Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 173 37/2005

Höhenstraße 5; Umbau des Schulhofes

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Höhenstraße 5 · Stadtbezirk 3 (Oberbilk, Bilk)örtlicher Bezug 1Dokument 30. März 2005veröffentlicht

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Aus der amtlichen Vorlage

Die Bezirksvertretung 03 beschließt den Umbau des Schulhofes der Grundschule Höhenstraße 5 mit Gesamtkosten in Höhe von 184.000,00 € unter Berücksichtigung einer Landeszuweisung in Höhe von 70 % (128.800,00 €). Ein Teilzuschussbetrag ist bereits bewilligt.

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Ö Vorlagen - Nr. 173 37/2005 Seite 1 von 3 Beschlussvorlage Betrifft: Umbau des Schulhofes der Grundschule Höhenstraße 5 Bau- und Finanzierungsbeschluss Beschlussdarstellung: Die Bezirksvertretung 03 beschließt den Umbau des Schulhofes der Grundschule Höhenstraße 5 mit Gesamtkosten in Höhe von 184.000,00 € unter Berücksichtigung einer Landeszuweisung in Höhe von 70 % (128.800,00 €). Ein Teilzuschussbetrag ist bereits bewilligt. Kosten einmalig: 184.000,00 € Haushaltsstellen: 2 M 00006160 94037 00009613 Index 03420 (Ausgaben) Sachdarstellung: Ausgangssituation Die Spiel- und Freiflächenversorgung in Oberbilk ist unzureichend. Gleichzeitig stehen kaum wohnungsnahe Aufenthaltsflächen zur Verfügung. Deshalb ist es ein Ziel des Förderprogramms "Soziale Stadt NRW" (früher "Stadtteile mit besonderem Erneuerungs- bedarf"), durch Entsiegelung und Begrünung sowie durch bedarfsgerechte Ausstattung, Schulhöfe zu Spielhöfen umzugestalten und diese für die Wohnbevölkerung attraktiv auszubauen. Der Schulhof der Katholischen Grundschule Höhenstraße wird von ca. 340 Grundschülern besucht und ist in der Zeit außerhalb des Unterrichts für das Quartier geöffnet. Es findet ein Betreuungsangebot für einige Schulkinder statt. Zustand der Fläche Der Schulhof der Katholischen Grundschule Höhenstraße mit einer Fläche von ca. 4.900m² ist gekennzeichnet durch große asphaltierte Flächen mit wenigen, veralteten Spielgeräten. Eine Konzeption oder Gliederung ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr erkennbar. Die Fläche ist wichtige Durchgangsverbindung zum Gymnasium Ellerstraße und zu den Sporthallen, die regelmäßig von Vereinen genutzt werden. Die Fläche wird zum Spielhof mit Aktions- und Ruhezonen gestaltet, um sowohl für die Schüler, wie auch für die Bevölkerung der Nachbarschaft befriedigende Spielangebote mit einer hohen Aufenthaltsqualität zu schaffen. Konflikte durch erhöhtes Ruhebedürfnis der Anwohner des benachbarten Senioren- und Pflegezentrums sollen zudem gemindert werden. Die zwischenzeitlich erfolgte Bodenuntersuchung hat hohe Belastungen in den vor- gesehenen Umbaubereichen ergeben, die eine Entsorgung der Materialien notwendig machen. Die geschätzten Mehrkosten betragen ca. 35.000,00 €. RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr. 173 37/2005 Seite 2 von 3 Planung Mit der Planung wurde eine freies Landschaftsarchitekturbüro durch das Garten-, Friedhofs- und Forstamt beauftragt. Das Konzept wurde in Kooperation von Lehrern, Hausmeister, Förderverein der Schule, Schulverwaltungsamt, Gartenamt und dem Stadt- teilbüro Flingern/Oberbilk entwickelt. Die Bezirksvertretung 03 hat die Planung in der Sitzung am 29.07.2003 beschlossen (Ö-Vorlagen-Nr. 173 99/2003). Der Standort für die im BV-Beschluss geforderten Fahrradabstellplätze wird im Zuge der Ausführungsplanung mit der Schule abgestimmt. Die neue Gestaltung soll eine funktionale Gliederung schaffen: 1. Eingangsbereich Höhenstraße S Neues Eingangstor für Fußgänger und Fahrzeuge, dadurch kann auf ein kleines Tor verzichtet werden und Fläche für freies Spiel auf die Gebäudewand zur Verfü- gung gestellt werden S Links neben dem Tor: Müllstandort in Boxen, eingebettet in Begrünung. S Gestaltung des Zaunes mit bunten Figuren, die die "MUSE-Schule" betonen (Schülerentwürfe unter Leitung eines Künstlers). 