Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 40/ 21/2004

Humboldt-Gymnasium

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Gräulinger Straße 27 · Stadtbezirk 7 (Gerresheim)örtlicher Bezug 1Dokument 24. März 2004veröffentlicht

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Aus der amtlichen Vorlage

1. Rat der Stadt beschließt, das Städtische Humboldt-Gymnasium ab Schuljahr 2004/05 zu einem Gymnasium mit musikalischem Schwerpunkt auszubauen und beauftragt die Verwaltung mit der Planung und Umsetzung. 2. Der Kämmerer wird ermächtigt, die erforderlichen Finanzmittel bereit zu stellen.

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Seite 1 von 8 Beschlussvorlage Betrifft: Ausbau des Städtischen Humboldt-Gymnasiums zu einem Gymnasium mit musischem Schwerpunkt Beschlussdarstellung: 1. Rat der Stadt beschließt, das Städtische Humboldt-Gymnasium ab Schuljahr 2004/05 zu einem Gymnasium mit musikalischem Schwerpunkt auszubauen und beauftragt die Verwaltung mit der Planung und Umsetzung. 2. Der Kämmerer wird ermächtigt, die erforderlichen Finanzmittel bereit zu stellen. Sachdarstellung: 1. Ausgangslage Auf Antrag der Ratsfraktionen von CDU und FDP hat der Rat in seiner Sitzung am 27.09.2001 die Verwaltung beauftragt „...zu prüfen, unter welchen Bedingungen und mit welchen Kosten sich ein Düsseldorfer Gymnasium in Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Musikhochschule, der Clara-Schumann-Musikschule und der Kunstakademie zu einem Gymnasium mit Musischem Zweig ausbauen lässt". Zur Sitzung des Rates am 25.04.2002 (Ö Vorlagen-Nr. 01/95/2002) hat die FDP- Ratsfraktion u.a. angefragt: „Wie weit sind die Gespräche zur Einrichtung eines Gymnasiums mit Musischem Zweig gediehen, bzw. wann kann damit gerechnet werden, dass ein solcher Zweig eingerichtet wird?" Die Verwaltung hat in der Sitzung des Schulausschusses am 08.05.2002 berichtet (Ö Vorlagen-Nr. 40/49/2002). Im Ergebnis ist festzuhalten, dass nach einer entsprechenden Umfrage bei den Schulleitungen der städtischen Gymnasien und einer Reihe von Gesprächen mit der Robert-Schumann-Musikhochschule (RSM), der Städtischen Clara-Schumann-Musikschule (CSM) und der Schulaufsicht der Bezirksregierung Düsseldorf der Standort des Städtischen Humboldt-Gymnasiums zum Ausbau eines Musischen Zweiges besonders geeignet ist. 2. Konzeption Das Humboldt-Gymnasium hat im Zusammenwirken mit der RSM und der CSM eine Konzeption zur Erweiterung des Humboldt-Gymnasiums um einen musikalischen Schwerpunkt erarbeitet. Sie ist als Anlage beigefügt und Bestandteil dieser Beschlussvorlage. 3. Finanzielle Auswirkungen RSD AllVorlg.WPT Seite 2 von 8 Der Ausbau des Humboldt-Gymnasium zu einem Gymnasium mit musikalischen Schwerpunkt ist ohne Investitionen sowie zusätzliche personelle Ausstattung nicht zu haben. Für die am MusikPlus-Projekt teilnehmenden SchülerInnen entstehen Unterrichts- und ggf. Instrumentengebühren. Die in diesem Kontext zu erzielenden Einnahmen bzw. entstehenden Ausgaben sind in der Tabelle (Ziffer 3.5) dargestellt. 3.1 Unterrichtsgebühren Der Unterricht im Rahmen des MusikPlus-Konzeptes wird von Lehrkräften der CSM erteilt. Dafür werden Unterrichtsgebühren nach Maßgabe der Gebührensatzung erhoben. Ausgenommen ist der Klassenunterricht mit Blasinstrumenten in den Schuljahren 5 und 6. Dieser wird von Studierenden der Robert-Schumann- Hochschule im Rahmen des Musikpädagogikstudiums erteilt. 