten. Ö Vorlagen - Nr. 52/ 71/2004 Seite 3 von 3 Mit diesen Grundlagen sind Gespräche mit möglichen Investoren zu führen. Aktuell werden vorbereitende Gespräche mit der IDR geführt. Das Eisstadion an der Brehmstraße hat weiterhin Bestand. Auf Grund der örtlichen baulichen, baurechtlichen und städtebaulichen Rahmenbedingungen ist jedoch eine zukunftsorientierte Entwicklung der Sportstätte Eisstadion nicht mehr gegeben. Die Anforderungen an eine moderne sport- und marketinggerechte Austragungsstätte für den Spitzensport können an diesem Standort nicht erfüllt werden. Eine verstärkte und optimierte Nachwuchs- und Talentförderung könnte jedoch, zukunfts- orientiert für alle Disziplinen des Eissports, im Eisstadion durchgeführt werden. Die Trainings- und Wettkampfbedingungen würden sich für den Jugendbereich dadurch erheblich verbessern. Die Bevölkerung könnte das Eisstadion in einem größeren Rahmen als bisher für den Eissport nutzen. Das Angebot für den Breitensport in Düsseldorf würde dadurch erheblich verbessert. Alternative: Keine Amt: Sportamt Dezernentin / Dezernent: Beigeordneter Kruse RSD AllVorlg.WPT

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 52/ 71/2004