2. Aktionsbereich I (links vom Tor, vor Toilettenanlage) S Großflächige Entsiegelung mit Spielgerätekombination (Rutsche, Kletterturm, Hängebrücke, Korbschaukel) S Als Abschluss, in der Flucht vom Eingang: erhöhter Sitzpavillon (4x4 Meter mit Dach) S Zudem Sitzhölzer um die Spielfläche verteilt S Verschiedene Pflasterflächen und Pflasterbänder setzen die Fläche vom Asphalt ab und leiten über zum 3. Aktionsbereich II (rechts vor den Toilettenanlagen) S Aufbau von vorhandenen Spielgeräten (Reckstange, Häuschen, Sitzpyramide). S Weitere Sitzgelegenheiten S Pflasterband und Fallschutzuntergrund 4. Ruhebereich I (zwischen Turnhalle und Gebäudeteil Gymnasium-Altbau) S Gestaltung durch Pflasterung (mehrfarbig) und Pflasterband S Sitzhölzer und Sitzsteine aufstellen S Pflanzung überarbeiten 5. Aktionsbereich III (links neben Durchgang Gymnasium) S Vorhandene Bänke erhalten S Neue Pflanzfläche neben Tor mit neuem Bankstandort S Aufstellen der Tischtennisplatte 6. Ruhebereich II (rechts neben Durchgang bis Mauer Seniorenheim) S Zum Zaun Gymnasium hin dichte Bepflanzung (Entsiegelung) S Entsiegelung Baumscheiben erweitern S Schaffung von 2 Sitzbereichen (grüne Klassenzimmer), partiell Natursteinblöcke zum Sitzen, Holzbänke und Holzpodest S Gestaltung der Fläche durch verschiedenfarbige Pflasterung und Pflasterbänder S Verlagerung Sitzpyramide und Entfernen von Holzblöcken und Balancierbalken Ö Vorlagen - Nr. 173 37/2005 Seite 3 von 3 Bürgerbeteiligung In Zusammenarbeit zwischen dem Stadtteilbüro Flingern/Oberbilk und dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt fand am 22.05.2003 auf dem Schulhof die letzte, große Be- teiligungsveranstaltung statt. Der Vorentwurf wurde vorgestellt und über die umzuge- staltenden Bereiche diskutiert. Die Eltern der Schüler und alle Anwohner im Bereich der Schule waren mit Hauswurfsendungen vom Stadtteilbüro eingeladen worden. Die Teil- nahme war rege. Die gesammelten Bedenken und Anregungen wurden protokolliert und bilden die Grundlage der vorliegenden Planung. Insbesondere Beschwerden der An- wohner aus dem benachbarten Seniorenheim wurden diskutiert. Durch Vermittlung von Kontaktpersonen und konsequenter Planung des dem Seniorenheim benachbarten Schulhofteils als Ruhebereich, sollen Geräuschkonflikte gelindert oder gar gelöst werden. Kosten Die geschätzten Gesamtkosten für Planung, Entsorgung und Herstellung betragen 184.000,00 €. Die Ausgabemittel sind etatisiert. Die Landesmittel sind beantragt. Die Landeszuweisung in Höhe von 70 % beträgt 128.800,00 €. Es verbleibt ein städtischer Anteil von 55.200,00 €. Ein Teilbetrag in Höhe von 149.000,00 € (ohne die Bezuschussung der Kosten für die Entsorgung) ist bereits bewilligt. Weiterer Ablauf Nach Beschlussfassung durch die Bezirksvertretung 03 und Bewilligung der zusätzlichen Mittel für die Entsorgung soll die Umsetzung der Maßnahme ab Mitte 2005 erfolgen. Die Fertigstellung ist bis Ende Herbst 2005 vorgesehen. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Bezirksvertretung 3 -/- 1 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Alternative: Keine Amt: Garten-, Friedhofs- und Forstamt Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Nieß-Mache RSD AllVorlg.WPT

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 173 37/2005