3.2 Instrumentenfundus Die Anschaffung, Verwaltung, Wartung und Vermietung der Instrumente erfolgt durch die CSM. Dies ist sinnvoll, weil die hierzu erforderliche Kompetenz eindeutig bei der CSM liegt. Für die Erstbeschaffung von zwei Klassensätzen Streichinstrumente wurden aus dem Haushalt der CSM in 2004 ca. 13.500 EUR ausgegeben. Ebenso hat der Förderverein des Humboldt-Gymnasiums Instrumente im Wert von ca. 10.000 EUR angeschafft. Die letzteren Instrumente bleiben in der Obhut der Schule. Mit der Erweiterung des Gymnasiums um einen musikalischem Schwerpunkt muss die instrumentale Erstausstattung erweitert werden. Der Ausbau wird sich über einen Zeitraum von 2004 bis 2008 erstrecken. Die voraussichtlichen Investitionskosten betragen 2004 13.500 EUR, 2005 20.000 EUR, in den Jahren 2006 bis 2008 jeweils 8.000 EUR. Danach werden noch Kosten für die Ergänzungs- und Ersatzbeschaffungen sowie für Reparaturen anfallen. 3.3 Personalkosten An der CSM fallen die Personalkosten für die Erteilung des Streicher- und des Bläserunterrichtes sowie für einen Mentor an, der im Umfang von 6 Wochenstunden tätig wird, die Koordination übernimmt und Ansprechpartner für die SchülerInnen und Studentinnen und Studenten ist. Die Kosten für MusiklehrerInnen und Mentor betragen 2004 rd. 37.000 EUR und steigen mit Fortdauer des Projektes (es nehmen mehr SchülerInnen teil) im Jahre 2008 auf voraussichtlich rd. 96.000 EUR an. Die Schüler sollen zusätzlich zum Gruppenunterricht ab Sommersemester 2004 eine wöchentliche Ensemblestunde mit gemischter Besetzung erhalten, möglichst unter der Leitung des Mentors. Für diese Aufgaben sind 6 Stunden pro Woche nötig. 3.4 MitarbeiterIn für Verwaltungstätigkeiten im Humboldt-Gymnasium Die mit diesem Projekt entstehenden zusätzlichen Verwaltungsaufgaben können mit den im Humboldt-Gymnasium vorhandenen Sekretariatsressourcen nicht bewältigt werden. Die Verwaltung beabsichtigt nicht, die Sekretariatsstunden Seite 3 von 8 aufzustocken. Es soll eine Kraft auf 400 EUR-Basis eingestellt werden. 3.5 Zusammenfassung der Einnahmen und Ausgaben Unterrichts- gebühr 7080 EUR 13.704 EUR 20328 EUR 26.952 EUR 33.576 EUR Instrumenten- gebühr 5980 EUR 8.220 EUR 9.072 EUR 9.072 EUR 9.072 EUR Summe Einnahmen 13.060 EUR 21.924 EUR 29.400 EUR 36.024 42.648 EUR Personalkosten -38.954 EUR -60.679 EUR -76.055 EUR -91.431 EUR -100.893 EUR Sachkosten VwHh+VmHh -13.500 EUR -21.350 EUR -11.350 EUR -12.150 EUR -12.150 EUR Summe Ausgaben -52.454 EUR -82.029 EUR -87.405 EUR -103.581 EUR -113.043 EUR Zuschuss -39.394 EUR -60.105 EUR -58.005 EUR -67.557 EUR -70.395 EUR Mit Fortdauer des Projektes ist zu prüfen, ob die Beleuchtungs- und Beschallungstechnik in der Aula den steigenden Anforderungen gerecht wird. 4. Zusammenfassung Das Humboldt-Gymnasium bietet sich sowohl von der Lage im Stadtgebiet, wie auch von der innerschulischen Struktur zum Ausbau eines Gymnasiums mit musikalischem Schwerpunkt an. Die CSM und die RSM sind bereit, sich im Rahmen einer Kooperation in dieses Projekt einzubringen. Ein entsprechender Kooperationsvertrag ist noch zu fertigen. Die Schulkonferenz hat einen zustimmenden Beschluss gefasst. Die Schwerpunktbildung bedarf der Zustimmung der Bezirksregierung Düsseldorf. Nach Mitteilung der Schulleitung gibt es positive Signale seitens der Bezirksregierung, die erforderlichen Lehrerstunden bereit zu stellen. Die in der obigen Tabelle ausgewiesenen Einnahmen und Ausgaben sind im Haushalt 2004 überplanmäßig einzunehmen bzw. bereit zu stellen und in Folgejahren zu etatisieren. Die Verwaltung empfiehlt, das Städtische Humboldt-Gymnasium zu einem Gymnasium mit musikalischem Schwerpunkt auszubauen. RSD AllVorlg.WPT Seite 4 von 8 Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Schulausschuss 31.03.2004 Einstimmig beschlossen Haupt- und Finanzausschuss 26.04.2004 2) Rat 06.05.2004 2) 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Anlagen: Nr. Ort Anlage 1 beigefügt Konzeption Alternative: Keine Amt: Schulverwaltungsamt Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Grosse-Brockhoff Seite 5 von 8 Seite 6 von 8 Seite 7 von 8 Seite 8 von 8

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 40/ 21/2004